Chronik
Die Anregung von Eugen Kuny, Schönau, das Betätigungsfeld der Bergwacht zu Beginn
des Winters 1953 auch auf das Wiedener Skigebiet auszudehnen fand bei neun Wiedener Männer positive
Resonanz. Dies waren: Egon Wissler, Eugen Karle, August Gutmann, Gottlieb Klingele, Otto Rombach,
Erich und Georg Fertl, Paul Walleser und Josef Behringer.
Nach dem Besuch von diversen Kursen in Schönau, konnten im darauf folgendem Winter schon die
Stationen Hirschen und Wiedener-Eck mit je 2 Mann besetzt werden. Nach der Einweihung des ersten
Skiliftes 1955, packte Egon Wissler die Gelegenheit beim Schopfe und konnte dank seiner
Überzeugungskraft weitere 12 Männer für die Idee der Bergwacht gewinnen.
Am 14. Januar 1956 konnte dann die Bergwacht Schwarzwald Ortsgruppe Wieden gegründet werden.
Egon Wissler wurde zum 1. Vorsitzenden gewählt. Schon in den ersten Jahren des Bestehens bestätigte
sich die Notwendigkeit der Hilfsorganisation. Allein im Winter 1958/59 mussten über 100 Verletzte
versorgt werden.
Nach längerer Planungs- und Bauzeit, wurde am 22. November 1959 die 6,0m lange und 4,0m
breite Christopherus- Hütte von Dekan Hermann und Landrat Bechthold eingeweiht . Sie bot Platz für
bis zu 8 Personen und diente zur Versorgung der Verletzten.
Zur Gewährleistung einer besseren Mobilität im Rettungsdienst, wurden 1979
Funkgeräte und 1980 ein Raupenfahrzeug (Ski-Doo) angeschafft. Am 25. Juni 1983 konnte nach 1600
ehrenamtlichen Stunden die erweiterte Christopherus- Hütte eingeweiht werden. In dieser Diensthütte
finden nun mehr als 30 Personen im Mannschaftsraum Platz. Des weiteren sind ein Sanitätsraum und
ein Materialraum vorhanden. Eine weitere Baumaßnahme an der BW-Hütte war die Ski-Doo-Garage im Jahr
1992.
Am 20.11.1999 wurde von der Landesleitung ein neuer Ski-Doo durch die Kameraden Böcherer und
Bucher übergeben. Im Jahr 2002 entschloss sich die OG Wieden die Diensthütte aufgrund des großen
Zulauf an Mitgliedern die Christopherhütte ein weiteres mal zu erweitern.
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