Ortsgruppe Achertal - Aktuelles 2014

 

Adventskalender im Acher- und Bühler Bote

Die Hilfsdienste vom "Acherner Runden Tisch" beteiligen sich dieses Jahr am Adventskalender des Acher- und Bühler Boten. Jeden Tag wird ein neues Fenster aufgeschlagen.

Am 15. Dezember war Jens Faißt von der Bergwacht-Ortsgruppe Achertal dabei. Er schreibt:

JensIch engagiere mich ehrenamtlich bei der Bergwacht, da ich schon immer Menschen in Not helfen wollte. Vor allem ist die Kameradschaft sehr herzlich und jeder ist für jeden da. Es ist auch sehr faszinierend, welche Aufgaben wir das ganze Jahr über tätigen bzw. bewältigen müssen.
Weihnachten bedeutet für mich das Fest der Besinnlichkeit und die Zusammenkunft von meiner Familie.  Es ist einfach schön mit der Familie zusammen zu sitzen.
Von Weihnachten wünsche ich mir für meine Familie, meine Freunde und meine Bekannten viel Kraft auf Ihrem weiteren Lebensweg. Meiner Gemeinde wünsche ich vor allem viel Erfolg für die Ziele, die sie im neuen Jahr anstrebt. Für die Welt wünsche ich mir, dass Frieden einkehrt dort wo Krieg herrscht und besonders den Menschen in Afrika, dass bald ein Heilmittel gegen Ebola gefunden wird.

 


Am 3. Dezember war Elke Haas von der Bergwacht-Ortsgruppe Achertal dabei. Sie schreibt:

PortraitEs ist für mich eine Selbstverständlichkeit, ehrenamtlich tätig zu sein. Es ist ein Teil von mir. Mit der Bergwacht im unwegsamen Gelände zu retten ist vielseitig; ich versorge Patienten so wie ich auch versorgt werden möchte. Die Kameradschaft der Mitglieder ist wie eine Familie; in der Natur zu sein ist eine tolle Alternative zu meinem Klinikberuf.
Weihnachten ist für mich das Fest der Familie, der Liebe und des Neuanfangs. Dieses Jahr wird das verstärkt durch die Kommunionvorbereitung meines mittleren Sohnes, den ich als Katechetin begleite.
Ich wünsche mir, dass alle traurigen Menschen Friede und Ruhe finden. Ich danke allen Menschen die ehrenamtlich tätig sind.
Ich wünsche mir mehr Frieden und Besinnlichkeit in der Welt, um Gott zu spüren. Allen Menschen wünsche ich gesegnete Weihnachtstage.

 
 

21. November 2014 Hauptversammlung der Bergwacht Ortsgruppe Achertal

 Bergwacht wünscht Einsatzentschädigung wie die Feuerwehr

Seebach (gat). Insgesamt 454 Stunden Winterdienst vom 15. Dezember 2013 bis zum 9. März 2014 sowie 910 Stunden Sommerdienst vom 20. April bis zum 2. November 2014 leisteten die Bergwachtleute der Ortsgruppe Achertal. Dies teilten Vorsitzender Johannes Oster und Schriftführer Werner Schnurr am Freitagabend auf der Mitgliederversammlung der Bergwacht Achertal im Gasthaus Kernhof mit. Dass der Winterdienst deutlich hinter der Dienstleistung des Sommers zurück blieb, begründete Johannes Oster mit den wenigen Schneetagen des vergangenen Winters. Nicht so glücklich zeigte sich Oster über die Entscheidung der Landesleitung, offiziell nur Unterstmatt und Ruhestein als Rettungswachen mit Motorschlitten gelten zu lassen, weil damit das eigene Vorhaben, einen neuen Skidoo für den Dienst am Seibelseckle anzuschaffen, nicht mehr förderfähig ist. Somit muss das eigene, 31 Jahre alte Gerät wohl weiter herhalten. Gespannt erwartet Oster mit seinen Bergwachtkameraden, was der Nationalpark an neuen Aufgaben bringt, ebenso, was mit der Strukturreform der Landesleitung auf die Bergwacht Achertal zukommt. Begeistert zeigte er sich über die Zusammenarbeit mit der Ortsgruppe Obertal der Bergwacht und die Nachwuchsarbeit, die erste Früchte zeigt, sieht er als einen Schwerpunkt der Bergwacht für die kommenden Jahre.

