Ortsgruppe Achertal - Aktuelle Berichte

 

Bergfest am letzten August-Sonntag

Erholsame Ruhe im idyllischen Gottschlägtal

Die Bergwacht Ortsgruppe Achertal veranstaltete am letzten August-Sonntag ihr beliebtes Bergfest. Nachdem sie im vergangenen Jahr infolge der langen Trockenheit wegen Waldbrandgefahr den Festplatz in den Kurgarten in Ottenhöfen verlegte, konnte sie ihr Bergfest am Sonntag wieder wie gewohnt im idyllisch gelegenen Gottschlägtal durchführen. Bereits zum Mittag hin herrschte reger Betrieb und es füllten sich die Tische im Festzelt und außerhalb des Festzelts.
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Viele nutzten den herrlichen Sommertag zum Wandern. Die meisten kamen in Gruppen oder im Familienverband zum Fest und auch zahlreiche Paare waren unterwegs. Sie kamen über die Edelfrauengrabwasserfälle hoch zum Festplatz oder von der Gottschläg herunter und viele verbanden den Besuch des Bergfests mit einer Tour über das Karlsruher Grat. Da bot das Bergfest der Bergwacht eine willkommene Rast, fernab vom Straßenverkehr in erholsamer Ruhe. Da das Bergfest nur zu Fuß zu erreichen war, hatte die Bergwacht für ältere und nicht gehfähige Personen vom Parkplatz am Blöchereck einen Fahrdienst eingerichtet, so dass jeder das Fest besuchen konnte.
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Den ganzen Tag über hatten die Mitglieder der Bergwacht und ihre Helferinnen und Helfer alle Hände voll zu tun, um die zahlreichen Festgäste zu bewirten, so dass Vorsitzender Johannes Oster am Abend als Resümee zog: „Es war ein tolles Fest und wir danken allen Besuchern für ihren Besuch. Auf Attraktionen haben wir in diesem Jahr verzichtet, da wir denken, die Meisten wissen, was wir tun und leisten. Der Erlös des Festes dient wie in den vergangenen Jahren zur Anschaffung von Rettungsgerät und zur Erneuerung unserer Ausrüstung“.
 
 Text und Bilder: Berthold Gallinat
 
 

Ferienkinder bei der Bergwacht

Von der Bergrettung mit der Gebirgstrage

Bei der Bergwacht Ortsgruppe Achertal waren Ferienkinder am Freitagnachmittag zu Gast und verbrachten dort einen interessanten Nachmittag. Denn von den Bergwachtmitgliedern Johannes Oster, Klaus Dreiß und Werner Schnurr erfuhren sie vieles über die Einsätze dieses Rettungsdienstes und über die Ausrüstung der Bergwacht und durften gruppenweise auch eine Fahrt auf dem Rettungsfahrzeug mitmachen.
Die Bergwachtmitglieder standen den Kindern auf alle Fragen und Interessen Rede und Antwort, so beispielsweise auf die Frage: „Was ist eine Mastwurf?“ Der Mastwurf eignet sich im Besonderen zum Festmachen eines Seils an einem Gegenstand. „Und was ist ein Halbmastwurf?“ Die Antwort, dass das wohl ein unfertiger Mastwurf sei, stimmt nicht ganz. Der Halbmastwurf ist einer der vielseitigsten Sicherungsknoten der im Bergsport und im Rettungsdienst eingesetzt wird. Hierbei dient er vor allem in der dynamischen Sicherung und das sogar in zwei Richtungen.

