Chronik



Nach der Gründung der Bergrettungsgruppe im Jahre 2001 begann für die damals neun Mitglieder die Ausbildung zum Bergretter durch die Ortsgruppe Freiburg. Noch ohne eigene Rettungsmittel, ohne Einsatzfahrzeug und gerade mal einem Kurs in Erster Hilfe fanden die ersten Ausbildungsstunden in Theorie und Praxis statt. Der Dienst am Thomalift wurde von der Hinterzartener Bergrettungsgruppe mit Unterstützung der Ortsgruppe Freiburg durchgeführt. Die Wochenenden wurden intensiv zur Ausbildung genutzt, beim Ski- und Akjafahren, bei realen Einsätzen und nicht zuletzt bei zahlreichen Lehr- und Lernstunden.

Im Oktober 2002 bekam die Gruppe ein Einsatzfahrzeug der Landesleitung in Freiburg. Am Anfang konnte das Fahrzeug in der Markthalle in Hinterzarten untergebracht werden, musste aber jeden Freitag dem wöchentlichen Bauermarkt weichen (so wie der Skidoo heute noch). Dank glücklicher Umstände konnte 2004 die Polizeigarage bezogen werden, wo nun auch die Möglichkeit zur Lagerung von Material besteht. Ein durch Spenden finanziertes AED-Gerät und ein Pulsoximeter vervollständigten die Rettungsmittel.

Neben Schule, Studium oder Beruf bewältigten zwölf Anwärterinnen und Anwärter den umfangreichen Lernstoff und konnten im Sommer 2004 die Bergwachtprüfung erfolgreich bestehen. Im Mai 2005 wurde eine Jugendbergwachtgruppe gegründet.

Der vom Forst gemietete Waldarbeiterwagen am Thomalift war für den Anfang schön heimelig, auf Dauer aber viel zu eng. So begannen die Mitglieder von einer eigenen Hütte zu träumen. Dieser Traum wurde Wirklichkeit als die Firma Streck 5000 Euro spendete und die Firma Zwerger und Raab noch 3000 Euro dazu legte.

Im Frühjahr 2006 stellte die Gruppe den Bauantrag und am 16. November 2006 fand der erste Spatenstich statt. Von nun an war an Freizeit nicht mehr zu denken, die Samstage waren ausgebucht. Mit inzwischen über 1750 Stunden gemeinsamer Eigenarbeit und vielen Sponsoren ist am Michelthomilishof eine schmucke Diensthütte entstanden.