Bergwacht Baden-Baden - Aktuelles 2015

7. November 2015 - Übung mit der Feuerwehr im Heel-Hochregallager

Was passiert, wenn sich jemand an der Leiter des Regalbediengeräts verletzt und in der Selbstsicherung der Leiter hängt?
Genau dieses Szenario war ein Aspekt der Übung der Höhenretter der Feuerwehr und der Bergwacht am Samstag. Ein Höhenretter der Bergwacht wurde von einem Höhenretter der Feuerwehr von der oben genannten Leiter gerettet. Dabei wurden deutlich, dass die räumlichen Gegebenheiten einige Schwierigkeiten machten, die Verbesserungsmöglichkeiten bei der Durchführung der Rettung boten. Diese konnten bei einem zweiten Durchgang ausprobiert werden. Hierbei zeigte sich wieder, dass sich schon bestehende Rettungskonzepte wunderbar aus anderen Bereichen, wie hier das Konzept bei einer Baumbergung, auf die Höhenrettung an Industriebauten übertragen lassen. Das hat den Vorteil, dass auch die Nicht-Höhenretter der Feuerwehr bis zum Eintreffen der Höhenretter der Feuerwehr beziehungsweise der Bergwacht mit den Vorbereitungen zur Rettung beginnen können. Anschließend wurde überlegt, wie eine Rettung aus der Kabine des Regalbediengeräts aussehen könnte. Die Durchführung ging leider nicht, weil sonst die Elektronik des RBG beschädigt worden wäre. Die Feuerwehr packte die Hakenleiter aus und demonstrierte damit, wie man von Regalbrett zu Regalbrett nach oben klettern könnte. Zum Abschluss dieser interessanten Begehung und Übung ging es noch gemeinsam Kaffeetrinken. Wir danken der Firmal Heel, die diese Übung ermöglichte.

31. Oktober 2015 - Einsatz am Plättigfelsen



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Am Vormittag des 31.10.2015 wurde die SEG der Ortsgruppe Baden-Baden zu einem Einsatz am Plättigfelsen in der Nähe der Bühler Höhe alarmiert. Vor Ort waren schon die Freiwillige Feuerwehr Bühlertal und der Rettungsdienst. Kurz nach uns kam noch die Bergwacht-Ortsgruppe Achertal an. Später folgte noch die Polizei. Unterhalb der Hertha-Hütte hatte sich eine Frau in einer Felsspalte eingeklemmt und konnte sich nicht selbstständig befreien. Eine Studentengruppe, die dort klettern war, setzte einen Notruf ab.
Da die Hütte nicht mit dem Auto angefahren werden konnte, musste das ganze Material dorthin zu Fuß gebracht werden.
Dort hatte sich schon ein Retter der Feuerwehr abgeseilt. Es seilte sich noch ein Retter von uns ab, sodass die beiden der Frau den Rettungssitz anziehen konnten. Währenddessen wurde oben ein Standplatz eingerichtet, der dafür diente, den Retter der Bergwacht zusammen mit der Patiententin abzulassen. Dazu war es notwendig, die beiden zunächst mithilfe eines Flaschenzugs etwas hochzuziehen, damit die Frau aus der Spalte befreit werden konnte. Anschließend konnten der Retter und die Patientin, unterstützt von dem Retter der Feuerwehr, zu einem schmalen Pfad am Felsfuß abgelassen werden.
Dort warteten bereits der Rettungsdienst und weitere Bergretter mit der Gebirgstrage um die Patientin medizinisch zu versorgen und zum Rettungswagen zu transportieren. Dieser stand auf dem nächstgelegenen befahrbaren Waldweg bereit, um die Patientin zum Hubschrauber gebracht werden konnte. Mit diesem wurde sie in die Klinik geflogen.
Allerdings konnte der bereitstehende Hubschrauber nicht zur Rettung direkt aus der Felsspalte eingesetzt werden, weil dieser keine Winde hatte. Der nächstgelegene Hubschrauber mit einer Winde ist in Landsberg stationiert und benötigt über eine Stunde. Obwohl dieser sich zwar auf dem Anflug befand, ging die bodengebundene Rettung schneller.
Dieser Einsatz machte wieder deutlich, wie sinnvoll und notwendig regelmäßige gemeinsame Ausbildungen mit den umliegenden Organisationen sind. Wir bedanken uns bei allen beteiligten Organisationen und den Kollegen aus Achertal für die gelungene Zusammenarbeit.

