Windenbergung
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Bergwacht Achertal - Aktuelles 2009
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23. August 2009
– Einsatz am Karlsruher Grat
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Einen Einsatz am Karlsruher Grat hatte am Sonntagmittag die
Bergwacht-Ortsgruppe Achertal zusammen mit der Ortsgruppe Obertal. Eine 57-jährige Wanderin hatte
sich bei einem Sturz auf dem Pfad neben dem Grat eine Oberschenkel- und Beckenfraktur zugezogen.
Bis zum Eintreffen des Notarztes wurde die verletzte Frau von den Mitgliedern der Bergwacht
versorgt und für den Abtransport vorbereitet.
Aufgrund der schweren Verletzung wurde von der Integrierten Leitstelle Mittelbaden in Rastatt
der SAR-Hubschrauber angefordert. |
| Am Bosensteiner Eck fand das "Rendezvous" zwischen der Besatzung
des SAR-Hubschraubers und dem Einsatzleiter statt. Für die geplante Windenbergung musste der
Hubschrauber entsprechend vorbereitet werden. Unterdessen wurde die Verletzte nach erfolgter
Erstversorgung mit Hilfe der Gebirgstrage an einem Seil gesichert und auf den Grat gezogen.
Anschließend schwebte der SAR-Hubschrauber direkt über dem Grat und ließ den Windenhacken zur
Patientin und den Bergwachthelfern ab. Nach erfolgter Aufnahme flog der Hubschrauber die
Verunglückte nach Offenburg ins Ortenau Klinikum. An der Aktion waren neben den acht
Bergwachtmitgliedern das DRK sowie die Helfer vor Ort beteiligt. |
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24. Mai 2009
– Zur Fahrzeugeinweihung gab´s alle guten Wünsche
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Große Freude herrschte am Sonntag bei der Bergwacht Achertal, denn nach
längerer Planungs- und Wartezeit konnte sie in einem Festakt beim Feuerwehrhaus ihr neues
Einsatzfahrzeug einweihen und der Öffentlichkeit vorstellen. In einem kurzen Rückblick teilte
Vorsitzender Werner Schnurr zu Beginn der Einweihungsfeier mit, dass der Entschluss zur Anschaffung
eines neuen Einsatzfahrzeuges bereits 2006 gefasst wurde, weil das bisherige Fahrzeug bereits über
zwanzig im Dienst stand und die Möglichkeit seines Ausfalls näher und näher rückte.
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Als neues Fahrzeug hatte die Bergwacht zunächst den Land Cruiser
eines japanischen Autoherstellers im Blick, da der aber 2007 nach der europaweiten Verschärfung der
Abgasnormen nicht mehr in Frage kam, fiel Mitte 2008 die Entscheidung für das jetzige Fahrzeug,
einen Land Rover, Typ „Defender LD 110 SW Landy“. Dieses Fahrzeug, so Vorsitzender Werner Schnurr,
wurde den Einsatzanforderungen der Bergwacht Achertal entsprechend umgebaut, steht seit April der
Bergwacht Achertal zur Verfügung und hat sich nach ersten Testfahrten und Einsatzübungen als genau
das richtige Fahrzeug erwiesen.
Es ist ein Fahrzeug mit Allradantrieb und einer Reihe von Sonderausstattungen, angefangen von
einer Seilwinde und Zusatzscheinwerfern bis zur Möglichkeit im Inneren eine Trage zu installieren.
Der Großteil der Kosten von 65000 Euro konnte über den Bergwachtetat des Landes finanziert werden,
aber 20000 Euro hat die Bergwacht Achertal selbst zu tragen. Vorsitzende Werner Schnurr drückte
daher den Gemeinden des Achertales sowie Achern, Sasbach, Sasbachwalden und Lauf den Dank dafür
aus, dass sie Unterstützung zugesagt haben. Auch der Bevölkerung dankte er für ihre bisherige
Unterstützung der Bergwacht und hoffte auf weitere Unterstützung, da im gerade zurück liegenden
Winter für 3000 Euro noch Digitalmelder angeschafft werden mussten.
Der stellvertretende Landesvorsitzende der Bergwacht Dieter Burkhardt übergab offiziell die
Schlüssel und gratulierte der Ortsgruppe Achertal zum neuen Fahrzeug. Er sah den Land Rover für das
oftmals unwegsame Einsatzgebiet der Ortsgruppe Achertal als beste Lösung an. Er dankte den
Mitgliedern der Ortsgruppe für ihr außerordentliches Engagement in der Bergwacht und wünschte den
Bergwachtkameraden stets eine gute Fahrt und eine gesunde Heimkehr vom Einsatz.
