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Rettung eines Patienten im Fels

Freiburg, den 15.12.2008

Das Land investiert in die Bergwacht.

Am vergangenen Samstag wurden zwei neue Bergrettungsfahrzeuge bei der Bergrettungswache Neuglashütten übergeben.

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Martin Kogel (Innenministerium B.-W.), Markus Ragg (RP Freiburg), Ralf-Jörg Hohloch (Stadt Freiburg), Petra Hall (Landratsamt Waldshut) und Vertreter der Bergwacht Schwarzwald bei der Fahrzeugübergabe.  

Die Bergwacht Schwarzwald ist mit 5 Bergrettungszügen in den allgemeinen Katastrophenschutz des Landes Baden-Württemberg eingebunden. Der Katastrophenschutzdienst des Landes Baden-Württemberg ist jeweils nach Spezialaufgaben gegliedert und steht mit Fahrzeugen und Geräten bereit. Träger sind die Gemeinde mit ihren Feuerwehren und folgende Hilfsorganisationen im Land: Arbeiter-Samariter-Bund, Deutsches Rotes Kreuz, Johanniter-Unfallhilfe, Malteser Hilfsdienst, Deutsche Lebensrettungsgesellschaft, Deutsche Rettungsflugwacht, Bundesverband Rettungshunde und die Bergwacht Schwarzwald. Ergänzt wird der Katastrophenschutzdienst im Bedarfsfall durch Amtshilfe der Bundeswehr, der Bundespolizei und der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk.
Die Bergwacht als moderne Rettungsorganisation verfügt über ein breites, den örtlichen Gegebenheiten und Notwendigkeiten angepasstes Einsatzspektrum: Rettungsdienst in unwegsamen Gelände, Fels-, Pisten-, Seilbahnrettung, Höhenrettung, Höhlen- und Gruben-, aber auch Baumrettung und Luftrettung mit Helikopter.


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VW T5 syncro, höhergelegt mit langem Radstand. Umfangreiche Beladung.

Die Bergrettungszüge Freiburg/Standort Altglashütten und Waldshut/Standort Bernau können sich nun über eine „Runderneuerung“ ihres Fuhrparks freuen. Am Samstag, 13. Dezember, hat Markus Ragg vom Regierungspräsidium Freiburg im Beisein von Vertretern des Landkreises Waldshut, der Stadt Freiburg und des Innenministeriums Baden-Württemberg zwei neue Einsatzfahrzeuge vom Typ Volkswagen T 5 Caravelle im Rahmen einer kleinen Übergabefeier der Bergwacht Schwarzwald übergeben. Die beiden Fahrzeuge sind mit langem Radstand und höherer Bodenfreiheit für Fahrten im unwegsamen Gelände ausgerüstet und verfügen über Sondersignal, Funk, Dachgepäckträger für Akia und Ski, Krankentrage und notfallmedizinische Ausrüstung nebst Defibrillator etc. Das Land hat für beide Fahrzeuge ca. 115.000 Euro investiert. Die Bergrettungsausrüstung stellt die Bergwacht selbst.

Der stellvertretende Landesvorsitzende Dieter Burkhardt und Landesleiter Bergrettungsdienst Uwe Männel sowie die örtlich zuständigen Bergretter sind sehr froh über die neuen geländegängigen Einsatzfahrzeuge, die zwei altershalber ausgemusterte ersetzen. „Wir sind froh, an den beiden Standorten über neue leistungsfähige Fahrzeuge verfügen zu können. Sie erleichtern uns die Durchführung des Rettungsdienstes im unwegsamen Gelände; trotzdem hoffen wir natürlich, dass die beiden Fahrzeuge möglichst selten zum Transport von Verletzten oder gar Schwerverletzten eingesetzt werden müssen“, so der stellvertretende Landesvorsitzende Dieter Burkhardt.

Joachim Müller-Bremberger
Regierungspräsidium Freiburg
 

 

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