Bergwacht Baden-Baden - Aktuelles 2016

8. und 9. Oktober 2016 - Ausbildung und Veranstaltungsbetreuungen



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Am Samstag, den 8.10.2016, begaben sich einige Mitglieder der Ortsgruppe auf die Bergrettungswache Unterstmatt der Ortsgruppe Karlsruhe. Dort fand eine Vorstellung des Einsatzleitwagens (ELW) der Bergwacht Schwarzwald statt. Dieses wurde gemeinsam mit dem Roten Kreuz vor allem für den Bereich Breisgau-Hochschwarzwald gekauft, weil dort ein solches Fahrzeug weder von der Feuerwehr, dem Roten Kreuz oder anderen Rettungsorganisationen zur schnellen Verfügung stand. Für die Nord-Ortsgruppen ist eine Anforderung des ELWs in Einsätzen durch die lange Anfahrszeit nur in Ausnahmenfällen realistisch. Dagegen wären große, rettungsdienstlich zu betreuuende Veranstaltungen eine Einsatzmöglichkeit des ELWs im Norden. Des Weiteren werden bei lange dauernden Einsätzen eingewiesene Mitglieder benötigt, um den Einsatzkräfte auch auf Leitungs- und Koordinationsebene eine Pause zu ermöglichen. Hierbei spielt dann auch die Anfahrtszeit der auswechselnden Kräfte keine Rolle mehr.
Deshalb wurde auf der Unterstmatter Bergrettungswache zunächst die Ausstattung, die einzelnen Arbeitsplätze und ein kleiner Ausschnitt des dafür benötigten Wissens vorgestellt. Nach dem Mittagessen fand noch eine Übung statt, bei der ein mögliches Einsatzgeschehen praktisch aus der Sicht der Positionen des ELWs erlebt werden konnte.
Parallel dazu fand am Nachmittag in Baden-Baden am Merkur der Battertlauf statt. Hierzu hatte das DRK wieder die Leitung übernommen und aufgrund der geografischen Gegebenheiten die Bergwacht mit eingeplant. Hierbei ist vorallem das ATV mit dem Anhänger von großem Nutzen, da es sich optimal für die teilweise schmalen Waldwege eignet. Das Einsatzfahrzeug der Bergwacht fuhr als Schlusslicht des Laufs mit. Auch ein Mitglied der Ortsgruppe lief bei dem Berglauf mit und wurde Erster seiner Altersgruppe.
Am Sonntag stand die nächste Veranstaltungsbetreuung unter Leitung des DRKs an. Es war das jährliche Motocross-Rennen bei Sandweier. Es waren wieder das ATV und der Bergwacht-Bus beteiligt. Für die Bergwacht gab es keinen Einsatz, nur für das DRK im Versorgungszelt gab es eine Kleinigkeit zu tun. Trotzdem gab es für alle Helfer als Dankeschön ein Essen.

27. Juni, 4. und 11. Juli 2016 - Übungsreihe mit der Freiwilligen Feuerwehr Bühl und der Ortsgruppe Karlsruhe



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An drei aufeinanderfolgenen Montagen im Juni und Juli fanden verschiedene Übungen gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr in Bühl statt. Aufgrund eines vorherigen Einsatzes am Rande unseren Dienstgebietes nahm auch die Ortsgruppe Karlsruhe teil. Im Mittelpunkt stand die Höhenrettung.
Am ersten Termin fand mit der einen Gruppe eine Seil- und Knoten-Ausbildung statt und parallel dazu wurde mit der anderen Gruppe an der Burg Windeck eine verletzte Person aus dem Turmtreppenhaus gerettet. Am zweiten Termin wurden die Gruppen getauscht.
Am dritten Termin wurde an einem Kran in Bühl geübt. Hierbei musste eine verletzte Person liegend gerettet werden.
Der Grundgedanke bei der Übung war, die Knoten aufzufrischen, die Seiltheorie zu vertiefen und vor allem aufzuzeigen, wie ein gemeinsamer Einsatz möglicherweise ablaufen könnte. Bei einem Einsatz auf der Burg oder auf einem Kran ist in der Regel auch die Bergwacht beteiligt, weil sie die Rettung des Patienten durchführen muss. In der Regel ist die Bergwacht aber später vor Ort, weil die Anfahrtszeit länger ist. Deshalb war es uns wichtig, der Feuerwehr zu zeigen, welche Vorbereitungen ihrerseits möglich und sinnvoll sind, damit der Patient möglichst schnell dem bodengebundenen Rettungsdienst übergeben werden kann. Nebenbei war es für uns auch sehr schön, die Feuerwehr Bühl kennen zu lernen und hoffentlich war es für sie auch interessant.

