Reanimation eines Autofahrers 30. Dezember 2014

10856747_737003993060955_8543508433028045503_oAm Sonntag wurde die Bergwacht Pforzheim alarmiert. Ein Autofahrer hatte auf der Straße zwischen Reichental und Kaltenbronn einen Herzinfarkt erlitten und musste reanimiert werden. Während der Notarzt aus Baden-Baden anfuhr, führten die Bergretter mit den Kräften aus dem ebenfalls alarmierten Rettungswagen und Erstrettern der Freiwilligen Feuerwehr Reichental die Reanimation des Patienten durch. Einige Zeit nach Eintreffen des Notarztes musste die Reanimation erfolglos abgebrochen werden.

 
Schwieriger Einsatz in der Nacht 29. Dezember 2014

 10866002_780163542062393_541333587635685703_o_kleinNach den starken Schneefällen am Wochenende musste die Bergwacht Obertal mehrfach ausrücken. Nachdem die Bergretter am Samstag bei einem Skiunfall im Einsatz waren, musste in der Nacht auf Sonntag eine Patientin auf einer Hütte medizinisch versorgt werden. Die Frau klagte über massive Kreislaufbeschwerden. Bergretter der Bergwacht Karslruhe stiegen gegen 2 Uhr zu Fuß zur Hütte auf und übernahmen die Erstversorgung. Die Bergwacht Obertal konnte mit dem Motorschlitten den Abransport übernehmen. Starker Schneefall und Schneeverwehungen machten den Einsatz jedoch äußerst schwierig. Am Sonntagmittag benötigte ein Snowboardfahrer Hilfe. Er musste mit Verdacht auf eine Sprunggelenksfraktur versorgt und zum Rettungswagen des DRK transporiert werden.

 
Einsatz in abgelegenem Wohnhaus 29. Dezember 2014

 10847172_746919282069426_3899619001910887841_o_kleinDer Bergretter der Ortsgruppe Furtwangen wurden gestern Vormittag zu einem häuslichen Einsatz alarmiert. Ein Mann war in seinem Wohnhaus gestürzt und hatte sich dabei eine Unterschenkelfraktur zugezogen. Der alarmierte Notarzt konnte jedoch aufgrund der Schneeverhältnisse nicht zu dem abgelegenen Haus fahren und alarmierte die Bergwacht nach. Zu Fuß ging die Besatzung des Notarztwagens zum Patient und versorgte diesen bis zum Eintreffen der Bergretter. Diese transportierten den Verletzten im Nachläufer eines Skidoos zum Rettungswagen.

 
Tödlicher Forstunfall im Glottertal 22. Dezember 2014

 Waldkirch_14-12-22Die Bergwacht Waldkirch wurde heute morgen um kurz vor neun Uhr zu einem verunfallten Forstarbeiter alarmiert. Umgehend rückten neun Bergretter zu der Unfallstelle im Bereich Glottertal oberhalb der Schwarzwaldklinik aus. Der Verunglückte hatte an einem Hang eine Fichte gefällt. Diese streifte im Fallen einen Ahornbaum, woraufhin dieser zunächst durchgebogen wurde und dann peitschenartig zurückschleuderte. Hierbei löste sich die Krone und traf den Waldarbeiter. Der ebenfalls alarmierte Notarzt konnte nur noch den Tod des 32-Jährigen feststellen. Die Bergretter übernahmen schließlich die Totenbergung aus dem unwegsamen Gelände.

 
Puppe am Fels "gerettet" 21. Dezember 2014

Muggenbrunn_14-12-21Die Bergwacht Muggenbrunn wurde heute Vormittag zu einem eher ungewöhnlichen Einsatz alarmiert. Auf der Landstraße Richtung Todtnau musste eine am Fels hängende Puppe "gerettet" werden. Die Polizei hatte zur Unterstützung die Bergwacht nachgefordert. Wer die Puppe dort aufgehängt hat, ist nicht klar.

