Die Fusion zweier Ortsgruppen - wie es begann.

Auf der gemeinsamen Hauptversammlung der Bergwacht Ortsgruppen Muggenbrunn und Todtnauberg am 11.05.2019 im Waldhotel Notschrei, machten die anwesenden Mitglieder beider Ortsgruppen, in getrennten Abstimmungen, durch einstimmiges Beführworten, den Weg frei für die Fusion der beiden Ortsgruppen zur neuen Ortsgruppe Notschrei.Generalversammlung2019

 

Schon vor etwa drei Jahren begann man, durch zusammenlegen der Ausbildung sowohl bei den Aktiven als auch bei den Anwärtern, die Belastung der Ausbilder für die immer anspruchsvoller werdende Bergwachtausbildung, deutlich zu senken. Auch sind an den Dienst- und Ausbildungsveranstaltungen nun deutlich mehr Kameraden/innen anwesend, was für eine efektive Ausbildung sorgt. Seit dem Winter 2017/18 wurden die Dienstmannschaften auf der Bergwachtstation Muggenbrunn und auf der Bergrettungswache Todtnauberg gemischt, so das jeder die Möglichkeit hatte, das Dienstgebiet und die Dienstabläufe des anderen kennen zu lernen. Zu den SEG-Einsätzen wurden ebenfalls in den letzten zwei Jahren immer beide Ortsgruppen alarmiert. Dadurch waren immer eine genügende Anzahl Bergwachthelfer im Einsatz. Seit ca. einem Jahr trafen sich die Vorsitzenden und auch die ganze Vorstandschaft beider Ortsgruppen zu verschiedenen Gesprächen zu einer möglichen Fusion. Ebenso wurden mit der Landesleitung der Bergwacht Schwarzwald Gespräche bezüglich einer Fusion geführt. Auch die Mitglieder beider Ortsgruppen wurden immer wieder vom aktuellen Stand der Besprechungen informiert.

Danach galt es noch einen Namen für die neu entstehende Ortsgruppe zu finden, was nicht so ganz einfach war. Einen Doppelnamen (zu lang, wer steht vorne, wer hinten) wollte die Mehrheit nicht, einen Fantasienamen wollte die Landesleitung nicht und auch für die Leitsstellen wäre dieser schlecht gewesen. Schlussendlich endschied man sich für den Namen Notschrei. Der Name Notschrei (Passhöhe) ist sowohl der Leitsstelle Lörrach als auch der Leitstelle Freiburg ein Begriff. Da unser Dienstgebiet bis zur Holzschlägermatte reicht, ist der Notschrei in etwa die Mitte des Dienstgebietes.

Nach dem erfolgreichen OK für die Fusion, fanden die Wahlen zum Vorstand der neuen Ortsgruppe Notschrei statt. Dieser setzt sich wie folgt zusammen.

 

Erster Vorstand Markus Burgath, Stellvertreterin Maren Boch, Leiter der Bergrettung Dominik Zipfel, Kassiererin Sonja Wunderle, Schriftführerin Carina Karle. Ausbilder Technik, Bernd Schneider und Michael Karle, Ausbilder Notfallmedizin, Christoph Iwertowski, Naturschutzwarte, Steffi Thoma und Wolfgang Formanski, Funkwart Roland Rotzinger, KfZ-Warte, Thomas Rung und Dominik Weber, Materialwarte, Kilian Rotzinger und Christoph Iwertowski, Ausbildung Svenja Meon. Kassenprüfer sind Matthias Thoma und Raimund Rotzinger. Ehrungen2019

 

Danach wurdennoch einige Mitglieder geehrt. Hier ist besonders Alois Schneider hervorzuheben, der für 60 Jahre treue Dienste vom Bergwacht Landesvorsitzenden Adrian Probst geehrt wurde.

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