Rothaus spendet 10.000 € 18. Dezember 2015

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Nach erfolgreich geführten Verhandlungen mit den Krankenkassen darf sich die Bergwacht über eine weitere finanzielle Unterstützung freuen. Bei der jährlichen Vergabe ihrer Großspende an eine soziale Institution in Höhe von 10.000 Euro hat sich die Badische Staatsbrauerei Rothaus in diesem Jahr für die Bergwacht Schwarzwald entschieden. Bei der gestrigen Spendenübergabe auf der Bergrettungswache Hebelhof am Feldberg betonte Rothaus-Alleinvorstand Christian Rasch, wie sehr er die Arbeit der Bergwacht schätze und das er sich darüber freue, sie mit der Spende unterstützen zu können. "Für die ausgesprochen großzügige Spende und Ihren vielfältigen Einsatz im Schwarzwald danken wir Ihnen sehr herzlich. Sie bringen sich nicht nur mit finanziellen Mittel umfangreich ein, sondern tragen auch als Arbeitgeber, gerade auch für viele ehrenamtliche Einsatzkräfte, wesentlich zur Stärke der Region bei", so der Landesvorsitzende der Bergwacht Adrian Probst. "Ihre Spende werden wir bei der Finanzierung eines Multikopters mit Wärmebildkamera, welcher bei Sucheinsätzen eingesetzt werden soll, verwenden", erklärte der Landesvorsitzende im weiteren Gespräch.  
 
Mehr Geld für die Bergwacht 16. Dezember 2015

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Mit Beginn des neuen Jahres bekommen die Bergwachten in Baden-Württemberg mehr Geld pro Einsatz von den Krankenkassen. Darauf verständigten sich die Krankenkassen mit der Bergwacht Schwarzwald und der Bergwacht Württemberg nach mehrwöchigen Verhandlungen. „Ab dem 1. Januar 2016 bekommt die Bergwacht für den Transport eines Verletzten 550 €.

Ab Anfang 2018 werden es dann 650 €.“, so der Landesvorsitzende der Bergwacht Schwarzwald Adrian Probst. Von diesem Betrag müssen sämtliche laufenden Kosten gedeckt werden – vom Sanitätsmaterial wie Pflaster und Sauerstoff bis hin zu technischem Material wie Seilen und Karabiner.

Bislang erhält die Bergwacht 332 € für einen Einsatz. „Dieser Betrag reicht nicht aus, um unsere laufenden Kosten zu decken. Wir mussten das Defizit durch Spenden decken, um den Betrieb aufrecht erhalten zu können. Ohne den hohen Einsatz unserer rein ehrenamtlich tätigen Bergretterinnen und Bergretter wäre dies nicht möglich gewesen.“, so Probst weiter. Nun stehen noch Verhandlungen mit dem Land an. Dessen Zuschüsse für Investitionen reichen bei weitem nicht aus, um den laufenden Bedarf zu decken. „Nach mehrwöchigen Verhandlungen konnten wir nun kurz vor Weihnachten eine gute Lösung mit den Krankenkassen erzielen. Wir sind zuversichtlich, dass wir demnächst auch mit dem Land eine Einigung erzielen werden“, gibt sich Probst optimistisch. 

 
Bergeübung an der Zeiger-Sesselbahn 12. Dezember 2015

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Elf Ortsgruppen der Bergwacht Schwarzwald mit insgesamt 64 Bergrettern übten am Samstag an der neuen Zeiger-Sesselbahn am Feldberg. Angenommen wurde ein Stillstand der Bahn, der eine Rettung der Fahrgäste aus den Sesseln erforderlich machte. Nach nur zwei Stunden konnten alle Personen sicher ins Tal gebracht werden.

Die Badische Zeitung berichtet.

 

Bilder der Übung finden Sie hier.

 

 
Bankhaus Ellwanger & Geiger spendet zwei Akjas 9. Dezember 2015

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Die beiden Ortsgruppen Freiburg und Todtnau dürfen sich über eine Spende vom Bankhaus Ellwanger & Geiger in Form jeweils eines Akjas freuen. Diese wurde bei der Parkhauseinweihung auf dem Feldberg am vergangenen Mittwoch im Beisein von Bürgermeister Wirbser und Landrätin Störr-Ritter übergeben. Die Badische Zeitung berichtet.

 

 
Sieben neue Zugführer 8. Dezember 2015

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Die Zahl der Großeinsätze der Bergwacht Schwarzwald nimmt in den letzten Jahren zu. Für diese Großlagen ist eine besondere Organisation wichtig. Wie bei der Feuerwehr gibt es auch bei der Bergwacht eine Führungsstruktur u.a. mit Gruppen- und Zugführern. Sieben Bergretter konnten nun erfolgreich den Zugführerlehrgang abschließen. Wir gratulieren Swen Corona, Adrian Elfgang, Axel Schmidt, Svenja Schlegel, Patrick Jakob, Alexander Dobler und Lars Hering sehr herzlich!

 

 
MedSim 2015 24. November 2015

kiralpina086Bergwacht-Notärzte und Bergretter haben beim Lehrgang "MedSim" im Bergwacht-Zentrum für Sicherheit und Ausbildung (BW-ZSA) in Bad Tölz die Gelegenheit, Notfallmedizin auf höchstem Niveau zu trainieren. Die in den vergangenen Monaten noch einmal erweiterte Anlage bietet sämtliche Trainingsmöglichkeiten: Helikoptersimulationsanlage, Traininsghalle mit Gebäuden, Höhlen und Seilbahnen, Schockraum etc. und ermöglicht so eine sehr praxisnahe Ausbildung. Auch im November haben Ärzte und Bergretter der Bergwacht Schwarzwald wieder gemeinsam mit Einsatzkräften anderer Bergwachten trainiert und sich für schwierige Einsätze fit gemacht. Unter der Leitung von Bergwacht-Bundesarzt Prof. Dr. Volker Lischke wurden alle Phasen der notfallmedizinischen Versorgung durchgespielt.

 
Trittsicher - das neue Bergwachtmagazin 05. November 2015

Trittsicher-15-11Die Bergwacht Schwarzwald informiert auf vielen Kanälen über ihre Arbeit im Bergrettungsdienst, Bevölkerungsschutz, Naturschutz und in der Jugendarbeit. Jetzt neu: Unsere Mitglieder, Förderer und Partner erhalten in diesen Tagen das neue Bergwacht-Magazin "Trittsicher". Darin berichten wir halbjährlich über aktuelle Entwicklungen, Hintergrundinfos zu Einsätzen, Neuerungen und Fachthemen. Die Redaktion freut sich über Anregungen, Themenvorschläge und Tipps und hat schon jetzt viele Ideen, um das Magazin weiterzuentwickeln. Wir wünsche viel Freude bei der Lektüre!

 
Forstunfall bei Ehrenkirchen 04. November 2015

Münstertal_15-10-31Die Bergwacht Münstertal wurde am vergangenen Wochenende zu einem Forstunfall bei Ehrenkirchen alarmiert. Ein Waldarbeiter war dort von einem Baumteil getroffen worden und hatte sich schwere Verletzungen zugezogen. Nach der notfallmedizinischen Versorgung durch Bergwacht, DRK-Rettungsdienst und Notarzt wurde er mit einer Gebirgstrage bis zum Rettungswagen transportiert und anschließend in eine Klinik gebracht. Auch die Polizei war im Einsatz. Forstunfälle zählen zu den häufigsten Arbeitsunfällen, zu denen die Bergwacht Schwarzwald ausrücken muss.

 
Tolles Wanderwetter fordert Bergwacht 03. November 2015

Furtwangen_15-11-03Während in den Niederungen derzeit der Nebel regiert, locken die Schwarzwaldhöhen mit herrlichem Sonnenschein und traumhaften Aussichten. Zahlreiche Wanderer zieht es daher momentan auf die unzähligen Pfade, Wege und Steige. Die Bergwacht ist entsprechend oft im Einsatz. So rückten zum Beispiel am Freitag und Samstag die Bergretter in Hinterzarten aus, um Wanderer im Feldberggebiet medizinisch zu versorgen. In Waldkirch rettete die Bergwacht einen Gleitschirmflieger, der nach einer Notlandung in einem Baum hängengeblieben war. Heute wurde die Bergwacht Furtwangen zu einem Einsatz an den Triberger Wasserfällen alarmiert, wo ein Wanderer gestürzt war. Er konnte mit einer Gebirgstrage zum nächsten Waldweg transportiert und an einen Rettungswagen des DRK übergeben werden.

 
Frischluft-Magazin: Die Retterin vom Belchen 02. November 2015

Frischluft_15-11-02Im neuen Frischluft-Magazin berichtet Autorin Christine Luz über unsere Bergretterin Annika Stoll, die sich gemeinsam mit ihren Kameradinnen und Kameraden seit vielen Jahren ehrenamtlich engagiert. Erhältlich ist das Magazin deutschlandweit in vielen Sportgeschäften und online.

 
Frau einen Tag lang in Felsspalte eingeklemmt 01. November 2015

SymbolbildBei Bühlertal (Landkreis Rastatt) musste gestern eine Wanderin aus einer Felsspalte gerettet werden. Bereits am Freitag war sie beim Wandern nahe der Schwarzwaldhochstraße abgestürzt und an einem Baum hängengeblieben. Erst am Samstag konnten ihre Hilferufe von einer Studentengruppe gehört werden. Einsatzkräfte der Bergwachten Baden-Baden und Achertal seilten sich zu der Frau ab und befreiten sie aus ihrer misslichen Lage. Mit einem Rettungshubschrauber wurde die Patientin anschließen in eine Klinik geflogen. Ebenfalls im Einsatz waren der DRK-Rettungsdienst, Polizei und Feuerwehr. Unter anderem die Stuttgarter Nachrichten berichten.

 
Kind unter Güllefahrzeug eingeklemmt 29. Oktober 2015

Furtwangen_15-10-29Bei Gremmelsbach kam es heute Nachmittag zu einem schweren Unfall mit einem Güllefahrzeug, bei dem ein 8-jähriges Kind eingeklemmt und schwer verletzt wurde. Einsatzkräfte der Bergwacht Furtwangen, Feuerwehr und DRK-Rettungsdienst konnten das Kind erst nach circa zwei Stunden befreien. Es wurde anschließend aus dem unwegsamen Gelände gerettet und mit einem Hubschrauber in eine Klinik geflogen. Der Südkurier berichtet.

 
Suche nach verletzter Wanderin bleibt erfolglos 27. Oktober 2015

Hornisgrinde_15-10-26Die Bergwachten Achertal und Obertal wurden gestern zu einem Notfall auf der Hornisgrinde alarmiert. Eine verletzte Wanderin hatte dort einen Notruf abgesetzt. Zwölf Bergretter, Polizei und ein Rettungswagen des DRK trafen kurze Zeit später am Einsatzort ein, konnten die Frau jedoch nicht finden. Auch eine Suchaktion im Bereich Mummelsee, Hornisgrinde und Seibelseckle blieb ohne Erfolg. Gegen 17:30 Uhr wurde die Suche eingestellt und der Einsatz beendet. Offenbar hatte sich die Anruferin nach ihrem Notruf umentschieden und sich selbstständig auf den Heimweg begeben.

