Winterrettung
Die Einsätze im Winter stellen den Großteil der Bergwachteinsätze dar (ca.
75%). Die Bergwacht wird meist in Skigebieten auf den Pisten, Winterwanderwegen und Loipen zu
Unfällen gerufen. Hier findet man alle Arten von Verletzungen, angefangen von kleineren
Verstauchungen, Risswunden, über das gebrochene Bein bis hin zu schweren Traumata, z.B. nach
Kollisionsunfällen.
Auch abseits der Pisten kommt die Bergwacht zu Hilfe. Die Einsatzzahlen sind hier deutlich
niedriger. Allerdings sind die Notfälle in schwierigem Gelände jenseits von Straße und Piste meist
deutlich zeit- und personalintensiver.
Im Winter gibt es – wie im Sommer – auch andere Notfälle, zu denen die Bergwacht gerufen
wird, weil sie in den touristisch frequentierten Bereichen oft das nächste Rettungsmittel ist. Dazu
gehören internistische Notfälle wie der Herzinfarkt im Hotel, der Brandverletzte in der Küche der
Einkehrstube oder der psychiatrische Notfall im Restaurant.
Der Winterrettungsdienst wird am Wochenende und Feiertagen von unseren
ehrenamtlich tätigen Bergrettern versehen. Unter der Woche ist in den Wintermonaten (meist Januar
bis März) die
Skiwacht in unserem
Dienstgebiet am
Schauinsland und am
Feldberg tätig.
Wichtige Hinweise für Ihre Aktivitäten in der Natur, auch zu
Wintertouren
abseits der Wege, finden Sie auf unseren
Präventionsseiten.
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