Einsätze rund um das Osterwochenende
Zwischen dem 1.-6. April 2026 war die Bergwacht Schwarzwald insgesamt bei 23 Einsätzen gefordert.
Einsätze für Wintersportler
Insbesondere am Oster-Wochenende zog es nochmal viele Wintersport-Begeisterte auf die dank des Winter-Nachklapps erneut geöffneten Pisten und Loipen im Schwarzwald. Am Feldberg hatte die Bergwacht zehn Einsätze, darunter ein Einsatz für einen Snowkiter, der bei einem Sprung mit seinem Lenkdrachen am Seebuck stürzte und sich dabei verletzte. Der Bergretterinnen und Bergretter am Feldberg übernahmen die notfallmedizinische Erstversorgung des Patienten, bevor sie ihn mit dem All Terrain Vehicle schonend von der Piste transportierten zur Übergabe an den straßengebundenen Rettungsdienst.
Auch die Bergwacht-Ortsgruppen am Ruhestein, am Belchen und am Kandel waren am Oster-Wochenende für gestürzte Wintersportler im Einsatz.
Sturz beim Osterspaziergang
Am Ostermontag stürzte eine Frau im Wald nahe Detzeln während ihres Osterspaziergangs und verletzte sich am Bein, so dass ihr ein eigenständiges Weitergehen nicht mehr möglich war. Die Bergretterinnen und Bergretter der Bergwacht-Ortsgruppe Höchenschwand konnten die Patientin mittels Gebirgstrage mit Radsatz sicher durch den Wald transportieren, um sie an der nächstgelegenen befestigten Straße an den Rettungstransportwagen des straßengebundenen Rettungsdiensts zu übergeben.
Verstiegene Wanderer benötigen Rettung
Am Mittwoch, den 1. April wurde die Bergwacht-Ortsgruppe Hochschwarzwald während ihres Ausbildungsabends in der Bergrettungswache Hinterzarten gegen 20:00 Uhr alarmiert. Zwei Touristen Anfang 20 befanden sich in einer hilflosen Lage im Bereich der Zastlerhütte. Sie waren bei einer Wanderung von den winterlichen Bedingungen überrascht worden, für die sie nicht ausgerüstet waren und kamen bei einbrechender Dunkelheit nicht mehr weiter. Die Bergretterinnen und Bergretter konnten die zwei jungen Männer per All Terrain Vehicle (ATV), das sie aufgrund der zugeschneiten Wege benötigten, glücklicherweise rasch auffinden und ausgekühlt, aber unverletzt per ATV aus dem Gelände transportieren.
Am Donnerstag, den 2. April benötigte eine Gruppe von Jugendlichen den Einsatz der Bergwacht, da sie sich am Belchen mit winterlichen Bedingungen konfrontiert sahen, für die sie nicht ausgestattet waren. Die Bergretterinnen und Bergretter transportierten die ausgekühlten Jugendlichen aus dem Gelände und kümmerten sich um Aufwärmmöglichkeiten für diese.

