Ortsgruppe Achertal - Aktuelle Berichte

 

 

Erster Skiunfall im Winter 2015/16

Die Lifte waren am letzten Novemberwochenende aufgrund des ersten Schnees und der Produktion von Maschinenschnee in Betrieb. Am Seibelseckle verletzte sich im unteren Teil der Piste ein Skifahrer. Wegen des Verdachts einer Rückenverletzung wurde neben der Bergwacht gleichzeitig ein RTW und der Rettungshubschrauber Christoph 43 alarmiert.

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Nach der Versorgung des Skifahrers wurde er mit dem RTW in das nächst gelegene Krankenhaus gefahren. In der Ortsgruppe Achertal geht dieser Einsatz als erster in die Winterstatistik 2015/16 ein.

Text und Bilder: Werner Schnurr
 

Mountainbike-Unfall unterhalb des Sesselfelsens

Am 16.11. wurde die SEG der Bergwacht Ortsgruppe Achertal erneut per Melder von der ILS Ortenau alarmiert.
Unter den Stichworten "gestürzte Person unterhalb des Sesselfelsens in Ottenhöfen" rückte die Bergwacht mit Sonderrechten aus.
Sesselfelsen_1Die Person, ein Mountainbiker, konnte aufgrund der richtigen Ortsangabe schnell gefunden und versorgt werden. Zur weiteren Versorgung wurde der Patient an den Rettungswagen und den Notarzt übergeben. Da der Patient sehr starke Schmerzen hatte, wurde der Rettungshubschrauber Christoph 43 von Karlsruhe ebenfalls alarmiert und traf kurze Zeit später ein. Durch das Privatfahrzeug eines Bergwachtkameraden wurde die Besatzung zur verunfallten Person gebracht.
Mit dem RTW wurde der Patient schließlich zum Rettungshubschrauber gebracht und mit diesem nach Offenburg in das Krankenhaus gefolgen.
Sesselfelsen_2Um den Start und den Abflug des Rettungshubschraubers zu sichern wurde von der Bergwacht die Straße im Lauenbach gesperrt.

Text und Bilder: Werner Schnurr
 

Sommerabschlussübung im Silbergründle

Am 08.11 fand ab 9 Uhr, die Sommerabschlussübung der Bergwacht Ortsgruppe Achertal im Bergwerk Silbergründle in Seebach/Grimmerswald statt.
Die Übungsannahme war, dass sich eine Person bei einer Führung durch einen Sturz solch schwere Verletzungen am Bein und Rücken zugezogen hatte, dass diese nicht mehr selbstständig zum Ausgang laufen konnte. Die Bergwacht wurde alamiert und machte sich auf den Weg zum Silbergründle. Dort angekommen, wurde die "Rettungsmannschaft" in die Situation eingewiesen.
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Durch einen ehemaligen Lüftungsschat wurde ein Bergretter zur verletzten Person unter Seilsicherung abgelassen. Nach etwa 10m wurde die Funkverbindung zwischen den Kameraden am Standplatz und dem Retter unterbrochen, sodas nur noch über Zuruf Verbindung Bestand. Der Bergretter machte sich an die Versorgung der Person. Die Verletzte Person war ca. 15 Jahre alt und weiblich.
Als es darum ging die Patientin nach oben zu retten, benötigte der Retter nochmals einen Retter. Dieser Retter kam durch einen Eingang des Silbergründle und half, die Patientin auf eine Plattform im Bergwerk zu heben. Mit Hilfe des Flaschzugs wurde die Patientin und der erste Bergretter nach oben gezogen. Nach ca. 1,5h war die Übung erfolgreich beendet und die Patientin über Tage.
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Die Bergwacht Ortsgruppe bedankt sich recht herzlich bei den verantwortlichen Personen vom Bergwerk Silbergründle für die erfolgreiche und gute Zusammenarbeit. Ebenfalls bedanken wir uns bei Ledie Gemelli von juciy.photography für die Bilder.
Text: Werner Schnurr, Bilder: Ledie Gemelli von juciy.photography
 

Einsatz am Plättigfelsen

 

