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Freiburg, den 18.10.2008
Naturerkundung mal anders
Die Herbstwanderung mit dem Förster
von Nico Herrmann (11 Jahre)
Am 18. Oktober 2008 trafen wir uns an der Schauinslandbahn mit dem Revierförster Philipp
Schell.
Mit Vesperrucksäcken machten wir uns auf den Weg. Wir liefen am Forsthaus vorbei und
wanderten zum oberen Weiher.
Vom
Hauptweg liefen wir einen schmalen Pfad entlang und versammelten uns. Wir sammelten herunter
gefallene Blätter und ordneten sie den Bäumen zu. Weiter oben besprachen wir mit dem Förster die
verschiedenen Nadelbäume.
Wir liefen den Waldweg bis zur Straße und danach quer durch den Wald. Unser Ziel war der
oberste Weiher. Dort hatte der Förster sein Auto stehen. Auf seinem Hänger lagen Dreck, Werkzeug
und Schaufeln. Wir holten Holz und machten ein großes Feuer.
Philipp wollte mit uns einen kleinen Kohlemeiler machen. Mit der Motorsäge sägte er 30
cm große Holzstücke. Wir sammelten alles ein und legten es auf zwei unterschiedliche Haufen.
Philipp spaltete die dicken Bengel. Mit dünneren 50 cm langen Ästen baute der Förster ein Gerüst.
Zuerst legten wir das gespaltete Holz im Kreis herum.
In der Mitte blieb ein Schacht, wie ein Kamin. Dann sammelten alle Tannenreisig um es über
das Holz zu legen. Es überdeckte das gesamte Holz. Der auf dem Hänger mitgebrachte Dreck wurde von
Nico und Philipp drauf geschaufelt und fest geklopft. Das Feuer war bereit, um die vom Förster
mitgebrachten Wienerle zu grillen. Alle hatten mächtig Hunger. Nach der Stärkung nahm Philipp die
Schaufel und füllte die Glut in den Schacht. Zum Schluss sägte Philipp noch kleine Holzstücke
und warf sie in den Schacht bis er voll war. Er deckte den Schacht mit einem Deckel ab. So entstand
unser eigener kleiner Kohlemeiler.
Als es langsam dunkel wurde, machten wir uns auf den Heimweg.
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