Bergwacht Baden-Baden - Archiv 2009

11. Dezember 2009 - Bergwacht baut dringend benötigte Garagenerweiterung



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Kurz vor Weihnachten hat die Bergwacht, mit großzügiger Unterstützung durch die Firma Holzbau Hurrle aus Gaggenau den dringend benötigten Garagenanbau durchgeführt.
Seit vergangenem Freitag steht das Einsatzfahrzeug nun zentral am Übungsraum der Bergwacht und ist so rund um die Uhr von der Einsatzmannschaft erreichbar.

Die Bergwacht bedankt sich bei der Firma Holzbau Hurrle und allen Mitgliedern, die den Bau der Garagenerweiterung so tatkräftig unterstützt haben.

22. November 2009 - Kletterunfall am Battert



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Am Sonntag Nachmittag wurde die Bergwacht zu einem Kletterunfall an den Battert gerufen. Da der Einsatzort unklar war, fuhr die Bergwacht das Gebiet mit Ihrem Einsatzfahrzeug ab und konnte die verletzte Person auch schnell am "Turm des Übermuts lokaliseren".
Ein Kletterer war beim Einrichten eines Toprops abgerutscht und hatte sich eine Verletzung im Kniebereich zugezogen.
Zusammen mit DRK und Feuerwehr wurde der Patient in das Bergwachtfahrzeug befördert und am Battertparkplatz an den straßengebundenen Rettungsdienst übergeben.

20. Oktober 2009 - Totenbergung am Battert

Am Dienstag Nachmittag wurde die Bergwacht zu einem Einsatz an den Battert alarmiert. Eine Person war an den Fuß der Falkenwand (Raucherwandel) gestürzt.
Die Totenbergung erfolgte unter der Gesamteinsatzleitung der Feuerwehr gemeinsam durch Bergwacht und Kollegen der Feuerwehr. Im Einsatz waren ebenfalls noch das DRK, das Notfallkrisenteam Bühl und die Polizei. Bei der verstorbenen Person handelte es sich nicht um einen Kletterer.

15. Oktober 2009 - SWR Dreharbeiten am Battert



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Am Donnerstag unterstützte die Bergwacht Baden-Baden den SWR bei Dreharbeiten.

Für die Serie Psychotherapeut Dr. Maximilian Bloch mit dem Schauspieler Dieter Pfaff wurden zwei Szenen am Battert gedreht.
Die Bergwacht war für die Sicherung des Filmteams verantwortlich. Der Film wird voraussichtlich Mitte 2010 im Fernsehen ausgestrahlt.

10. Oktober 2009 - Betreuung des 3. Battert-Laufs in Baden-Baden



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Wie auch in den vorhergehenden Jahren betreute die Bergwacht den diesjährigen 3. Battert-Lauf in Baden-Baden.
Mit insgesamt 8 Mitgliedern und ihren zwei Rettunsfahrzeugen stand die Bergwacht an der Strecke bereit, um im Notfall helfen zu können.

Obwohl das Wetter am Samstag zeitweise nicht optimal war, liefen wieder hunderte Läufer und Walker die anspruchsvolle Strecke.
Ergebnislisten und Bilder sind einzusehen unter www.battert-lauf.de.

Einen hervorragenden 2. Platz in der Klasse M 60 sowie den 53. Platz in der Gesamtliste aller Altersklassen/Geschlechter belegte dabei unser Bergwachtmitglied Hans-Olaf Müller (Jahrgang 1949) auf der 12 km Strecke mit einer Zeit von nur 56:23,4 Minuten. Herzlichen Glückwunsch!

9. Oktober 2009 - Besuch der neuen Leitstelle Mittelbaden in Raststatt



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Am Freitagabend besuchte die Bergwacht Baden-Baden im Rahmen ihres Ausbildungsprogramms die neue integrierte Leitstelle Mittelbaden (ILS) in Rastatt.

Der Leiter der ILS, Meik Hauss empfing die Bergwacht in den neuen Räumlichkeiten und erklärte anschaulich die zahlreichen Aufgaben, welche von insgesamt 15 Disponenten - bestehend aus Mitarbeitern des DRK und der Feuerwehr - rund um die Uhr gemanagt werden.