 
Feuer in Hotel: "Bergwacht Schwarzwad 11-1" im Einsatz 16. Dezember 2014

ELW_Bärental_14-12-15Der Einsatzleitwagen "Bergwacht Schwarzwald 11-1", der im Hochschwarzwald gemeinsam vom DRK und der Bergwacht betrieben wird, wurde gestern Abend zu einem Einsatz in Feldberg-Bärental alarmiert. In einem Hotel wurde Rauch gemeldet, woraufhin das gesamte Gebäude geräumt werden musste. "Wir haben den Einsatzstellen- und Leitstellenfunk koordiniert, die Lage dokumentiert und die Betroffenen erfasst. Da es glücklicherweise keine Verletzten gab, konnte der Einsatz recht zügig wieder beendet werden", so Julia Ludwig von der Bergwacht. Neben der Bergwacht waren das DRK, ein Notarzt sowie die Feuerwehr mit einem Großaufgebot vor Ort.

 
Bergwacht Münstertal: 3 Einsätze in 2 Stunden 12. Dezember 2014

10856747_737003993060955_8543508433028045503_oDie Bergwacht Münstertal wurde am Freitagvormittag innerhal von zwei Stunden zu drei Einsätzen alarmiert. Bei den häuslichen Notfällen mussten unter anderem ein Patient mit einem Schlaganfall und ein Patient mit einem Herzinfarkt medizinisch versorgt werden. Da der im Münstertal stationierte Rettungswagen der Malteser bei einem anderen Einsatz gebunden war, wurde die Bergwacht zu den Notfällen im Ort gerufen. "Wir waren jeweils rund 15 bis 20 Minuten vor dem straßengebundenen Rttungsdienst vor Ort und konnten so bereits wichtige Maßnahmen einleiten. Bergwacht, Malteser und DRK ergänzen sich im Sinne des Patienten optimal und arbeiten hier Hand in Hand", so der Vorsitzende der Bergwacht Münstertal, Stephan Wiesler.

 
Ausbildung zum Thema Sucheinsatz 10. Dezember 2014

Sucheinsatz_kleinImmer öfter werden Bergwacht, Polizei, Feuerwehr und andere Hilfsorganisationen zu Sucheinsätzen alarmiert. Ältere, kranke und hilflose Menschen aber auch aktive Menschen, die sich in der freien Natur bewegen, brauchen dann dringend Hilfe. Die Bergwacht Schwarzwald befasst sich daher intensiv mit der Einsatztaktik bei Suchaktionen. Mobile Einheiten auf Rettungsquads, Fahrzeugen oder Motorschlitten sowie Mannschaften auf Tourenski, Schneeschuhen oder zu Fuß müssen koordiniert und effektiv eingesetzt werden. Zudem gilt es, sich eng mit anderen Spezialisten wie Polizei-Hubschrauberstaffel, Rettungshundestaffeln und Feuerwehren abzustimmen. Gestern Abend fand daher eine zentrale Ausbildung zum Thema Sucheinsätze statt, an der Bergretter aus verschiedenen Ortsgruppen sowie Mitarbeiter des DRK teilnahmen. "Gerade abseits der Straßen und Wege sind wir der erste Ansprechpartner bei Sucheinsätzen. Mit einer vertieften Ausbildung und technischen Innovationen möchten wir daher in den kommenden Jahren unsere Kompetenz in diesem Bereich weiter stärken", so der Landesleiter Bergrettungsdienst Mirko Friedrich.

 
Der Bergwacht-Check 09. Dezember 2014

Checker-Chan_kleinChecker Can war im vergangenen Winter mit Bergrettern auf der Piste unterwegs und hat sich umfassend informiert. Im Zentrum für Sicherheit und Ausbildung, wo auch die Schwarzwälder Bergretter für die Luftrettung trainieren, durfte er bei einer Übung dabei sein. Den ganzen Bergwacht-Check gibt es hier.