Pfarrer Bernhard Benz und Pfarrer i.R. Willy Schneider gaben dem Fahrzeug die Weihe und baten
um den Segen Gottes sowohl für die, die in einen Unfall verwickelt werden, als auch für ihre Retter
und das Fahrzeug beim Einsatz. Mit dem Gleichnis vom barmherzigen Samariter stellten sie die
vorbildliche Hilfeleistung der Bergwachtleute heraus und wünschten ihnen, dass sie bei der
Erfüllung ihres Dienstes für andere auch eigene Erfüllung erfahren, denn in der Bereitschaft, für
andere da zu sein, liege tiefer Lebenssinn.
Bürgermeister Reinhard Schmälzle würdigte im Namen seiner anwesenden Kollegen Dieter Klotz
und Klaus-Peter Mungenast wie auch im Namen der entschuldigten Bürgermeister die unschätzbaren
Dienste der Bergwacht und wünschte der Ortsgruppe bei ihren Einsätzen alles Gute. Eine kleine
Fahrzeugschau auf dem Hof vor dem Feuerwehrgerätehaus vermittelte den Festgästen im Anschluss an
den Festakt einen Eindruck von den unterschiedlichen Einsatzanforderungen der Bergwacht. Für die
musikalische Unterhaltung der Festgäste sorgten die Seebacher Musikanten unter Leitung von Stefan
Probst, sie hatten auch den musikalischen Rahmen für die Fahrzeugeinweihung gesetzt.
Berthold Gallinat
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01. April 2009
– Das neue Bergwachtfahrzeug steht einsatzbereit im Achertal
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Seit wenigen Tagen steht im Depot in Seebach das neue
Einsatzfahrzeug der Ortsgruppe Achertal, ein Geländewagen Typ "Defender" des englischen Herstellers
Land Rover.
Während die Ortsgruppe in den vergangenen Wintermonaten an jedem Wochenende den
Rettungsdienst im Höhengebiet durchführte, wurde in dieser Zeit das Einsatzfahrzeug für die
zukünftige Verwendung entsprechend umgebaut. So haben wir mit dem neuen Einsatzfahrzeug - wie auch
bisher mit dem VW Synchro - die Möglichkeit Patienten liegend zu transportieren. Ferner verfügt das
Fahrzeug über einen permanenten Allradantrieb mit zuschaltbarer Differenzialsperre. Dies ermöglicht
uns im unwegsamen Gelände kontrolliert zu einer mitunter schwer erreichbaren Einsatzstelle
vorzudringen. Des Weiteren besitzt der Defender eine Stahlseilwinde und natürlich das gängige
Zubehör eines Rettungsfahrzeuges wie Blaulicht, Martinshorn, LED-Blitzer und
Beschriftung. |
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19. Januar 2009
– Der Innenausbau des Einsatzfahrzeuges geht voran
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Am Montag wurde bei der Firma Thoma in Herbolzheim der bisherige
Innenausbau des neuen Einsatzfahrzeuges begutachtet. Bei der zweiten Besprechung waren wieder von
der Landesleitung Uwe Männel und von unserer Ortsgruppe Werner Schnurr sowie Ralf Haas vor Ort.
Auf den Bildern ist sehr gut zu erkennen, wie in Zukunft die Patienten bestmöglich
transportiert werden können. In den nächsten Wochen nimmt die Firma Thoma den elektrischen Ausbau
in Angriff. Anschließend wird das Fahrzeug beschriftet und dem TÜV vorgeführt, sodass wir im März
mit der Auslieferung rechnen können.
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07. Januar 2009
– Der Winter hat die Ortsgruppe Achertal fest im Griff
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Seit Ende November hat der Winter die Ortsgruppe Achertal in den Höhenlagen fest im Griff.
Der Winterdienst nimmt die eingeteilten Personen in vollen Beschlag. Ebenso die SEG-Mannschaft,
also alle Mitglieder, die mit einem Alarmmelder ausgerüstet sind.
An diesem Mittwoch hatten wir im laufenden Winter den 21. Einsatz als Hilfeleistung und
Abtransport. Eine Zahl, die jetzt schon die letztjährigen Einsatzzahlen überschritten hat. Zusammen
mit der OG Obertal wurde am Mehliskopf eine bewusstlose Person versorgt, die anschließend an das
Rote Kreuz übergeben wurde.