Mit insgesamt rund 60.000 Einsätzen im Bereich Rettungsdienst und Krankentransport sowie rund 1.700 Feuerwehr-Erstalarmierungen pro Jahr bewältigt die ILS bereits im ersten Jahr ihres Bestehens professionell Ihre umfangreichen Aufgaben.
Infos zur Leitstelle gibt es auch auf der eigenen Homepage der ILS unter www.ils-mittelbaden.de.

An dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön für die interessante Führung!

12. September 2009 - Große Übung Nord der Bergwacht Schwarzwald e.V.



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Die Ortsgruppe Baden-Baden der Bergwacht Schwarzwald e.V. hat am Sonntag eine groß angelegte Übung im Stadtwald Baden-Baden durchgeführt.

Um für den sogenannten MANV - Massenanfall von Verletzten gerüstet zu sein, trainieren die Bergwacht-Ortsgruppen im Nordschwarzwald einmal jährlich verschiedenen Unfallszenarien. Dieses Jahr wurde die Übung interdisziplinär mit Ortsgruppen der Bergwacht (Achertal, Baden-Baden, Karlsruhe, Obertal,Offenburg und Pforzheim) des Rettungsdiensts, sowie die Feuerwehr (Lichtental und Neuweier) und dem THW Baden-Baden durchgeführt.

Um auch für Unfälle mit mehreren Verletzten im unwegsamen Gelände gerüstet zu sein, trainieren die Bergwachten im Nordschwarzwald einmal jährlich den Ernstfall. Die Ortsgruppe Baden-Baden war in diesem Jahr zuständig für die Organisation und Durchführung dieser Übung.

Als Übungsszenario wurde die Annahme getroffen, dass ein in Baden-Baden gestarteter Heissluftballon über dem Übungsgelände mangels Wind nicht weiter fahren kann. Da die Gasvorräte langsam zu Ende gehen, leitet der Pilot eine Notlandung ein. Bei der Landung im unwegsamen Gelände ziehen sich einige Ballonfahrer Verletzungen zu und müssen aus dem Gelände geborgen werden.

Für die Übung wurde gemeinsam mit dem Forstamt Baden-Baden ein Gelände südwestlich des Wanderparkplatzes am Zimmerplatz ausgewählt. Das mit dornigen Büschen und Unterholz durchsetzte Gelände bot den Einsatzkräften aufgrund seiner Steilheit die ideale Möglichkeit, um die Bergung von verunfallten Personen aus schwierigem Gelände trainieren zu können. Zur realistischen Gestaltung des Szenarios stellte die Firma Ballooning 2000 aus Baden-Baden der Ortsgruppe Baden-Baden freundlicherweise einen Ballonkorb mit Hülle zur Verfügung, die vorab im Gelände platziert wurden.
Die Darstellung der verletzten Personen wurde von der Jugendgruppe des THW Baden-Baden übernommen.

Nach Eingang des Übungsnotrufs um 14 Uhr bei der Leitstelle Mittelbaden wurden die Einsatzkräfte der Bergwacht, des Rettungsdienstes und die Feuerwehrleitstelle Baden-Baden alarmiert.
Zeitlich gestaffelt rückten die alarmierten Einsatzkräfte danach zum Übungsgelände aus, um einen möglichst realistischen Ablauf der Übung zu gewährleisten. Vor Ort erkundete die Einsatzgruppe der Bergwacht Baden-Baden zunächst die Lage an der Unfallstelle. Gleichzeitig bildeten Bergwacht, Feuerwehr und Rettungsdienst eine Einsatzleitung vor Ort und forderten die notwendige Unterstützung der weiteren Einsatzfahrzeuge an.

Die Bergwachtortsgruppen richteten Abseilstellen zum Transport des notwendigen Materials zur Rettung der Patienten aus dem Gelände ein. Gleichzeitig wurden zwei Notärzte und ein Rettungsassistent zur Sichtung der Lage durch die Bergwacht zu den Patienten hinab gesichert. In der Zwischenzeit übernahmen Abteilungen der freiwilligen Feuerwehr Lichtental und Neuweier die Sicherung der Gasflaschen im Gelände, sowie die Versorgung eines weiteren Patienten.
Trotz des schwierigen Geländes waren alle fünf Patienten bereits nach ca. 90 Minuten medizinisch versorgt und aus dem Gelände abtransportiert.