 
Neues ATV für die Bergwacht Muggenbrunn 07. Dezember 2014

10631296_731772933584061_5148841823161991064_o.jpg_kleinDie Bergwacht Muggenbrunn rückt ab sofort mit einem neuen ATV (All-Terrain-Vehicle) aus. Das Fahrzeug wurde am Sonntag geweiht und offiziell an die Ortsgruppe übergeben. Damit steht nun auch im Landkreis Lörrach ein Fahrzeug dieser Art zur Verfügung. Vor allem im oberen Wiesental sowie am Nordic-Center Notschrei wird das Fahrzeug für Rettungseinsätze eingesetzt. Mit seinen Grobstollenreifen im Sommer und seinem Raupenfahrwerk im Winter können mit dem kompakten Spezialfahrzeug auch Einsatzstellen in schwierigem Gelände zügig erreicht werden. Bei Sucheinsätzen oder größeren Schadenslagen dient es zudem als Erkundungsfahrzeug. Wie bei allen Fahrzeugen der Bergwacht Schwarzwald konnte das ATV zu knapp 70 % durch Fördermittel finanziert werden. 30 % der Kosten mussten durch Eigenmittel des Vereins gedeckt werden.

 
Bergwacht wünscht allen einen schönen Nikolaustag 06. Dezember 2014

Nikolaus_1Auch wenn der Schnee derzeit noch auf sich warten lässt und die Ski im Keller warten müssen, wünscht die Bergwacht Schwarzwald allen einen schönen Nikolaustag!

 
Ein Jahr Bergwacht in Vollzeit 02. Dezember 2014

Benedikt_Asal_kleinSeit September haben junge Menschen die Möglichkeit, bei der Bergwacht Schwarzwald ein Jahr im Bundesfreiwilligendienst (BFD) zu absolvieren. Benedikt Asal aus Aitern ist der Erste, der diese Aufgabe übernommen hat. Der 18-Jährige unterstützt vor allem die Landesgeschäftsstelle in Freiburg, lernt aber auch andere Bereiche innerhalb der Bergwacht Schwarzwald kennen und steht mit vielen Ortsgruppen in engem Kontakt. Wir möchten ihn deshalb an dieser Stelle kurz vorstellen:

Nach dem Abitur war zunächst ungewiss, wohin die Reise gehen sollte. Studium, Ausbildung oder einfach ein Jahr frei machen? Der Bundesfreiwilligendienst bot eine spannende Alternative. Dass der dann auch bei der Bergwacht möglich wurde, passte perfekt. Seit seinem neunten Lebensjahr ist Benedikt Bergwachtler bei der Ortsgruppe Schönau. Nach der Zeit in der Jugendbergwacht durchlief er als Anwärter die Ausbildung und legte in diesem Jahr seine Dienstprüfung ab. In seiner Funktion als „BFD’ler“ arbeitet er nun in vielen Aufgabenbereichen mit. Dazu zählen zum Beispiel die Materialbeschaffung, die Fahrzeugverwaltung und -pflege sowie weitere Aufgaben, die im Büroalltag der Geschäftsstelle anfallen. Bei Fotoshootings oder ganz aktuell bei der Gestaltung eines Bergwacht-Mitgliedermagazins kann er auch seine Hobbies einbringen. Er fährt nämlich nicht nur gerne Ski und spielt Klavier, sondern beschäftigt sich auch intensiv mit Fotografie und Grafik-/Videodesign. "Am Wochenende war ich bei Dreharbeiten für eine TV-Reportage dabei, im Februar kommt wieder ein Seminar in Karlsruhe und im Winter geht es sicher auch öfter raus in den Schnee. Diese Vielfalt macht wirklich Spaß", so Benedikt. Wir wünschen unserem BDF’ler eine spannende und tolle Zeit!

 

 
Casting für TV-Dokumentation 01. Dezember 2014

Casting_14-11-29Thomas Hies und Nils Priewe von der TV-Produktionsfirma Docuvista waren am vergangenen Samstag zu Gast auf dem Feldberg und haben gemeinsam mit sieben Bergretterinnen und Bergrettern ein Castingvideo für den SWR gedreht. Vielleicht gibt es die Bergwacht also demnächst länger im Fernsehen zu sehen...