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17. Dezember 2008
– Sparkasse unterstützt den Rettungsdienst der Bergwacht
Achertal
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„PS - Sparen und Gewinnen". Getreu diesem Motto sorgte die Sparkasse Offenburg/Ortenau
bei sieben Schulen und Einrichtungen für eine schöne Vorweihnachtsfreude im Gesamtwert von 10000
Euro. So war es für den Sparkassendirektor Helmut Kienzle eine besondere Freude, zusammen mit
den Direktoren Gerhard Federle und Klaus Stroh die Spenden aus dem Reinertrag des PS-Sparens für
den Bereich Achern zu überreichen. Mit dem stolzen Betrag von 4000 Euro wurde die Stiftung
Regenboden des Dekanates Acher-Renchtal bedacht, jeweils 1000 Euro erhielten für besondere Projekte
folgende Schulen und Einrichtungen: Erwin-Schweizer-Schule Ottenhöfen, Grimmelshausenschule Renchen
Grundschule Waldulm, Gymnasium Achern, Förderverein der Robert-Schumann-Realschule Achern und die
Ortsgruppe Achertal der Bergwacht Schwarzwald.
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Das Geld wird verwendet für Projekte wie eine kindgerechte Gestaltung des
Pausenhofes, Integration von behinderten Kindern, Erweiterung der Bibliothek, Bau eines
Beachvolleyballfeldes oder die Unterstützung des ehrenamtlichen Rettungsdienstes der Bergwacht. Die Sparkasse habe es sich zur Aufgabe gemacht, gemeinnützige, kulturelle, soziale und
kirchliche Zwecke zu unterstützen, so Helmut Kienzle. Weiter erinnerte er daran, dass die Sparkasse
einst zur Daseinsfürsorge und zur Hilfe für arme Menschen ins Leben gerufen wurde, aber auch um die
soziale und wirtschaftliche Entwicklung zu fördern. Diesem Auftrag blieb die Sparkasse treu, in dem
soziale, kirchliche, kulturelle oder ehrenamtliche Aufgaben und Projekte finanziell unterstützt
werden. Mit diesem „Dienst an den Bürgern” soll das soziale Klima in den Gemeinden verbessert und
gestärkt werden, so Helmut Kienzle, der hierzu den Schulen und Einrichtungen bei der Umsetzung der
sinnvollen Projekte alles Gute wünschte. Wie Gerhard Federle mitteilte, wurden in diesem Jahr
570000 Lose verkauft und 340000 Euro an Gewinnen ausgeschüttet. Dieser Reinertrag der Sparform „PS
- Sparen und Gewinnen" muss nach den Bestimmungen des Lotteriegesetzes und gemäß den
vorgeschrieben Zwecken an gemeinnützige Einrichtungen, Vereinen und Projekte abgeführt
werden.
Roland Spether
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21. November 2008
– Neues Fahrzeug für die Bergwacht Achertal |
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Auf einen durchschnittlichen Winter mit 21 Diensttagen und auf einen Sommerdienst mit 28
Diensttagen blickte unsere Ortsgruppe Achertal bei der Jahreshauptversammlung im Gasthaus Kernhof
zurück. Freude gab es darüber, dass wir im kommenden Jahr unser neues Einsatzfahrzeug erhalten
werden. Zunächst aber gedachten wir unserem verstorbenen Kameraden Dieter Oster, der im zurück
liegenden Sommer völlig unerwartet verstarb. Dieter Oster gehörte mehr als 40 Jahre der Bergwacht
an und trug von 1981 bis 1991 Verantwortung als Vorsitzender der Ortsgruppe Achertal.
Gemäß dem Tätigkeitsbericht von Schriftführer Rupert Horn leisteten 20 Bergwachthelfer am
Seibelseckle im Winterrettungsdienst vom 18. November 2007 bis zum 20. Februar 2008 insgesamt 376
Dienststunden. Im Sommerdienst 2008 kamen zehn Bergwachthelfer auf 678 Stunden Dienst.
