Schauinsland
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Stützpunkt:
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Bergrettungswache Schauinsland-Hofsgrund
Notruf: 07602 214
Telefon: 07602 920 557
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Funkrufnamen:
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4m (Kanal 410 U/bG): Bergwacht Freiburg 2-00
2m (Kanal 49 U/W): Bergwacht Freiburg 52
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Koordinaten:
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UTM 32 T 0417256 5305701
N 47°53'57.5'' E 007°53'34.5''
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Lage: Der Schauinsland ist
Freiburgs
Hausberg und liegt im Südosten der Stadt. Er ist ein beliebtes Ausflugsziel
und Naherholungsgebiet. Um den Schauinsland liegen die Ortschaften bzw. Ortsteile Kappel, Horben,
St. Ulrich, Obermünstertal, Muggenbrunn und Oberried.
Räumliche Ausdehnung, Wache: Der Schauinslandgipfel ist 1284m hoch. Unsere
Bergrettungswache liegt im Ortsteil
Hofsgrund
im Rundweg und bietet Übernachtungsplätze für ca. 20 Personen. Neben
Sanitätsraum, Sanitäranlagen, Küche und Schlafräumen verfügen wir über einen Aufenthaltsraum mit
einem Funktisch für die Einsatzleitung. Neben einem Kachelofen, der mit Holzscheiten beheizt wird,
sorgt eine moderne Holzpelletheizung für Wärme. Sie wurde im Jahr 2000 von der
Firma Kreuz
eingebaut. Im Winter ist die Wache nur begrenzt anfahrbar, da über die
Zufahrtsstraße teilweise eine Skipiste (Poche-Lift) verläuft. Privatautos sollten nur außerhalb der
Liftzeiten durchfahren. Auf der Terrasse am oberen Eingang kann man grillen und draußen
sitzen.
Anfahrt zum Schauinsland: Von Freiburg aus Richtung Kirchzarten, dann abbiegen
Richtung Oberried/Todtnau oder von Freiburg über Günterstal die "Rennstrecke" hoch. Auch über Bad
Krozingen, Staufen, Münstertal oder von Todtnau über Muggenbrunn zum Notschrei erreicht man den
Schauinsland.
Rettungsdienstspektrum: Auch am Schauinsland ist unsere rettungsdienstliche
Tätigkeit abwechslungsreich, obwohl meist nicht die gleiche Einsatzhäufigkeit wie am Feldberg
erreicht wird. Im Winter sind diverse
Skipisten zu betreuen (in Hofsgrund Poche, Rosshang und Rotlache, das Haldenköpfle mit
zwei Liften), an denen auch Flutlichtfahren (normalerweise 19-22 Uhr außer Sonntags) stattfindet.
Es tummeln sich auch viele
Schlittenfahrer in Hofsgrund und auf der Holzschlägermatte, einem Wiesenhang in der Nähe
der Windräder.
Langläufer finden am Schauinsland einen Ausgangspunkt für verschiedene
Tourenmöglichkeiten. Neben einem beleuchteten Trainingsrundkurs in der Nähe des Haldenhotels kann
man am Notschrei Richtung Südwesten (Trubelsmattkopf, Wiedener Eck) oder Richtung Feldberg über den
Stübenwasen laufen. Neben Langläufern sind auch viele
Wanderer oder sonstige Ausflügler zu betreuen. Lawinengefahr besteht am Schauinsland
weniger häufig als am Feldberg. Es kann sich bei ungünstigen Wetterverhältnissen im Steilbereich
der Rotlachen-Abfahrt eine Wechte entwickeln. Bei Lawineneinsätzen am Feldberg kann eine
Einsatzmannschaft vom Schauinsland aufgenommen und ins Zastler Tal geflogen werden. Ein Lawinensack
mit Sondierstangen befindet sich auf der Bergrettungswache.
Am Schauinsland, unterhalb der Bergstation der Schauinslandbahn, befindet sich
auch ein Startplatz für
Drachen- und Gleitschirmflieger, der bei westlichen Winden genutzt werden kann. Das
bedeutet, dass Luftunfälle und Bergungen aus Bäumen immer wieder vorkommen. Vor allem im Winter
sind
Kiter an der Passhöhe unterwegs. In Hofsgrund und den angrenzenden Siedlungen (Stohren,
Notschrei etc.) ist das normale Notfallspektrum zu versorgen: Herzinfarkt, Schlaganfall, häusliche
Notfälle etc. sind nicht selten. Gerade an Wochenenden mit schönem Wetter ist der
Besucherandrang und damit auch die Einsatzwahrscheinlichkeit recht hoch. Im Jahr 2006 fanden schon
zwei Reanimationen statt, in 2005 musste ein Patient wiederbelebt werden. Durch die vielen
schlittenfahrenden Familien sind häufig Kindernotfälle zu versorgen. Sucheinsätze, Totenbergungen
etc. kommen auch hin und wieder vor.
Die Dienstmannschaft stellt auch die
Schnelleinsatzgruppe für den Freiburger Bereich, evtl. unterstützt durch SEG-Mitglieder in
Freiburg. Dadurch zählen auch Einsätze wie Bergung von Waldarbeitern aus unwegsamem Gelände,
Rettung vom Freiburger Münster, vom Rosskopfturm oder Schlossbergturm zum Einsatzspektrum. Im
Winter ist die BRW Schauinsland Stützpunkt der
Skiwacht
.

Im Sommer ist die Wache nicht regelmäßig besetzt, wird aber oft für Lehrgänge
u.a. genutzt. Im Bereich des Schauinslandgipfels befinden sich diverse touristische Schwerpunkte:
Die Schauinslandbahn bringt Besucher von der Talstation bis kurz vor den Gipfel. Die Bergwacht ist
für die Rettung bei Bahnstillstand verantwortlich und trainiert dies in regelmäßigen Abständen.
Auch der Steinwasenpark ist immer wieder Einsatzziel und hat einen Sessellift. An der Südseite des
Berges oberhalb des Schniederlihofes befindet sich der Eingang zum Besucherbergwerk Schauinsland.
Auch hier rettet die Bergwacht Patienten aus den Stollengängen. Der Gipfel wird vom
Eugen-Keidel-Turm gekrönt, von dem man gute Aussichtsmöglichkeiten bis in die Alpen hat.
Sonnenobservatorium, eine Messstelle des Umweltbundesamtes, die Rappenecker Hütte und das
Berghotel Schauinsland komplettieren den Gipfelbereich.
Naturschutz:
Im Landschafts- und Naturschutzgebiet rund um den Schauinsland führen wir
Naturschutzstreifen durch.
Links:
Schauinslandbahn
,
Bergwelt Schauinsland
,
Steinwasenpark
Besucherbergwerk Schauinsland
(
Forschergruppe Steiber
),
Rollerstrecke
Flugsport:
GSC Colibri
,
DFC Südschwarzwald
Wintersport: Skilifte
Hofsgrund
,
Haldenköpfle
,
Notschreiloipe
Gemeinde Oberried
Wikipedia-Artikel zum Schauinsland
Gastronomie:
Hotel Halde
,
Waldhotel Notschrei
,
Gießhübel
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