17. Oktober 2015 - Übung mit der Bergwacht Rotenfels



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Am 17.10. war bei wunderbarem Bergwachtwetter (Wolken, Nebel, leichter Regen) die Bergwacht Rotenfels aus der Pfalz zu Gast am Battert. Da es dort die größte Steilwand zwischen Skandinavien und den Alpen gibt, bestand der Wunsch eine Ausbildungsfahrt an den Battert und dort mit uns eine Übung zu machen. Für unsere Ortsgruppe war vor allem spannend, wie das Bayrische Prinzip funktioniert, welches die Rotenfelser bei der Rettung anwenden. Außerdem war es interessant Bergwichtel außerhalb der Schwarzwälder Bergwacht kennen zu lernen. Nachdem an Stationen die Basisgrundlagen der Rettung geübt wurden, gab es zwei Übungen am Felsen. Dabei wurde eine Rettung nach dem Schwarzwälder und eine nach dem Bayrischen Prinzip durchgeführt. Nach getaner Arbeit gab es Essen, ebenfalls oben an der Batterthütte. Es war sehr schön, dass wir gemeinsam diesen Samstag verbringen konnten.

10. Oktober 2015 - Übung mit der Feuerwehr, Merkurlauf und Renovierungsaktion an der Batterthütte



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Das Wochenende 10. und 11. Oktober war wieder in unterschiedlichen Bereichen fordernd für die Ortsgruppe. Es begann am Samstag morgen mit einer kleinen Abseilübung zusammen mit der Feuerwehr.
Anschließend stand eine Veranstaltungsbetreuung an. Beim Merkurlauf übernahm die Bergwacht einen Streckenposten. Hier passierte glücklicherweise nichts.
Das ganze Wochenende über wurde am Dach der Batterthütte gearbeitet. Nachdem jahrelang das Wetter und der Zahn der Zeit daran genagt hatten, wurden zunächst die eine Dachhälfte abgedeckt, mit neuen Bitumenbahnen eingekleidet und darauf die neuen Schindeln verlegt. Diese Woche wird die zweite Dachhälfte erneuert.

3. Oktober 2015 - Die Bergwacht beim Motocross



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Am 03.10.15 betreute die OG-Baden-Baden zusammen mit dem DRK und dem THW die MotoCross Veranstaltung in Sandweier.
Bei dem vierstündigen Rennen musste die Bergwacht zwei Teilnehmer aus dem weitläufigen Gelände bergen. Der erste Fahrer hatte mehrere Wirbelfrakturen, der Zweite kam nach einem Zusammenstoß mit ein Baum glimpflicher davon.
Mit dem ATV der Ortsgruppe konnte der Notarzt aber jeweils schnell zum Patienten gebracht werden. Nach der medizinischen Versorgung konnten sie mit dem ATV auch auf dem kürzesten Weg zusammen mit dem Notarzt zur Übergabe an das DRK abtransportiert werden.