Schriftführer Werner Schnurr bezifferte den Bestand der Bergwacht Achertal auf 42 Mitglieder, auf sieben Anwärter in Ausbildung und sechs Kinder in der Jugendbergwacht. Er ging im Einzelnen auf Einsätze der Bergwacht wie den Arbeitseinsatz im Edelfrauengrab nach dem heftigen Gewitter am 11. Juli, auf verschiedene Suchaktionen und auf SEG-Einsätze ein. Zur Fortbildung im vergangen Jahr bilanzierte Schnurr 617 Stunden für Übungsabende, Sommer- und Winterübungen, für Sanitätsausbildung und Naturschutzexkursionen. Der Vorstand traf sich neun Mal, eine außerordentliche Mitgliederversammlung diente zur Wahl eines Delegierten für eine ebensolche Landesversammlung. Die Nachwuchsarbeit erachtete Schnurr als essentiell, weil derzeit nur noch 12 Mitglieder Winter- und Sommerdienst leisten. Als Aufgabe der Landesregierung sah er die bis dato völlig unangemessene Entschädigung der Bergwacht für ihre Einsätze an. Insgesamt 70000 Euro Zuwendung für die gesamte Bergwacht des Landes sah die Versammlung insgesamt nicht einmal als den sprichwörtlichen Tropfen auf den heißen Stein, eine Gleichstellung mit einer Einsatzentschädigung wie bei der Feuerwehr sei längst überfällig.

Carola Lauber gab einen negativen Kassenbericht und begründete das mit verschiedenen Anschaffungen. Wegen des fast völlig ins Regenwasser gefallenen Bergfestes kündigte sie auch für das noch laufende Kassenjahr keine ermutigenden Zahlen an.

Den Bericht zum Rettungsdienst erstattete Ralf Haas und stellte heraus: „Wir haben unsere Kontakte zu den anderen Rettungsaktionen vertieft“, allen Aktiven dankte er für ihren Einsatz. Johannes Oster berichtete über Aktionen der Jugendarbeit, Theo Blaich über Fortbildungen, Tagungen, Wanderungen und Streifen zum Naturschutz.

In Grußworten würdigten die Bürgermeister Reinhard Schmälzle und Hans-Jürgen Decker die Aktivität der Bergwacht und Rupert Rösch dankte im Namen der Waldgenossenschaft Seebach. Der stellvertretende Landesvorsitzende Dieter Burkhard nahm zu guter Letzt Ehrungen für langjährige Mitglieder vor und überreichte Carola Oster und Dr. Martin Antoni Präsente und Urkunden für 40 und 25 Jahre Mitwirkung in der Bergwacht Achertal.

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Für 40 Jahre Aktivität in der Bergwacht ehrte die Ortsgruppe Achertal auf ihrer Mitgliederversammlung Carola Oster, Dr. Martin Antoni erhielt Präsent und Urkunde für 25 Jahre. Von links: Dr. Martin Antoni, Johannes Oster, Carola Oster und der stellvertretende Landesvorsitzende der Bergwacht Dieter Burkhard.
Berthold Galinat
 
 

28. September 2014 Bergwacht Achertal unterwegs im Nationalpark Schwarzwald

Beckerweg_07Wanderung um den "Hohen Ochsenkopf"

Vergangenen Sonntag hat die Bergwacht Achertal wieder einmal eine Wanderung unter dem Thema Naturschutz unternommen.
Dieses Jahr erkundeten die Mitglieder die Ortsgruppe Achertal bei schönstem Spätsommerwetter das Gebiet um den „Hohen Ochsenkopf“.
Den meisten war dieser abgelegene Bergrücken zwischen Herrenwies und Hundsbach bislang wenig bekannt. Die Fläche ist seit 1970 Bannwald, seit 1985 Naturschutzgebiet und seit Januar dieses Jahres Herzstück des nördlichen Teils des Nationalparks. Neben dem Auerwild brütet hier seit einigen Jahren auch wieder der seltene Dreizehenspecht