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Um Einblick in ihre Tätigkeit zu geben, fuhren die Bergwachtkameraden mit ihrem Rettungswagen und den Ferienkindern auf den Bosenstein in die Nähe des Scherzenfelsens. Dort wurde angenommen, dass sich ein Wanderer in einem steilen Waldweg verletzte. Er musste mit der Gebirgstrage das steile Waldgelände hoch zum Einsatzfahrzeug gebracht werden. Die Mini-Bergretter wurden zunächst mit Klettergurt und Helm ausgerüstet, dann konnte die Rettungsaktion beginnen. Hier kam auch der Halbmastwurf beim Ablassen der Gebirgstrage als Bremsknoten zum Einsatz. 2 Ferienkinder als „Bergretter“ wurden mit der Trage zum „Verletzten“ hinab gelassen.
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Mit Hilfe von 5 starken und versierten Ferienkindern und des Flaschenzuges, der am Bergseil angeklemmt und einem starken Baum verankert wurde, bekam man die Gebirgstrage mit dem Verletzten wieder das steile Waldstück nach oben zum Einsatzfahrzeug. Da das ganze eine Vorführung war und man den Kindern die Arbeit bei der Bergwacht zeigen wollte, durften bei fliegendem Wechsel alle Kinder auch einmal an der Gebirgstrage arbeiten, oder sich als „Verletzter“ zur Verfügung stellen.
Mit Feuereifer war man bis zum Schluss dabei, so dass alles viel zu schnell vorüber ging. Zur Belohnung gab es für die Kinder noch einen herrlichen Ausblick vom Scherzenfelsen. Tief unten lag Hinterseebach und weit oben sah man die Hornisgrinde und das Mummelseehotel.
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Auf der Rückfahrt nach Seebach und im Hof der Feuerwehr Seebach gab es noch einige Fragen über die Bergwacht und deren Arbeit, die man den Kindern und auch den Eltern beantworten konnte.
Jugendliche, gleich ob Mädchen oder Jungen, können ab dem vollendeten 10. Lebensjahr in die Jugendgruppe Bergwacht Achertal aufgenommen werden. Jeweils Samstags im 14tägigen Rhythmus trifft man sich beim Übungsraum der Bergwacht Achertal in Seebach. Von dort starten die verschiedensten Aktionen in der Jugendgruppe. Nähere Information erhält man bei den Bergwachtmitgliedern.
 
Text und Bilder: Werner Schnurr
Jugendgruppe: Jugendbergwacht OG Achertal
 

Sommerprüfung 2019 bei der Bergwacht Schwarzwald

Lea Bohnert ist jetzt Bergretterin

Am ersten Juliwochenende 2019 fand die Zentrale Sommerprüfung der Bergwacht Schwarzwald in Todtnauberg statt. Unsere Anwärterin Lea Bohnert konnte ihre Dienstprüfung erfolgreich abschliessen und ist somit aktive Bergretterin unserer Ortsgruppe.
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Allen Anwärtern sprechen wir unseren herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Prüfung aus, besonders natürlich unserer Lea.
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Zur Ausbildung und Prüfung siehe unter Bergretter/in werden.
Haben Sie Interesse, dann kontaktiere Johannes Oster unter Kontakt.
 
 Eure Bergwacht Achertal
 
 

Bergwacht unterwegs im Herrenwieser Höhengebiet

Auf den Spuren der früheren Holzhauer und Flößer

Bei hochsommerlicher Witterung am letzten Juni-Sonntag führte die jährliche Naturschutz-Exkursion diesmal in das Höhengebiet bei Herrenwies. Start und Ziel der Wanderung war die ehemalige Waldkolonie Herrenwies, heute ein Ortsteil von Forbach.
Von dort führte der Weg zunächst zur sogenannten „Schwallung“. Hier wurde Mitte des 19. Jahrhunderts der Schwarzenbach durch eine 67 Meter lange, aus Buntsandstein errichtete Staumauer für das Flößen von Stammholz aufgestaut. An der Seebach-Mündung folgte ein kurzer, erfrischender Abstecher an das Ufer der Schwarzenbachtalsperre, die 1926 für die Gewinnung von Wasserkraft gebaut wurde.
Weiter führt die Route auf dem „Westweg“ hoch über den Herrenwieser See, dem Bussemer Denkstein auf die Badener Höhe, wo die Gruppe beim Friedrichsturm auf über 1000 Metern Höhe mit einem herrlichen Ausblick belohnt wurde.
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Unterwegs wurden links und rechts des Weges verschiedene Pflanzen und Sträucher sowie zahlreiche Nester der Waldameise erkundet. Besonders beeindruckt waren die Bergwachtler von den mächtigen, zum Teil über 200 Jahre alten Tannen in diesem Gebiet sowie von den Spuren, die die letzte Eiszeit mit dem Herrenwieser See in unserer Landschaft hinterlassen hat.
 