9. und 10. Juli 2016 - Sommerprüfung für zwei Anwärter der Ortsgruppe



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Am zweiten Juliwochenende legten zwei Anwärter der Ortsgruppe Baden-Baden erfolgreich den zweiten Teil der Grundausbildungsprüfung ab. Der erste Teil fand schon im Winter statt und wurde von beiden erfolgreich bestanden, sodass unseren zwei neuen Mitgliedern ihre Ausweise überreicht werden konnten.
In der Sommerprüfung wurde neben der Technik, vor allem der Rettung aus absturzgefährdetem Gelände auch die medizinische Komponente der Bergrettung geprüft.
Wir freuen uns, zwei neuen, mit Wissen übersprudelnde, Mitglieder in der Ortsgruppe zu haben.

2. und 3. Juli 2016 - Ereignisreiches Wochenende für die Ortsgruppe Baden-Baden



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Am ersten Juliwochenende fand eine Veranstaltung am Unimog-Museum in Bad Rothenfels statt, bei der die Ortsgruppe Baden-Baden einen Stand hatte.
Parallel dazu waren zwei Mitglieder als Ausbilder und Organisatoren bei einem Felsrettungskurs der gesamten Bergwacht Schwarzwald am Battert dabei.
Kurz nach Beginn der Veranstaltung am Unimog-Museum wurde die Ortsgruppe alarmiert, sodass ein Teil der Mannschaft von dort und einige vom Felsrettungskurs zum Einsatz fuhren.
Am Sauberg bei Gaggenau war ein LKW vom Weg abgekommen und hatte sich bedingt durch den Abhang eineinviertel Mal seitlich gedreht bis er liegen blieb. Zunächst wurde der verletzte Beifahrer medizinisch versorgt und anschließend in der Gebirgstrage mithilfe eines Mannschaftszugs gemeinsam mit der Feuerwehr hochgezogen und dem Rettungsdienst übergeben.
Bis der Fahrer geborgen werden konnte, dauerte es eine Weile, da zuerst das Bergungsunternehmen den LKW anheben musste, sodass der eingeklemmte Fahrer frei lag und ebenfalls mit der Gebirgstrage, Mannschaftszug und der Kraft der Feuerwehr auf den Weg gezogen werden konnte.
Bedingt durch das Platzproblem auf dem Weg und die Einsatzlage dauerte der Einsatz einige Stunden. Deshalb mussten die am Unimog-Museum geplanten Schauübungen am Samstag ausfallen. Der Felsrettungskurs konnte dagegen schon Mittags fortgesetzt werden, weil nicht mehr alle Bergretter im Einsatz benötigt wurden.
Am Sonntag fanden dafür dann drei Schauübungen am Unimog-Museum statt. Es wurde davon ausgegangen, dass ein Mountainbiker im Gelände gestürzt war, der auf die darunter liegende Wiese gebracht werden musste. Von einem dort stehenden Unimog bis zu einem Baum oberhalb des Mountainbikers wurden zwei Seile gespannt, an denen die Gebirgstrage mit dem Verletzten abgelassen wurde.