Start und Ziel der Exkursion war das „Hundseck“. Von hier führte der Weg zunächst auf einem breiten Forstweg zu den „Östlichen Drei Kohlplatten“. Dort zweigt der so genannte „Beckerweg“ ab, der nach einem Gast des früheren Kurhauses „Hundseck“ benannt wurde. Auf diesem alten, urwüchsigen Weg wanderte die Gruppe um den Berg. Der „Hohe Ochsenkopf“ ist mit 1055 m die höchste Erhebung im Landkreis Rastatt und war wie der Name andeutet in früheren Zeiten Viehweide der angrenzenden Talgemeinden und deshalb fast unbewaldet.
Die Route durch den Bannwald beeindruckte weniger durch spektakuläre Aussichten in die Ferne, als durch Wildheit, Ruhe, geringen Besucherdruck, Totholz und urwaldähnliche Impressionen. Dass hier auch der Rothirsch heimisch ist, konnte an Trittsiegeln im Boden und an Äsungsspuren an den jungen Tannen erkannt werden.
Man war sich einig, dass sich viele Wälder im Nationalpark sich im Laufe der Jahre
in eine ähnliche Richtung entwickeln werden. Allerdings wurde auch klar, dass ohne aktive Pflegemaßnahmen die offenen Bergheidenflächen bald bewaldet sein würden.

Theo Blaich

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31. August 2014 Bergfest im Gottschlägtal

Bergfest_2014_01Trotz Wettertristesse kamen Festbesucher

Ottenhöfen (gat). Regen und die insgesamt feuchtkalte Witterung beeinträchtigten am Sonntag in sehr starkem Umfang das Bergfest der Bergwacht, Ortsgruppe Achertal, im Gottschlägtal. Von der bei schönem Wetter einmaligen Idylle des Tales war am Sonntag wenig zu spüren. Mehrfach starker Regen und Wolkennebel ließen das sonst in kräftigem Grün leuchtende Tal sowie die beeindruckende Felswand des Karlsruher Grat nur trist erscheinen.

„Wir sind sehr glücklich, dass wir treue Anhänger und Freunde haben“, meinte Klaus Dreiß als einer der Bergwachtleute und tatsächlich fanden sich im Lauf des Tages doch einige Festbesucher bei der Bergwacht ein und sogar die eine und andere Wandergruppe ließ sich im Festzelt nieder und ließ sich mit Speis und Trank verköstigen. Um die Mittagszeit sowie am späten Nachmittag war die Resonanz am größten, aber alles spielte sich selbstverständlich im Festzelt der Bergwacht ab. An einen Hock im Freien war nicht zu denken und es fiel auch das Seilbahnfahren für Kinder aus.

Berthold Galinat

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22. August 2014 Kinderspaß 2014 im Achertal: bei der Bergwacht

Kinderspaß14BergwachtKnoten1Von Seilen, Knoten und von der Gebirgstrage

Seebach (gat). Bei der Bergwacht der Ortsgruppe Achertal waren Ferienkinder am Freitagnachmittag zu Gast und verbrachten dort einen interessanten Nachmittag. Denn von den Bergwachtleuten Rupert Horn, Helmut Knapp und Werner Schnurr erfuhren sie Vieles über die Einsätze dieses Rettungsdienstes und über die Ausrüstung der Bergwacht und durften zu guter Letzt gruppenweise auch eine Fahrt auf dem Rettungsfahrzeug mitmachen.

Die Bergwachtleute standen den Kindern auf alle Fragen und Interessen Rede und Antwort, so beispielsweise auf die Frage: „Was ist eine Suchaktion?“ Diese Frage musste Werner Schnurr aber gar nicht selbst beantworten, sondern darauf hatte der elfjährige David gleich selbst die Antwort parat: „Ha, da hat sich einer beim Wandern verlaufen und findet nimmer heim“.