 
Erneut Notfall auf dem Schluchtensteig 18. Oktober 2015

Todtmoos_15-10-17Am Samstag mussten die Einsatzkräfte der Bergwacht Todtmoos erneut zu einem Notfall auf dem Schluchtensteig ausrücken. Zwischen Todtmoos und Wehr war eine 73-jährige Frau gestürzt und hatte sich dabei am Bein verletzt. Nach der medizinischen Versorgung wurde die Patientin mit einer Gebirgstrage bis zum geländegängigen Bergrettungsfahrzeug gebracht und von dort bis zur nächsten Straße gefahren. Der Transport auf dem langen Abschnitt gestaltete sich dabei besonders schwierig, weil der Schluchtensteig hier besonders steil und schmal ist. Regen sorgte zudem für erschwerte Bedingungen. Nach der Übergabe an einen Rettungswagen des DRK wurde die Frau in eine Klinik gebracht.

 
Frau am Belchen in Bergnot 12. Oktober 2015

Moritz_Herrmann_12-11Gestern Nachmittag wurde die Bergwacht Münstertal zu einem Einsatz am Belchen alarmiert. Eine Frau hatte sich dort beim Wandern im steilen Gelände verstiegen. „Über das Mobiltelefon haben wir Kontakt zur Wanderin aufgenommen. Sie befand im steilen Waldgelände, abseits der Wege auf der Belchennordseite. Sie hatte Angst abzustürzen und traute sich nicht mehr, weiterzugehen“, so Stephan Wiesler von der Bergwacht Münstertal.
Zusammen mit der Polizei und dem Rettungsdienst suchten die Bergretter das Gelände ab. Der hinzugezogene Revierjäger konnte nach telefonischer Rücksprache mit der Frau nähere Angaben zu ihrem Aufenthaltsort geben. Zur weiteren Unterstützung wurde der Freiburger Rettungshubschrauber „Christoph 54“ hinzugezogen. Dieser konnte die Hilfesuchende an einem steilen Grat an der Nordseite ausmachen. „Zwei Helfer wurden daraufhin vom Hubschrauber aufgenommen und zum Belchengipfel geflogen, um von dort an die Einsatzstelle hinabsteigen zu können. Die sichtlich unter Angst stehende Frau konnte beruhigt, aus ihrer misslichen Lage befreit und in sicheres Gelände begleitet werden“, so Wiesler weiter. „Immer wieder unterschätzen Menschen den Schwarzwald als Mittelgebirge und dessen alpine Verhältnisse. Die in Bergnot geratende Frau hat richtig gehandelt und rechtzeitig einen Notruf abgesetzt. Bis zum Eintreffen der Retter hat sie sich nicht weiter in noch gefährlicheres Terrain bewegt und somit einen möglichen Sturz oder gar Absturz verhindert“, so Bergwacht-Pressesprecher David Vaulont. Bereits am Samstag mussten die Münstertäler Bergretter zu drei Einsätzen ausrücken. Bei häuslichen Notfälle konnten sie die Zeit bis zum Eintreffen des straßengebundenen Rettungsdienstes überbrücken und die Patienten, darunter ein dreijähriges Kind, notfallmedizinisch versorgen.

 
Jugendleiter trainieren am Fels 11. Oktober 2015

Jugendleiter_15-10-11Am Wochenende ging es für die Jugendleiter der Bergwacht Schwarzwald hoch hinaus. Nachdem sie am Samstag am Schwimmbadfels in Todtnau trainiert hatten, konnten sie am Sonntag im Kletterwald Feldberg ihre Geschicklichkeit testen. „Da wir mit den Kindern und Jugendlichen der Jugendbergwacht oft auch zum Klettern gehen, müssen wir selbst natürlich fit sein und die Technik beherrschen“, so Landesjugend- leiterin Petra Bernauer. Auch Beratungen zum neuen Leitfaden Jugendbergwacht und Ausbildungseinheiten zu Gruppenspielen standen auf dem Programm.

 
Notfall auf dem Schluchtensteig 06. Oktober 2015

Todtmoos_15-10-03Zu einem Notfall auf dem Schluchtensteig wurde am Samstag die Bergwacht Todtmoos alarmiert. Eine 55-jährige Wanderin war im Wehratal gestürzt und hatte sich dabei am Sprunggelenk verletzt. Das Auffinden der Einsatzstelle gestaltete sich dabei besonders schwierig. "Wir haben mindestens eine halbe Stunde verloren, weil wir die Treffpunkte mit der Feuerwehr Wehr und dem DRK-Rettungsdienst nicht korrekt absprechen konnten. Ein digitales Flottenmanagementsystem hätte uns dabei einmal mehr sehr geholfen", so Fabian Eckert von der Bergwacht Todtmoos. Erst eine Stunde nach der Alarmierung konnte die Patientin zu den Mettle-Höfen transportiert und an das DRK übergeben werden. "Die kollegiale Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Wehr und dem DRK-Rettungsdienst hat jedoch sehr gut funktioniert. Der regelmäßige Austausch zahlt sich aus", betont Eckert.

 
Einsatzstelle zunächst unklar - Mountainbiker bei Staufen gerettet 05. Oktober 2015

BILD0807Ein verletzter Mountaibiker musste am Wochenende bei Staufen gerettet werden. Die Bergwacht Münstertal wurde hierzu am Samstag gegen 19 Uhr alarmiert. Erst zusammen mit einer Einweiserin, zu der die Einsatzkräfte direkt über Handy Kontakt aufnahmen, konnte die Einsatzstelle lokalisiert werden. Die Bergretter nahmen daraufhin die Besatzung eines Rettungswagens der Malteser auf, versorgten den Patienten im Wald und transportierten ihn mit dem geländegängigen Bergrettungsfahrzeug bis zum Waldrand. Von dort wurde der Mann mit dem Rettungswagen in eine Klinik gebracht. "Gerade bei dieser Art von Notfällen würden uns ein GPS-gesteuertes Flottenmanagementsystem und weitere Möglichkeiten zur Einsatzstellenortung sehr helfen", so der Vorsitzende der Bergwacht Münstertal, Stephan Wiesler. Die Bergwacht bemüht sich derzeit beim Land Baden-Württemberg darum, dass auch die Fahrzeuge des Bergrettungsdienstes mit einem GPS-gestützten Flottenmanagementsystem ausgestattet werden. "Gerade in unserem Einsatzgebiet kann man sich nicht an Straßennamen und Hausnummer orientieren. Daher benötigen wir diese modernen Systeme, die uns helfen, den Notfallort schneller zu finden", so Mirko Friedrich, Landesleiter Bergrettungsdienst der Bergwacht Schwarzwald.

 
Suchaktion nimmt glückliches Ende 02. Oktober 2015

Bild1_1Am Donnerstagabend wurde die Bergwacht Todtnauberg zu einem Sucheinsatz alarmiert. Eine Grundschulklasse war am Nachmittag mit dem Linienbus vom Feldberg nach Todtnau gefahren und dort in den Bus nach Todtnauberg umgestiegen. Auf dem Fußweg zur Jugendherberge war aufgefallen, dass eine 9-jährige Schülerin fehlt. Bergwacht, Polizei und Rettungshundestaffel starteten daraufhin eine Suchaktion. Gegen 21 Uhr konnte die Suche eingestellt werden. Die Schülerin war in Todtnau nicht umgestiegen, sondern mit dem Bus in Richtung Zell weitergefahren und in Atzenbach ausgestiegen.

 
Wer bezahlt für Bergrettung? 30. September 2015

SWR_15-09-29_kleinWährend die Bergwacht in Baden-Württemberg jedes Jahr zu mehr Notfällen ausrückt und heute gebraucht wird wie nie zuvor, muss um die finanzielle Grundlage des Bergrettungsdienstes hart gekämpft werden. "Der Schwarzwald wird bei Urlaubern immer beliebter, immer mehr Menschen sind draußen unterwegs und das Einsatzspektrum wird immer breiter. Das darf nicht dazu führen, dass unsere ehrenamtlichen Bergretterinnen und Bergretter weiterhin derart hohe Summen aus der eigenen Tasche aufbringen müssen, um im Notfall helfen zu können. Der immense Zeitaufwand und das hohe Engagement für Ausbildung, Einsatz und Verwaltung lasten die Ehrenamtlichen bereits genug aus", so der stellvertretende Landesvorsitzende Adrian Probst.

Die Kosten für den Bergrettungsdienst im Land belaufen sich auf ca. 2,4 Mio. Euro pro Jahr. Die jährliche Unterdeckung beträgt dabei aktuell ca. 1,4 Mio. Euro. Der SWR geht der Frage nach, wer die Kosten für die Bergrettung trägt. Den Beitrag finden Sie hier.

 
Ortsgruppenübergreifender Ausbildungstag am Notschrei 28. September 2015

Refresh_2015Das Aufgabenspektrum der Bergwacht ist breit, die Anforderungen an die Einsatzkräfte im Ernstfall hoch. Vor allem bei der notfallmedizinischen Versorgung gilt es, das erlernte Wissen und Können schnell und sicher anwenden zu können. Gelegenheiten zum Üben gibt es daher nie genug. Am vergangenen Samstag fand deshalb ein ortsgruppenübergreifendes Training für bereits geprüfte Bergretterinnen und Bergretter am Notschrei statt. Bei zahlreichen Fallbeispielen im Gelände konnte dabei intensiv wiederholt und geübt werden. "Wir haben uns über den Zuspruch der Mitglieder sehr gefreut und möchten diesen Lehrgang 2016 deshalb erneut anbieten", so der stv. Landesausbildungsleiter Notfallmedizin David Hierholzer.

 
Rothaus Mudiator 2015 27. September 2015

Mudiator_20151.700 Teilnehmer gingen heute beim härtesten Wettkampf in diesem Herbst an den Start. Beim Rothaus Mudiator in Schluchsee ging es auf zwei Strecken über zahlreiche Hindernisse, die den Läufern alles abverlangten. Für die Einsatzkräfte der Bergwachten Höchenschwand, Altglashütten und Hinterzarten-Breitnau sowie das DRK hingegen war es ein eher ruhiger Tag. Nur vier Teilnehmer mussten auf der Strecke versorgt und in eine Klinik gebracht werden.

 
Lehrgang Höhenrettung 23. September 2015

1Hoch hinaus ging es am Wochenende für die 20 Teilnehmer beim Lehrgang Höhenrettung im Raum Freiburg. Auf Industrieanlagen und einem Baukran wurden verschiedene Einsatzszenarien trainiert. "Die Rettung von Personen aus Höhen und Tiefen stellt besondere Anforderungen. Der routinierte Umgang mit Seilen und weiterer Spezialausrüstung ist sicher ein Vorteil für unsere Einsatzkräfte. Das regelmäßige Wiederholen der Verfahren ist dennoch von ausgesprochen wichtiger Bedeutung", so der Landesausbildungsleiter Technik der Bergwacht Schwarzwald, Michael Reinhard.

 
Gleitschirmflieger landet in Baum 22. September 2015

IMG-20150921-WA0027Bei Gütenbach ist am Montagnachmittag ein Gleitschirmflieger abgestürzt. An der Hintereck verlor er nach einem Flugfehler stark an Höhe und landete in einem Baum. Die alarmierten Einsatzkräfte von Bergwacht, Christoph 11 und Polizei konnten den Piloten glücklicherweise unverletzt antreffen. Lediglich der Gleitschirm musste durch die Bergretter der Bergwacht Furtwangen aus dem Wald geborgen weden.

 
Notfall in der Lotenbachklamm 19. September 2015

IMG_1061Die Bergwacht Wutach rückte gestern zu einem Notfall in der Lotenbachklamm aus. Eine 14-Jährige war dort eine Stahltreppe hinuntergestürzt und klagte über starke Schmerzen im Rücken. Nach der Versorgung durch Notarzt und DRK-Rettungsdienst wurde die Patientin mit der Gebirgstrage aus dem Gelände transportiert und an einen Rettungswagen übergeben.