Am Vormittag des 31.10.2015 wurde die SEG der Ortsgruppe Baden-Baden und Achertal zu einem Einsatz am Plättigfelsen in der Nähe der Bühler Höhe alarmiert. Die Freiwillige Feuerwehr Bühlertal und der Rettungsdienst war schon vor Ort als die Ortsgruppe Baden-Baden und Ortsgruppe Achertal eintrafen. Später folgte noch die Polizei. Unterhalb der Hertha-Hütte hatte sich eine Frau in einer Felsspalte eingeklemmt und konnte sich nicht selbstständig befreien. Eine Studentengruppe, die dort klettern war, setzte einen Notruf ab.
01Da die Hütte nicht mit dem Auto angefahren werden konnte, musste das ganze Material dorthin zu Fuß gebracht werden.
Dort hatte sich schon ein Retter der Feuerwehr abgeseilt. Es seilte sich noch ein Retter von uns ab, sodass die beiden der Frau den Rettungssitz anziehen konnten. Währenddessen wurde oben ein Standplatz eingerichtet, der dafür diente, den Retter der Bergwacht zusammen mit der Patiententin abzulassen. Dazu war es notwendig, die beiden zunächst mithilfe eines Flaschenzugs etwas hochzuziehen, damit die Frau aus der Spalte befreit werden konnte. Anschließend konnten der Retter und die Patientin, unterstützt von dem Retter der Feuerwehr, zu einem schmalen Pfad am Felsfuß abgelassen werden.
Dort warteten bereits der Rettungsdienst und weitere Bergretter mit der Gebirgstrage um die Patientin medizinisch zu versorgen und zum Rettungswagen zu transportieren. Dieser stand auf dem nächstgelegenen befahrbaren Waldweg bereit, um die Patientin zum Hubschrauber gebracht werden konnte. Mit diesem wurde sie in die Klinik geflogen.
OG_AT-02Allerdings konnte der bereitstehende Hubschrauber nicht zur Rettung direkt aus der Felsspalte eingesetzt werden, weil dieser keine Winde hatte. Der nächstgelegene Hubschrauber mit einer Winde ist in Landsberg stationiert und benötigt über eine Stunde. Obwohl dieser sich zwar auf dem Anflug befand, ging die bodengebundene Rettung schneller.
Dieser Einsatz machte wieder deutlich, wie sinnvoll und notwendig regelmäßige gemeinsame Ausbildungen mit den umliegenden Organisationen sind. Wir bedanken uns bei allen beteiligten Organisationen und den Kollegen aus Achertal für die gelungene Zusammenarbeit.

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(Ortsgruppe Baden-Baden)

Text und Bild (1) von der Ortsgruppe Baden-Baden
Bild (2) Ortsgruppe Achertal
 
 

Verletzte Person im Bereich Hornisgrinde bleibt unauffindbar

Die SEG der Bergwacht Ortsgruppe Achertal und Obertal wurde um 15.00 per Melder zu einem Einsatz an der Hornisgrinde alamiert. Auf einem Wanderweg zwischen Mummelsee und Hornisgrinde wurde eine verletzte Frau mit Kopfplatzwunde gemeldet. Zum Einsatz kam neben der Bergwacht auch ein RTW der Rettungswache Achern und die Polizei.
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Eine Suchaktion nach der Verletzten im Bereich Mummelsee, Hornisgrinde und Seibelseckle blieb ohne Erfolg. Gegen 17:30 Uhr wurde die Suche in Abstimmung mit der Polizei eingestellt und der Einsatz beendet. Offenbar hatte sich die Anruferin nach ihrem Notruf umentschieden und sich selbstständig auf den Heimweg begeben.

