11.05.08 Absturz am Kandelfelsen

Am Pfingstsonntag stürzte eine Kletterin im Vorstieg in der so genannten Westendführe ca. 10 m in das Seil, beim mehrmaligen Aufprall am Felsen zog sie sich so ernsthafte Verletzungen zu, das sie sich nicht mehr selber zum Wandfuß abseilen konnte.
Von ihren Begleitern wurde der Rettungsdienst und die Bergwacht verständigt.
Da sich unser Leiter Bergrettung sich selber beim Klettern am benachbarten Kapuzenturm befand machte er sich nach der Alarmierung sofort zur Unfallstelle auf. Unser Bergwachtmann konnte die Verunfallte sichern und mit behelfsmäßiger Bergung zum Wandfuß bringen. Mittlerweile konnte der Rettungshubschrauber Christoph 54 aus Freiburg den Notarzt im Schwebeflug am Kandelfelsen absetzen.
Auch traf inzwischen ein weiterer Bergwachtmann  der zugleich Bergführer ist an der Unfallstelle ein. Zusammen mit dem Notarzt und anwesenden Klettern wurde die Patientin versorgt das der Kreislauf wieder stabil war. Zur Bergung entschloss man sich zur einer Windenbergung mit der Rega aus Basel.  
Mittlerweile traf auch die SEG Mannschaft ein und mit der Schaufeltrage brachte man die Patientin zu einen relativen flachen Absatz beim Schulerbänkle, dort wurde sie auf die Vakummmatraze umgebettet und weiter medizinisch versorgt.
Der Luftretter unserer Ortsgruppe traf inzwischen am Kandelpass ein dort wurde er vom der Rega aus Basel aufgenommen und die Patientin wurde mit der Winde am Kandelfels geborgen.

Beim Kandelfelsen handelt es ich um ein Klettergebiet mit relativ alpiner Absicherung, das sollte auch so bleiben, daher sei allen Klettern empfohlen ein ausgewogenes Klemmkeilsortiment mitzuführen und auch einzusetzen.