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Bild links
Hubschraubereinweisung

Freiburg, den 14.11.2007

Einsatz im Hexental - Wald beim Jesuitenschlössle

Wanderer auf rutschigem Waldweg gestürzt

Rettungswagen des DRK Am Mittwochnachmittag, den 14.11.2007 um 16.30 Uhr wurde die Schnelleinsatzgruppe (SEG) der Freiburger Bergwacht von derRettungsleitstelle per Funkmeldeempfänger alarmiert. Im Wald in der Gegend beim " Jesuitenschlössle" in Merzhausen war ein Wanderer gestürzt. Die Schranke dort war verschlossen und die Bergwacht Freiburg sollte Schrankenschlüssel zuführen und den Abtransport aus unwegsamem Gelände unterstützen. Nach knapp zehn Minuten rückte die SEG mit zwei Mann aus und nahm in Merzhausen den dritten Bergretter auf. Nach Anfahrt durch dichten Berufsverkehr kam das Einsatzfahrzeug um 16.54 Uhr am Einsatzort an.

Der Patient hatte durch einen Sturz beim Spaziergang auf einem durch Schlamm und Laub rutschigen Weg eine Beinfraktur erlitten. Durch die relativ lange Zeit bis zur Alarmierung war er auch unterkühlt. Der Rettungswagen des Roten Kreuzes und die Notärztin hatten den Patienten schon versorgt und die Schmerzen bekämpft. Nach Ankunft der drei Bergretter wurde der Akia gerichtet, der Patient erhielt von der Bergwacht noch Wärmepacks, wurde auf einer Vakuummatratze fixiert und mit dem Akia in der Dämmerung zum Rettungswagen gebracht.

Nach weiterer Versorgung dort wurde er ins St. Josefskrankenhaus gebracht. Wir wünschen wie in allen Fällen gute Besserung. Bergwacht-Einsatzfahrzeug in der Dunkelheit

Im Freiburger Umland gibt es unwegsames Gelände. Gerade im Herbst können sonst gut begehbare Wanderwege durch Nässe und Laubbedeckung sehr rutschig werden. Aus einem kleinen Sturz kann sich eine lebensbedrohende Situation entwickeln, wenn man sich nicht mehr weiterbewegen kann und alleine, evtl. ohne Handyverbindung im Wald liegt und auskühlt. Die Bergwacht empfiehlt daher auch bei kleinen Spaziergängen eine gewisse Vorsorge. Man sollte ein geladenes Handy mitführen, damit man im Notfall über die Notrufnummer 112 Hilfe herbeiholen kann. Sie sollten auch beschreiben können, wo sie sich gerade befinden. 

Weitere interessante Unfallpräventionshinweise der Bergwacht Schwarzwald

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