 
Aufwändiger Einsatz im St. Wilhelmer Tal 16. September 2015

a1Gegen 13:30 Uhr wurde gestern Mittag die Bergwacht Todtnauberg zu einem Notfall bei St. Wilhelm alarmiert. Auf einem schmalen Pfad zwischen St. Wilhelm und dem Stübenwasen hatte sich eine Wanderin am Sprunggelenk verletzt und konnte nicht mehr selbstständig weitergehen. Da eine Rettung mittels Hubschrauber und Winde nicht möglich war, wurde die Patientin nach der medizinischen Versorgung mit einer Gebirgstrage aus dem Gelände transportiert und an den Rettungswagen des DRK übergeben. Nach zweieinhalb Stunden konnte der Einsatz, an dem eine Bergwachtärztin und vier Bergretter beteiligt waren, beendet werden.

 
Bergwacht beim Schwarzwald-Bike-Marathon gefordert 14. September 2015

Furtwangen_15-09Mehr Teilnehmer als je zuvor sind am Sonntag beim Schwarzwald-Bike-Marathon in Furtwangen an den Start gegangen. Über 2000 Mountainbiker waren auf den fünf Strecken im mittleren Schwarzwald unterwegs. Die Einsatzkräfte der Bergwacht waren dabei im Daureinsatz: "13 Personen mussten medizinisch versorgt, aus dem Gelände transportiert und an den straßengebundenen Rettungsdienst übergeben werden. Für einen Fahrer kam leider jede Hilfe zu spät. Er erlag trotz intensivster Bemühungen einem Herz-Kreislauf-Versagen", so Marti Duffner von der Bergwacht Furtwangen. Neben der Bergwacht Furtwangen waren auch die Bergwachten Waldkirch, Altglashütten, Hinterzarten-Breitnau und Istein mit insgesamt 40 Einsatzkräften, der Einsatzleitwagen "Bergwacht Schwarzwald 11-1", drei Notärzte auf Quads und Geländemotorrädern sowie Feuerwehr und DRK im Einsatz. "Die Zusammenarbeit der regionalen Hilfsorganisationen hat wie in den vergangenen Jahren hervorragend funktioniert. Das Konzept hat sich bewährt und wird stetig weiterentwickelt. Traurig macht uns aber der Tod des 58-jährigen Starters, dessen Familie unsere Anteilnahme gilt", so Einsatzleiter Karl-Martin Dold.

 
Tödlicher Verkehrsunfall 08. September 2015

IMG_2721Heute Vormittag wurden die Bergwachten Bernau und Todtmoos zu einem schweren Verkehrunfall auf der L150 zwischen St. Blasien und Todtmoos gerufen. Ein Fahrzeug war dort von der Fahrbahn abgekommen und ca. 20 Meter unterhalb der Straße auf dem Dach liegengeblieben. Der Notarzt konnte nur noch den Tod des Fahrers feststellen. Nach der Bergung des Unfallopfers aus dem Fahrzeug durch die Feuerwehr Todtmoos wurde die Person mittels Gebirgstrage durch die Bergretter aus dem Gelände gebracht.

 
Einsatz am Karlsruher Grat 07. September 2015

OttenhöfenDie Bergwachten Achertal und Obertal wurden am Sonntagmittag zu einem Notfall am Karlsruher Grat bei Ottenhöfen alarmiert. Eine Frau war dort gestürzt und hatte sich am Kopf verletzt. Nach der Versorgung durch einen bereits anwesenden Notarzt wurde die Patientin mit einem Bergrettungsfahrzeug bis zum wartenden Rettungswagen des DRK gebracht.

 
Waldbrand in Baden-Baden 02. September 2015

battertBergretter der Bergwacht Baden-Baden wurden am Montag zu einem Waldbrand am Battert alarmiert. Da das Feuer auf einem Felsplateau nicht zu erreichen war, forderte die Feuerwehr Einsatzkräfte der Bergwacht nach. "Die Feuerwehr hat die Wasserführung aufgebaut, ein Bergretter hat dann unter Seilsicherung gelöscht. Beide Organisationen haben sich so ideal ergänzt und konnten den Einsatz schnell und sicher beenden", so Felicitas Melchinger von der Bergwacht. "Die regelmäßigen gemeinsamen Übungen haben sich einmal mehr ausgezahlt."

 
Paralleleinsätze für die Bergwachten Obertal und Achertal 26. August 2015

ObertalGestern Abend wurde die Bergwacht Obertal fast zeitgleich zu zwei Einsätzen alarmiert. Kurz vor 19 Uhr rückten sie gemeinsam mit der Bergwacht Achertal zu einer Suchaktion in Bad Peterstal-Griesbach aus, wo ein Kind vermisst wurde. Noch auf der Anfahrt wurde das Einsatzfahrzeug aus Obertal zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Schwarzwaldhochstraße alarmiert. Ein Motorradfahrer war dort von der Straße abgekommen und nach ca. 80 Metern im Gebüsch zum Liegen gekommen. Als ersteintreffendes Rettungsmittel übernahmen die Bergretter die Versorgung des Patienten, forderten einen Rettungshubschrauber nach und unterstützten im weiteren Verlauf Notarzt und DRK-Rettungsdienst. Nach der Rettung des Patienten aus dem Gelände wurde er mit dem Hubschrauber Christoph 43 in eine Klinik geflogen. Das vermisste Kind in Bad Peterstal-Griesbach konnte wohlbehalten im Ort gefunden werden. Insgesamt war die Bergwacht Obertal mit 15 Bergrettern im Einsatz.

 
Einsatz nahe der Rappenecker Hütte 17. August 2015

RappeneckDie Bergwacht Freiburg musste am Samstag zu einem gestürzten Mountainbiker ausrücken. Der Mann war nahe der Rappenecker Hütte bei Oberried gestürzt und musste notärztlich versorgt werden. Bergretter transportierten den Patienten mit einer Gebirgstrage und einem Bergrettungsfahrzeug zum Hubschrauber Christoph 11, der ihn in eine Freiburger Klinik flog. Mit im Einsatz war ein Rettungswagen der Malteser.

 
Bergwacht gratuliert Rega Basel zum 40-jährigen Jubiläum 16. August 2015

RegaSeit 1975 ist auf dem Euroairport Basel Mulhouse Freiburg ein Helikopter der Schweizerischen Rettungsflugwacht Rega stationiert. Die Crew von Rega 2 steht rund um die Uhr für Notfälle zur Verfügung und fliegt einen Großteil ihrer Rettungseinsätze im südbadischen Raum. Seit vielen Jahren sind Rega und Bergwacht Schwarzwald dabei enge Partner. Wird im Schwarzwald eine Rettungswinde benötigt, so nimmt die Rega-Crew einen Bergretter auf und fliegt zum Einsatzort. Gemeinsam führen sie dann die Windenrettungsaktion durch. Beim Tag der offenen Tür am vergangenen Samstag hatten zahlreiche Besucher die Möglichkeit, die rot-weißen Helikopter aus nächster Nähe zu bestaunen, probezusitzen und Vorführungen von Rega und Bergwacht zu verfolgen. "Ein funktionierendes Rettungssystem, das patientenorientiertes Arbeiten auf höchstem Niveau gewährleistet, wäre im Südwesten Deutschlands ohne unsere Schweizerischen Freunde nicht vorstellbar. Wir freuen uns, so gut und eng zusammenarbeiten zu dürfen und gratulieren der Rega herzlich zum 40-jährigen Jubiläum ihrer Basis Basel", so der Landesvorsitzende der Bergwacht Schwarzwald, Frank Kühnel.

 
Frau ruft zwei Stunden um Hilfe 15. August 2015

TodtmoosDie Bergwacht Todtmoos wurde am späten Freitagabend zu einem Notfall im Wald alarmiert. Eine Wanderin war dort auf einem schmalen Fußpfad gestürzt und hatte sich den Unterschenkel gebrochen. Da sie alleine unterwegs war und kein Handy bei sich hatte, konnte sie keinen Notruf absetzen. Erst nach zwei Stunden konnten ihre Hilferufe gehört und die Einsatzkräfte verständigt werden. Bergretter transportierten die Patientin zur L 146, wo sie vom DRK-Rettungsdienst aufgenommen wurde. Nach einer Stunde konnte der Einsatz beendet werden.
 
Wanderer am Kandel gerettet 15. August 2015

waldkirchEin erschöpfter Wanderer musste am Freitagvormittag am Kandel gerettet werden. Eine Wanderin, die beim Aufstieg auf den Kandel auf den Mann aufmerksam wurde, hatte den Notruf abgesetzt. Einsatzkräfte der Bergwacht Waldkirch konnten die Einsatzstelle schnell lokalisieren und den Patienten mit dem All-Terrain-Vehicle bis zu Kandelstraße bringen. Von dort transportierten sie ihn mit dem Einsatzfahrzeug zum Gasthaus Altersbach und übergaben ihn an den DRK-Rettungsdienst. Der Mann wurde anschließend in eine Klinik gebracht.
 
Erfolglose Reanimation bei Todtnau 14. August 2015

TodtnauDie Bergwacht Todtnau wurde gestern Vormittag zu einer Reanimation im Wald zwischen Brandenberg und Fahl alarmiert. Wanderer hatten abseits des Weges einen leblosen Mann gefunden, der alleine unterwegs gewesen war. Zu Unterstützung forderten die Todtnauer Bergretter umgehend Einsatzkräfte aus Todtnauberg und Muggenbrunn nach. Die eingeleitete Reanimation blieb leider ohne Erfolg. Der Leichnam wurde aus dem Gelände geborgen und zur Bundesstraße transportiert. Neben der Bergwacht waren auch ein Notarzt und der straßengebundene Rettungsdienst im Einsatz.
 
Frau am Karlsruher Grat bei Ottenhöfen gerettet 13. August 2015

AchertalEine 70-jährige Frau hatte gestern nach einem Sportunfall um Hilfe gerufen. Ein in der Nähe wohnendes Mitglied der Bergwacht Achertal hörte die Schreie. Die Schnelleinsatzgruppe der Bergwacht Achertal versorgte die Patientin, transportierte sie mit einer Gebirgstrage unter Seilsicherung aus dem Steilgelände und brachte sie zum Treffpunkt mit der Freiwilligen Feuerwehr Ottenhöfen und dem Deutschen Roten Kreuz. Ein Rettungswagen brachte die Frau anschließend in eine Klinik.
 
Bergwacht im Dauereinsatz 12. August 2015

FeldbergDie Bergwacht war am Wochenende im Dauereinsatz. Parallel zu einer großen Suchaktion bei Oberried, an der zehn Bergwachten der Region beteiligt waren, rückten die Rettungskräfte zu weiteren Notfällen aus. So musste am Freitagabend ein abgestürzter Gleitschirmflieger am Gschasikopf aus einer 35 Meter hohen Douglasie gerettet werden. Am Samstag transportierten Bergretter eine Wanderin ab, die sich auf dem Zweitälersteig beim Huberfelsen am Fuß verletzt hatte. Bei beiden Einsätzen wurde die Bergwacht Waldkirch alarmiert. Freiburger Bergretter rückten am Samstag zu einer Personenrettung von der Aussichtsplattform des Freiburger Münsters und zu einem gestürzten Mountainbiker am Rosskopf aus. Bei beiden Patienten waren keine umfangreichen Rettungsmaßnahmen notwendig. Mehrfach alarmiert wurden die Einsatzkräfte am Montag zudem beim Laurentiusfest auf dem Feldberg, wo mehrere tausend Gäste auf den Berghütten feierten. Erst am frühen Dienstagmorgen konnten die letzten Patienten versorgt werden. "Neben diesen Einsätzen waren unsere ehrenamtlichen Bergretterinnen und Bergretter auch bei diversen häuslichen Notfällen gefordert, wie zum Beispiel in Muggenbrunn oder im Münstertal. Auch die Suche nach dem vermissten 74-Jährigen bei Oberried ging am Montag und Dienstag weiter. Alles in allem war die Bergwacht also am Wochenende sehr stark gefordert", so Bergwacht Pressesprecher David Vaulont.

