Bergrettung Sommer

 

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Notfälle in unwegsamem Gelände:
 


Die Bergwacht Münstertal wird aufgrund der topographischen Schwierigkeiten für eine Vielfalt von Notfällen in unwegsamem Gelände und an abgelegenen Orten z.B. in Berggasthäusern oder Hütten gerufen. Für die Suche und die Bergung ist eine gute Ausrüstung notwendig. Die Alarmierung erfolgt über die Notrufnummer 112.

Wir unterscheiden folgende Unfälle:
Sport- und Freizeitunfälle beim Wandern, Mountainbiken, Klettern, etc..
Arbeits- /Verkehrsunfälle abseits der Straße
 

Falls es im Münstertal zu einem Arbeitsunfall im Wald kommt, gibt es hierzu einen standardisierten „Rettungsplan Forstunfall“ für Forst, Bergwacht und Malteser Hilfsdienst. Wichtige Einsatzdaten können aus dem vorgehaltenen Forstbulletin entnommen werden.
 

 

 

Seilbahnrettung:
 


Im Schwarzwald werden einige Seilbahnen betrieben. Bei Stillstand dieser Anlagen ist die Bergwacht Schwarzwald als Partner der Seilbahnbetreiber für die Räumung der Bahnen zuständig.
Hier arbeitet die OG Münstertal eng mit anderen Ortsgruppen des Landesverbandes zusammen, insbesondere bei der Belchen-, Schauinsland- und der Sesselbahn im Steinwasenpark. Die OG Münstertal ist Bestandteil des Einsatz- und Bergeplans.
 


 
Höhlen- und Schachtrettung:

 


Das Münstertal verfügt über mehrere Stollen, die zum Teil von der Bevölkerung begangen werden können, wie beispielsweise das Besuchsbergwerk Teufelsgrund im Kaltwasser. Andere Stollen sind für die Öffentlichkeit gesperrt. Hier sind teilweise „Höhlenforscher“ unterwegs.

 


Totenbergung:
 


Leider wird die Bergwacht auch immer wieder mit der Totenbergung konfrontiert, z.B. bei Suiziden, oder bei Unfällen mit tödlichem Ausgang, in unwegsamem Gelände.
 

 


Höhenrettung:
 


Die Bergwacht ist in Baden-Württemberg auch für die Rettung aus Höhen und Tiefen zuständig. Die Bergwacht kommt zum Einsatz, wenn die Drehleiter der Feuerwehr den Unfallort nicht erreicht. z.B. Gebäude, Baustellen, Bäume, Industrieanlagen, Schächte etc..

 

 
 
Zusammenarbeit mit der Luftrettung (DRF, REGA):

 


Aufgrund der langen Anfahrtszeiten zum Einsatzort bzw. ins Krankenhaus und dem unwegsamen Gelände, arbeitet die Bergwacht immer wieder mit der Luftrettung zusammen. Nicht selten werden unsere Einsatzteams vom einem Rettungshelikopter (RTH) der DRF oder der Rega aufgenommen und zur Einsatzstelle geflogen, bzw. durch uns gerettete Patienten zum weiteren Transport an einen RTH übergeben. Gerade bei schweren Verletzungen im Gelände wird oft auch mittels einer „Windenaktion“ die Rettung durchgeführt. Hier arbeitet die Rega mit einem RSH (Rettungs-Spezialist für Helikoptereinsätze) der Bergwacht zusammen.

 


Zusammenarbeit Rettungszentrum im Münstertal:


Als Pilotprojekt wurde in Baden-Württemberg 1998 das erste „Rettungszentrum“, in dem gleich 3 Rettungsorganisationen (Feuerwehr, Malteser und Bergwacht) in unmittelbarer Nähe untergebracht sind, in Betrieb genommen.
Durch die mit den Maltesern gemeinsam betriebene Rettungs-, bzw. Bergrettungswache wurde die Zusammenarbeit auch im Bereich der häuslichen Einsätze intensiviert. Hierbei kommt die Bergwacht immer dann als „nächstes freies Rettungsmittel“ zum Einsatz, wenn der örtliche Rettungswagen bereits belegt ist und wir durch die Rettungsleitstelle bei dringlichen Notfällen (z.B. Herz- Kreislauferkrankungen) alarmiert werden.
 

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