Rückblick Winter 2013/2014

Trotz des schneemäßig eher bescheidenen Winters 2013/14 hatte die Bergwacht Muggenbrunn jede Menge zu tun. Unsere Bergwachtstation war an 30 Tagen besetzt. Wir haben die BW-Station an Samstagen, Sonn- und Feiertagen mit 3 Helfern und 1 Anwärter besetzt. Die Mannschaft ist zuständig für den Rettungsdienst an 10 Skiliften (von Aftersteg bis zum Notschrei), auf der Schauinslandloipe, auf der Stübenwasenloipe bis Neustützkopf und für das Nordic-Center Notschrei. Es haben 10 Bergwacht-Kameraden/innen und 5 Anwärtern 824 Stunden Dienst geleistet. Die Kameraden/innen hatten im Schnitt an 10 Tagen Dienst.


Im Winter 2013/14 hatte die Bergwacht Muggenbrunn 72 Einsätze, davon 20 Betreuungen nordischer Veranstaltungen und eine Betreuung alpine Veranstaltung. Bei den Veranstaltungen gab es 14 Einsätze mit Verletzten. Außerdem hatten wir 3 Loipeneinsätze, 3 Hubschraubereinsätze, 1 Gleitschirmfliegerbergung und wir beteiligten uns an einer Suchaktion  über 2 Tage. 17 mal wurde in dieser Zeit die SEG (Schnelleinsatzgruppe) über Meldeempfänger zu Einsätzen gerufen. Die Einsatzverteilung auf die Skilifte sieht wie folgt aus. Franzosenberg 4, Winkel 4, Wasen 5, Notschrei 8, Haldenköpfle 2 und Rosshang 1.


Stark gefordert war die Ortsgruppe Muggenbrunn bei der Betreuung von Veranstaltungen im Nordic-Center Notschrei. Durch die schlechten Schneeverhältnissen unter 1000 Meter, wurden viele Langlauf oder Biathlonveranstaltungen, teilweise auch recht kurzfristig ins Nordic-Center verlegt. Dort betreuten wir auch wieder, mit Unterstützung der Nachbarortsgruppen Todtnauberg, Todtnau, Wieden, Münstertal, Waldkirch und der Skiwacht, einen Weltcup für behinderte Sportler, der über 5 Tage ging.DSC_0360


Bei den 21 betreuten Veranstaltungen waren 25 Bergwachthelfer insgesamt 320 Stunden im Einsatz. Wir bedanken uns auf diesem Wege nochmals ganz herzlich bei den Bergwachthelfern der Nachbarortsgruppen, die uns unterstützt haben.


Trotz dieser Unterstützung waren die Kameraden/innen der Bergwacht Muggenbrunn zwischen 11 und 20 Tagen (6 Helfer 11-12 Tage, 4 Helfer 16-20 Tage) im Dienst. Dies ist eine enorme Belastung für die Mitglieder unserer Ortsgruppe, denn auch im Sommer werden wir immer wieder zu Einsätzen gerufen. Außerdem muss jeder Bergwachthelfer im Jahr 30 Weiterbildungsstunden nachweisen und viele unserer Mitglieder sind durch die Arbeit in der Vorstandschaft oder als Ausbilder bei vielen Aus- und Fortbildungsveranstaltungen zusätzlich gefordert.