 

Der SWR berichtet in der Landesschau ber den Sucheinsatz im Zastlertal.

 


 
74-Jähriger im Feldberggebiet vermisst 09. August 2015

IMG_2612Seit Freitagabend suchen Bergwacht, Polizei, Rettungshundestaffeln und Feuerwehr bei Oberried nach einem vermissten 74-Jährigen. Der aus der Region stammende Mann war am frühen Freitagmorgen aufgebrochen, um Heidelbeeren zu sammeln. Nachdem er am Abend nicht zurückgekehrt war, alarmierten Angehörige die Polizei. Auch nach über 20-stündiger Suche, bei der unter anderem zwei Hubschrauber mit Wärmebildkamera und spezieller Ortungstechnik sowie etwa 100 Rettungskräfte zum Einsatz kamen, blieben alle Anstrengungen der Einsatzkräfte erfolglos. Am Sonntag wurde die Suche noch einmal fortgesetzt, musste aber ebenfalls ohne Ergebnis beendet werden. "Das Handy konnte zwar innerhalb der Funkzelle geortet werden, der genaue Standort konnte aber nicht lokalisiert werden. Das in Frage kommende Suchgebiet ist daher sehr groß und aufgrund der Topografie nur sehr schwer zugänglich. Bis auf weiteres haben die zehn Ortsgruppen der Bergwacht nun ihren Einsatz beendet", so Bergwacht-Einsatzleiter Mirko Friedrich.

 


 
Einsatz auf dem Feldbergsteig 07. August 2015

Todtnau_15-08-06Ein 66-jähriger Wanderer musste gestern auf dem Feldbergsteig medizinisch versorgt und aus dem Gelände transportiert werden. Bergretter der Bergwacht Todtnau und ein Rettungswagen des DRK wurden gegen 14 Uhr alarmiert und fanden den Mann, der sich am Arm verletzt hatte, zwischen Zastlerhütte und Wilhelmerhütte. Er wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen.

 


 
Naturschutzeinsatz zum Mitmachen 06. August 2015

OrchideeDie Badische Zeitung gibt in einer kleinen Serie nicht alltägliche Freizeittipps. Den besten Tipp haben wir in Istein gefunden: einen Naturschutzeinsatz der Bergwacht, bei dem Helfer jederzeit willkommen sind! Termine: 08. und 22. August, jeweils von 8 - 12 Uhr.

 

Mehr Informationen finden Sie hier.

 


 
Schlüchttal: Motorradfahrer mit Helikopter gerettet 03. August 2015

Battert_1Zu einem schweren Motorradunfall kam es gestern Nachmittag im Schlüchttal (Landkreis Waldshut). Ein 55 Jahre alter Mann verlor auf der kurvenreichen Strecke die Kontrolle über sein Motorrad und stürzte. Dabei verletzte sich seine 25-jährige Sozia am Bein. Der Fahrer selbst stürzte mehrere Meter eine Böschung zur Schlücht hinunter und wurde schwer verletzt. Mit der Winde eines Rettungschubschraubers der Rega konnte der Patient aufgenommen und in eine Freiburger Klinik gebracht werden. Neben der Bergwacht Höchenschwand waren auch das DRK, die Polizei und die Feuerwehr im Einsatz.

 


 
Verletzte Wanderin im Bereich Zweribachfälle gerettet 30. Juli 2015

20150730_124446kEine niederländische Wanderin hatte sich nahe bei den Zweribachfällen im Bereich des Sprunggelenks verletzt und kam nicht mehr weiter. Dank der Mithilfe ihres Ehemanns konnte die Patientin schnell im Steilhang gefunden werden. Nach der medizinischen Erstversorgung wurde die Patientin mit dem Rettungs-ATV über einen stark zugewachsenen Maschinenweg ca. 400m zum Farnwaldhof am Plattenhaldenweg transportiert und dort dem wartenden RTW übergeben.
Der Einsatz zeigte anschaulich, wie hilfreich die extrem geländegängigen ATVs der Bergrettung auch im sommerlichen Gelände des Schwarzwaldes sind.

 


 
10-Jähriger bei Fahrradunfall schwer verletzt 28. Juli 2015

WutachBei einem Fahrradunfall nahe Münchingen (Landkreis Waldshut) wurde gestern ein 10 Jahre alter Junge schwer verletzt. Er war mit seiner Familie auf einer abschüssigen Straße unterwegs, bevor er bei voller Fahrt stürzte. Als nächstgelegenes freies Rettungsmittel wurde umgehend die Bergwacht Wutach alarmiert. Die Bergretter versorgten den Jungen gemeinsam mit dem DRK-Rettungsdienst und übergaben ihn an den Rettungshubschrauber Christoph 11, der den Patienten in eine Klinik flog.

 


 
Drahtseilakt am Schauinsland 26. Juli 2015

SILAls Vertragspartnerin der Seil- und Bergbahnbetrieber im Schwarzwald garantiert die Bergwacht bei technischen Störungen oder anderweitigen Bahnstillständen eine schnelle und sichere Rettung der Fahrgäste. Hierzu trainieren die speziell ausgebildeten Bergretterinnen und Bergretter regelmäßig. In dieser und der vergangenen Woche wurde an der Schauinslandbahn geübt.
 
Lehrgang Bevölkerungsschutz 25. Juli 2015

BevölkerungsschutzBei Großschadenslagen müssen viele Einsatzkräfte und Rettungsmittel koordiniert werden. Nur wenn die Ressourcen effizient eingesetzt werden, kann professionell geholfen werden. Am Wochenende trainieren daher Einsatzmannschaften der Bergwacht, wie auch komplexe Lagen sinnvoll geführt werden können. Neben Fachvorträgen durch externe Experten stehen auch zwei große Übungen auf dem Programm. "Im Fokus stehen zwei wichtige Punkte: Zum einen die gezielte Führung der eigenen Kräfte gemäß standardisierter Führungsgrundsätze, zum anderen das Zusammenspiel verschiedener Gruppen und Organisationen", so der stellvertretende Landeskatastrophenschutzreferent, Axel Schmidt.
 
Ein Stück Provence im Markgräflerland 24. Juli 2015

IsteinDer Isteiner Klotz ist das Wahrzeichen des kleinen Orts Istein im Markgräflerland. Seit vielen Jahren kümmert sich die Bergwacht um die Pflege des einmaligen Biotops. Die Badische Zeitung berichtet.
 
Bergretter fordern mehr Unterstützung 23. Juli 2015

SWR Der SWR berichtet in der Sendung "Zur Sache Baden-Württemberg" über die aktuelle Situation der Bergwacht in Baden-Württemberg. Dabei geht es unter anderem um die steigenden Ansprüche an unsere ehrenamtlichen Bergretterinnen und Bergretter und die dringend benötigte finanzielle Unterstützung des Bergrettungsdienstes.


Einen Beitrag von SWR 2 finden Sie ab Minute 13:20 hier.

 
Rettung vertikal 22. Juni 2015

IMG_5321Abgestürzte Kletterer, Arbeitsunfälle bei Felssicherungsmaßnahmen, verstiegene Personen in hohen Felswänden: Notfälle am Berg, bei denen nur speziell ausgebildete Einsatzkräfte helfen können, gehören zu den klassischen Aufgabenfeldern der Bergwacht. Am vergangenen Wochenende trainierten die Teilnehmer des Lehrgangs Felsrettung daher im Höllental erneut komplexe und spezielle Rettungsverfahren für besonders anspruchsvolle Einsätze. "Aufgrund laufender Bauarbeiten hatten wir hier die Möglichkeit, an einer schwierigen und im Normalfall gesperrten Felswand zu üben", so Landesausbildungsleiter Technik, Michael Reinhard. Auch im Höllental musste die Bergwacht in den vergangenen Jahren mehrfach verletzte Personen retten.
 
Landesjugendzeltlager 2015 19. Juli 2015

jbw_zeltlager_2015_2Seilrutsche, Bergwacht-Quiz, Nacht-Völkerball, Lagerfeuer,...: Beim Landesjugendzeltlager erlebten die über 70 Teilnehmer und ihre Betreuer am Wochenende ein buntes und spannendes Programm. Bereits am Freitag hatten die Bergretterinnen und Bergretter von morgen ihre Zelte beim Loipenzentrum Hohtann aufgeschlagen. "Wir haben uns über die große Teilnehmerzahl riesig gefreut. Die Begeisterung und super Stimmung in der Gruppe hat allen Spaß gemacht. Wir freuen uns schon jetzt auf das nächste Jahr", so Landesjugendleiterin Petra Bernauer. Auch Landesvorsitzender Frank Kühnel freute sich bei seinem Besuch am Samstagabend: "Bei der Bergwacht warten noch so viele spannende und schöne Dinge auf Euch. Ich hoffe, Ihr bleibt so lebendig wie Ihr seid und macht noch lange weiter." Ausrichter des diesjährigen Lagers war die Ortsgruppe Schönau. Für die hervorragende Organisation und Unterstützung an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön!
 
Präsentation Höhenrettung 16. Juli 2015

IMG_0210kAnlässlich der Kreiskommandantentagung des Enzkreises in Verbindung mit dem Jubiläum der Feuerwehr Friolzheim wurde die Zusammenarbeit der Bergwacht Schwarzwald Ortsgruppe Pforzheim mit der Höhensicherungsgruppe der Freiwilligen Feuerwehr (FFW) Keltern mit einer Schauübung vorgestellt. Dabei wurde auch der Unterschied der Absturzsicherung, welche die Feuerwehr machen darf und der Höhenrettung der Bergwacht deutlich. Das Szenario war, dass ein Fallschirmspringer an einem Kranausleger hängen geblieben war. Ein Bauarbeiter wollte ihm zu Hilfe eilen und kletterte ohne Sicherung zum Verletzten, bekam jedoch dann selbst Angst. Die Höhensicherungsgruppe konnte beide verunfallte Personen gegen Absturz sichern und den Bauarbeiter unter Begleitung gesichert wieder vom Kran absteigen lassen. Zwischenzeitlich hatten die Helfer der ebenfalls alarmierte Bergwacht den Fallschirmspringer erreicht und konnten ihn zügig in Begleitung eines Helfers abseilen. Nach der Versorgung und Übergabe des Patienten an den Rettungsdienst musste nur noch der Fallschirm geborgen werden. Es hat sich gezeigt, dass die Zusammenarbeit mit der zur Zeit noch einzigen FFW-Höhensicherungsgruppe des Enzkreises reibungslos funktioniert.
 
Mehrere Flugunfälle und weitere Einsätze für die Bergwacht 16. Juli 2015

IMG_6655Zu drei Flugunfällen musste die Bergwacht in den vergangenen Tagen ausrücken: Nachdem bereits am Freitag ein Gleitschirmflieger bei Waldkirch aus einem Baum gerettet werden musste, stürzten am Mittwochabend in Baden-Baden und am Kandel fast zeitgleich zwei weitere Piloten ab. Während der Gleitschirmflieger in Baden-Baden unverletzt aus dem Baum befreit werden konnte, musste der Patient am Kandel notärztlich versorgt und in eine Klinik gebracht werden. In der Wutachschlucht rückten die Bergretter zu einem internistischen Notfall aus. Eine Frau klagte dort über starke Magenkrämpfe, nachdem sie Wasser aus einem Bach getrunken hatte. Sie wurde in eine Klinik gebracht. Die Bergwacht Freiburg versorgte am Mittwoch einen Mountainbiker, der auf einer Downhillstrecke gestürzt war. "Die Zusammenarbeit mit dem straßengebundenen Rettungsdienst, der Feuerwehr und der Polizei hat gut funktioniert. Alle sind auch auf die anstehende Ferienzeit vorbereitet", so David Vaulont von der Bergwacht.
 