Eine weitere halbe Stunde später wurde die Übung mit der Bergung des Ballonkorbs aus dem Gelände erfolgreich beendet!


Wir danken nochmals an dieser Stelle nochmals für die freundliche Unterstützung von Ballooning 2000:

Zitat von Rainer Keitel Geschäftsführer und Chefpilot von Ballooning 2000:
Ballooning 2000 Baden-Baden bietet seit 1981 erfolgreich Ballonfahrten an. Für uns steht an erster Stelle, die Sicherheit unserer Passagiere!
Dazu gehört, nur bei geeigneten Wetterlagen Ballon zu fahren, sowie die kontinuierliche Auffrischung und Weiterbildung an Übungen für Notfallmaßnahmen!
Nur wer sich hier fit hält, kann auch im Ernstfall - den keiner von uns erleben möchte - intuitiv die richtigen Entscheidungen treffen.
Seit über 25 Jahren arbeiten wir dazu eng mit den Rettungsdiensten zusammen.
Somit ist es für uns selbstverständlich die Rettungsübung der Bergwacht in vollem Umfang zu unterstützen! Ein großes Dankeschön an die vielen - meist ehrenamtlichen Helfer - für das Engagement Menschen zu helfen!

27. August 2009 - Einsatz am Paradiesweg beim Haus Wiedenfelsen

Gegen 13:10  Uhr wurde die Bergwacht Baden-Baden zu einem Bergunfall auf dem Paradiesweg in der Nähe der Schwarzwaldhochstrasse alarmiert.
Gemeldet wurde eine verunglückte Wanderin.
Nach ca. 25 Minuten traf eine  vollzählige Bergwachtmannschaft mit dem Einsatzfahrzeug am Einsatzort ein. Zunächst erreichte der Einsatzleiter die verletzte Wanderin, die inzwischen vom Rettungsdienst und Notarzt versorgt wurde und machte sich ein Bild der Lage.
Da die Patientin ca. 200 m im Wald auf einem schmalen, mit Felsen durchsetzten Pfad lag, wurde der Abtransport mit der Gebirgtrage und Radsatz vorbereitet.
Dazu wurde sie zusammen mit der Vakuummatratze auf die Gebirgstrage gelegt und über den Pfad abtransportiert.
Währenddessen schnitten die übrigen Bergwachthelfer eine kleine Schneise durch 10 m verwachsenes Steilgelände von der Strasse bis hinunter zum Wanderpfad.
Durch diese Schneise konnte dann die Gebirgstrage unter Seilsicherung die letzten Meter zur Strasse transportiert werden. Dort wurde die Patientin an den RTW übergeben.

12. und 13. August 2009 - Luftretterlehrgang in Bad Tölz



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An den beiden Tagen konnten mehrere Bergwachtmitglieder der Bergwacht Schwarzwald, darunter auch 4 Mitglieder der Ortsgruppe Baden-Baden an einem Fortbildungslehrgang für die Gebirgsluftrettung im neuen Ausbildungszentrum der Bergwacht (www.bw-zsa.de) in Bad Tölz teilnehmen.
Neben einer Einweisung auf verschiedene Helikopter und einigen theoretischen Grundlagen konnten dabei einen ganzen Tag lang die verschiedenen Verfahren in der Luftrettung, von Ein- und Ausstieg im Schwebeflug bis hin zum Ab- und Aufwinschen mit und ohne Patient ausführlich geübt werden. Dazu stand der in Europa einzigartige Helikoptersimulator im Ausbildungszentrum zur Verfügung.
Ziel dieser Fortbildung ist es, ein für alle Bergwachten in Deutschland standardisiertes Vorgehen in der Gebirgsluftrettung auszubilden und zu etablieren. Neben den Bergwachten sind auch die Betreiber der Rettungshubschrauber wie ADAC, DRF, Bundeswehr (SAR), Bundes- und Landespolizei beteiligt.

Wir danken an dieser Stelle nochmals allen Ausbildern für die wirklich gelungene, professionelle und sehr lehrreiche Veranstaltung.
Wir freuen uns schon auf die nächste Ausbildung!