 Text: Theo Blaich
 Bild: Werner Schnurr
 
 

Jugendbergwacht zu Gast bei der DRF

Tag der offenen Tür

Am Samstag den 29.06 traf sich die Jugendbergwacht am Baden-Airpark zu einem Besuch der Deutschen Rettungsflugwacht DRF. Diese hatte zu einem Tag der offenen Tür auf ihrer Basis auf dem Airparkgelände eingeladen. Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen starteten wir den Rundgang, bei dem es mehrere Rettungshubschrauber und ein Krankentransportflugzeug zu besichtigen gab.
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Die erste Station war ein Rettungshubschrauber BO 105 Baujahr 1976, bei dem ersichtlich wurde, wie spartanisch er ausgestattet war. Bei der nächsten Station wurde uns ausführlich ein Learjet vorgestellt, der zur Rückholung von Patienten mit einer kompletten medizinischen Ausrüstung ausgestattet ist. Dabei lernten die Jugendbergwächtler, was ein Flugzeug alles braucht, um überhaupt fliegen zu können.
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Über den Rettungshubschrauber Typ BO 117 aus dem Jahre 1989 kamen wir zum Höhepunkt des Rundgangs. Vor der Wartungshalle stand zur Besichtigung ein aktueller Hubschrauber Typ 135 der Firma Airbus, zu der auch der Christoph 43 gehört. In der Halle stand ein neuer Hubschrauber Typ 145 der Firma Airbus, bei dem auch die Augen einiger mitgegangener aktiver Bergwächtmitglieder leuchteten, hatte dieser sogar eine Seilwinde an Bord. Zum Abschluß konnte man noch Hubschraubermotoren, deren Funktionsweise und die verwendeten Einzelteile kennen lernen. Für diesen gelungenen Nachmittag möchte ich mich noch bei den Eltern bedanken, die durch ihre Unterstützung unserer Bergwachtjugend erst solche Aktionen ermöglichen.
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 Text und Fotos: Johannes Oster
 
 

Huber-See in Gamshurst als schwieriges Übungsobjekt

Hilfsorganisationen des "Runden Tischs" proben das Zusammenspiel

Polizisten kümmerten sich als Ersthelfer um Verletzte am Huber-See, Bergretter wurden im Rettungsboot zum Schwimmbagger gefahren und Feuerwehrleute sicherten auf einem großen Kieshaufen einen Verunglückten vor dem Verschütten.
Die Großübung der Hilfsorganisationen des „Runden Tisches“ am Huber-Baggersee in Gamshurst stellte die Einsatzkräfte vor einige Herausforderungen, zumal es von neugierigen Pressevertretern bis zu kollabierenden Tauchern einige spontane, aber durchaus realistische „Einspielungen“ in dem breit angelegte Übungsszenario von fast drei Stunden gab. Hierbei wurde bei allen geplanten und nicht geplanten Aufgaben an die Hilfsorganisationen wurde deutlich, dass die 25-jährige Erfolgsgeschichte des partnerschaftlichen Helfens weiter geht und das „Blaulicht-Modell Achern“ bestens funktioniert. „Für Achern ist es wichtig, die vielen Möglichkeiten der Hilfe zusammen zu bündeln und bestmöglich einzusetzen“, so Oberbürgermeister Klaus Muttach. In der Regel werde er bei gravierenden Schadensfällen in der Stadt informiert und sei dann auch vor Ort.
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Bergretter auf der Fahrt zum Schwimmbagger im Rettungsboot
 