Zusammenarbeit funktioniert 10. Juli 2015

SchönauDie Bergwacht Schönau, das DRK Zell und die DRK-Rettungshundestaffel haben gemeinsam die Suche und Rettung von verunfallten Personen geübt. Das Ergebnis: Die Organisationen ergänzen sich mit unterschiedlichen Kompetenzen und Ausrüstung und holen im Team das Beste für den Patienten heraus. Das Markgräfler Tagblatt berichtet.
 
Muskelkraft alleine reicht nicht 09. Juli 2015

107426176Rettungseinsätze im unwegsamen Gelände sind anstrengend und fordern von den Bergrettern immer wieder vollen körperlichen Einsatz. Dass es dabei aber nicht nur auf die Muskelkraft ankommt, hat eine gemeinsame Übung der Bergwachten Menzenschwand und Bernau gezeigt. Die Badische Zeitung berichtet ausführlich.
 
Schwierige Einsätze für die Bergwacht 08. Juli 2015

11540906_848494155245271_3666643764385877633_nIn den vergangenen Tagen wurden die Bergretter im Schwarzwald zu schwierigen Einsätzen alarmiert. So musste die Bergwacht Obertal eine verletzte Wanderin retten, die am Wildsee gestürzt war. Zur Erstversorgung konnte eine Mannschaft über den Wildseesteig durch die Karwand zum See absteigen. Der Transport der Patientin auf dem langen Rückweg zum Ruhestein wurde durch zahlreiche umgestürzte Bäume und die Hitze erschwert. Ein DRK-Rettungswagen brachte die Patientin anschließend ins Krankenhaus. Bergretter der Ortsgruppe Todtnau wurden zu einer kollabierten Wanderin am Hasenhorn alarmiert. Passanten hatten bereits Wiederbelebungsversuche eingeleitet, die dann von der Bergwacht fortgeführt wurden. Nach etwa eineinhalb Stunden musste die Reanimation jedoch erfolglos abgebrochen werden. Ebenfalls im Einsatz waren die Bergwachten Münstertal und Sulzburg. Sie wurden jeweils zu häuslichen Notfällen alarmiert.
 
Erfolgreiche Dienstprüfung 2015 06. Juli 2015

IMG_5029_kleinNotfallmedizin Theorie und Praxis, Rettung aus absturzgefährlichem Gelände, Naturschutz, Seil- und Knotenkunde,...: Die Teilnehmer der Dienstprüfung am Wochenende hatten auch in diesem Jahr wieder ein anspruchsvolles Programm zu bewältigen. Dabei haben sie hervorragende Leistungen gezeigt und als Mannschaft zusammengearbeitet. Neun Anwärter konnten ihre zweijährige Ausbildung beenden und sind nun ausgebildete, aktive Bergretter. "Mit der zentralen Dienstprüfung garantieren wir einen sehr hohen Standard unserer Ausbildungsqualität. Professionalität, Spaß und Kameradschaft schließen sich auch hier keineswegs aus, sondern gehören zusammen. Das hat das Wochenende in Todtnauberg einmal mehr gezeigt", freut sich Landesleiter Bergrettungsdienst, Mirko Friedrich.
 
Zwei abgestürzte Kletterer am Kandel mit Hubschrauber gerettet 25. Juni 2015

Bild_1_kleinHeute Mittag kam es am Kandel zu einem Kletterunfall mit zwei Verletzten. Die Bergretter der Ortsgruppen Waldkirch und Freiburg wurden gegen 13 Uhr alarmiert. Ein Mitte Sechzigjähriger aus der Region rutschte beim Klettern ab und stürzte mehrere Meter ab. Dabei verletzte er sich schwer und zog er sich eine Beckenverletzung zu. Sein Seilpartner, der über ihm auf einem Plateau stand, wurde ein Stück mitgerissen. Er zog sich leichtere Verletzungen an den Beinen zu und hing kopfüber im Seil. Ein anderer Kletterer zog ihn nach oben und alarmierte mit einem Wanderer zusammen den Notruf. Die Bergretter übernahmen die medizinische Erstversorgung der beiden Verletzten. Gemeinsam mit einem „Rettungsspezialist Helikopter“ der Bergwacht wurde dann der Schwerverletzte mit der Winde vom Schweizer Rettungshubschrauber Rega 1 aus dem unwegsamen Gelände gerettet. Am Kandelgipfel wurde er dem Christoph 54 übergeben, der den Patienten in die Freiburger Uniklinik flog. Anschließend wurde der zweite Verletzte ebenfalls mit der Winde gerettet und einem Rettungswagen übergeben. Rega und Bergwacht arbeiten seit Jahren erfolgreich zusammen und trainieren Einsätze dieser Art regelmäßig.
 
Vier Einsätze für die Bergwachten Todtnauberg und Muggenbrunn 24. Juni 2015

Tberg_15-06-24Die Bergwachten Muggenbrunn und Todtnauberg wurden am Dienstag und Mittwoch zu insgesamt vier Einsätzen alarmiert. Neben drei häuslichen Notfällen wurden die Bergretter auch zu einer Suchaktion gerufen. Die Suche konnte bereits nach kurzer Zeit erfolgreich beendet werden. "An Werktagen werden beide Bergwachten parallel alarmiert. So können wir sicherstellen, dass jederzeit ausreichend viele qualifizierte Einsatzkräfte ausrücken", erklärt Svenja Schlegel, Leiterin Bergrettungsdienst der Bergwacht Muggenbrunn, das bewährte Einsatzkonzept.
 
Black Forest Ultra Bike Marathon 2015 21. Juni 2015

ultra_15-06-21Über 5000 Biker gingen am Sonntag beim Black Forest Ultra Bike Marathon an den Start. Das größte Mountainbikerennen Mitteleuropas war in diesem Jahr besonders hart. Nebel, Kälte, Regen und Matsch forderten volles Durchhaltevermögen. Gefordert waren auch die Einsatzkräfte der Bergwacht. Auf der Strecke mussten zahlreiche gestürzte Fahrer versorgt werden. Unterstützt wurde die Bergwacht, die mit 15 Allradfahrzeugen und fünf Notärzten auf Enduros bzw. Rettungs-Quads vor Ort war, durch den straßengebundenen Rettungsdienst und die Feuerwehr.
 
Bergeübung an der Belchenbahn 19. Juni 2015

belchen_15-06-19Acht Ortsgruppen der Bergwacht Schwarzwald haben am vergangenen Freitag an der Belchenbahn geübt. Angenommen wurde ein Stillstand der Bahn, der eine Rettung der Fahrgäste aus den Gondeln erforderlich machte. Nach nur zwei Stunden konnten alle 47 Personen sicher ins Tal gebracht werden. "Dieses Szenario wird jährlich geübt. Der reibungslose Ablauf in dieser sehr kurzen Zeit hat deutlich gemacht, dass unsere Einsatzkräfte solche Szenarien routiniert abarbeiten können", freute sich Einsatzleiter Kay Kiefer.
 
Großer Unwettereinsatz im Landkreis Waldshut 15. Juni 2015

IMAG0638_1_Nach einem heftigen Unwetter musste die Bergwacht am Sonntagabend nach Bonndorf ausrücken. Mehrere Straßen waren durch Schlammlawinen blockiert, zahlreiche Keller überschwemmt. Auch in der Wutachschlucht wurden Wege zerstört und Brücken mitgerissen. Da es Hinweise gab, dass Wanderer in der Schlucht eingeschlossen sein könnten, wurde für die Bergwacht Großalarm ausgelöst. Über 100 Kräfte der Bergwachten Wutach, Hinterzarten-Breitnau, Altglashütten, Menzenschwand, Bernau, Höchenschwand und Furtwangen suchten daraufhin in dem extrem schwer zugänglichen Gebiet nach Personen. Einige Wanderer konnten durchnässt und erschöpft, jedoch unverletzt aus der Schlucht gebracht werden. Bei der Suche nach einem fraglich vermissten Mann bei Boll kam zudem die Rettungshundestaffel sowie die Feuerwehr zum Einsatz. Insgesamt waren bei dem Unwettereinsatz im Raum Bonndorf rund 300 Rettungskräfte von Feuerwehr, Bergwacht, DRK, THW und Polizei im Einsatz.
 
Aufwändige Rettungsaktion in der Wutachschlucht 09. Juni 2015

wutachschluchtBei einem Schulausflug in der Wutachschlucht ist heute Nachmittag eine Frau knapp 50 Meter tief abgestürzt. Zwei weitere Wanderer, die ihr helfen wollten, stürzten ebenfalls ab. Neben den Bergwachten Wutach und Hinterzarten-Breitnau waren auch die Feuerwehr mit einem Boot und der straßengebundene Rettungsdienst des DRK im Einsatz. Der Südkurier berichtet in seiner Onlineausgabe.
 
Kletterunfall am Battert 03. Juni 2015

Battert_1Heute Nachmittag wurde die Bergwacht Baden-Baden gegen 14 Uhr zu einem Kletterunfall am Battert alarmiert. Ein 61-Jähriger war dort mehrere Meter tief abgestürzt und hatte sich erheblich verletzt. Mit der Rettungswinde des Hubschraubers Rega 2 aus Basel konnte der Mann aus dem unzugänglichen Gelände gerettet werden. Dabei kam auch ein "Rettungsspezialist Helikopter" der Bergwacht zum Einsatz, der von der Hubschraubercrew bei Freiburg aufgenommen wurde. Der Patient wurde anschließend zur weiteren Versorgung in eine Klinik gebracht.
 
Erfolgreicher Kompaktkurs Notfallmedizin 2015 30. Mai 2015

kompaktkurs_1Nach zehn Tagen intensiver notfallmedizinischer Ausbildung konnten die Teilnehmer des diesjährigen Kompaktkurses Notfallmedizin bei der Abschlussübung am Samstag ihr Können unter Beweis stellen. Auch für die Ausbilder endet damit eine anstrengende, aber ausgesprochen schöne und erfolgreiche Woche. "Die Anwärter waren auch in diesem Jahr wieder hochmotiviert und haben gezeigt, dass es sich lohnt, sich im Bergrettungsdienst zu engagieren. Der gesamten Mannschaft wünschen wir alles Gute für die bevorstehende Dienstprüfung Anfang Juli", so der stv. Landesausbildungsleiter Notfallmedizin, David Hierholzer.
 
Wanderunfall in der Engeschlucht 19. Mai 2015

Wutach_15-05-18Zu einem Wanderunfall in der Engeschlucht wurde die Bergwacht gestern gegen 14 Uhr alarmiert. In der Nebenschlucht der Gauchachschlucht war ein Wanderer gestürzt und hatte sich am Sprunggelenk verletzt. Aufgrund der schwierigen Wegeverhältnisse alarmierte der Einsatzleiter der Bergwacht Wutach umgehend die Bergwacht Hinterzarten-Breitnau zur Unterstützung nach. "Nach der Erstversorgung duch DRK-Rettungsdienst und Bergwacht konnten wir den Patienten gemeinsam aus dem Gelände retten und zum Rettungswagen transportieren. Die Zusammenarbeit der Einsatzkräfte hat dabei hervorragend funktioniert", so Matthias Schübel von der Bergwacht Wutach.
 
