Verletzte Wanderin auf Wanderweg bei St. Peter

Ränke, Glottertal (18. Mai 2014)

 

Alarmierung: ca. 15:45 über Sprechfunk


Alarmierte Einsatzkräfte:

BW OG Waldkirch (4 Personen)
DRK 2/83/1

Kaum war die Abschlussübung des BWS Techniklehrgangs am Kandel beendet, teilte uns die ILS Emmendingen über Sprechfunk die Einsatzmeldung mit. Wir fuhren umgehend mit 4 Bergrettern unter Sondersignal Richtung Glottertal. Auf Anweisung der Leitstelle EM schalteten wir uns auf die LS Freiburg auf, da der Einsatz von dort koordiniert wurde.

Nach Rücksprache mit dieser wurde bekannt, dass sich eine Person am Straßenrand im Bereich Glottertal Ränke befindet, um uns einzuweisen. Es handelte sich hierbei, wie sich herausstellte, um die Wanderpartnerin der verletzten Person. Sie war mehrere hundert Meter die sehr steile Bergflanke bis zur Straße abgestiegen um Hilfe zu holen. Zwei Bergretter machten sich sofort in Richtung der verletzten Person auf den Weg, fanden diese und versorgten das verletzte Sprunggelenk. Schnell war klar, dass eine Rettung von unten unmöglich war. Wir suchten deshalb anhand unserer Karten und der Beschreibung eines ortskundigen Kameraden einen Weg oberhalb, bzw. näher an der Unfallstelle. Schließlich fuhren wir über Sägedobel-Rohr, Disselhof die Stelle von oben an.

Bedingt durch die sehr schlechte Funkverbindung (meistens nämlich keine) wurde die zuvor angebotene Hilfe eines durch den Lehrgang auf dem Kandel befindlichen Einsatzfahrzeugs der BWS mit weiteren 5 Rettern angekommen. Auch unser ATV war mit zwei Rettern unterwegs, jedoch für uns weder über Funk noch über Mobilfunk nicht erreichbar. Einer der beiden Erstretter machte sich zu Fuß auf den Weg von der Unfallstelle nach oben, um die Lage und mögliche Anfahrtswege zu erkunden. Durch die Hilfe eines einheimischen Landwirtes konnte der einzige befahrbare Weg in die Nähe der verunfallten Person festgestellt werden. In diesem Moment trafen sich zufällig alle beteiligten Rettungskräfte im Bereich Türlehof / Disselhof. Gemeinsam fuhren wir die Unfallstelle an. Die verletzte Person musste dann aber trotzdem noch ca. 300m mit der Gebirgstrage bergwärts zum Fahrweg transportiert werden, konnte dann aber zügig dem RTW übergeben werden. Die Begleiterin der verletzten Person wurde ebenfalls mit dem RTW (als Beifahrer) nach Glottertal zur Kurklinik mitgenommen.

 

 

Einsatzende: 17:45 Uhr