Text: Werner Schnurr, Bild: Elke Haas
 

Bericht der Naturschutzwanderung vom 27.09.2015

Bergwacht wandert auf „Eiszeittour“ zum Huzenbacher See

Am vergangenen Sonntag hat die Bergwacht Achertal bei schönem Herbstwetter eine Wanderung unter dem Thema Naturschutz unternommen. Start und Ziel der diesjährigen Exkursion war Huzenbach im Murgtal.
Zunächst führte der Weg in das romantische Dobelbachtal, dann über das schmale Wasserfallwegle hoch zur Kleemüsse, eine wenig bekannte Hochmoorfläche.
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Nach der Rast bei der Seeblickhütte mit grandiosem Ausblick auf den See und das umliegende Wäldermeer  erfolgte der steile Abstieg in der schattigen Karwand zum idyllischen Huzenbacher See. Dieser See ist einer der bekannten Karseen des Nordschwarzwaldes, die in der letzten Eiszeit vor etwa 20.000 Jahren durch einen kleinen Hanggletscher entstanden sind. Im Umfeld des Sees hat ein schwerer Gewittersturm vor drei Jahren ein Teil des Waldes kahlgelegt. Früher Naturschutzgebiet, ist der Huzenbacher See heute ein Teil des Nationalparks Schwarzwald.
Huzenbacher See 02
Besonders beeindruckt waren die Bergwachtler von den mächtigen, zum Teil über 200 Jahre alten Fichten und Tannen in diesem Gebiet sowie von den Spuren, die die letzte Eiszeit in unserer Landschaft hinterlassen hat.

Text: Theo Blaich; Bilder: Werner Schnurr
 
 

Bergfest erfolgreich beendet

Geruchssicherheit von Spürhunden verblüffte

Ein strahlender Sommertag motivierte am Sonntag sehr viele Ausflügler und Wanderer, in Scharen das traditionelle Bergfest der Bergwacht Achertal im Gottschlägtal zu besuchen. Mit Kind und Kegel trafen zahlreiche Familien schon gegen Mittag auf dem Fest ein und genossen das idyllische Ambiente rund um den Festplatz. Teils wanderten sie von oben her von der Gottschläg oder über das Karlsruher Grat zum Fest, teils trafen sie von unten her über die Edelfrauengrabwasserfälle ein. Immer wieder gab es ein freudiges „Hallo“ zur Begrüßung, wenn sich bekannte Gesichter sahen und es wurde beiseite gerückt, damit die Neuankömmlinge auch noch auf den Sitzbänken und an den Tischen Platz fanden. Den ganzen Sonntag über herrschte ein intensives Kommen und Gehen, so dass die Ortsgruppe der Bergwacht alle Hände voll zu tun hatte, ihre zahlreichen Gäste zu bewirten.
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Attraktiver Programmpunkt im Rahmen des Festgeschehens war um 14 Uhr die Übungsvorführung von Spürhunden zur Personensuche. Die Regionalgruppe Ortenau der „German Maintrailing Association e.V.“ führte diese Übungseinsätze durch, ihr Vorsitzender Bernd Wimmer informierte über den Verein, dessen englischer Name in deutscher Sprache Vereinigung für Personensuche bedeutet. Isolde Oster stellte im Anschluss die Hundeführerinnen und Hundeführer mit ihren Hunden vor und informierte darüber, dass jeder Mensch seinen eigenen Geruch hat und somit überall, wo er sich aufhält, eine Geruchsspur hinterlässt. Hunde wiederum mit ihren mehreren hundert Millionen Riechzellen seien in der Lage, selbst eine mehrere Tage alte Geruchsspur noch wahrzunehmen und gezielt zu einer vermissten Person zu führen.
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Wie das konkret vor sich geht, demonstrierte als erster Bernd Wimmer mit seinem Hund Timmy. Nachdem dieser eine Geruchsprobe aufgenommen hatte, legte ihm Bernd Wimmer das Geschirr an, was Timmy vermittelte: Jetzt geht es an die Arbeit. Verblüffend schnell führte Spürhund Timmy, obwohl er die Geruchsprobe ja unmittelbar neben dem Festzelt inmitten einer gewaltigen Anzahl von Festbesuchern sowie wegen zahlreicher Küchengerüche in einem wahren Geruchswirrwarr aufgenommen hatte, seinen Halter Bernd Wimmer an einen etwa vierzig Meter entfernten Ort, wo sich für den Übungszweck ein Junge für Hund und Hundeführer unsichtbar hinter einer Tanne versteckt hatte. Genauso zielgerichtet spürte Hund Chili an der Leine von Elke Werthwein einen Buben in einer Kanalröhre auf und Hündin Isy von Karin Müller zeigte durch ihr Hinsetzen vor einem Mädchen, dass unter vier Personen nur sie es sein kann, deren Geruchsprobe sie in der Nase hatte.
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Wie schon in den vergangenen Jahren lockte die von der Bergwacht installierte, beliebte Seilbahn die Kinder. Mit strahlenden Gesichtern und bisweilen auch mit ein wenig Herzklopfen nahmen sie die Gelegenheit wahr, mit der Seilbahn im gesicherten Sitz ein Stück zu Tal zu fahren. Bei den Kleinsten fuhr die Mutter oder der Vater mit.
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Weil die Seilbahn wegen eines Defekts am Nachmittag ausfiel, demonstrierten Bergwachtmitglieder am Nachmittag für Kinder einen Rettungstransport auf der Trage.