Erneut Einsatz auf der Downhillstrecke 18. Mai 2015

Archiv_1Die neu angelegte Downhillstrecke „Canadian Trail“ entwickelt sich immer mehr zu einem Publikumsmagnet. Zum dritten Mal innerhalb von zwei Wochen wurden gestern Nachmittag um 16.43 Uhr die Freiburger Bergretter zu einem Unfall alarmiert. Ein vierzig Jahre alter Mountainbiker war auf dem Trail in einer Rechtskurve gestürzt und hatte sich Verletzungen im Bereich der Wirbelsäule und der Schulter zugezogen. Nach einer medizinischen Erstversorgung durch den Notarzt transportierten die sechs Freiburger Bergretter den Verletzten mit der Gebirgstrage unter Seilsicherung zum Rettungswagen.
 
Drei Einsätze für die Bergwacht Furtwangen 17. Mai 2015

11148644_822636917830995_3582182751197030022_nDie Bergwacht Furtwangen war am Wochenende dreimal im Einsatz. In der Nacht von Freitag auf Samstag rückten die Einsatzkräfte als Notarztzubringer nach Schönwald und Furtwangen aus. Am Samstagvormittag übernahmen sie gemeinsam mit dem Notarzt die Erstversorgung bei einem Motorradunfall.
 
Einsatz auf neuer Downhillstrecke 15. Mai 2015

11232373_821828591245161_2926118607660334456_oAm letzten Sonntag wurden die Bergretter der Ortsgruppe Freiburg gegen drei Uhr nachmittags zu einem Mountainbikeunfall am Kybfelsen alamiert. Der 54-Jährige war auf der neuen Downhillstrecke gestürzt und hatte sich dabei eine Sprunggelenksfraktur zugezogen. Nach einer medizinischen Erstversorgung durch den Rettungsdienst und später eintreffenden Notarzt übernahmen die Bergretter den Abtransport des Patienten. Unter Seilsicherung brachten sie den Verletzten mit der Gebirgstrage auf dem steinigen, schmalen und steilen Trail zum etwa 500 Meter entfernten Rettungswagen. Die neue Strecke am Kybfelsen war erst vor drei Wochen eröffnet worden.
 
Bergwacht mehrfach im Einsatz 14. Mai 2015

11110796_821498037944883_1744924179704693544_oDie Bergwacht war am Mittwoch und Donnerstag mehrfach gefordert. So wurde die Bergwacht Obertal am Mittwochnachmittag nach Dornstetten alarmiert, wo ein Jugendlicher an einem hohen Bahndamm abgestürzt und in einem Gleisbett liegengeblieben war. Die Bergwacht Wutach wurde nach einem Blitzeinschlag zur Unterstützung weiterer Rettungskräfte zu einem Brand in Münchingen gerufen. Gleichzeitig war auch die Bergwacht Todtnau im Einsatz. Durch das heftige Unwetter am Mittwochabend stürzten mehrere Bäume auf die Bundesstraße zwischen Bärental und Todtnau. Da unklar war, ob Personen in ihren Fahrzeugen eingeschlossen waren, waren Feuerwehr, Polizei und Bergwacht im Einsatz. Verletzt wurde hier jedoch niemand.
Am Donnerstag rückte die Bergwacht Münstertal als nächstgelegenes freies Rettungsmittel zu gleich drei Notfällen aus. Im Bereich Rohrhardsberg konnte die Bergwacht Waldkirch einem 80-jährigen Wanderer leider nicht mehr helfen. Der Mann, der mit einer Wandergruppe unterwegs war, konnte nicht mehr erfolgreich reanimiert werden
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Tödlicher Forstunfall bei Häusern 13. Mai 2015

Waldkirch_14-12-22Bei Häusern (Landkreis Waldshut) kam es gestern Nachmittag zu einem tödlichen Forstunfall. Ein junger Waldarbeiter wurde bei Arbeiten in einem Steilhang so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle verstarb. Die Bergwacht Höchenschwand konnte den getöteten Mann nur noch aus dem Gelände bergen.
 
Hinterzarten: Kauf eines ATV rückt näher 29. April 2015

hizaBei den beiden Lawinenunglücken am 30. Januar war das ATV der Bergwacht Hinterzarten-Breitnau pausenlos im Einsatz. Einen Tag später musste es bei einer Suchaktion erneut mehrere Stunden unter großer Belastung im Tiefschnee eingesetzt werden - zu viel für das sieben Jahre alte Fahrzeug. Mit einem Totalausfall musste es nach Mitternacht aus dem Wald geborgen werden. Da der Bergwacht nicht ausreichend Fördermittel des Landes zur Verfügung stehen, mussten die Bergretter im Hochschwarzwald zu einer großen Spendenaktion aufrufen. Diese Aktion war bisher erfolgreich. Der Kauf eines neuen Rettungsfahrzeugs rückt immer näher. Die Badische Zeitung berichtet über die Sammelaktion der ehrenamtlichen Bergretter hier.
 
SWR-Beitrag: Grenzüberschreitende Übung in Oberried 23. April 2015

Rega_15-04-18Bei der gemeinsamen Übung der Bergwacht Schwarzwald, Rega, Alpine Rettung Schweiz und Berufsfeuerwehr Basel am vergangenen Wochenende in Oberried war auch der SWR dabei. Den Beitrag zur grenzüberschreitenden Übung und langjährigen Partnerschaft der Rettungsorganisationen finden Sie hier.
 
Gemeinsames Training von Rega und Bergwacht 13. April 2015

4Die Schweizerische Rettungsflugwacht Rega und die Bergwacht Schwarzwald arbeiten seit vielen Jahren eng und gut zusammen. Bei Einsätzen mit der Rettungswinde im südbadischen Raum nimmt die Rega-Crew einen Rettungsspezialisten Helikopter der Bergwacht auf, der dann gemeinsam mit dem Notarzt den Windeneinsatz durchführt. In dieser Woche finden wieder die jährlichen Trainings statt. Die erste Gruppe hat gestern in der Schweiz trainiert, die zweite folgt am Donnerstag. Am Samstag findet dann ein Abschlusstraining bei Oberried (Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald) statt, bei dem die Rettung von verletzten Personen aus Felswänden geübt wird.
 
Wanderer finden Leiche 12. April 2015

Albtal_15-04-12Zwei Wanderer haben am Sonntagabend eine männliche Leiche gefunden. Die tote Person lag in einem nur sehr schwer Zugänglichen Teil des tief eingeschnittenen Albtals. Aufgrund der einbrechenden Dunkelheit und Komplexität des Einsatzes wurde die Bergung auf den darauffolgenden Tag verlegt. Gemeinsam mit der Crew eines Polizeihubschraubers gelang es Bergrettern aus Höchenschwand, Todtmoos und Bernau am Montagnachmittag, den Leichnam zu bergen. Dabei kam auch eine Rettungswinde zum Einsatz. Weitere Informationen finden Sie hier.
 
Wanderer von Baumstamm überrolt 10. April 2015

Lenzkirch_15-04-10Am Donnerstagnachmittag wurde bei Lenzkirch-Saig ein Waldarbeiter durch einen Baumstamm überrollt. Dabei wurde er schwer verletzt und musste von der Bergwacht und dem DRK gerettet werden. Mit dem Rettungshubschrauber „Christoph 11“ aus Villingen-Schwenningen wurde der Patient zur weiteren Behandlung in eine Klinik geflogen.
 
Schwerer Verkehrsunfall bei Todtnauberg 09. April 2015

Todtnauberg_15-04-09Die Bergwacht Todtnauberg wurde heute gegen 06:50 Uhr zu einem Verkehrsunfall zwischen Schindelbächle und Todtnauberg alarmiert. Zwei Fahrzeuge waren dort frontal kollidiert, wobei die Insassen des einen Fahrzeugs eingeklemmt wurden. Gemeinsam mit der Feuerwehr versorgten die Bergretter die verletzten Personen bis zum Eintreffen des Notarztes. Nach der technischen Rettung aus dem Fahrzeug wurden die Patienten vom DRK und den Maltesern in die Klinik gebracht.
 
Als Bufdi bei der Bergwacht 09. April 2015

Bufdi_15-04-09_kleinDie Badische Zeitung berichtet heute über die beiden "Bufdis" Benedikt Asal und Lukas Gauß. Beide leisten in Freiburg ihren Bundesfreiwilligendienst - Lukas beim Badischen Sportbund, Benedikt bei der Bergwacht Schwarzwald. Den Artikel finden Sie hier.
 
Erfolgreiches Jahr für die Bergwacht Wutach 08. April 2015

Wutach_15-03-28Ein ereignisreiches Jahr liegt hinter der Bergwacht Wutach. Nach einem einsatzreichen Sommer und letzten Bauarbeiten im Herbst konnte im Januar gemeinsam mit Innenminister Reinhold Gall die neue Bergrettungswache in Ewattingen eingeweiht werden. Bei ihrer Hauptversammlung blickten die Wutacher Bergretter auf ein erfolgreiches Jahr zurück und bestätigten die Vorstandschaft der Ortsgruppe. Einen Bericht dazu finden Sie hier.
 
Der Frühling kündigt sich an 07. April 2015

Münstertal_15-04-07Während auf den Höhen noch sehr gute Wintersportbedingungen herrschen, zieht es in den Tälern bereits die ersten Mountainbiker und Wanderer in die Natur. Die Bergwacht muss sich daher zur Zeit sowohl auf Einsätze im Schnee als auch auf Einsätze mit Sommersportlern einstellen. So wurde die Bergwacht Todtnauberg am Dienstag zu einem verletzten Langläufer alarmiert, während die Bergwacht Münstertal einen gestürzten Mountainbiker medizinisch versorgte. Bereits am vergangenen Samstag waren die Bergwachten Sulzburg und Münstertal bei Staufen im Einsatz, um einen Mountainbiker zu retten.
 
Filmtipp: "Baden-Württemberg von oben" 30. März 2015

2Baden-Württemberg hat vieles zu bieten: Ausgedehnte Wälder, Burgen, Schlösser, Seen, historische Städte und natürlich wunderschöne Berge mit reichlich Schnee. "Baden-Württemberg von oben" zeigt das Bundesland aus einer neuen Perspektive und fasziniert mit spektakulären Aufnahmen. Auch über dem Feldberg wurde gedreht. Mit dabei war Johannes Hepting mit seinem Lawinenhund Joschi. Beide sind ab sofort im Kino zu sehen, z.B. in Freiburg, Aalen, Konstanz, Bad Wildbad, Karlsruhe, Freudenstadt und vielen weiteren Städten. Mehr Infos zum Film und einen Trailer finden Sie hier.
 
TV-Tipp: Wie Joschi Leben retten kann 23. März 2015

Joschi_15-03-23Der SWR war mit Lawinenhund Joschi und seinem Hundeführer Johannes Hepting bei einer Übung unterwegs und berichtet heute über die anspruchsvolle Arbeit, die das Team jeden Winter leistet. Der Beitrag wird heute um 19:30 Uhr in der SWR-Landesschau gesendet. Online finden Sie den Beitrag hier.
 
"Die Frau am Abgrund" 21. März 2015

Annika_15-03-21Nachdem die Stuttgarter Zeitung im Januar über unsere Bergretterin Annika Stoll berichtet hat, stellt nun auch die Schwäbische Zeitung die 20-Jährige aus Sulzburg vor. Den lesenswerten Artikel finden Sie hier.
 
