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Es gibt nur wenige Situationen, in denen Verantwortung und Teamarbeit so intensiv erlebt werden wie bei Bergrettungseinsätzen. Entscheidungen müssen schnell getroffen und trainierte Abläufe sicher umgesetzt werden. Dazu braucht es Mut und den Willen, auch in schwierigen Situationen gemeinsam mit seinen Kollegen volle Leistung zu bringen. Wir freuen uns, dass viele Menschen diese Herausforderung annehmen wollen und wir jedes Jahr eine große Anzahl neuer Bergretter aufnehmen dürfen. Um die vielfältigen Aufgaben bewältigen zu können, braucht es ein Team aus vielen verschiedenen Spezialisten: Jugendleiter, Notärzte, Höhenretter, Hundeführer, Luftretter, Naturschutzausbilder, …
Der Lohn für dieses ehrenamtliche Engagement ist nicht nur die Gewissheit, etwas Gutes für unsere Gesellschaft zu tun: Freundschaft, Anerkennung und nicht zuletzt unvergessliche Erlebnisse bei spannenden Tätigkeiten in der Natur machen den Bergwachtdienst zu einem erfüllenden Ehrenamt.
Wir würden uns freuen, auch Dich in unserem Team aufnehmen zu dürfen!

 

 
 

AusbildungTrageKlein

Eine gute Ausbildung unserer Einsatzkräfte ist uns wichtig. Nur so können sie in schwierigen Einsatzsituationen die richtigen Entscheidungen treffen und dem Patienten optimal helfen. In einer mindestens zweijährigen Anwärterzeit lernen sie daher alle Grundlagen der Bergrettung kennen und befassen sich intensiv mit verschiedenen Themen wie Notfallmedizin, Rettungstechnik, Naturschutz, Einsatzorganisation, alpine Gefahren, Funk, Orientierung oder auch alpines Skifahren. Um praxisnah auf ihre spätere Tätigkeit vorbereitet zu werden, nehmen die Anwärter bereits während ihrer Ausbildungszeit an Diensten teil und rücken dort gemeinsam mit erfahrenen Bergretterinnen und Bergrettern zu Einsätzen aus.

 

DienstprüfungIMG_3944
Die Ausbildung zum Bergretter wird mit drei Prüfungsteilen abgeschlossen. Nach dem Skitest, bei dem alpines Skifahren auf und abseits der Piste geprüft wird, werden in der Winterprüfung weitere Grundlagenfächer geprüft. Dazu gehören zum Beispiel Pistenrettung, Funktechnik, Alpine Gefahren und Reanimation. Bei der zweitägigen Sommerprüfung müssen die Anwärter unter anderem ihre Kenntnisse in der Notfallmedizin, der Rettung aus absturzgefährlichem Gelände und im Naturschutz unter Beweis stellen. Mit der bestandenen Dienstprüfung erwerben die Anwärter ihre volle Mitgliedschaft und können als aktive Einsatzkräfte eingesetzt werden.
In verschiedenen Weiterbildungslehrgängen können im Anschluss an die Grundausbildung weitere Qualifikationen erreicht werden. So stehen für besondere Einsätze zum Beispiel Seilbahnretter, Rettungsspezialisten Helikopter oder Höhenretter zur Verfügung.

 

KameradschaftIMG_6977
Nicht nur die fachliche Qualifikation der Bergretterinnen und Bergretter ist wichtig. Im Einsatzfall, aber auch im Dienstalltag, bei Veranstaltungen und in der Freizeit spielt der Zusammenhalt im Team eine große Rolle. Deshalb sind alle Mitglieder Teil einer starken Gemeinschaft, die immer wieder spannende Dinge unternimmt. Dazu zählen zum Beispiel gemeinsame Bergtouren, Skiausflüge, Hüttenabende oder Mountainbiketouren. Auf landesweiten Lehrgängen knüpfen bereits die jungen Mitglieder über den gesamten Schwarzwald hinweg enge Freundschaften. Mit der Zeit entsteht so eine Mannschaft, in der sich alle - egal ob klein oder groß, Frau oder Mann, jung oder alt - aufeinander verlassen können.

 

AnsprechpartnerIMG_6584Klein
Wenn Sie Interesse an einer Mitgliedschaft haben und als aktive Einsatzkraft im Bergrettungsdienst tätig werden wollen, wenden Sie sich am besten an eine Ortsgruppe in Ihrer Nähe. Die Mitglieder der Ortsgruppen geben Ihnen detailliert Auskunft zu Übungsterminen, Treffpunkten und Ausbildungsplänen.
Bei allgemeinen Fragen zum Dienst in der Bergwacht Schwarzwald können Sie sich zudem gerne an unsere Landesgeschäftsstelle in Kirchzarten wenden.