27. September 2015 - Tag der offenen Tür bei der Feuerwehr



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Am 27. September fand bei der Feuerwehr Abteilung Stadtmitte und der Berufsfeuerwehr Baden-Baden ein Tag der offenen Tür statt, um das 40-jährige Bestehen zu feiern.
Die Ortsgruppe Baden-Baden der Bergwacht wurde eingeladen, um die funktionierende Zusammenarbeit der Höhenretter bei einer Schau-Übung zu demonstrieren.
Zusätzlich gab es für uns die Möglichkeit, während des ganzen Tages unser Auto und das ATV zu präsentieren und auf Stellwänden unsere Arbeit darzustellen.
Auch die Feuerwehr präsentierte ihren Fuhrpark, es gab Führungen durch die Feuerwache, verschiedene Informationsstände und natürlich Essen und Getränke.
Es gab mehrere Vorführungen von möglichen Einsätzen, zum Beispiel, wie die Feuerwehr zusammen mit dem Rettungsdienst eine verletzte Person aus einem Auto heraus schneidet.
Die Übung zusammen mit der Bergwacht war die Bergung eines Gleitschirmfliegers von einem Baum. Im Unterschied zu den anderen Übungen, bei denen der Rettungsdienst und die Feuerwehr jeweils klar abgegrenzte Aufgabenbereiche haben, läuft die Zusammenarbeit zwischen Bergwacht und Feuerwehr anders. Durch die regelmäßigen gemeinsamen Übungen können die Höhenretter der Feuerwehr und der Bergwacht Hand in Hand arbeiten und auch jeweils mit dem Material der anderen arbeiten.
Der Tag war ein Erlebnis und wir danken der Feuerwehr für die Einladung.

31. August 2015 - Kleiner Waldbrand am Battert



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Am Montag Mittag, den 31.8.2015 wurde die SEG der Ortsgruppe Baden-Baden zu einem Feuerwehreinsatz nachgefordert.
Die Feuerwehr war schon vor Ort am Battert an der Felsenbrücke, kam aber nicht an das Feuer ran, weil der Brand sich auf einem Felsplateau befand und es nur eine felsige steile Zugangsmöglichkeit gab.
Die Feuerwehr fuhr Tanklöschfahrzeuge auf den oberen Felsenweg und musste eine längere Löschleitung verlegen. Die Bergwacht richtete eine Sicherung für ein Bergwachtmitglied ein, welches mit dem Schlauch den Schwelbrand löschen konnte.
Der Einsatz forderte wieder eine Zusammenarbeit zwischen der Feuerwehr Baden-Baden, der Bergwacht, dem Forst und dem Rettungsdienst.
Wobei die gemeinsamen Übungen der Höhenretter der Feuerwehr und der Bergwacht grundlegend die gegenseitige Anerkennung der Kompetenzen und somit auch die Zusammenarbeit in Einsätzen deutlich verbessert wurde.
Die Ursache dieses Brandes wird noch ermittelt.

29. August 2015 - Gemeinsame Seilbahnübung mit der Feuerwehr



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Am noch trüben, angenehm kühlen Samstagmorgen trafen sich die Höhenretter der Feuerwehr spontan mit denen der Bergwacht um eine kleine Übung durchzuführen. Da am 27. September 2015 ein Tag der offenen Tür bei der Feuerwehr Abteilung Stadtmitte in Baden-Baden stattfinden wird und die Feuerwehr zu einer gemeinsamen Übung die Ortsgruppe der Bergwacht eingeladen hat, wurde dafür die Schlechtwetterübung vorbeireitet.
Auf dem Schlauchturm der Feuerwehr gibt es auf jedem Stock einen Balkon. Wie bekommt man nun einen Verletzten liegend von einem dieser Balkone? Dafür wurden von dem darüber liegenden Balkon zu einem geeigneten Fahrzeug Seile gespannt, an denen die Trage mithilfe von Seilrollen und weiteren Seilen als Aufzieh- und Ablasshilfe gehängt wurde.
Dabei wurden verschiedene Möglichkeiten ausprobiert, wie die Seilrollen am besten auf den gespannten Seilen laufen können, ohne dass dabei Material kaputt gehen könnte oder sich die Trage mit dem Patienten und dem Retter verklemmen könnte. So hatte auch jeder mal die Gelegenheit an den verschiedenen Positionen tätig zu sein. Zum Beispiel als Retter, am Fahrzeug die Seile spannen und entspannen, oben die Trage ablassen oder das Ganze aus Sicht des Patienten zu erleben.
Es war mal wieder eine schöne gemeinsame Übung!