 
Bergwacht Bernau mehrfach im Einsatz 28. November 2014

Bernau_14-11-27Die Bergwacht Bernau wurde in den vergangenen Tagen mehrfach alarmiert. Nach einer groß angelegten Suchaktion am Mittwoch letzter Woche in Höchenschwand wurden die Bernauer Bergretter am Sonntagmittag zu einem Notfall auf dem gut besuchten Panoramaweg am Krunkelbach alarmiert. Eine Patientin mit Kreislaufproblemen musste hier gemeinsam mit dem straßengebundenen DRK-Rettungsdienst notfallmedizinisch versorgt und mittels Gebirgstrage bis zu einem größeren Fahrweg transportiert werden. Vorgestern wurden die Bergretter um 10:35 Uhr zu einem verunfallten Waldarbeiter nach Urberg alarmiert. Dieser hatte sich nach einem Sturz eine Oberschenkelfraktur zugezogen. Notarzt und Rettungsdienst des DRK waren bereits vor Ort und forderten die Bergwacht zur Rettung aus dem unwegsamen Gelände nach. Mit dem geländegängigem Fahrzeug der Bergwacht konnte bis zur Unfallstelle gefahren werden. Nach der Lagerung des Patienten auf einer Vakuummatratze wurde er mit dem Bergrettungsfahrzeug bis zur Straße gebracht und an den Rettungswagen des DRK übergeben.

 
Bergwacht fordert bessere finanzielle Unterstützung 26. November 2014

TV_Südbaden_14-11-25Die Bergwacht Schwarzwald fordert seit vielen Jahren eine bessere finanzielle Unterstützung. "Die Lücke zwischen unseren tatsächlichen Kosten und den Beträgen, die wir vom Land Baden-Württemberg und den Krankenkassen erhalten, wird immer größer", so der Landesvorsitzende der Bergwacht, Frank Kühnel. Vom Land erhält die Bergwacht jährlich ca. 160.000 €, wovon Bergrettungswachen und Fahrzeuge finanziert werden sollen. Wichtige Investitionen müssen daher immer wieder zurückgestellt, Ausrüstungsgegenstände von den ehrenamtlichen Bergrettern teilweise selbst bezahlt werden. Auch die Pauschale, die von den Krankenkassen je Einsatz bezahlt wird, deckt die laufenden Kosten des Rettungsdienstes nicht. "Die Politik, aber auch die Kostenträger sind nun dringend in der Verantwortung. Der Bergrettungsdienst in Baden-Württemberg muss solide finanziert und somit die Sicherheit der Menschen in der freien Natur gegeben sein", fordert Kühnel. Mehr zum Thema finden Sie im Beitrag von TV Südbaden.

 
Zugführerausbildung in Pfalzgrafenweiler 22. November 2014

ZF_14-11-09Acht Bergretterinnen und Bergretter haben im November ihre Ausbildung zum Zugführer begonnen. Während des ersten Ausbildungswochenendes befassten sie sich auf der Landesrettungsschule Pfalzgrafenweiler intensiv mit Führungsgrundsätzen, Einsatztaktik und Arbeitssicherheit. Die weitere Ausbildung beinhaltet noch einige Stationen: Neben einer Hausarbeit, einem zweiten Lehrgang und diversen Praktika muss auch eine schriftliche und praktische Prüfung abgelegt werden.
Im Hinblick auf komplexer werdende Einsatzlagen, die zunehmende überregionale Zusammenarbeit von Schnelleinsatzgruppen und den engen Austausch mit anderen Hilfsorganisationen verstärkt die Bergwacht Schwarzwald derzeit die Qualifizierung von Führungskräften. Wir wünschen den angehenden Zugführern viel Erfolg bei ihrer weiteren Ausbildung!