21. Juli 2009 - Einsatz am Wildnispfad



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Am Montag wurde die Bergwacht durch die Leitstelle gegen 15:30 Uhr zu einem Einsatz Wildnispfad am Plättig alarmiert.
Eine Patientin hatte sich auf dem Pfad das Sprunggelenk gebrochen und wurde durch das DRK vorsorgt.
Die Bergwacht übernahm danach zusammen mit der Feuerwehr die Rettung mit dem Hubschrauber. Die Patienten wurde nach Baden-Baden in die Klinik geflogen. Der Einsatz war gegen 16:30 Uhr abgeschlossen.

13. Juni 2009 - Suchaktion nach 12-Jährigem am Battert

Samstagnacht um 23:10 Uhr wurde die Bergwacht zu einer Suchaktion an den Battert alarmiert.
Ein 12-jähriger Junge aus Ludwigsburg, der mit seinen Eltern am Battert war, wurde seit dem späten Nachmittag vermisst.

Die Leitung der Suchaktion wurde von der Polizei bzw. der Feuerwehr am Battert übernommen. Der Battert wurde daraufhin durch einen Polizeihubschrauber mit Infrarotkamaras abgesucht, während die Einsatzkräfte von DRK, DRK Hundestaffel, Feuerwehr und Bergwacht koordiniert wurden.

Danach führte die Bergwacht Baden-Baden als Ortskundige am Battert die Hundestaffeln durch den nächtlichen Battert. Abgesucht wurden alle Wege und Pfade die um und durch den Battert führen. Das Battertgelände ist im Scheinwerferlicht nur schwer überschaubar und manche Pfade bei Nacht äußerst gefährlich. Trotzdem konnten das Suchgebiet innerhalb von ca. zwei Stunden von den Suchmannschaften abgesucht werden.

Kurze Zeit danach wurde die Suchaktion abgebrochen, da der Junge in seinem elterlichen Haus in Ludwigsburg aufgefunden wurde.

13. Juni 2009 - Alarmierung zu Paragliderunfall am Merkur



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Am Samstag Nachmittag wurde die Bergwacht zu einem Einsatz an den Merkur alarmiert. Wie sich beim Eintreffen heraustellte, war ein Paraglider beim Anflug auf den Landeplatz aus einigen Metern abgestürzt und hatte sich dabei Verletzungen zugezogen.
Da der Landeplatz jedoch gut von der Straße aus erreichbar ist, übernahm das DRK die Erstversorgung und die Feuerwehr den Abtransport der verletzten Person.

3. Juni 2009 - Kletterunfall am Battert

Am Mittwochabend um 20:35 Uhr wurde die Bergwacht Baden-Baden über die Leitstelle Mittelbaden zu einem Kletterunfall an den Battert alarmiert.
Ein Kletterer war an der "grauen Wand" im Vorstieg gestürzt, konnte aber kurz vor dem Boden von einer Sicherung und seinem Kletterpartner gehalten werden.

Der Kletterer erlitt dabei schwere, multiple Verletzungen. Die Erstversorgung erfolgt durch den Notarzt, DRK und die Bergwacht. Danach wurde der Patient zum Abstransport von Bergwacht und Feuerwehr vorbereitet. Die einsetzende Dunkelheit und das schwierige, verblockte Gelände erschwerten die Rettungsarbeiten dabei erheblich.
Der für den Abtransport hinzugerufene SAR Hubschrauber aus Malmsheim musste nach zwei Anflugversuchen wegen der schlechten Temperatur- und Windverhältnisse an den Felsen die Bergung abbrechen.
Der Patient wurde daraufhin durch die Bergwacht und die Feuerwehr durch ein Geröllfeld auf den unteren Battertweg bodengebunden abtransportiert. Dies war aufgrund der Dunkelheit und des schwierigen Geländes sehr aufwendig und nur durch nachalarmierte Einsatzkräft machbar. Unten angekommen wurde der Patient in das mit einer Trage ausgestattete Bergwachtfahrzeug gelegt und zum Battertparkplatz abtransportiert, wo die Übergabe an ein Rettungsfahrzeug des DRK stattfand.
Der Patient wurde daraufhin in die Klinik nach Baden-Baden gebracht.

25. Mai 2009 - Totenbergung am Battert

Am Sonntag kurz vor 20 Uhr wurde die Bergwacht zu einem Einsatz an den Battert gerufen. Gemeldet wurde zunächst eine nicht ansprechbare Person unter der Falkenwand.
Am Einsatzort zeigte sich, dass die aufgefundene Person am Fuße der Falkenwand den Sturz nicht überlebt hatte.