16. März 2016 - ATV, Akia, Einsätze und Übungen - Winteralltag in der Ortsgruppe Baden-Baden - Ein Rückblick



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Obwohl der Winter nicht so schneereich schien, gab es doch einiges für die Ortsgruppe zu tun.
Passend zum Übungsabend Notfallversorgung auf der Piste am 19.2.2016 lag Schnee an den Hängen der Schwarzwaldhochstraße, sodass intensiv geübt werden konnte. Insbesondere für die Anwärter, welche in diesem Jahr die Winterprüfung meisterten, war das nochmal eine wichtige Ausbildung bezüglich Akiafahren, Liften, Absicherung auf dem Hang sowie in der Patientenversorgung auf der Piste im Hinblick auf den Abtransport.
An einigen Wochenenden fand sogar regulär Dienst statt, obwohl dieses Jahr vor den meisten Wochenenden Tauwetter bzw. Regen einsetzte, sodass an diesen kein Wintersport mehr möglich war.
Am 5.3.2016 fand gemeinsam mit den Höhenrettern der Feuerwehr Baden-Baden eine Winterrettungsübung im Gelände statt. Dabei bestand die Schwierigkeit, dass die Rettung von unterhalb des Patienten aus durchgeführt werden musste. In der Regel wird eine Rettung eher von oben ausgeführt, da es sich zum Beispiel am Battert normalerweise anbietet, oben den Standplatz aufzubauen, die Retter und die Rettungsmittel abzulassen, den Patienten einzuladen und nach unten auf den nächsten Weg abzulassen, sodass Kräfte gespart werden können. Bei der Übung musste zunächst der Ersthelfer zum Patienten gelangen und diesen versorgen. Parallel dazu wurde am Weg, unterhalb des Patienten, der Standplatz aufgebaut. Ein Retter baute oberhalb des Patienten eine Umlenkung für die Seile ein, welche vom Standplatz aus bedient werden konnten. Anschließend konnte der Retter das Seilende am Akia befestigen, sodass der Akia nach oben zum Patienten gezogen werden konnte. Der Patient wurde in den Akia gelagert und anschließend wurde dieser von drei Rettern am Akia und weiteren drei am Standplatz auf den Weg abgelassen. Bei einem Einsatz wäre von dort ein Weitertransport zur nächsten Straße mit dem ATV möglich.
Zusätzlich hatte unsere Ortsgruppe den Abendskiwachtdienst für alle Hänge an der B500 einmal pro Woche übernommen. Bei Liftbetrieb ist eine hauptamtliche Skiwachtmannschaft unter der Woche von 9 bis 18 Uhr auf der Unterstmatt und die Abende werden unter den Ortsgruppen Achertal, Baden-Baden, Karlsruhe und Obertal aufgeteilt. So nutzen einige während ihres Skiwachtdienstes mittwochs die Gelegenheit intensiv auf den relativ leeren Skihängen bei Flutlicht zu fahren.
Es gab auch einiges zu tun für die Dienstmannschaften, insgesamt gab es etwa 10 Abtransporte und Hilfeleistungen, vor allem die "typischen" Wintersportverletzungen wie Schulterluxationen und geprellte Handgelenke.

17. Januar 2016 - Winterdienst am Mehliskopf und am Hundseck



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Nachdem am 12. Januar innerhalb kurzer Zeit so viel Schnee gefallen war, dass die Räumfahrzeuge in Baden-Baden teilweise von steckengebliebenen Fahrzeugen blockiert waren, wurde das allradgetriebene Einsatzfahrzeug der Ortsgruppe am Freitagabend als Notarztzubringer auf der Feuerwache Baden-Baden vorgehalten.
Dank des starken Schneefalls konnten auch die Lifte am Hundseck und Mehliskopf an diesem Wochenende beginnen: So war die Rettungswache am Sand an den Wochenenden 13./14. Januar sowie 16./17. Januar durch Dienstmannschaften besetzt. An beiden Wochenenden kam es bereits zu den ersten Wintersportunfällen auf der Piste - vor allem am Mehliskopf. Unter den Verletzungen waren neben einer Kopfplatzwunde vor allem Beinverletzungen. Zusätzlich zu den Wochenenddiensten wird Mittwochabends der Skiwachtdienst für die Lifte entlang der Schwarzwaldhochstraße von der Ortsgruppe Baden-Baden übernommen.