8. August 2015 - Kennenlernen des Batterts für Notärzte



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Für interessierte Notärzten aus dem Landkreis Rastatt und dem Stadtkreis Baden-Baden fand am letzten Samstag am Battert ein Kennenlernen der Bergwacht statt. Bei einer Begehung des Batterts und einer anschließenden Abseil- und Rettungsübung konnten sich einige LNAs, Notärzte und Rettungsdienstmitarbeiter über die Arbeit der Bergwacht Baden-Baden informieren und auch mal selber testen, wie es ist 30 m senkrecht abzuseilen. Abgerundet wurde das Ganze mit interessanten Gesprächen bei Steaks und eisgekühlten Getränken an der Batterthütte. Die Aktion hat allen Teilnehmern sichtlich Spaß gemacht und soll bald wiederholt werden. Vielen Dank noch an alle Beteiligten und Teilnehmer.

31. Juli 2015 - Battert-Übung mit der Ortsgruppe Karlsruhe



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Bei einer gemeinsamen Übung mit der OG Karlsruhe am Battert mussten zwei verletzte Kletterer aus der Falkenwand gerettet werden; einer davon leicht und einer sehr schwer verletzt. Hier noch ein Dank an die Feuerwehr Baden-Baden für das zur Verfügung stellen des Dummys, der seine Aufgabe hervorragend erfüllte. Die Rettung war aufgrund der Lage der Patienten sehr anspruchsvoll, da sie sich mitten in der 60 m hohen senkrechten Wand befanden. Der schwer verletzte Patient (Dummy) musste durch einen Retter zunächst per Pick-Up-Verfahren auf einen Absatz gebracht werden, wo er dann versorgt, in den Bergsack gelagert und damit weiter auf den Boden abgelassen werden konnte. Die leicht verletzte Person konnte nach der Erstversorgung zusammen mit einem Retter abgelassen werden. Die Zusammenarbeit der beiden Ortsgruppen hat hervorragend funktioniert und wurde zur späten Stunde noch mit einem Grillfest an der Batterthütte abgerundet. Vielen Dank noch an alle Beteiligten und Teilnehmer.

27. bis 31. Juli 2015 - Kurs zur Arbeit im Führungsstab



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Zwei weitere Mitglieder der Ortsgruppe absolvieren erfolgreich den Kurs zur Arbeit im Führungsstab auf der Landesfeuerwehrschule Bruchsal. Nachdem bereits letztes Jahr ein Mitglied der Ortsgruppe den Kurs absolviert hat, stehen in Baden-Baden nun 3 Bergwachtmitglieder der Stadt für Stabsfunktionen oder als Fachberater zur Verfügung.

11. Juli 2015 - Gemeinsame Ausbildung mit der FW - Rettung von Gleitschirmfliegern aus Bäumen



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Neben einer theoretischen Einweisung in die Ausrüstung eines Gleitschirmfliegers durch einen erfahrenen Piloten wurde auch die Rettung praktisch geübt und die Verfahren der Bergwacht und Feuerwehr aufeinander abgestimmt. Solche Übungen sind sehr wichtig da es in Baden-Baden häufig zu Gleitschirm-Unfällen kommt, bei denen die Rettung gemeinsam von Feuerwehr und Bergwacht durchgeführt wird.