Fortbildung für DRF-Notärzte und -Rettungsassistenten 16. März 2015

DRF_15-03-15_Plate (2)Bei Notfällen im unwegsamen Gelände arbeiten Bergwacht und Deutsche Rettungsflugwacht (DRF) oft eng zusammen. Zwölf Rettungsassistenten und Notärzte der Freiburger DRF-Station nahmen deshalb am vergangenen Sonntag an einer Fortbildung im Zastler Tal teil. Ausbilder der Bergwacht trainierten mit den Crewmitgliedern vor allem den Umgang mit LVS-Gerät, Schaufel und Sonde. Im Selbstversuch konnten die Teilnehmer erfahren, wie aufwendig und anstrengend ein Bergrettungseinsatz im Steilhang sein kann. "Den Akia unter Seilsicherung durch den hohen Schnee zu ziehen, ist gar nicht so leicht, wie es manchmal aussieht. Der überragende Ausblick vom Gipfel, das tolle Wetter und die super Stimmung im Team waren aber eine mehr als angemessene Entschädigung für die Anstrengung", so Dr. Frank Lerch. Auch Mirko Friedrich von der Bergwacht zieht ein absolut positives Fazit: "Der Hubschrauber Christoph 54 wird zur kommenden Saison mit zwei neuen LVS-Geräten ausgestattet. Die Besatzung ist jetzt nach dem intensiven Training fit und wir freuen uns schon jetzt auf weitere gemeinsame Aktionen im Gelände."
 
SWR dreht Doku-Reportage über die Bergwacht 12. März 2015

swrdreh-0838Seit Weihnachten begleitet ein Team der Produktionsfirma Docuvista die Bergretterinnen und Bergretter im Schwarzwald. Entstehen werden zwei 45-minütige Doku-Reportagen mit Einblicken in das Einsatzgeschehen, die Ausbildung, den Dienst auf der Wache und hinter die Kulissen des Bergrettungsdienstes. Die Badische Zeitung berichtet heute über die Dreharbeiten, die fast abgeschlossen sind.
 
Waldarbeiter nach Forstunfall gerettet 10. März 2015

11058372_787374824690538_3174945112790970830_oAm frühen Dienstagmorgen wurde die Bergwacht Münstertal zu einem Forstunfall alarmiert. Ein 36-jähriger Waldarbeiter wurde bei Holzrückearbeiten eingeklemmt und verletzt. Nachdem ihn Kollegen freischneiden konnten, wurde der Mann mit einer Spezialtrage aus dem Gelände gerettet und zum Rettungswagen transportiert. Der einheimische Waldarbeiter wurde in eine umliegende Klinik gebracht. Im Gegensatz zu vielen anderen Forstunfällen konnte bei diesem Einsatz der Einsatzort äußerst rasch gefunden werden. „Die Bergwacht Münstertal, die ebenfalls alarmierte Besatzung des Malteser-Rettungswagens sowie der Freiburger Rettungshubschrauber Christoph 54 haben vor einigen Jahren ein spezielles Einsatzkonzept für Forstunfälle entwickelt. Die daraus abgeleitete Einsatztaktik hat nun einmal mehr Erfolg gezeigt“, so der Einsatzleiter der Bergwacht Stephan Wiesler.
Der Schwarzwaldverein und die Bergwacht Schwarzwald arbeiten derzeit an einem Konzept, das auch bei Notfällen von Erholungssuchenden im Wald helfen soll, die abgelegenen Einsatzstellen schneller zu finden.

 
Anspruchsvolle Dienstprüfung in Todtnauberg 08. März 2015

Prüfung_15-03-07Fast 30 Anwärter haben am Samstag beim Winterteil der Dienstprüfung in Todtnauberg teilgenommen. Neben Pistenrettung, Funk, Reanimation und einer Lawinenübung standen auch theoretische Fächer wie Alpine Grundlagen, Orientierung und Organisation auf dem Programm. Sechs Teilnehmer konnten ihre zweijährige Ausbildungszeit erfolgreich abschließen und sind nun aktive Bergretter. Alle anderen bereiten sich nun auf den Sommerteil der Dienstprüfung vor, der im Juli stattfindet.
Unseren frisch gebackenen Bergrettern gratulieren wir ganz herzlich und wünschen ihnen eine gute Zeit im Bergrettungsdienst!

 
Zweiter Teil der Zugführerausbildung erfolgreich beendet 07. März 2015

ZF_15-03-08Sechs Bergretter und eine Bergretterin haben am Wochenende den zweiten Teil ihrer Ausbildung zum Zugführer abgeschlossen. In der Landesrettungsschule Pfalzgrafenweiler haben sie sich nochmal intensiv mit einsatztaktischen Grundsätzen, Führungslehre und verschiedenen Schadenslagen befasst und so auf die nun anstehende Prüfung vorbereitet.
"Für die professionelle Abarbeitung von komplexen und größeren Einsätzen brauchen wir entsprechend geschultes Personal. Ich freue mich daher, dass sich sieben Bergretter das Wochenende freigehalten haben, um den Lehrgang zu besuchen", so der Landesvorsitzende der Bergwacht Schwarzwald, Frank Kühnel
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Wanderer im Nationalpark nach mehrstündiger Suche lebend gerettet 06. März 2015

15-03-05_Obertal_Hering_Bergwacht_kleinIm Nationalpark Schwarzwald konnte in der vergangenen Nacht ein Wanderer nach mehrstündiger Suche lebend gefunden werden. Der 64-jährige Tourist aus Belgien war mit seiner Frau am Donnerstagvormittag zu einer Tour aufgebrochen. Bei hüfthohem Schnee und eisigen Temperaturen hatte sich das Paar in den Abendstunden jedoch verlaufen. Der Mann konnte aufgrund völliger Erschöpfung nicht mehr weiterlaufen. Seine Partnerin versuchte daraufhin alleine, Hilfe zu holen. Erst nach drei Stunden erreichte sie ein Haus und setzte einen Notruf ab. Den Standort ihres Mannes konnte die ortsunkunige Frau jedoch nicht mehr beschreiben. Der Einsatzleiter der alarmierten Bergwacht Obertal Harald Dieterle forderte umgehend weitere Einheiten und ein Raupenfahrzeug der Bergwacht nach. Nach mehrstündiger Suche konnte der Vermisste gegen 01:30 Uhr stark unterkühlt, aber lebend gefunden werden. Mit einem Motorschlitten wurde er umgehend bis zum Rettungswagen des DRK gebracht und unter Reanimationsbedingungen in eine Klinik gefahren. Am Freitag war sein Zustand noch kritisch.
 
Ulrich Lusche MdL zu Gast bei der Bergwacht 27. Februar 2015

DSC_3109k"Die Bergwacht ist ein wichtiger Baustein in der Notfallversorgung Baden-Württembergs. Sie muss unterstützt werden, da sie immer öfter benötigt wird und ihre Aufgaben immer vielfältiger werden", erklärte Ulrich Lusche MdL bei seinem Besuch der Bergrettungswache Hebelhof am vergangenen Freitag. Gemeinsam mit der Vorsitzenden der CDU Todtnau, Christa Bernauer, informierte er sich über die Arbeit und Probleme des Bergrettungsdienstes. "Die Landespolitik ist gefragt, damit der Bergrettungsdienst im Schwarzwald auch in den kommenden Jahren effizient und und schlagkräftig sichergestellt werden kann", so der Landesvorsitzende der Bergwacht Schwarzwald, Frank Kühnel. Derzeit bemüht sich die Bergwacht in Baden-Württemberg intensiv um mehr Unterstützung durch die Kostenträger und die Landespolitik.

Foto (v.l.n.r.): Mirko Friedrich (Landesleiter Bergrettungsdienst), Frank Kühnel (Landesvorsitzender der Bergwacht Schwarzwald), Ulrich Lusche MdL (CDU), Christa Bernauer (Vorsitzende der CDU Todtnau), Lutz Scherer (Landesgeschäftsführer der Bergwacht Schwarzwald)
Foto: Kornelia Schiller.
 
Hubschrauber gleich sechs mal im Einsatz 26. Februar 2015

Foto 25.02.15 11 37 28_kleinIm Hochschwarzwald waren die Rettungshubschrauber am Mittwoch gleich mehrfach im Einsatz. Allein rund um den Notschrei landeten die Hubschrauber der Rega und der DRF vier mal, um Patienten von der Bergwacht zu übernehmen. Auch auf dem Feldberg und in Altglashütten brachten die Crews schnelle ärztliche Hilfe. "Während wir am Skilift in Altglashütten einen Einsatz abwickelten, ereigenten sich fast parallel zwei weitere Unfälle am Hang. Die lange und gute Zusammenarbeit mit den Hubschrauberbesatzungen hat sich daher einmal mehr ausbezahlt. Allen Patienten konnte schnell und reibungslos geholfen werden", so Jan Steiert von der Bergwacht Hinterzarten-Breitnau.
 
TV-Tipp: Höhlenrettung 25. Februar 2015

Höhlenrettung_2014_Leitner_BWBDer Rettungseinsatz in der Riesendinghöhle hat 2014 große Schlagzeilen gemacht. Nach 12 Tagen konnte der schwer verletzte Höhlenforscher Johann Westhauser gerettet werden. Der Bundesleiter der Bergwacht Klemens Reindl war damals Einsatzleiter und berichtet nun bei "Planet Wissen" gemeinsam mit Matthias Leyk über die großen Herausforderungen bei Einsätzen unter Tage.

Foto: Leitner / Bergwacht Bayern
 
Fasnachtsferien: 150 Einsätze für die Bergwacht 24. Februar 2015

Feldberg_15-02-22Während der Fasnachtsferien hatte die Bergwacht im Schwarzwald viel zu tun. In der Woche seit Rosenmontag rückten die Bergretter zu über 150 Einsätzen aus. Das Spektrum reichte dabei von kleineren Verletzungen wie Unterarmfrakturen bis hin zu schweren Wirbelsäulenverletzungen. Von der Schwarzwaldhochstraße im Norden bis zum Belchen im Süden herrschen überall im Schwarzwald beste Wintersportbedingungen. "Die Fasnachtsferien sind traditionell eine einsatzreiche Zeit. Dieses Jahr waren unsere ehrenamtlichen Bergretter aber besonders an den Werktagen gefordert", so der Landesleiter Bergrettungsdienst Mirko Friedrich.
 
Bergwacht Furtwangen gefordert 13. Februar 2015

Furtwangen_15-02-13_1Am Freitagnachmittag war die Bergwacht Furtwangen bei zwei Einsätzen gefordert. Nachdem an einem Skilift in Schönwald ein 8-jähriger Junge mit Rückenverletzungen versorgt werden musste, wurden die Bergretter zu einem internistischen Notfall auf dem Brend alarmiert. Ein Patient musste dort auf der Loipe medizinisch versorgt und mit dem Motorschlitten zum Rettungshubschrauber transportiert werden. Mit dem Christoph 11 aus Villingen-Schwenningen wurde er anschließend in eine Klinik geflogen.
 
Alle Hände voll zu tun 12. Februar 2015

Ski_120Schon zu Beginn der Fasnachtsferien hat die Bergwacht im Schwarzwald alle Hände voll zu tun. Allein auf dem Feldberg rückten die Bergretter am Mittwoch zu 14 Einsätzen aus. "Das Verletzungsspektrum ist dabei sehr breit. Von der Handgelenksfraktur bis hin zu schweren Rückenverletzungen müssen wir sämtliche medizinische Notfälle bewältigen", so Svenja Schlegel, die als eine von elf Skiwachtler/innen werktags hauptamtlich auf einer Bergrettungswache im Einsatz ist.
Wir wünschen allen Wintersportlern schöne und sichere Ferien. Tipps für einen sicheren Tag auf der Piste gibt es beim Deutschen Skiverband.
 