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Auch Einsätze wie bei den Weltcup-Läufen der Profi-Mountainbiker Ende April in Rammersweier
oder bei der Worldclass Mountainbike Marathon Challenge (www.womc.de) am 1. Juni in Offenburg gehörten
dazu. Der Leiter Bergrettungsdienst Ralf Haas nannte als konkrete Hilfeleistungen die Hilfe bei
Brüchen, Knie- und Sprunggelenkverletzungen, außerdem musste ein Toter geborgen werden. Im selben
Zeitraum beschäftigten 27 Übungen, acht Sanitätskurse, 16 Übungsabende und drei Rettungsabende
unsere Ortsgruppe Achertal. Als Erfolg bezeichnete Schriftführer Rupert Horn das Bergfest der
Bergwacht im Gottschlägtal. Derzeit gehören unserer Ortsgruppe 41 Mitglieder an. Die
Jugendbergwacht zählt zehn Teilnehmer, zwei davon sind Anwärter. Der Kassenbericht von Horst
Wieland bilanzierte ein positives Kassenjahr.
Zum Naturschutz berichteten Vorsitzender Werner Schnurr und Theo Blaich, den wir anschließend
auch zum Naturschutzwart wählten. Werner Schnurr informierte über Naturschutzstreifen im
Höhengebiet, Theo Blaich berichtete von der Naturschutztagung und von der Beteiligung am
Naturpflegetag auf der Hornisgrinde. Ein Kompliment machte Jugendleiter Hannes Oster der
engagierten Jugend, die bei den vierzehntägigen Treffen an die Aufgaben eines Bergwachthelfers
herangeführt wird. Die Pflege der Jugendarbeit und die Forcierung der Nachwuchswerbung nannte
Vorsitzender Werner Schnurr eine der vordringlichsten Aufgaben, um unserer Ortsgruppe eine
Perspektive in die Zukunft zu geben.
Erfreut teilte der Vorsitzende mit, dass das neue Fahrzeug
"Land
Rover Defender 110" derzeit für den Dienst in der Bergwacht Achertal ausgebaut werde und im
Februar oder März des nächsten Jahres das alte ablösen könnte. Der Zuschuss dafür sei im Haushalt
der Landesleitung eingestellt, 18000 bis 20000 Euro muss die Ortsgruppe zusteuern.
Mit Ehrungen endete die Versammlung. Für zehn Jahre wurde Roger Cornitzius geehrt, Carola
Lauber erhielt für zwanzig Jahre Engagement Ehrennadel und Urkunde. Für 25 Jahre ehrte Vorsitzender
Werner Schnurr Klaus Karsten und Michael Schneider. Klaus Karsten trug einige Jahre als
stellvertretender Vorsitzender Verantwortung mit, Michael Schneider als Technischer Leiter. Für das
außergewöhnliche Engagement von 40 Jahren wurden Adolf Schmälzle und Wolfgang Joerger geehrt. Adolf
Schmälzle gehörte zu den Mitgliedern, die unsere Ortsgruppe vor vierzig Jahren neu aufbauten,
Wolfgang Joerger war 20 Jahre Bergwacht-Arzt und erteilte in seiner Praxis ärztlichen Unterricht
für den Rettungsdienst.
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10. November 2008
– Erste Besprechung für den Ausbau des Einsatzfahrzeuges
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Am Montag war eine erste Besprechung wegen des Ausbaues unseres
neuen Einsatzfahrzeuges bei der Firma Thoma in Herbolzheim.
Von der Landesleitung war Uwe Männel und von unserer Ortsgruppe Werner Schnurr, Hans Kern
und Ralf Haas vor Ort.
Für die Bergwacht Schwarzwald e.V. ist der Land Rover Defender das erste Rettungsfahrzeug.
Deshalb wurden mit Herrn Bernd von der Firma Thoma erste Festlegungen über
den Ausbau getroffen. Nach einigen technischen Klärungen wird man sich wieder zu einer weiteren
Besprechung treffen.
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19. Oktober 2008
– Einsatz in den Edelfrauengrab-Wasserfällen |
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Am Sonntag wurde die Bergwacht Achertal um 14:41 Uhr zu einer
Suchaktion in das Edelfrauengrab in Ottenhöfen gerufen.
Ein 47 Jahre alter Mann benötigte die Hilfe des DRK und der Bergwacht, nachdem er einen
epileptischen Anfall oberhalb der Wasserfälle erlitten hatte. Zuvor war noch unklar, wo sich der
Patient genau befand. Deshalb ging das DRK aus Richtung Einstieg der Wasserfälle und die Bergwacht
von oben aus Richtung Gottschläg auf die Suche nach dem Patienten. Das DRK übernahm die
anschließende medizinische Versorgung. Der Mann wurde im Einsatzfahrzeug der Bergwacht zur Übergabe
an das DRK an den Einstieg der Wasserfälle im Edelfrauengrab befördert.