4. Juli 2015 - Katastrophenschutzübung am Klinikum



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Am heißen Samstagvormittag nahm die Ortsgruppe an einer gemeinsamen Übung mit dem DRK, dem THW und der Feuerwehr teil. Das Übungsszenario war, dass die Klinik aufgrund eines Brandes evakuiert werden musste.
Die Patienten wurden von (gesunden) Freiwilligen dargestellt. Ein Teil der Patienten konnte zu Fuß die Klinik verlassen und in das Erstversorgungszelt auf dem Kliinikparkplatz gebracht werden. Die Anderen wurden von der Feuerwehr über zwei Drehleitern mit jeweils einer Trage liegend auf den Boden gebracht. Die Bergwacht transportierte die Patienten liegend und zum Teil auch sitzend auf dem Quad mithilfe eines Anhängers und parallel noch mit der Gebirgstrage in das Versorgungszelt.
In den Zelten wurden die Patienten vom DKR medizinisch betreut und in Krankenwägen weiter in die Rheintalhalle nach Sandweier gebracht. Dort waren Feldbetten aufgebaut und die Patienten wurden weiter vom DRK betreut.
Zusätzlich dazu führte die Feuerwehr bei einigen Patienten eine Dekontamination durch.
Ein weiterer Teil der Übung war, dass der Katastrophenschutzstab das Übungsszenario komplett in der Theorie durchspielte. In der Praxis konnte das nur verkleinert, mit weniger "Patienten", durchgespielt werden. Zusätzlich zu der realistischen Zahl an Patienten, wurde noch ein Hubschrauberabsturz in der Theorie durchgespielt.
Zum Abschluss wurde gemeinsam in der Rheintalhalle gegessen.
Die Übung zeigte, wie das Zusammenspiel der verschiedenen Rettungsorganisationen bei einer Evakuierung funktionieren kann und wo es noch Verbesserungsmöglichkeiten gibt.

26. Juni 2015 -Heel-Lauf



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Am späten Nachmittag des 26.6.2015 fand der Lauf der Firma Heel in Oos statt.
Das DRK hatte die Erste Hilfe übernommen und wurde von der Ortsgruppe mit Streifenposten unterstützt. Außerdem liefen zwei Mitglieder für die Bergwacht mit.
Während des Laufes war es für unsere Streckenposten ruhig, nur am Ende wurde die Bergwacht für einen Abtransport und anschließend als Unterstützung bei der Versorgung für Verletzte kurz vor dem Ziel benötigt.

13. Juni 2015 - Tag der Artenvielfalt



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Dort, wo sich Luchs und Has' Gute Nacht sagen, nahm die Ortsgruppe an einer Veranstaltung zum Tag der Artenvielfalt des Nationalparks Schwarzwald und der Stadt Baden-Baden teil.
Durch einen Informationsstand konnten sich die Besucher über die Bergwacht, insbesondere über unsere Ortsgruppe, informieren.
Außerdem waren wir für den Rettungsdienst zuständig.
Trotz des schlechten Wetters und der so entstandenen Rutschgefahr kam es zu keinem Unfall.
Es waren schätzungsweise 80 Besucher da, für die es verschiedene Führungen und diverse Informationsstände wie zum Beispiel vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club gab. Außerdem gab es einen Verpflegungsstand. Es war eine schöne Veranstaltung, obwohl das Wetter vermutlich viele potenzielle Besucher abschreckte.

12. Juni 2015 - Hauptversammlung der Ortsgruppe Baden-Baden

In Gaggenau trafen sich die Mitglieder der Ortsgruppe Baden-Baden der Bergwacht Schwarzwald zu ihrer Hauptversammlung. Als wichtigster Tagesordnungspunkt standen die Vorstandswahlen an.
Überwiegend wurden die bisherigen Amtsinhaber in ihren Ämtern bestätigt, nur im erweiterten Vorstand gab es Änderungen. Der Vorsitzende bleibt Michael Kolb, der stellvertretende Vorsitzende ist Gerhard Lier, der Leiter Bergrettung ist Rainer Maisch, der Kassierer ist Hans-Olaf Müller und der Schriftführer ist weiterhin Hendrik Besold.
Des Weiteren wurden langjährige Mitglieder für ihre treuen Dienste geehrt, insbesondere Margareta Wulff für ihre 40-jährige Mitgliedschaft.
Der Kassenbericht ergab, dass dank sparsamer Bewirtschaftung der Haushaltsmittel der Kassenstand gehalten werden konnte. Dies wurde insbesondere durch eine großzügige Spende von 3000€ der Badischen Beamtenbank, mit der die neue Bekleidung finanziert werden konnte, möglich.
Die Ortsgruppe freut sich über die wachsende Zahl von Anwärtern, momentan sind es neun. Zudem zählt die Ortsgruppe aktuell 22 aktive Mitglieder.
Im Jahr 2014 gab es 24 Einsätze, davon 21 im Sommer und 3 im Winter. In diesem Jahr gab es bisher 45 Einsätze im Winter und 9 im Sommer. Die Unfallschwerpunkte waren dabei vor allem am Mehliskopf und am Hundseck Wintersportunfälle, am Battert Kletterunfälle und am Merkur Baumbergungen von Gleitschirmfliegern.
Insgesamt leistete die Ortsgruppe im Jahr 2014 2688 Gesamtstunden ab und es fanden 90 Ausbildungsstunden statt.