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Mit Hingabe nahmen die Kinder auch das Angebot der Bergwacht an, am Bau eines Insektenhotels mitzuwirken.

 

Insgesamt wurde das Bergfest für Jung und Alt zu einem schönen Ereignis, der Erlös des Festes findet zu hundert Prozent seine Verwendung für den Rettungsdienst der Bergwacht Achertal.

Text und Bilder: Berthold Galinat
 
 

SEG-Einsatz am Karlsruher Grat

Am Dienstag, den 11.8., wurde die SEG der Bergwacht Ortsgruppe Achertal und die Freiwillige Feuerwehr Ottenhöfen per Melder zu einem Sportunfall am Karlsruher Grat gerufen.

Eine 70 jährige Frau machte dort wegen totaler Erschöpfung per Hilferufe auf sich aufmerksam. Ein in der Nähe wohnendes Bergwachtmitglied hörte die Hilferufe, setzte den Notruf ab und machte sich sofort auf den Weg zur Patientin.
KG1_002Als die SEG der Bergwacht kurz darauf eintraf, konnte die Patientin mit Unterstützung der Bergwacht weiter über das Felsgelände am Karlsruher Grat zum Treffpunkt mit der FFW Ottenhöfen und dem DRK gebracht werden. Die Patientin wurde weiter transportfähig gemacht, so dass sie mit der Gebirgstrage unter Seilsicherung den Steilhang hinab zum Bergwachtfahrzeug gebracht werden konnte. Die Patientin wurde in das geländegängige Fahrzeug der Bergwacht umgelagert und zum wartenden Rettungswagen des straßengebundenen Rettungsdienstes gefahren.

 

 

KG2_003Ein Dank gilt allen Mitgliedern der beteiligten Rettungsorganisationen für den schnellen und sicheren Transport der Patientin in diesem für den Rettungsdienst anspruchsvollen Gelände. Die Bergwacht ist über den Notruf 112 rund um die Uhr, das ganze Jahr über erreichbar.

 Werner Schnurr
 
 

Arbeitsreicher Sonntag an der Schwarzwaldhochstraße

Zu gleich vier Einsätzen mussten die Bergwacht Ortsgruppen Achertal und Obertal am Sonntag, dem 28.6.2015 ausrücken.

BWAT_2015-06-28_I_02 Um 11:00 kam es zum ersten schweren Verkehrsunfall an der B500 beim Ruhestein. Beteiligt waren hier eine dreiköpfige Motorradgruppe und ein 82-jähriger Pkw-Fahrer. Die Bergretter aus Achertal übernahmen bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes die Erstversorgung der Verletzten. Die von Ihrem Bergfest nachrückende Ortsgruppe Obertal unterstützte hierbei und regelte nach Anweisung der Polizei den Verkehr und wies den Rettungshubschrauber BWAT_2015-06-28_I_01 Christoph 43 ein. Zu diesem Verkehrsunfall wurde auch die Freiwillige Feuerwehr Seebach und die "Helfer vor Ort" vom DRK Ottenhöfen-Seebach zum Einsatz alarmiert.

