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Freiburg, den 09.07.2009
Ein Spitzenjahrgang.
20 neue Bergretterinnen und Bergretter.
Am zweiten Juliwochenende fand in Todtnauberg die Dienstprüfung der Bergwacht
Schwarzwald statt. Mit über 40 Prüflingen waren seit langem nicht mehr so viele Kandidaten
angetreten, um ihr Können unter Beweis zu stellen. Über zwei Tage lang unterzogen sich die
angehenden Bergretter den theoretischen Prüfungsfragen und lösten praktische Aufgaben.
Neben der Seil- und Knotenkunde und genauer Kenntnis der gesamten Ausrüstung war die
Notfallmedizin Schwerpunktthema. Sowohl Theoriekenntnisse als auch praktische Fertigkeiten mussten
der Prüfungskommission bestehend aus Bergwachtärzten und den Mitgliedern des Lehrteams
nachgewiesen werden.
Die Prüflinge führten die Wiederbelebung nach neuesten Standards durch und
mussten in einem Unfallgeschehen einen Patienten mit anaphylaktischem Schock bis zum Eintreffen des
Notarztes versorgen.
Nach der Übernachtung in der örtlichen Jugendherberge ging es am Sonntag ins
Steilgelände. In mehreren Gruppen wurde die "Bergung aus absturzgefährdetem Bereich" geprüft. Unter
realistischen Bedingungen mussten sieben Teams à fünf Anwärter eine abgestürzte Person unter
Seilsicherung aus einem Felsgelände bergen und nach Versorgung mit der Gebirgstrage
abtransportieren. Dabei spielte die Einsatzsicherheit eine besonders wichtige Rolle.
20 Prüflinge, die im März bereits den Winterteil der Dienstprüfung bestanden
hatten, konnten ihren Dienstausweis in Empfang nehmen. Die anderen Prüflinge, für die es der erste
Teil war, werden im kommenden Winter die letzte Hürde auf dem Weg zum Bergretter nehmen. Für die
Bergwacht Schwarzwald bedeutet diese Prüfung mit einem sehr guten Ergebnis und 9 neuen
Bergretterinnen und 11 Bergrettern einen großen Erfolg. Nicht nur das, die Neuen können sich fortan
rühmen, zum bisher besten Jahrgang zu gehören.
Dabei sind:
Corinna Albrecht, Philip Behringer, Mario Behringer, Annika Binninger, Isabelle Deck,
Hans-PeterGötz, Lena Götz, Thomas Hotz, Stefan Kluge, Kevin Kötting, Clara Pfaefflin, Nicolas
Pfefferle, Dominic Schlatterer, Jochen Schweigardt, Katharina Spitz, Dominik Steiert, Christian
Tillmanns, Michaela Troll, Olga von Plate, Sandy Walleser.
Die Unfallrealität zeigt, dass die Bergwacht hohe medizinische und technische
Standards benötigt, um Patienten "bei jedem Wetter und in jedem Gelände" im Schwarzwald
qualifiziert zu helfen. Umso anerkennenswerter ist, dass die jugnen ehrenamtlichen
Bergretter mit großem Engagement über 500 Stunden ehrenamtlich in ihre Ausbildung investieren.
Trotzdem ist der Dienst in der Bergwacht für junge Menschen durchaus attraktiv, wie diese Prüfung
gezeigt hat.
Herzlichen Glückwunsch und unfallfreie Einsätze!
Cornelia Männel
Landesleitung
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