Erfolgreiche Übung mit der DRF 11. Februar 2015

DRF_uebung-4149_kleinHubschraubereinsätze im Gelände sind komplex und erfordern eine gute Vorbereitung. Die Einsatzkräfte der Bergwacht und die Crew des Hubschraubers müssen sich dabei voll aufeinander verlassen können. Am vergangenen Samstag übte die Bergwacht daher mit dem Christoph 54 aus Freiburg die Rettung einer Skifahrerin abseits der Pisten. "Alles hat hervorragend funktioniert. Das Vetrauen unter den beteiligten Rettungskräften ist essentiell für den Einsatzerfolg", so Mirko Friedrich von der Bergwacht Schwarzwald.
 
Tipps für ein sicheres Wochenende im Schnee 06. Februar 2015

SWR-Landesschau_15-02-06Nach den tragischen Lawinenunglücken am vergangenen Wochenende greift der SWR in dieser Woche das Thema nochmals auf. In der Landesschau gibt die Bergwacht Tipps für ein sicheres Wochenende im Schnee. Außerdem berichtet ein Bergsportler, der bereits zweimal von einer Lawine verschüttet wurde, über seine Erlebnisse. Den Beitrag finden Sie in der SWR-Mediathek.
Starke Schneeverwehungen haben die Lawinengefahr in dieser Woche weiter steigen lassen. Markierte Pisten und Loipen sollten nicht verlassen werden.
 
Bad Herrenalb: Einsatz auf der Loipe 05. Februar 2015

Herrenalb_Loipe_15-02-05Zu einem internistischen Notfall auf der Rundloipe bei Kaltenbronn wurden am Donnerstagabend die Bergwachten Bad Herrenalb-Dobel und Pforzheim alarmiert. Mit dem Rettungs-ATV und Motorschlitten konnten die Notärztin und der Rettungsassistent des Hubschraubers zum Patienten gebracht werden. Nach der medizinischen Erstversorgung wurde der Patient zum Landeplatz gebracht und in eine Klinik geflogen. Neben der Bergwacht waren auch der DRK-Rettungsdienst und die Feuerwehr Gernsbach vor Ort, um den Landeplatz abzusperren.
 
Erneut aufwendige Suchaktion im Hochschwarzwald 02. Februar 2015

10253775_768300869931267_4431384873822784762_nBei Titisee-Neustadt hat die Bergwacht heute Nacht mit einem Großaufgebot nach einem vermissten Mann gesucht. Er hatte sich auf dem Weg zu einem abgelegenen Haus verlaufen und setzte gegen 00:00 Uhr einen Notruf ab. 20 Bergretter aus fünf Ortsgruppen suchten ca. drei Stunden lang mit Schneefahrzeugen nach dem Mann. Heftige Schneefälle erschwerten den Einsatz enorm. Ein Raupenfahrzeug der Bergwacht fiel mit Motorschaden weit abseits befahrbarer Wege aus und musste samt Besatzung durch einen Unimog geborgen werden. Der Mann konnte gegen 03:30 Uhr gefunden werden. Er wurde erschöpft und unterkühlt in ein Krankenhaus gebracht. Neben den Bergwachten Hinterzarten-Breitnau, Altglashütten, Furtwangen, Höchenschwand und Menzenschwand waren auch der Einsatzleitwagen von Bergwacht und DRK sowie die Polizei mit zwei Streifen vor Ort. Erst am Samstagabend mussten zwei vermisste Skifahrer am Herzogenhorn gerettet werden. Auch sie waren unterkühlt und erschöpft.
 
Zwei Tote nach Lawinenunglücken im Feldberggebiet 31. Januar 2015

10934018_767274246700596_4138232100084392431_nDie Bergwacht wurde am Freitag um 13:30 Uhr zu einem Lawinenunglück im Zastlertal (Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald) alarmiert. Ein 20-jähriger Skitourengeher war dort von einer Lawine verschüttet worden und konnte erst nach einer Stunde aus den Schneemassen befreit werden. Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos, der Patient verstarb noch an der Unfallstelle. Um 14:30 Uhr kam es am Herzogenhorn (Landkreis Waldshut) zu einem weiteren Lawinenunglück. Hier wurde eine 58-jährige Frau verschüttet und konnte ebenfalls circa eine Stunde später befreit werden. Sofort eingeleitete Wiederbelebungsversuche durch eine Ärztin der Bergwacht blieben leider auch hier erfolglos. Neben einem Großaufgebot von acht Bergwachten, DRK, Polizei und Feuerwehr waren auch ein Hubschrauber der DRF sowie mehrere Schneefahrzeuge des Liftverbunds Feldberg im Einsatz. Nach den heftigen Schneefällen der vergangenen Nacht herrscht in den Höhenlagen des Schwarzwaldes erhöhte Lawinengefahr. Markierte Pisten sollten deshalb nicht verlassen werden!
 
Familie mit zwei kleinen Kindern gerettet 26. Januar 2015

Suchaktion_ArchivEine Familie mit zwei kleinen Kindern, die sich gestern Abend bei Hornberg (Landkreis Waldshut) verlaufen hatte, konnte durch die Bergwacht Todtmoos gefunden werden. Gemeinsam mit Helfern von DRK und Polizei suchten die Einsatzkräfte bei Minusgraden und schneebedeckten Waldwegen knapp zwei Stunden lang. Mehr zum Einsatz im Bericht des Südkuriers.
 
Skifahrer mit Rettungswinde und Hubschrauber gerettet 25. Januar 2015

15-01-25_kleinDie Bergretter der Bergwacht Todtnau wurden gestern zu einem schwierigen Einsatz auf der FIS-Weltcupstrecke am Feldberg alarmiert. Ein 26-jähriger Mann aus der Region hatte sich schwere Verletzungen am Bein zugezogen und musste mit starken Blutungen schnellstmöglich abtransportiert werden. Aufgrund des extrem steilen Geländes und der langen Strecke bis ins Tal entschieden sich die Einsatzkräfte, den Patienten mittels Hubschrauber und Rettungswinde zu retten. Die Besatzung der „Rega 2“ aus Basel nahm den Patienten mit der Winde auf und flog ihn in eine Klinik. Während der Rettungsaktion musste die Piste kurzzeitig gesperrt werden, wobei die Bergretter durch die Infoscouts des Liftverbunds Feldberg unterstützt wurden.
Insgesamt waren am Wochenende viele Wintersportler im Schwarzwald unterwegs. Allein am Feldberg musste die Bergwacht zu über 20 Einsätzen ausrücken.
 
Portrait: Die Retterin vom Belchen 16. Januar 2015

Annika_15-01-16_kleinAnnika Stoll ist begeisterte Bergretterin. Jedes freie Wochenende nutzt sie, um draußen in der Natur zu üben und sich gemeinsam mit ihren Kameraden auf den Ernstfall vorzubereiten. Die Stuttgarter Zeitung hat die 20-Jährige aus Sulzburg begleitet und portraitiert. Den Artikel finden Sie hier.

 
Lawinentag in Todtnauberg 15. Januar 2015

Lawinentag_Tberg_2015_kleinBei einem Lawinenabgang muss alles sehr schnell gehen. Verschüttete drohen zu ersticken oder müssen verletzt gerettet werden. Dabei gilt es, Ruhe zu bewahren und geplant vorzugehen. Beim Lawinentag in Todtnauberg lernten kürzlich Skifahrer, Tourengeher und Schneeschuhwanderer, was im Notfall zu tun ist. Im Südkurier berichtet Stefan Schaake, Sachgebietsleiter Lawinenrettung bei der Bergwacht Schwarzwald, über den Kurs und das richtige Verhalten bei einem Lawinenunglück. Den Artikel finden Sie hier.

 
Überraschung für die Bergwacht Muggenbrunn 14. Januar 2015

OG_Muggenbrunn_kleinDie Bergwacht Muggenbrunn freut sich über eine tolle Überraschung. Die Firma Dialog Semiconductor aus Kirchheim/Teck spendet 5.000 € an die Bergretter aus dem Landkreis Lörrach. Damit kann ein großer Teil der Eigenleistung zur Finanzierung des neuen Rettungs-ATVs gestemmt werden. Christian Beer von Dialog Semiconductor, der früher selbst bei der Bergwacht aktiv war, überreichte den Scheck an den Vorsitzenden der Bergwacht Muggenbrunn, Stefan Iwertowski. "Die Firma, die Mirkochips für das Energiemanagement von Smartphones entwickelt, hilft uns mit dieser Spende enorm. Wir alle sagen von Herzen danke", so Iwertowski bei der Übergabe.

 
Dr. Patrick Rapp MdL im Dialog mit der Bergwacht 12. Januar 2015

Rapp_15-01-08_kleinDer direkt gewählte Landtagsabgeordnete des Wahlkreises Breisgau, Dr. Patrick Rapp (CDU), war am vergangenen Donnerstag zu Gast auf der Landesgeschäftsstelle der Bergwacht in Freiburg. Gemeinsam mit seinem persönlichen Referenten Micha Bächle, der sich derzeit um die Kandidatur für die Landtagswahl bewirbt, informierte er sich über aktuelle Themen und Probleme im Bergrettungsdienst. Die laufende Strukturreform, vor allem aber auch die anstehenden Benutzungsentgeltverhandlungen mit den Kostenträgern und die finanzielle Unterstützung durch das Land Baden-Württemberg standen im Zentrum des Gesprächs.

 
Neue Bergrettungswache in Wutach eingeweiht 10. Januar 2015

Wutach_15-01-09_kleinNach drei Jahren Bauzeit konnte gestern Abend die neue Bergrettungswache in Wutach eingeweiht werden. Innenminister Reinhold Gall überreichte den Schlüssel im Rahmen der Feier an Lothar Schmidt, der als Vorsitzender der Bergwacht Wutach maßgeblicher Motor des Projekts war. "Nach zwölf Jahren freuen wir uns sehr, heute eine neue Bergrettungswache im Schwarzwald in Betrieb nehmen zu können. Sie schafft wichtige Voraussetzungen, um den ständig steigenden Anforderungen und Einsatzzahlen zu begegnen", so der Landesvorsitzende der Bergwacht Schwarzwald, Frank Kühnel. Innenminister Gall lobte den hohen ideellen und finanziellen Eigenanteil der örtlichen Bergretter und bezeichnete den Neubau auch als lohnende Investition in den ländlichen Raum mit seiner deutlich zunehmenden Bedeutung für den Tourismus. Zahlreiche Gäste aus der Bundes-, Landes-, Kreis- und Kommunalpolitik, Vertreter anderer Rettungs- und Hilfsorganisationen sowie viele Freunde und Partner der Bergwacht konnten den Neubau am Abend besichtigen. Ein Tag der offenen Tür folgt im Frühjahr.

 
Erfolgreiche Reanimation am Kniebis 09. Januar 2015

Offenburg_kleinAm Kniebis brach am Dienstag ein älterer Skilangläufer mit einem Herzstillstand zusammen. Dessen Begleiter alarmierten umgehend die Bergretter der Ortsgruppe Offenburg, die kurz darauf eintrafen. Diese begannen sofort mit der Reanimation des Patienten. Dabei wurden sie von medizinisch geschulten Passanten unterstützt. Es gelang schließlich den Langläufer erfolgreich zu reanimieren. Ein knapp 20 Minuten später eintreffender Rettungswagen brachte den Patienten ins Krankenhaus.