    

BWAT_2015-06-28_I_03 Gegen 13:00 Uhr ereignete sich auf der B500 zwischen Schliffkopf und Zuflucht ein weiterer Verkehrsunfall, bei dem ein Motorradfahrer schwer verletzt wurde. Die Ortsgruppen Achertal und Obertal führten hier ebenfalls die Erstversorgung des Verletzten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes durch.

  

BWAT_2015-06-28_I_04 Nachdem dieser Einsatz fast beendet war, erhielt die Bergwacht gleich einen weiteren Folgeeinsatz. Zwischen Ruhestein und Darmstädter Hütte war im Nationalpark ein Wanderer gestürzt. Er zog sich durch den Sturz eine schwere Kopfverletzung zu. Die Bergretter aus Obertal übernahmen zunächst diesen Einsatz alleine, da die Achertäler noch beim Motorradunfall gebunden waren. Der Wanderer wurde von der Bergwacht erstversorgt und im Patientenraum des geländegängigen Einsatzfahrzeuges an den vereinbarten Landeplatz des Rettungshubschraubers Christoph 11 transportiert und übergeben. Die Absicherung des Landeplatzes und die Einweisung des Hubschraubers übernahm dabei die Ortsgruppe Achertal.

Gegen Abend stürzte ein Mountainbiker in einem Seitental von Obertal und zog sich unter anderem eine Schulterverletzung zu. Dieser wurde von der Bergwacht an die Bergrettungswache im Ortszentrum von Obertal transportiert und an den Rettungswagen übergeben.

Parallel zu diesen Einsätzen richtete die Bergwacht Ortsgruppe Obertal ihr sehr gut besuchtes Bergfest an der Walterhütte aus. Die Besucher konnten sich bei geführten Wanderungen und an der bewirteten Hütte über die Arbeit der Bergwacht informieren, welche besonders am vergangenen Wochenende durch zahlreiche Einsätze für die Ortsgruppen Achertal und Obertal gekennzeichnet war. Hierbei zeigte sich in sehr positiver Weise die seit Jahren sehr gute Zusammenarbeit der beiden Ortsgruppen auf.

Werner Schnurr  
 
 

Bergwachtjugend baut Futterhäuser für die Vögel

Die Bergwachtjugend traf sich am vergangenen Samstag zu ihrem Treffen, das im 14-tägigen Rhythmus stattfindet. Thema war der Bau von Futterhäuschen für Vögel. Dazu fuhr die Jugend mit ihren Jugendleitern Johannes Oster und Helmut Knapp nach Ottersweier zum Bergwachtarzt Martin Antoni, um in seiner Werkstatt das Vorhaben in Angriff zu nehmen.
20150110_3 Mit einer kurzen Einführung im Garten von Martin Antoni über Sinn und Zweck eines Futterhäuschens ging es in die Werkstatt, in der die vorbereiteten Teile aus Holz und Plexiglas auf ihre Verarbeitung warteten. Martin Antoni erklärte noch den Plan mit den Zeichnungen für die einzelnen Arbeitsschritte, dann konnten die Jungs und Mädels loslegen. Es wurden die Kanten und Ecken entgratet, angezeichnet, vor- und abgebohrt, die Teile zusammengeschraubt, am Schluss eine Dachpappe aufgetackert und die Sitzstangen für die Vögel angebracht.
20150110_163236 Man half sich gegenseitig bei den Aktivitäten und so hatte jeder nach zwei Stunden harter Arbeit und mit viel Stolz in den Augen, sein eigens Futterhaus in den Händen. Müde und abgekämpft wurde man noch zu einem aus eigenen Äpfeln gepressten Apfelsaft eingeladen.
Am Schluss waren sich alle einig, so eine Aktion im Frühjahr mit dem Bau von Brutkästen zu wiederholen. An dieser Stelle bedankt sich die Bergwachtjugend recht herzlich bei Familie Antoni für den gelungenen Nachmittag.
Nächster Termin der Bergwachtjugend ist am Samstag, den 24. Januar um 14 Uhr beim Feuerwehrhaus in Seebach.
Johannes Oster
 
 
   
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