Zur weiteren Untersuchung wurde der Patient vorsorglich ins Krankenhaus nach Achern
gebracht.
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03. Oktober 2008
– Traktorfahrer nahe Sasbachwalden tödlich verunglück
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Am Freitag wurde die Bergwacht Achertal gegen 21:30 Uhr zu einem schweren Unfall
an der Unterstmatt alarmiert.
Ein 52 Jahre alter Mann war mit seinem Fahrzeug von einem Waldweg abgekommen und stürzte mit
dem Traktor eine Böschung hinab und überschlug sich. Dabei wurde er aus dem Traktor
herausgeschleudert und unter seinem Fahrzeug eingeklemmt.
Beim Eintreffen der Bergwacht wurden zwei weitere Mitfahrer bereits vom Notarzt und DRK
medizinisch versorgt. Nachdem der Traktor mit einem Kran angehoben wurde, konnte der Verunglückte
von drei Bergwachthelfern mit der Schleiftrage der Feuerwehr und deren Unterstützung geborgen
werden. Neben der Bergwacht, der Feuerwehr und dem DRK, waren die Polizei, ein Notarzt sowie ein
Notfallseelsorger am Einsatz beteiligt.
Der 52-Jährige starb noch an der Unfallstelle. Die beiden Mitfahrer wurden leicht
verletzt.
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31. August 2008 – Bergfest zog Gäste in Scharen an
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Herrliches Spätsommerwetter lockte am Sonntag Festgäste in Scharen zum
traditionellen Bergfest der Bergwacht Achertal im idyllisch gelegenen Gottschlägtal am Fuße des
Karlsruher Grats. Bei der Bergwacht herrschte große Freude über den sehr guten Besuch, dient doch
der Reinerlös ihres Festes dem schon seit längerem angestrebten neuen Einsatzfahrzeug. Denn trotz
Bezuschussung durch das Land muss die Ortsgruppe der Bergwacht für mehrere Zehntausend Euro selbst
aufkommen und das ist für eine Ortsgruppe kein Pappenstiel. Bis zum Ende des Jahres soll der neue
Landrover Defender angeschafft werden. Mit viel Engagement bewirten daher die Mitglieder der
Bergwacht Achertal ihre Gäste und diese ließen es sich bei der Bergwacht gut gehen. Wie schon seit
Jahren ist das Bergfest der Bergwacht ein beliebter Zielpunkt von Ausflüglern und Wanderern und
insbesondere auch Familien suchen das Bergfest gerne auf. Die Kinder zog es zur beliebten
Stahlseilbahn, mit der sie, gut gesichert im KONG-Sitz und über doppelte Anseilung, eine Strecke zu
Tal gondeln konnten. Am Ende war es für Jung und Alt wieder ein gelungenes Bergfest.
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24. August 2008 – Bergwacht rettet Verletzte am Karlsruher Grat
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Am Sonntagnachmittag wurde die Ortsgruppe Achertal der Bergwacht zusammen mit
der Ortsgruppe Obertal zu einem Einsatz am Karlsruher Grat gerufen.
Eine 45-jährige Wanderin hatte sich bei einem Sturz eine Knieverletzung zugezogen und sollte
von der Bergwacht versorgt und abtransportiert werden.
Da zunächst unklar war, wo sich die Verletzte genau befand, suchten die Einsatzkräfte das
Gelände um den Karlsruher Grat von verschiedenen Seiten ab. Außerdem wurde von der
Rettungsleitstelle in Bühl der SAR-Hubschrauber angefordert (SAR: Search and Rescue – deutsch:
Suchen und Retten). Nachdem die Verletzte gefunden und erstmalig versorgt worden war,
transportierten sie die Mitarbeiter der Bergwacht mit Hilfe der Gebirgstrage durch steiles
Waldgelände zum Einsatzfahrzeug. Mit diesem wurde sie über einen steilen, nur mit geländegängigem
Fahrzeug zu befahrenden Waldweg zum Hubschrauber befördert. Die Übergabe der Patientin an die
Hubschrauber-Besatzung erfolgte dann am Kleineck. An der gesamten Aktion war außerdem eine
Mannschaft des Deutschen Roten Kreuzes beteiligt.
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