Jahreshauptversammlung 2008

gv.2008Der Saal platzte aus allen Nähten, so gut besucht war die Hauptversammlung der Bergwacht, Ortsgruppe Todtnauberg. Vor allem die Jugend war stark vertreten, worüber sich der erste Vorsitzende Anselm Zipfel besonders freute. Nachwuchssorgen hat die Bergwacht wahrlich nicht, von den 23 Jugendbergwachtlern gingen 14 in die Anwärterschaft über, durch den Neuzugang einiger Jugendlicher sind es nun 17 Jugendliche in der Jugendbergwacht, die von drei Ausbildern bereut werden.

Die Ausbildung der 21 aktiven Mitglieder stand im Zentrum der Tätigkeiten der Ortsgruppe. Besonders hob der Leiter des Bergrettungsdienstes, Christian Rotzinger, die gute Zusammenarbeit mit den Ortsgruppen Wieden für die Anwärterausbildung und Todtnau und Muggenbrunn bei der Sanitätsausbildung hervor. 550 Stunden freiwilligen Dienst hatten die Bergwachtleute absolviert, und obwohl es einen frühen Winter gab, waren die Einsatzzahlen im Schnee nicht zu gravierend. 18 Ersthelfer-Einsätze in Notfällen und zwei Einsätze beim 12-Stunden-Rennen, 20 Einsätze der Dienstmannschaften am Wochenende und neun Einsätze der Skiwacht konnten mit Bravour gemeistert werden. Von kleinen Verletzungen über die Vergiftung eines Dreijährigen durch Medikamente bis hin zu zwei Reanimationen reichte die Bandbreite der Einsätze. Ständige Fortbildung und Übungen wie kürzlich an der Seilbahn Schauinsland garantieren, dass die Mannschaft immer auf dem neuesten Stand ist.

Einen kurzen Tätigkeitsbericht trugen die Jugendbergwachtler Janett Schneider, Marie Klingele und Philipp Kaiser vor. 25 Mal hatten sie sich getroffen, um zu Klettern, zur Knotenkunde, zu Übung von Verbänden und anderen Bergwachtnahen Tätigkeiten. Die Patenschaft für die Pflege des Eisplatzes haben die Jugendlichen ebenso übernommen, wie sie beim Hursten eifrig halfen. So konnten an der Kreisstraße und am Wasserfall unter anderem 70 Autoreifen und anderer Abfall eingesammelt werden. Der Nachwuchs dankte Jugendleiter Bernd Schneider mit einem Gruppenfoto herzlich für seine neunjährige Arbeit mit den Jugendlichen, er wechselt in das Amt des Sanitätsausbilders. "Eure Jugend hat im ganzen Landesverband keine Konkurrenz" , lobte Uwe Männel, Leiter Bergrettungsdienst der Bergwacht Schwarzwald. "Das muss ein guter Jahrgang gewesen sein" , scherzte Uwe Männel, als er gleich fünf Bergwachtler für 20-jährige Treue auszeichnen durfte. Andreas Born, Martin Brender, Christine Kaiser, Michael Kaiser und Tobias Wissler erhielten Ehrenurkunde und Anstecknadel. Albert Strohmeier wird Urkunde und Ehrennadel für 50-jährige Mitgliedschaft beim Tag der offenen Tür (3. August) erhalten.

Anselm Zipfel wurde einstimmig als erster Vorsitzender bestätigt, neuer zweiter Vorsitzender wurde Markus Burgath, der Leiter Bergrettungsdienst heißt weiterhin Christian Rotzinger, und auch Kassierer Clemens Schwörer sowie Schriftführer Michael Kaiser wurden bestätigt. Besonderer Dank ging an Hildegard Pazen-Boschert, die als Notärztin der Bergwacht weiterhin zur Verfügung steht. Zum Ausbilder Notfallmedizin wurde Bernd Schneider ernannt, Tobias Wissler gibt das Amt des Sanitäts- und Sachwartes an Thomas Rung ab und besetzt das Amt des Ausbilders Technik, neuer Fahrzeugwart ist Pirmin Huber. Uli Strohmeier bleibt Hüttenwart.