Freiburg, den 26.07.2007
Wanderin mit Kreislaufproblemen am Eichberg bei Freiburg
Rettung mit Gebirgstrage aus dem Wald
Um 16.53 Uhr wurde die
SEG
der Bergwacht Freiburg von der
Rettungsleitstelle
Freiburg zu einem Notfalleinsatz alarmiert. Ein Rettungswagen (RTW) der Malteser (MHD) war zu
einer Wanderin gerufen worden, die mehrmals gestürzt war. Entgegen der ursprünglichen Angaben war
die Notfallstelle (zwischen St. Barbara und dem Friedhof Littenweiler) nicht direkt mit dem Auto
erreichbar.
Die nachalarmierte Bergwacht konnte bereits zehn
Minuten nach Alarmierung von der
Garage
im Stühlinger ausrücken und kam 17.11 Uhr am vereinbarten Treffpunkt in der Nähe des Littenweiler
Friedhofs an. Nach Rücksprache mit einem Rettungsassistenten der
Malteser fuhren Bergwacht und MHD Richtung St. Barbara,
während zwei Bergretter zu Fuß zur Unfallstelle aufstiegen. Am Waldgasthaus wurde der Radsatz an
der Gebirgstrage angebracht, so dass die Retter gut von oben zur Unfallstelle gelangen konnten, wo
die Patientin vom MHD versorgt und von Passanten mit betreut wurde. Die fast 90 Jahre alte Dame
hatte Kreislaufprobleme und war gestürzt. Nach der medizinischen Versorgung konnte sie auf einer
Vakuummatratze bequem auf der Gebirgstrage zum
Waldgasthaus gebracht und an den RTW übergeben werden.
Die Bergwacht verfügt über Gerätschaften für die Rettung aus unwegsamem Gelände und
unterstützt so den Straßenrettungsdienst. Auf einer
Gebirgstrage können Patienten auch über
längere Strecken bequem und zügig transportiert werden, da der Radsatz einen großen Teil des
Patientengewichts aufnimmt. Bei der Alarmierung ist es äußerst wichtig, dem Disponenten der
Rettungsleitstelle mitzuteilen, wenn der Notfallort nicht direkt mit dem Auto auf guten Wegen
sicher erreichbar ist. Die Bergwacht verfügt über Ortskenntnisse, Schrankenschlüssel und
geländegängige Fahrzeuge, welche die Rettung von Patienten beschleunigen. Bei kritischen
Notfallbildern kann eine frühzeitige Alarmierung der richtigen Rettungsmittel lebensrettend
sein.
An dieser Stelle noch ein herzliches Dankeschön an das
Waldgasthaus St. Barbara (Beschreibung auf
fudder.de) für die erfrischenden Getränke nach
unserem Einsatz.
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