„An diesem See hat alles begonnen“, erinnerte sich der THW-Ortsbeauftragte Markus Harter, der einer der „Gründerväter“ einer damals einmaligen Kooperation ist. Die erste Großübung fand am 11. März 1996 mit Feuerwehr, Technisches Hilfswerk (THW) und Deutsches Rotes Kreuz (DRK) von Achern statt und alle wollten noch mehr von den anderen Organisationen erfahren und zum Schutz und zur Sicherheit der Bürger noch enger zusammen arbeiten. Schon bald wurde es ernst, denn es gab Großeinsätze wie die Brände in drei Acherner Möbelhäusern innerhalb von sechs Wochen, den verheerende Brand in den Hanfwerken oder so manches Hochwasser.
Nun stand erneut eine groß angelegte Übung auf dem Einsatzplan, die Marcus Lang leitete und Patrick Kopp (beide stellvertretende Kommandanten) mit den Leitern von Polizei (Guido Kühn), THW (Christian Bühler), DRK (Martin Stiebitz), Bergwacht Achertal (Roland Haas), Notfall-Krisen-Team (Annabell Koch) abstimmte. Vor Ort waren auch Oberbürgermeister Klaus Muttach, Kommandant Michael Wegel und Markus Neuberger von der neu gegründeten Arbeitsgruppe Sanitätsdienst Baden-Württemberg der Bundeswehr-Reservisten, die wie andere Verantwortliche von einer verschütteten Person bis zu einem versunkenen Fahrzeug eine Übung sahen, bei der sowohl spezifische Aufgabenbereiche als auch solche „Hand in Hand“ wie bei dem Taucheinsatz von DLRG und THW oder der Rettung von Verletzten auf dem Schwimmbagger durch Bergwacht und DRK. Kommunikation, Kooperation und Können standen an den vier Einsatzabschnitten mit 90 Hilfskräften im Mittelpunkt, jeder wusste was fachlich zu tun ist, wie angepackt werden muss und wenn sich plötzlich eine neue, heftige Situation wie eine schlimme Schnittverletzung oder ein Kollaps eines Helfers einstellten, musste reagiert werden.
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Bergwacht und DRK im Einsatz auf dem Schwimmbagger
 
Sicherlich war manches nach einem Kupferdiebstahl, der Flucht der Täter und der Unglücksfahrt in den See einer gewissen „Übungskünstlichkeit“ geschuldet, doch es gab im praktischen Tun auch Dinge, die im Voraus nicht geübt werden können, die sich aus der Situation auf einem weitläufigen Gelände ergeben und die intern aufgearbeitet werden.
Ob ein Funkloch bei der Polizei die Ursache war, weshalb die Alarmierung über die Leitstelle zur Integrierten Leitstelle und weiter zur Feuerwehr erst etwas zeitversetzt lief, wird überprüft. Nach Auskunft von Guido Kühn, Leiter des Polizeireviers, musste in der Leitstelle gleichzeitig reale Polizeieinsätze bearbeitet werden und deshalb kam es wohl zu einer kleinen Verzögerung. Doch insgesamt ging die Übung reibungslos, routiniert und ruhig über die Bühne, vor allem fachlich versiert, wie die Bergung eines Fahrzeuges aus dem See oder die Rettung einer Person mit Wirbelsäulenverletzung vom Schwimmbagger über das DLRG-Boot bis zur Weiterversorgung an Land.
 

Text: Roland Spether
Bilder: Ralf Haas

 
Weitere Bilder, auch anderer Rettungsorganisationen und Übungsobjekten, auf facebook
 
 
 

Hauptversammlung der Ortsgruppe

Ehrung von verdienten Mitgliedern

Die Ortsgruppe Achertal der Bergwacht blickte am Freitagabend, 12. April 2019, im Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Seebache auf ein intensives Jahr 2018 zurück. „Es begann mit einem Winterdienst, der sich aufgrund des langen Winters bis in den April hineinzog, und im Sommerdienst merken wir aufgrund des Nationalparks eine größere Besucherfrequenz“, eröffnete Vorsitzender Johannes Oster den Rückblick. Erfreut konnte er mitteilen, dass die Ortsgruppe derzeit verjüngt und vergrößert werde, elf Anwärter seien in Ausbildung. Nach wie vor bewegte den Vorsitzenden und die Ortsgruppe das Thema Skidoo. Anders als die Landesleitung, die ein Schneefahrzeug im Bereich Seibelseckle und Mummelsee nicht für notwendig hält und demgemäß die Anschaffung eines Skidoos finanziell nicht fördert, sieht die Ortsgruppe Achertal ihr Dienstgebiet als Einsatzschwerpunkt an, der einen Skidoo sinnvoll mache. Johannes Oster regte an, über den Bevölkerungsschutz zu einer Förderung zu kommen.
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Ralf Haas, Rupert Horn, Martin Bohnert, Johannes Oster und Theo Baich (von links)
 
