Naturschutz "extrem" am Isteiner Klotz

Pflegeeinsatz im Naturschutzgebiet "Isteiner Klotz"

Die Ortsgruppen Istein und Karlsruhe führten am 16.12.2006 im Naturschutzgebiet „Isteiner Klotz“ eine extreme Pflegemaßnahme durch.    

Felswand vor Entfernung des Efeus

 

 

 


Felswand vor der Befreiungsaktion

 

 

 

 

 

 


 

 

 

Befreiungsarbeiten aus Distanz betrachtet


 

 

Eine bis zu 20 Meter hohe Felswand im südöstlichen Teil des Schutzgebietes war vollständig mit Efeu bewachsen und sollte von diesem befreit werden.
In mehreren Gruppen wurde von oben abgeseilt und dass Efeu entfernt.

 

 

 

 

 

 

Berthold in der Wand

 

 

Ziel dieser Pflegemaßnahme war es,
den typischen Felsbewohnern des Isteiner Klotz wie dem:
-Bergsteinkraut (Alyssum montanum )
-Blauschwingel (Festuca amethystina)
-Faserschirm (Trinia glauca)
-Fünffingerkraut (Potentilla aurea)
-Fetthennen (Sedum album und acre)
sowie anderen Pflanzen Standorte, die sie an das Efeu verloren hatten wieder zu erschließen.

 


 




Überraschend für alle Teilnehmer dieses Pflegeeinsatzes war es, dass kaum Vogelnester in der bis zu 1 Meter dicken Efeuwand zu finden waren und
die bis zu 50 cm dicke Humusschicht an den etwas flacheren Stellen der Felswand. Neben dem Efeu nutzen auch schon der wollige Schneeball die Berberitze und die
Hundsrose das Nahrungsangebot der vorhandenen Humusschicht.


Wolfgang und Guido bei der entfernung des Efeus am Felsensporn

 

 

Am darauf folgenden Wochenende befreite die Ortsgruppe Istein den Felsensporn von kleineren Efeu-Verdichtungen.

 

 

 

 

 

Blockverankerungsbau am Felsensporn

 

 

 

Blockverankerungsbau mit Hilfe von Bandschlingen und Reepschnüren an einer "Sanduhr"

 

 

 

 

Beim Abseilen
Wolfgang beim Abseilen