Um Einblick in ihre Tätigkeit zu geben, hatten die Bergwachtleute ihren Rettungswagen im Hof des Seebacher Feuerwehrgerätehauses platziert und gaben zunächst Einblick in die Ausstattung des Rettungswagens und somit in wichtige Bestandteile ihrer Ausstattung, angefangen von den Funkgeräten über den Rettungsrucksack bis zu Seilen und Gebirgstrage. Seile wurden dann auch die ersten Übungsobjekte der Kinder, denn die Bergwachtleute zeigten ihnen, wie man Seile so zusammenlegt, dass sie sofort einsatzbereit sind und sich nicht verheddern oder verknoten. „Das Zusammenlegen funktioniert so ähnlich wie Häkeln“, erläuterte Werner Schnurr, worauf ein Steppke gleich fragte: „ Häkeln wir jetzt zwei Stunden?“.

Dem war selbstverständlich nicht so, sondern nachdem die Kinder das Prinzip, wie die Bergwacht Seile zusammenlegt, geübt und verstanden hatten, ging es daran, Knoten kennen und machen zu lernen. Dafür hatten die Bergwachtleute eines ihrer Rettungsseile quer über den Hof gespannt und an diesem konnten die Ferienkinder die Knoten üben, die ihnen die Bergwacht zeigte. Jedes Kind hatte ein Seil und hatte sehr viel Spaß an dieser praktischen Tätigkeit. „Ich mach jetzt einen Spezialknoten“, rief der zehnjährige Pascal und Helmut Knapp von der Bergwacht meinte dazu: „Tatsächlich, der Knoten ist mir jetzt völlig neu“. Auch Karabiner wurden noch hinzugenommen und mit großer Hingabe werkelten die Kinder nun an ihren Knoten oder auch am einfachen Bulin oder auch am Mastwurf und an anderen Knoten.

Mit Feuereifer ging es zum Schluss daran, die Gebirgstrage einsatzfähig zu machen und gern waren Mitglieder der Gruppe bereit, sich auf die Trage schnallen zu lassen und zu erfahren, wie im Falle eines tatsächlichen Unfalls ein Unfallopfer abtransportiert wird. Den Höhepunkt des Nachmittag bildete schließlich eine Rundfahrt mit dem Rettungsfahrzeug und während die einen unterwegs waren, ließen es sich die anderen bei Getränken und etwas zu essen gutgehen.

Berthold Galinat

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01. Juni 2014 Rettungsübung zu SAN-Ausbildung

SAN-Übung_2014-06-01_11Verletzter Waldarbeiter in schwierigem Gelände.

Am ersten Sonntag im Juni traf man sich morgens um eine Bergwachtübung abzuhalten. Es galt einen verletzten Waldarbeiter, welcher sich in sehr steilem Gelände eine Sägeverletzung am Fuß zuzog, zu versorgen und an den nahen Waldweg zu transportieren.

Jeder eingesetzte Helfer musste sich im steilen Waldgelände  selbst sichern, um nicht abzurutschen und sich dabei zu verletzen. Zunächst wurde der Waldarbeiter von einem Ersthelfer versorgt und die blutende Wunde verbunden.

Da er nicht mehr selbst gehen konnte, baute eine 2. Gruppe gleichzeitig eine Abseilstelle seitlich oberhalb des Verletzten auf. Mit Hilfe des Spineboards und der Gebirgstrage wurde der Verletzte letztendlich an den nahen Waldweg abgelassen.

Eine schwierige, nicht alltägliche Aufgabe, wurde von den eingesetzten Bergwachtmitgliedern und Anwärtern erfolgreich durchgeführt.

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28. Mai 2014 Übungsabend zu SAN-Ausbildung

SAN-Übung_2014-05-28_12Am 28.5. wurde der monatliche Übungsabend im Gelände in der Nähe des Kleinecks durchgeführt. Angenommen wurde eine verletzte Mountainbikerin. Diese stürzte im unwegsamen Gelände in ein steiles Waldgelände. Sie musste durch einen Ersthelfer erstversorgt werden. Mit Hilfe des aufgebautem Flaschenzugs wurde die Gebirgstrage zur Verletzten herabgelassen, diese auf der Trage fixiert und nach oben an den Fahrweg gebracht.
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