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Bild links
Windenbergung

Chronik

1926
Der Apotheker Walter Zimmermann gründet mit 16 Kameraden des Schwarzwaldvereins und des Ski-Clubs die Ortsgruppe Achern. In den ersten Jahren widmen sich die Mitglieder fast ausschließlich dem Naturschutz.

1930
Im Gebiet Hornisgrinde – Mummelsee – Darmstädter Hütte – Ruhestein - Schliffkopf baut man einen Rettungsdienst auf.

1946
Nach Kriegsende wird Fritz Finkbeiner aus Sasbach bei Achern aufgefordert im Sinne der Bergwacht den Naturschutz- und Rettungsdienst wieder aufzunehmen.

1965
Während den ersten Planungen für den Skiliftbau am Seibelseckle ergreift Bergwachtkamerad Robert Kern aus Seebach die Initiative, neue Mitglieder für die Bergwacht anzuwerben und die Bergwachttätigkeit zu intensivieren. Da sehr viele neue Mitglieder aus Seebach stammen nennt sich die Ortsgruppe Achern/Seebach.

1969
Fritz Finkbeiner legt aus Altersgründen nach 33 Jahren sein Amt als 1. Vorsitzender nieder und wird zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Sein Nachfolger: Hans Knapp aus Seebach.

1978
Beim Tankhof in Seebach kann das Depot, eine Doppelgarage, bezogen werden. Im Depot wird der VW-Bus und die vielen neuen Rettungsmittel untergebracht.

1980
Dieter Oster aus Ottenhöfen wird 1. Vorsitzender der Ortsgruppe. Ein regelmäßiger Sommerrettungsdienst im Gebiet Karlsruher Grat wird eingerichtet.

1983
Die wachsende Zahl der Skilangläufer und die damit verbundenen neuen Unfallgefahren weit ab der Rettungssationen verlang die Anschaffung eines Motorschlittens (Ski-Doo).

1989
Nachfolger unseres seit 1968 tätigen Bergwachtarztes Dr. Wolfgang Joerger wird Dr. Martin Antoni.

1991
Der Technische Leiter Ludwig Schmälzle verunglückt in den Alpen tödlich. Nachfolger wird Michael Schneider. Der Technische Leiter ist für die Ausbildung und den Rettungsdienst der Ortsgruppe verantwortlich. Werner Schnurr übernimmt das Amt des 1. Vorsitzenden.

1992
Das schon zur Tradition gewordene Bergfest am letzten Augustwochenende im Gottschlägtal beim Anwesen Schmälzle wird aus der Taufe gehoben.

1993
Die Ortsgruppe erhält den Namen "Achertal", er soll verdeutlichen, dass wir erstens für das gesamte Achertal tätig sind und zweitens unsere Mitglieder aus allen Gemeinden des Achertales kommen.

1997
Das militärische Sperrgebiet der französischen Armee auf der Hornisgrinde ist wieder frei zugänglich. Wegen des großen Besucheransturms und der sehr empfindlichen Hochmoorflächen werden im Gebiet Hornisgrinde und Biberkessel Naturschutzstreifen im Wechsel mit der Ortsgruppe Karlsruhe durchgeführt.
Naturschutzwart Richard Adler gibt nach 30 Jahren sein Amt an Revierförster Günther Weissinger ab.

1998
Kletterunfälle am Karlsruher Grat können durch das Anlegen eines Pfades ("Alois-Pfad") und einem kleinen Wendeplatzes für den allradgängigen VW-Bus wesentlich schneller versorgt werden. Zwischen Ausrücken im Depot und Ankunft auf dem Karlsruher Grat vergehen nur noch ca. 12 Minuten. Früher waren 45 Minuten schon eine gute Zeit. Die Feuertaufe bestand der Pfad an Silvester 1998.

1999
Einweihung des Unterrichtsraumes im sogenannten Anwesen Decker. Von der Gemeinde Seebach wird uns die Räumlichkeit zur Nutzung überlassen.
Ausrichtung der Abschlussübung unserer Bergwachtortsgruppen im Nordschwarzwald. Das erste Mal eine Kombinationsübung im Gelände und in der Höhenrettung.
An Weihnachten tobte Orkan "Lothar" über unser Land und bescherte uns 2 Tage Bergwachteinsätze.

2000
Übung mit dem Forstamt Oberkirch und dem DRK. Der Sicherheitsbeauftragte, Revierförster und Bergwachtmitglied Günther Weissinger, hatte im Mai zu einer realitätsnahen Übung im Sturmholz des Orkans "Lothar" aufgerufen.

2001
Am 1. Juli feierte die Ortsgruppe Achertal ihr 75jähriges Jubiläum in der Mummelseehalle in Seebach.

2002
Beseitigung eines Felssturzes in den Wasserfällen Allerheiligen.

2003
Mitwirkung bei der Sanitätsbetreuung der 7. Nordischen Skiweltmeisterschaften der Behinderten in Baiersbronn.

2004
Aktionswoche mit der GHS Achern.
Für Gleitschirmfliegereinsätze erhalten wir eine Bergestange.
Mitwirkung beim ersten Schwarzwaldtag an der B 500.

2005
Mit dem DRK-Ortsverein Ottenhöfen-Seebach bewirten wir zur Einweihung des Hornisgrindeturms.
Zum ersten Mal wird auf der Hauptversammlung ein Jugendleiter gewählt. Johannes Oster betreut seit diesem Zeitpunkt die Jugendbergwacht der Ortsgruppe und ist gleichzeitig 2. Vorsitzender.

2006
Die Landesleitung gibt grünes Licht zur Neuanschaffung eines neuen Rettungsfahrzeuges. Das alte Dienstfahrzeug ist über 20 Jahre alt. Das neue Fahrzeug soll Anfang 2007 in Dienst gestellt werden.
Wir führen das 15. Bergfest in der Gottschläg durch. Der Reinerlös des Festes ist eine der wichtigsten Einnahmequellen für unseren Rettungsdienst.
Zudem fand in diesem Jahr zum zweiten Mal die Abschlussübung Nord bei uns im Achertal statt. Bei strömendem Regen wurde am 17. September im Steinbruch Fischer in Seebach von den Ortsgruppen aus Baden-Baden, Bad Herrenalb, Karlsruhe, Obertal, Offenburg und Pforzheim sowie Achertal (siehe Bild links "Arbeitsunfall") eine großangelegte Rettungsübung durchgeführt. Die Abschlussübung bestand aus mehreren anspruchsvollen Übungsaufgaben.

2007
Die europäische Abgasnorm wird verschärft. Das favorisierte Einsatzfahrzeug, ein Toyota Land Cruiser, bekommt keine Zulassung mehr. Die Suche nach einem Alternativfahrzeug beginnt.
Im Mai erhalten wir unseren AED (Defi).

2008
Ab diesem Sommer machen wir mit der Ortsgruppe Obertal zusammen auf der Bergrettungswache Ruhestein den Sommerdienst. Einige gemeinsame, erfolgreiche Einsätze sind das Ergebnis.

2009
Durch die Inbetriebnahme der Integrierten Leitstelle in Rastatt stellen wir unsere Alarmierung auf Digitalmelder um.
Ende März erhalten wir den Landrover Defender als Einsatzfahrzeug. Es ist der erste Landrover bei der Bergwacht Schwarzwald. Am 24. Mai ist die offizielle Übergabe und Einweihung des Fahrzeuges.


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