WinterRund 700  Stunden ehrenamtlicher Rettungsdienst.

  Seit Dezember laufen in Todtnauberg die Lifte. Die Pisten sind wie immer bestens Präpariert, etliche Kilometer Wanderwege gespurt und die Rodelhänge eingewalzt. Über Weihnachten bis jetzt waren alle Gästebetten im Ort ausgebucht und bei schönem Winterwetter zog es zusätzlich noch etliche Tagesgäste in unser verschneites Bergdorf. Seit Liftbetrieb leisteten die ehrenamtlichen Helfer der Ortsgruppe rund 700 freiwillige Stunden Rettungsdienst und versorgten in dieser Zeit 27 Patienten. Vom Schlittenunfall oder Sturz beim Wandern bis hin zum Alpin Ski Unfall mit Sturz in einen Bach war alles dabei. Auch auserhalb der Dienstzeiten ist die Bergwacht als Ersthelfer im Ort unterwegs und 9 Mann sind rund um die Uhr über Meldeempfänger erreichbar. Die Hauptaufgabe der Bergwachthelfer besteht aber darin, Verletzte Personen abseits von Starßen ,also im unwegsamen Gelände bestmöglichst medizinisch zu versorgen und bis zur nächsten befahrbaren Straße abzutransportieren, um sie dort dem Straßengebundenen Rettungsdienst zu übergeben. Dafür wird etliches Material sowie ein großer Fahrzeugpark vorgehalten. Oft wird der Rettungshubschrauber angefordert um schnellstmöglichst einen Notarzt zum Patient zu bringen, sowie schonend und schnell in ein Krankenhaus zu transportieren. Mit den Partnern der DRF und der Schweizer Rettungsflugwacht Rega arbeiten wir eng zusammen.