12 Stunden Mountain Bike Power in Todtnauberg
Am Samstag den 26.08 fand die 8
Auflage des 12 Stunden Bike Rennens in Todtnauberg statt.Wie schon in den letzeten Jahren übernahm
die Bergwacht wieder den Rettungsdienst auf dem 14 km. langen Rundkurs mit rund 330 m.
Höhenunterschied. An der Strecke wurden zusammen mit der Feuerwehr 8 Posten besetzt und am Ziel
warteten Ärzte und Bergwachthelfer im eigens dafür aufgebauten Versorgungszelt auf verletzte und
erschöpfte Biker. Zusätzlich wurde die Strecke noch von 2 Ärzten und einem Rettungsassistent auf
Geländemotorrädern betreut. Zusammen also 4 Ärzte, 2 Rettungssassistenten sowie 21 Bergwachthelfer
sorgten sich um die knapp 480 Radfahrer. Um einen reibungslosen Funkverkehr auf den gesamten
14 km. zu gewährleisten, wurde am Radschert ein Einsatzfahrzeug postiert und an einem 6 m. hohen
Masten ein Funkrlais aufgebaut. Ebenso wurde ein VW- Fahrzeug für das Sanitätszelt gestellt. Der
Ortsgruppeneigene Mercedes blieb an der Rettungswache und wurde von der dort postierten
Einsatzleitung genutzt. Bei sehr schönem und nicht zu heißem Wetter gings um 8:00 Uhr beim
Massenstart auf dem Rathausplatz in die heiße Phasae.Vernunft und Taemgeist sorgten aber dafür, das
die Fahrer reibungslos durch die erste Kurve kamen. Die ersten Fahrer kamen bereits unter einer
Fahrzeit von 30 min. wieder ins Ziel und das Feld zog sich nun auf die gesamte Strecke. Kleine
Schürfwunden waren lange Zeit die einzige Arbeit, die im Sanitätszelt bewältigt werden
mußte. Als am Nachmittag dann das Wetter extrem umschlug und der Regen immer stärker wurde, waren
alle Helfer nochmals angespannt. Zum Glück blieben aber auch hier schwere Unfälle aus. Die Strecke
wurde anschließend an verschiedenen Stellen entschärft und auch die Renndauer wurde um1 Stunde
verkürzt.Um 20,00 Uhr konnte unsere Arbeit dann ohne große Zwischenfälle beendet
werden.





Befürchteter Bikerschwund bleibt aus
Teilnehrmer der "Zwölf Stunden von Todtnauberg" traten nur elf Stunden in die Pedale
Regnerisch und kalt: Die "Zwölf Stunden in Todtnauberg" waren kein
Zuckerschlecken.
TODTNAU-TODTNAUBERG (lix). Vierzehn Kilometer und 300 Höhenmeter pro Runde über Stock und
Stein, elf Stunden lang und — als ob das noch nicht genug wäre — das alles auch noch bei
wolkenbruchartigen Regenfällen und nicht gerade angenehmen Temperaturen, die zwölf Stunden von
Todtnauberg waren in diesem Jahr wieder einmal ein Rennen für die Hartgesottenen unter den
Radsportbegeisterten.
In der achten Auflage des mittlerweile fast schon traditionellen Radspektakels gab es dann aber
auf Grund der miserablen Witterungsbedingungen ein Novum in der Geschichte des Rennens, um die
Gesundheit der Fahrer nicht zu gefährden, entschloss sich die Rennleitung, nachdem am Nachmittag
schwere Regenfälle eingesetzt hatten und es auch keine Aussicht auf Besserung gab, dazu, den
Zielschluss um eine Stunde auf 18 Uhr vorzuverlegen.Mit 450 Teilnehmern, die entweder als
Einzelfahrer, oder in Zweier-, Dreier- oder Viererteams an den Start gingen, erreichte man in etwa
wieder den Fahrerstand des Vorjahres, der im Vorfeld befürchtete "Bikerschwund" blieb also aus.
Auch mit den Zuschauerzahlen war man, trotz der widrigen Witterungsbedingungen, zufrieden, so
konnte man einige, mit Schirm und Regenjacke bewaffnete Fans sehen, die die Fahrer bei ihren Qualen
unterstützten. Zum neuen Mountainbike-König vom Todtnauberg wurde der Favorit Jörg Scheiderbauer
vom Ghost International Racing Team aus Offenburg. Der zweimalige Gewinner der Transalp Challenge,
absolvierte siebzehn Runden auf dem Rundkurs. Seine Frau Anna Baylis-Scheiderbauer wurde ihrem
Favoritenstatus ebenfalls gerecht und entschied die Hauptklasse der Frauen mit dreizehn Runden für
sich. Bei den Zweierteams waren bei den Männern Erik Hühnlein und Wolfgang Fischer, bei den Frauen
Lokalmatadorin Judith Stempfer und ihre Mitstreiterin Annette Rümmele erfolgreich. Die Wertung der
Dreierteams entschieden Florian Ackermann, Andre Rudiger und Matthias Bettinger vom Team
Rothaus-Cube für sich. Bei den Frauen trugen hier Kerstin Traber, Svenja Moll und Monika Saur den
Sieg davon. In der Wertung der Viererteams war ebenfalls das Team Rothaus Cube mit Heiko Gutmann,
Simon Scherzinger, Sascha Knöpfle und Pascal Ketterer nicht zu schlagen. Lisa Reiser, Silja Vetter,
Sarah Reiser und Christa Klausma brachten in dieser Wertung bei den Frauen die meisten Runden
hinter sich.
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