Schriftführer Jens Faißt berichtete, dass vom 1. Januar bis zum 4. April an 26 Tagen insgesamt 851 Stunden Winterdienst geleistet wurden. Der Sommerdienst mit Wochenenddiensten und Einsätzen erforderte vom 9. April bis 15. Dezember 983 Dienststunden. Im Vergleich zu 2017 mit 1457 Stunden Dienst bilanzierte Faißt einen deutlichen Anstieg der Dienststunden. „Leider konnten von unseren 44 Mitgliedern nur noch 16 regulär Winter- und Sommerdienst leisten, so dass Verstärkung durch unseren Nachwuchs mehr als willkommen ist“, stellte Jens Faißt abschließend fest und ging noch auf die Ausbildungsaktivitäten der Ortsgruppe ein. Auch sie waren mit 971 Stunden umfangreich, der Vorstand tagte 14 Mal.
Bergrettungsdienstleiter Ralf Haas brachte die Einsätze 2018 auf den Punkt: „Unsere Ortsgruppe wurde 29 Mal zu Einsätzen und Hilfeleistungen alarmiert. Zehn Einsätze waren SEG-Einsätze (Schnelle-Einsatz-Gruppe), neun Mal hatten wir einen Abtransport zu leisten. Haas lobte die Zusammenarbeit mit den Nachbarortsgruppen und bezeichnete auch die Treffen und den Austausch mit den Hilfsorganisationen wie DLRG und THW Achern als sehr fruchtbar.
Naturschutzwart Theo Blaich berichtete über die Teilnahme am Hornisgrinde-Pflegetag, über Naturschutzstreifen und eine Naturschutzwanderung sowie über eine Fortbildung für Naturschutzwarte. Das Thema Wolf bezeichnete er als Naturschutzthema Nr. 1 im Land und teilte mit, dass der Nationalpark sein Wegekonzept umgesetzt habe.
Aus der Jugendbergwacht berichtete Johannes Oster, dass sich aktuell acht Jungen und Mädchen im Alter von zehn bis 14 Jahren regelmäßig treffen, Natur erkunden, Erste Hilfe-Situationen üben und Seilknoten und Umgang mit dem Rettungsseil erlernen. Neben Highlights wie Skifahren mit Akia, Nachtwanderung und Zeltlager wurden Wiederbelebung an einer Puppe geübt und ein Einsatz nachgestellt.
Rupert Horn gab einen positiven Kassenbericht, teilte aber auch mit, dass er ohne Spenden und Zuwendungen aus der Bevölkerung negativ ausgefallen wäre.
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Der Stellvertretende Landesvorsitzende Dieter Burkhardt (mitte) und Vorsitzender Johannes Oster ehrten Bruno Schmälzle für 50 Jahre Mitgliedschaft in der Bergwachtortsgruppe Achertal
 
Bei den Ehrungen wurde Dr. Martin Antoni für seine vielfältigen Aktivitäten in 30 Jahren sowohl als Arzt wie auch als Mitglied gedankt, Bruno Schmälzle wurde für 50 Jahre Mitgliedschaft in der Bergwacht geehrt. Der stellvertretende Landesvorsitzende Dieter Burkhardt nahm die Ehrung vor und sprach ein Grußwort. Weitere Grußworte sprachen Bürgermeister Reinhard Schmälzle aus Seebach, Bürgermeisterstellvertreter Bernd Bäuerle aus Ottenhöfen und Vertreter der Ortgruppen Obertal und Karlsruhe.
 

Text: Berthold Gallinat
Bilder: Berthold Gallinat und Werner Schnurr

 
 
 
 
 
 
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