9. Juni 2015 - SEG-Einsatz bei Motorrad-Unfall auf der Schwarzwaldhochstraße



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Am Dienstagmittag ereignete sich auf der Schwarzwaldhochstraße in der Kurve beim Helbing-Felsen ein Motorrad-Unfall. Der Motorradfahrer, der mit einer Gruppe unterwegs war, fuhr zu schnell, sodass er trotz Bremsmanöver über den Parkplatz und dann die Böschung etwa 60 Meter hinunter stürzte. Seine Gruppe setzte einen Notruf ab und konnte bis zum Eintreffen der Bergwacht und des Rettungsdienstes den Schwerverletzten zurück zum Parkplatz zu bringen. Dort konnte der Patient vom Notarzt versorgt und mit dem Rettungshubschrauber in die Klinik geflogen werden.

6. Juni 2015 - Erquickende Übung mit der Feuerwehr am Battert



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An einem viel zu heißen Samstag trafen sich morgens einige Höhenretter der Feuerwehr und der Bergwacht um die gemeinsame Übungsreihe fortzusetzen. Dieses Mal wurde am Battert in der Bismarckschlucht eine Rettung geübt, für die es nur eine technisch realisierbare Möglichkeit gibt, diese Patientenschonend durchzuführen.
Die Übung wurde so durchgeführt, dass jeder Schritt gemeinsam gemacht wurde, damit jeder alles mitbekommen konnte. Es ging also nicht um Schnelligkeit, sondern um das Kennenlernen und Üben jedes einzelnen Vorbereitungs- und Durchführungsschritts für eine ordentliche Rettung.
Nach der Übung, dem Abbau und einer notwendigen Trinkpause seilten sich alle die Grüne Rinne hinab ab. Dort wurde das Rettungskonzept für einen Abtransport an der Nordseite der Zustiege zur Cima della Madonna und zum Sass Maor. Das ist die einzige Stelle am Battert, an der eine Seilbahn für eine Rettung sinnvoll ist, damit dieser schonend auf die Felsentreppe gebracht werden kann. Von dort muss der Patient in der Trage in so einem Fall auf den unteren Felsenweg getragen werden. Anschließend wurde noch der Unfallort an der Durlacher Wand besichtigt und der Aufbau einer möglichen bodengebundenen Rettung an dieser Stelle besprochen. Zum Abschluss wurde an der Bergwachthütte gemeinsam gegrillt.
Wie einer der teilnehmenden Feuerwehrmänner sagte, war es „mal wieder eine erquickende gemeinsame Übung.“

31. Mai und 3. Juni 2015 - Einsatzreiche Woche für die Ortsgruppe Baden-Baden



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Am Sonntagvormittag, den 31. Mai wurde die Dienstmannschaft am Battert zu einem Einsatz in der Nähe des Geroldsauer Wasserfalls an den Bütthof gerufen. Dort war eine Frau auf dem sehr schmalen Fußpfad entlang des Grobbachs gestürzt und brach sich dabei vermutlich den Fußknöchel. Da sie starke Schmerzen hatte, war zusätzlich zum Rettungswagen auch der Notarzt da. Die Feuerwehr und die Bergwacht brachten die Patientin auf einer Trage zum Rettungswagen.

Am Mittwochnachmittag, den 3. Juni rückte die SEG zu einem Einsatz am Battert aus. Im Bereich der Durlacher Wand war eine Person etwa 5 Meter in die Tiefe gestürzt und hatte sich vermutlich eine Beckenfraktur zugezogen.
Der Verletzte lag schon einige Zeit dort, bevor ein Notruf abgesetzt wurde. Zunächst begaben sich zwei Feuerwehrmänner zu dem Verletzten und versorgten ihn, soweit wie möglich, medizinisch. Nach Ankunft des alarmierten Windenhubschraubers der REGA konnte der Patient aufgewincht und am Gleitschirmfliegerlandeplatz einem Rettungswagen übergeben werden.