Die Kriminalpolizei führte daraufhin die Spurensicherung vor Ort durch. Unterstützt wurde sie hierbei von der Bergwacht Baden-Baden, die durch Abseilen der Routen in der Falkenwand nach Klettermaterial suchte.
Die Suche ergab jedoch, dass es sich bei der abgestürzten Person nicht um einen Klettersportler handelte.

Nach Beendigung der Arbeiten durch die Kriminalpolizei wurde die Totenbergung von Bergwacht und Feuerwehr mit Abstransport zum unteren Battertweg mittels Bau einer Seilbahn durchgeführt. Von dort erfolgte der Weitertransport mit der Gebirgstrage Richtung "Altes Schloss".

23. Mai 2009 - Kollabierte Person an der Teufelsmühle

Am Samstag wurde die Bergwacht am Nachmittag zur Bergung einer kollabierten Person im Bereich Teufelsmühle alarmiert.
Trotz intensiver Suche war die Person aufgrund fehlender Ortsangaben beim Eintreffen der Bergwacht noch nicht durch die bereits vor Ort befindliche Feuerwehr lokalisiert worden.
Eine Fahrradfahrerin konnte schließlich den Rettungskräften den entscheidenden Hinweis geben und die Einsatzkräfte über den Aufenthaltsort der Person informieren.

Die kollabierte Wandererin hatte sich mittlerweile durch Unterstützung ihrer Begleitperson aus eigenen Kräften zum Restaurant Teufelsmühle begeben.
Dort wurde sie vom DRK untersucht. Zum Glück ging es der Patientin mittlerweile wieder so gut, dass sie den Nachhauseweg aus eigenen Kräften antreten konnte.

24. April 2009 - Hauptversamlung der Bergwacht Baden-Baden

Wie auch die vorhergehende HV in 2007, fand die diesjährige Hauptversammlung der Bergwacht Baden-Baden in der Gaststätte Goldener Löwe am Brahmsplatz in Baden-Baden Lichtental statt.

Folgende Punkte standen auf der Tagesordnung:
  1. Begrüßung und Feststellung Beschlussfähigkeit
  2. Berichte aus den Vorstandsressorts
    a. Mitgliederzahlen der Ortsgruppe
    b. Zahl der Rettungseinsätzen
    c. Zahl der Naturschutzstunden
    d. Veranstaltungen / Rückblick
    e. Kassenbericht
    f. Kassenprüferbericht
  3. Entlastung des Vorstands
  4. Neuwahlen
  5. Eventuelle Beschlüsse über Anträge oder Änderungen
  6. Sonstige Punkte
Bei den Wahlen der zu besetzenden Posten gab es folgende Veränderungen:

Der Schriftführer wird nun vom ehemaligen Jugendwart Hendrik Besold besetzt, der Posten des Jugendwarts bleibt vorerst vakant.
Für den Posten des Bergwachtarzts stellte sich das neue Mitglied Dr. Markus Schaub zur Verfügung, der damit Dr. Stefan Seyboth ablöst.
Der Sanitätsausbilder wird nun durch Gerhard Lier gestellt, somit kann sich der bisherige Inhaber des Postens, Hans-Jürgen Wassmer, vollständig seinen Aufgaben als zweiter Vorsitzender kümmern.
Daniel Wenskus wird zukünftig die alleinige Verantwortung als Hüttenwart für alle Räumlichkeiten der Bergwacht Baden-Baden übernehmen.
Martin Dresel übernimmt zusätzlich zu seinen Aufgaben als Funkobmann auch den Posten des KFZ-Obmanns.
Der Posten des Pressewarts konnte dieses Jahr erfreulicherweise wieder besetzt werden durch das neue Mitglied Mark Heinzel.

