Ausrüstung

Die wichtigste Voraussetzung für einen erfolgreichen Rettungseinsatz sind gut ausgebildete und engagierte Einsatzkräfte, die im Ernstfall jederzeit zur Verfügung stehen. Um professionell und sicher arbeiten zu können, benötigen sie jedoch eine moderne und funktionale Ausrüstung. Nur so können Patienten schnell gerettet und aktuelle Standards eingehalten werden. Zur umfangreichen Spezialausrüstung der Bergwacht gehören zum Beispiel geländegängige Einsatzfahrzeuge, Motorschlitten, Funkgeräte und notfallmedizinisches Equipment, aber auch Seile, Karabiner, Rettungssäcke und Schlingen. Einen Großteil der notwendigen Ausrüstung finanzieren die ehrenamtlichen Helfer aus eigener Tasche, indem sie zum Beispiel feste Bergschuhe, Einsatzkleidung oder die komplette Skiausrüstung privat kaufen und für den Rettungseinsatz zur Verfügung stellen.

  
Fahrzeuge
Alle Fahrzeuge der Bergwacht sind für den Einsatz im Gelände konzipiert. Dank größerer Bodenfreiheit und Allradantrieb können mit ihnen Einsatzstellen angefahren werden, die für den straßengebundenen Rettungsdienst nicht erreichbar sind. Auch die Beladung der Fahrzeuge richtet sich dabei nach den speziellen Anforderungen im Gelände. Sämtliches Equipment wurde robust, kompakt und für den Einsatz bei widrigsten Witterungsbedingungen entwickelt. Um Patienten auch über längere Strecken transportieren zu können, bieten alle Bergrettungsfahrzeuge die Möglichkeit zum Liegendtransport. Für besondere Einsatzlagen stehen spezielle Fahrzeuge zur Verfügung. So können zum Beispiel größere Einsätze mit Hilfe eines modernen Einsatzleitwagens koordiniert oder verunfallte Wintersportler mit Motorschlitten gerettet werden. Im Sommer kommen bei Notfällen auf schmalen und durch normale Fahrzeuge nicht befahrbaren Wegen All-Terrain-Vehicles zum Einsatz. 

 

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Rettungs-ATV                 Motorschlitten

 

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Rettungs-ATV mit Patiententransport                Landrover Defender

 

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Toyota Land Cruiser                Mercedes Benz Sprinter

 

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VW T5 Rockton                VW T5 Bevölkerungsschutz

 

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Einsatzleitwagen Mercedes Sprinter                 VW Tiguan

  
Bergrettungswachen und –stationen
Die Bergwacht Schwarzwald unterhält in ihrem Dienstgebiet ein Netz aus über 60 Bergrettungswachen und –stationen. Sie sind Ausgangspunkt für eine immer größer werdende Zahl von Rettungseinsätzen. Ausgestattet mit Garage, Funkraum, Materiallager, Sanitätsraum, Küche, Aufenthaltsraum und Schlafplätzen tragen sie wesentlich zur erfolgreichen Einsatzbewältigung bei. Während unter der Woche Schnelleinsatzgruppen über Funkmeldeempfänger alarmierbar sind, werden die Bergrettungswachen und –stationen am Wochenende und an Feiertagen mit Dienstmannschaften besetzt.

 

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Bergrettungswache Hebelhof                 Bergrettungswache Seebuck

 

Persönliche Schutzausrüstung
Rettungseinsätze im unwegsamen Gelände bergen immer ein erhebliches Gefahrenpotential. Steinschlag und Absturzgefahr, Nässe und Kälte erschweren die Arbeit der ehrenamtlichen Einsatzkräfte. Eine moderne und funktionsfähige Schutzausrüstung muss deshalb selbstverständlich sein, denn die Sicherheit der ehrenamtlichen Helfer steht immer an oberster Stelle. Zur persönlichen Schutzausrüstung eines jeden Bergretters gehört dabei ein Helm, feste Bergschuhe, ein Gurt mit diversem Sicherungsmaterial, Handschuhe und der Einsatzsituation angepasste Spezialausrüstung. Die Einsatzkleidung richtet sich ebenfalls nach den äußeren Umständen. Im Sommer gehören Softshellhosen und moderne Funktionsjacken dazu, im Winter tragen die Einsatzkräfte Gore-Tex-Jacken, wetterfeste Hosen und Merino-Unterbekleidung. Die deutschlandweit einheitliche Dienstbekleidung ermöglicht den Helfern immer einen der Situation angepassten Einsatz.
 

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