27. Mai 2015 - Zweimal der gleiche Gleitschirm(flieger)einsatz



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Am Nachmittag des 27. Mai rückte die Schnelleinsatzgruppe der Bergwacht Baden-Baden zu einem Einsatz am Merkur aus. Dort musste ein Gleitschirmflieger vom Baumwipfel auf die Erde gebracht werden. Glücklicherweise reichte eine Leiter der Feuerwehr, da der Baum zu instabil für einen Retter war. Dieser wäre mit Baumsteigeisen zum Gleitschirmflieger hochgestiegen und beide wären von einem Sicherer am Boden nacheinander abgelassen worden. Dadurch dass es eine relativ schwierige Rettung war, konnte der Gleitschirm nicht mitgeborgen werden.
Abends rief der Melder erneut zum Einsatz, laut den Informationen der Leitstelle wieder ein Gleitschirmfliegereinsatz an der gleichen Stelle wie vorher. Nach Ankunft am Einsatzort, auch die Feuerwehr, der Rettungsdienst und die Polizei waren schon vor Ort, war schnell klar, dass es sich vermutlich um den Gleitschirm des vorher geretteten Gleitschirmfliegers handeln musst. Zur Sicherheit flog noch der Polizeihubschrauber über das entsprechende Gebiet, sah aber keinen weiteren Schirm, sodass der Einsatz abgebrochen wurde.

9. Mai 2015 - Schau-Übung am Burda-Turm in Offenburg



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Am Samstag, den 9.5.2015 fand zum 50-jährigen Bestehen der Burda-Werkfeuerwehr eine Schau-Übung der Höhenretter der Feuerwehr Baden-Baden und der Bergwacht Ortsgruppe Baden-Baden statt. Zu Besuch waren auch zwei Retter der Ortsgruppe Offenburg.
Wir wurden dazu eingeladen, nachdem wir im Oktober 2014 dort eine Übung gemacht hatten.
Die Schau-Übung fand im Rahmen der Jubiläumsfeier statt, für nicht geladene Gäste bestand trotzdem die Möglichkeit das Ganze vom Uferweg an der Kinzig zu beobachten.
Dadurch dass unsere erste Übung allen noch gut in Erinnerung war, konnte schnell ein Standplatz nach Feuerwehr-Art auf dem Dach des Hochhauses aufgebaut werden. Als Übungsszenario war ursprünglich vorgesehen, dass von der Hebebühne eine bewusstlose Person liegend mithilfe einer Trage hätte geborgen werden sollen. Da es aber sehr windig war und bei einer Übung keine unnötigen Risiken eingegangen werden müssen, wurde der „Verletzte“ sitzend im Pick-Up-Verfahren gerettet. Dazu ließen sich je ein Retter der Feuerwehr und der Bergwacht bis zur Hebebühne ab, sicherten den „Verletzten“ an dem speziell dafür entwickelten Sicherungsgerät der Feuerwehr und ließen sich weiter ab, sodass alle drei sicher auf dem Boden ankamen.
Da es auch für die anderen wichtig ist, das Gefühl für die Höhe nicht zu verlieren, die nötigen Handgriffe zu wiederholen und nicht zuletzt auch Spaß zu haben, konnte sich jeder Höhenretter noch abseilen.
Zum Abschluss wurden wir von der Werksfeuerwehr zum Essen eingeladen.
Insgesamt war es eine gute Wiederholung um in Übung zu bleiben mit einer neuen Komponente, dem starken Wind, durch den wir auch eine neue Herausforderung zu meistern hatten.