Der Vorstand und der erweiterte Vorstand sind somit folgendermaßen besetzt:

Vorstand
1. Vorsitzender: Christian Fütterer
2. Vorsitzender: Hans-Jürgen Wassmer
Schriftführer: Hendrik Besold
Kassier: Hans-Olaf Müller
Leiter Bergrettung: Timo Kistner

Erweiterter Vorstand
BW-Arzt: Dr. Markus Schaub 
Sanitätsausbilder: Gerhard Lier
Naturschutzobmann: Klaus-Dieter Birnbräuer
Jugendwart: N.N.
Sanitäts- und Sachwart: Johannes Hinger
Hüttenwarte: Daniel Wenskus
KFZ-Obmann: Martin Dresel
Funkobmann: Martin Dresel
Kassenprüfer: Siglinde Herr und Michael Wörner
Internetreferent: Sabine Lier
Pressewart: Mark Heinzel

21. März 2009 - Übergabe des neuen Fahrzeugs der Bergwacht Baden-Baden



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Am Samstag fand die offizielle Übergabe des neuen Einsatzfahrzeuges durch den stellvertretenden Landesvorsitzenden der Bergwacht, Dieter Burkhardt an die Ortsgruppe Baden-Baden statt. Eingeladen hatte die Ortsgruppe Baden-Baden dazu Freunde und Förderer der Bergwacht. Die Übergabe fand an der Bergwachtrettungsstation am Sand an der B500 statt.

Die Anschaffung des neuen allradgetriebenen und höhergelegten VW-Busses (T5) stellt nun wieder sicher, dass die Bergwachtmitglieder im Einsatzfall zu den Patienten im unwegsamen Gelände gelangen. Das Diesel-Fahrzeug hat 140 PS und ist mit einer Differentialsperre für schwieriges Gelände ausgestattet. Außerdem kann das neue Einsatzfahrzeug mit nur wenigen Handgriffen für einen Patiententransport vorbereitet werden.
Das neue Sondereinsatzfahrzeug hat einen Gesamtanschaffungspreis von 66.000 Euro (inkl. Sondersignal- und Funkanlage). Ein großer Teil wurde dabei vom Land Baden-Württemberg finanziert. Dennoch ist die Ortsgruppe stolz darauf, mit Spenden von Freunden und Förderen einen Eigenanteil in Höhe von ca. 20.000 Euro selbst beigesteuert zu haben.
Landrat Jürgen Bäuerle und Bürgermeister Werner Hirth unterstrichen die Notwendigkeit einer funktionierenden Bergwacht und wünschten der Bergwacht Baden-Baden alles Gute für die Zukunft.

Die Bergwacht Baden-Baden bedankt sich herzlich allen Spendern. Im nachfolgenden sind einige Spender aufgeführt:

Stadt Baden Baden 4.000 Euro
Landkreis Rastatt 4.000 Euro
Badische Beamtenbank 2.000 Euro
Sparkasse Baden Baden Gaggenau 650 Euro
FDP Baden Baden 650 Euro
Flore Fütterer Solarbeteiligungs GmbH 4.000 Euro
Flore Fütterer Immobilien GmbH 3.000 Euro

2. Januar 2009 - Neue Notrufsäule an Bergwachthütte am Battert



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Die alte Notrufsäule an der Batterthütte hat über 12 Jahre ihren Dienst getan und ermöglichte Kletterern und Wanderern die Absetzung eines Notrufs ohne zeitraubende Rennerei nach Ebersteinburg oder ans Alte Schloss.

Anfang 2008 funktionierte das Gerät nicht mehr. Obwohl die meisten Leute inzwischen ein Mobiltelefon haben, ist es dennoch sinnvoll, oben auf dem Battert solch eine Einrichtung zu haben. Ein neues Gerät hätte mehr als Tausend Euro verschlungen, eine Summe, die die Bergwacht nicht so einfach zusätzlich ausgeben kann.

Unsere Ortsgruppe fragte bei der Björn-Steiger-Stiftung an, ob die Stiftung uns in dieser Sache unterstützen könne. Mit Erfolg: Die Björn-Steiger-Stiftung war bereit, uns ein neues Notrufgerät zu stellen. Die ebenfalls benötigte Mobilfunk SIM-Karte wurde von der Firma SoftProject in Ettlingen gestiftet.
Mitte November war es dann soweit, und ein Techniker der Stiftung nahm zusammen mit Mitgliedern der Bergwacht Baden-Baden das neue Gerät in Betrieb. Wir hoffen, daß es wenig gebraucht wird, aber es wird vielleicht bei einem Unfall Leben retten hilft.

Die Bergwacht sagt der Björn-Steiger-Stiftung und der Firma SoftProject herzlichen Dank für die großzügige Spende.