Freiburg, den 07.06.2007
Lebhaftes Einsatzaufkommen an Fronleichnam
Bergwacht rückt am Nachmittag gleich dreimal aus
Am Donnerstag, den 07.06.2007 wurde die Bergwacht Freiburg um 16.45 Uhr von der
Rettungsleitstelle Freiburg über Funkmeldeempfänger alarmiert. Im Sternwald
oberhalb von Günterstal wurde ein gestürzter Mountainbiker gemeldet. Die diensthabende Mannschaft
war bereits auf dem Rückweg vom Feldberg nach Freiburg und nicht weit vom Einsatzort
entfernt. Sie übernahm den Einsatz und traf bereits zehn Minuten später am Einsatzort ein.
Die gleichzeitig alarmierte Schnelleinsatzgruppe der Bergwacht Freiburg (fünf Personen)
konnte an der
Garage verbleiben.
Der Mountainbiker hatte sich erhebliche Verletzungen im Brustkorbbereich zugezogen. Als die
Bergwacht eintraf, versorgte bereits ein Rettungsassistent zusammen mit dem Notarzt den Patienten
primär. Da der Rettungswagen (RTW) nicht bis zum Unfallort im Wald fahren konnte, übernahm die
Bergwacht den zügigen und schonenden Transport des Patienten in die nächst gelegene Klinik unter
Notarztbegleitung mit dem
Bergwacht-KFZ. So stand der RTW für andere Notfälle zur Verfügung.
Direkt im Anschluss wurde die diensthabende Mannschaft erneut von der Rettungsleitstelle in
Freiburg alarmiert. In der Nähe von Hofsgrund/Oberried war ein Autounfall gemeldet worden. Ein
Fahrzeug sei von der Straße abgekommen und einen Abhang hinuntergestürzt. Dieser Einsatz wurde
jedoch für alle Einsatzkräfte von der Leitstelle abgebrochen.
Ebenfalls am Nachmittag ereignete sich bei Todtnau ein schwerer Mountainbikeunfall, bei
dem sich ein Radler potentiell lebensgefährliche Verletzungen zuzog. Die Schnelleinsatzgruppe der
Bergwacht Todtnau absolvierte den Einsatz zusammen mit RTW und Rettungshubschrauber.
Immer wieder rückt die Bergwacht auch in der Stadt und in Stadtnähe zu Einsätzen aus und
gewährleistet in Zusammenarbeit mit dem bodengebundenen Rettungsdienst die präklinische Versorgung
bei Notfällen vor allem im unwegsamen Gelände. Die Fahrzeuge der Bergwacht sind für Rettung,
Versorgung und Transport von Patienten ausgerüstet und können so den straßengebundenen
Rettungsdienst auch in Notfällen unterstützen, die sich nicht im unwegsamen Gelände befinden
(größere Verkehrsunfälle etc.). Innerhalb von 10-15 Minuten nach Alarmierung kann ein SEG-Fahrzeug
mit fünf Bergrettern ausrücken. Weitere Einsatzkräfte können innerhalb kurzer Zeit mobilisiert
werden, so dass die Bergwacht Freiburg innerhalb von 20-30 Minuten ungefähr 20 ausgebildete
Bergretter zur Verfügung stellen kann, die im Großschadensfall die Versorgungskapazität erhöhen.
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Einsatzübersicht.
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