Frühlingsanfang bei der Ortsgruppe Baden-Baden



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Nachdem am Samstag, den 7.3.2015 und am Karfreitag, den 3.4.2015 schon die ersten Gleitschirmflieger von Baumwipfeln zurück auf den Boden gebracht werden mussten und die Skilifte am Hundseck und am Mehliskopf endgültig für diese Saison geschlossen sind, beginnt der Frühling und somit die Kletter- und Gleitschirmsaison.

Die beiden Gleitschirmeinsätze fanden gemeinsam mit der Feuerwehr statt. Hierbei klappte die Zusammenarbeit sehr gut.

Im Bereich der Höhenrettung wurde am 11.4.2015 die erste diesjährige Übung am Battert durchgeführt. Somit wird die im letzten Jahr begonnene intensivierte Zusammenarbeit fortgesetzt.
Die Bergwacht richtete die Übung aus, da wir den Battert am besten kennen und dort in der Felsrettung mehr Erfahrung haben. Schließlich klettern viele Ortsgruppenmitglieder regelmäßig am Battert und das ist der Standort unserer Hütte, in der im Sommer regelmäßig Dienst gemacht wird. Inhalt der Übung war die Kappbergung, den Kong-Sitz am Fels jemand anderem anziehen und das Abgeseilt werden.
Die Kappbergung wird dann durchgeführt, wenn ein Kletterer leicht oder unverletzt im Seil eingebunden und gesichert am Fels steht und weder vor noch zurückkommt. Dafür wird ein Retter zu dem Kletterer an einem für mindestens zwei Personen ausgerichteten Sicherungssystems abgelassen. Dieser sichert den Kletterer an dem System und schneidet das Seil des Kletterers ab. Dann werden Retter und Kletterer abgelassen.
Der Kong-Sitz, oder auch die Kong-Windel, ist ein Rettungssitz in Dreiecksform, der einer Person, die keinen Klettergurt anhat, schnell angelegt werden kann, sodass diese zusammen mit dem Retter abgeseilt werden kann.
Diese beiden Rettungsarten wurden an einer kurzen Wand direkt an der Bergwacht-Hütte geübt.
Anschließend ging es an die Falkenwand, wo das Sicherungssystem der Bergwacht aufgebaut wurde (bei den letztjährigen gemeinsamen Übungen wurde immer das Sicherungssystem der Feuerwehr verwendet) und wer wollte konnte sich abseilen lassen.

Der Kolkrabe hatte dieses Jahr Bruterfolg: es sind einige Junge geschlüpft.

Die Bergwacht macht in den Sommermonaten an den Sonn- und Feiertagen bei schönem Wetter Dienst. Wir freuen uns auf interessierte Besucher und informieren Sie gerne über unsere ehrenamtlichen Tätikeiten.Im Notfall sind wir über den Notruf 112 erreichbar.

7. und 8. Februar 2015 - Mehrere Einsätze an den Skiliften Mehliskopf und Hundseck



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Am Samstag, den 7.2.2015 wurde bei strahlend schönem Winterwetter die Dienstmannschaft auf der Bergrettungswache Sand beim Mehliskopf zu mehreren, teilweise zeitgleichen, Einsätzen alarmiert. Da das ATV der Ortsgruppe an eine andere Ortsgruppe, deren ATV unerwartet ausgefallen ist, verliehen wurde, mussten alle Patienten mit dem Akia abtransportiert werden. Bei allen Unfällen handelte es sich um Kopfverletzungen. Unter anderem ein Kind, welches an ein Haus gefahren ist. Hierzu musste der hinzugerufene Notarzt mit dem Hubschrauber Christoph 43 gebracht werden. Dafür wurde die Mehliskopfpiste für 15 Minuten gesperrt, damit der Hubschrauber landen konnte. Am Sonntag, den 8.2.2015, gab es für die Dienstmannschaft auch einiges zu tun. Trotz des bewölkten Wetters war an den Skiliften am Mehliskopf und am Hundseck viel los. Es gab wieder mehrere Patienten zu versorgen. Manche kamen von selbst zu uns oder meldeten sich beim Liftpersonal, andere mussten abtransportiert werden, wie zum Beispiel ein Patient, der neben der Piste mit einem Baum kollidiert war.