Helferfest Rohrhardsberg

Rohrhardsberg, Oberprechtag (14. September 2014)

 

Eine fröhliche Schar traf sich in Elzach am Bahnhof. Von unseren Rentnern waren Kurt Bühler mit Melita, Bernhard Winterhalter und Bernd Schill am Start. Von den aktiven Bergwachtlern fanden sich die Gebrüder Löffler, Claudius mit Familie (EhefrauTanja, den Kindern Mina,Jano,Lean), Jonas Löffler, Sebastian Hin mit Freundin Anni, Anke Bawa, Nico Zink (mit den Kindern Luana und Fabio) sowie Jürgen Holzer ein.

 

Mit dem Bus fuhr man über Prechtal, Oberprechtal an die Haltestelle Mühlebühlbrück, an der Kreisgrenze zum Schwarzwald-Baarkreis. Begleitet und geführt wurde der Ausflug von Achim Holzer, ausgebildeter Naturführer Rohrhardsberg.

 

Achim Holzer erklärte welche Ziele sich hinter dem Begriff Naturerlebnisraum verstecken, ein co- finanziertes EU – Projekt. Sogleich waren wir Teil des Naturerlebnisraumes und die Kinder, Mina, Luana, Fabio, Jano und Lean waren eifrig dabei die Wegmarkierung, ein Trittsiegel des Auerhahns im Wald zu entdecken.


Nach der Überquerung des wilden Elzbaches, gelangten wir über eine „Märchenwiese“ zum Skilift Rohrhardsberg. Dort beginnt der neu geschaffene Holztierpfad, den unsere Kinder begeistert aufnahmen und die Tiere waren sogleich in Beschlag genommen.

 

Andere (Winterhalter Schlember) waren kurz weg und haben gleich eine Handvoll Pfifferlinge gefunden. So hatte jeder Teilnehmer sein eigenes Vergnügen.

 

Vergnüglich muss es auch in früheren Jahren am Ochsenhof im Jahre1750 zugegangen sein, nachdem Grundstücksverhandlungen erfolgreich abgeschlossen waren. Beachtliche Mengen Fleisch und Wein wurden damals verzehrt. Achim Holzer wünschte den Bergwachtlern ebenfalls einen solchen Appetit und Feierlaune für das Vesper auf der Schwedenschanze..

 

Gleich darauf mussten die Ausflügler einen Triberger Granitbrocken mit Hammer und Meisel bearbeiten. Die Kinder durften mit helfen. So bekam man einen Eindruck in das im Yachertal und am Rohrhardsberg lokal beheimatete Steinhauerhandwerk vergangener Zeiten.

 

Italienische Namen wie Bavoni, Pontiggia, Bernasconi die heute noch im Elztal anzutreffen sind, zeugen von der Herkunft der „Fremdarbeiter“. Ebenso führte uns Achim Holzer an alten Schanzanlagen vorbei und erklärte deren Entstehung und strategische Bedeutung.

 

Da zufällig an diesem Tag auch Weltkindertag war, hatte eine gute Fee im Wald für jedes Kind etwas versteckt. Schnell war man an der Schwedenschanze angekommen, wo ausgiebig gevespert und getrunken wurde.


Bald hieß es Abschied nehmen und wir marschierten in munterer Runde am Wolkenkratzer (Bergstation Skilift Rohrhardsberg) vorbei, zurück zur Märchenwiese oberhalb des Elzbaches.

 

Man saß noch vergnügt in der wärmenden Sonne zusammen, die Kinder benutzten Nico Zink als Knuddeltier und unser Führer Achim bekam noch ein dickes Dankeschön für die gelungene Führung und das schöne Wetter.

 

An der Auerhuhnkugelbahn vorbei, mussten wir an einer Brücke über den rauschenden Elzbach. Dort gab es eine Forscherkiste mit Käscher, Lupe und Beschreibung der im Elzbach anzutreffenden Kleinlebewesen des Wassers. Die Kinder waren eifrig dabei alles zu erkunden und die Erwachsenen hatten alle Hände voll zu tun, aufzupassen das kein Kind zum Element des Wasser wurde.

 

Viel zu schnell mussten wir in den Bus der Linie 7276 einsteigen und erreichten gegen 18.00 Uhr unseren Startpunkt Elzach. Schön, dass ihr mitgekommen seid, ein toller Tag als kleines Dankeschön für die Mühen beim Stadtfest. Besonders gefallen hat mir das Miteinander von Jung und Alt. Auf ein nächstes Mal

 

Euer Jürgen