 
Großangelegte Suchaktion nach 77-jährigem Mann 21. November 2014

14-11-19_Suchaktion_HöchenschwandAm Mittwochabend wurde gegen halb acht die Bergwacht Schwarzwald zu einem Sucheinsatz in Höchenschwand alarmiert. Angehörige hatte einen leicht dementen, 77-jährigen Mann als vermisst gemeldet, nachdem dieser von einer Autofahrt nicht zurückkehrte. „Umgehend leitete die Bergwacht Höchenschwand die Suche ein. Es wurden weitere Bergretter der umliegenden Ortsgruppen Bernau und Menzenschwand hinzualarmiert“, so der Einsatzleiter Markus Probst von der Ortsgruppe Höchenschwand. Da es keinen Anhaltspunkt nach dem Mann gab, wurde die Suche mit Unterstützung der Feuerwehren Höchenschwand und Häusern ausgeweitet. Dazu wurde auch der Einsatzleitwagen der Feuerwehr hinzugezogen. Die rund 70 Helfer suchten bis spät in die Nacht. Deren Versorgung übernahm eine Bäckerei aus St. Blasien. Gegen halb drei Uhr morgens wurde die Suche abgebrochen. Am Donnerstagmorgen fanden Polizisten den Vermissten ohne Auto bei Breisach unverletzt, jedoch verwirrt. „Immer wieder kommt es zu Sucheinsätzen, die zu den Aufgaben der Bergwacht gehören. Gerade in solchen Situationen ist es wichtig, dass die verschiedenen Organisationen gut zusammenarbeiten, um die vielen Helfer optimal zu koordinieren“, lobt Probst die hervorragende Zusammenarbeit mit Feeurwehr und Polizei.

 
Neues ATV für die Bergwacht Karlsruhe 19. November 2014

ATV_Karlsruhe.jpg_kleinDie Freude ist groß: Ab sofort ergänzt ein Outlander 800 R (G2) den Fuhrpark der Karlsruher Bergretter. Mit dem extrem geländegängigen All-Terrain-Vehicle (ATV) steht ein Einsatzfahrzeug zur Verfügung, das sowohl im Sommer als auch im Winter für Rettungseinsätze abseits befahrbarer Straßen und Wege genutzt werden kann. "Die Raupen ermöglichen es uns, auch bei vereistem Untergrund oder hoher Schneedecke schnell und sicher zum Patienten zu gelangen. Im Sommer werden grobstollige Reifen montiert, sodass wir auch auf der Straße zügig vorankommen", erläutert Alexander Gastann, Leiter Bergrettungsdienst in Karlsruhe. Vorbild für das Fahrzeug war das Modell Outlander 800R (G1), das von der Bergwacht Bayern erfolgreich eingesetzt wird. "Wir wollten das Rad nicht neu erfinden und auf den guten Erfahrungen unserer Kollegen aufbauen. Deshalb haben wir das Fahrzeug auch beim gleichen Ausbauer, der Firma Baumgartner in Lenggries, bestellt", so der Landesfahrzeugreferent der Bergwacht Schwarzwald, Christian Rotzinger. Die Beschaffung weiterer Fahrzeuge dieses Modells ist bereits geplant.

 
Praxistraining für Bergwacht-Notärzte war voller Erfolg 17. November 2014

afterlightroom-8305.jpg_kleinViele praktische Ausbildungseinheiten standen am Samstag auf dem Programm der "Fachtagung Notfallmedizin 2014". Insgesamt 40 Ärzte und Bergretter trainierten an verschiedenen Stationen im Gelände die notfallmedizinische Versorgung von Patienten. Dabei war nicht nur medizinisches Fachwissen gefragt, auch bergrettungstechnisches Können wurde bei einer Übung im Wald gefordert. "Für unsere Ärzte war die Fortbildung eine spannende und lehrreiche Abwechslung zu teils eher theoretisch angelegten Weiterbildungen im Klinikalltag. Besonders erfreulich war, dass so viele Ärzte aus dem ganzen Schwarzwald, aber auch aus anderen Bergwachten in Deutschland teilgenommen haben", so Landesarzt Prof. Dr. Karl-Heinz Kopp. Im Mittelpunkt der Tagung stand auch das Zusammenspiel von ärztlichem und nicht-ärztlichem Personal im Einsatz. Ein Vortrag zum Thema "Crew Ressource Management" ergänzte deshalb das praktische Training.

 
Erfolgreicher Bergrettungsausschuss 2014 13. November 2014

e87bb41a7d8ae1cb175667604499e3d3.jpg_kleinDie 25 Leiter Bergrettungsdienst der Bergwacht-Ortsgruppen im Schwarzwald sowie die Mitglieder der Landesleitung trafen sich am vergangenen Samstag und Sonntag zum Bergrettungsausschuss. Die Tagung findet einmal jährlich auf der Bergrettungswache Bergfried am Belchen statt und befasst sich mit wichtigen Themen des Bergrettungsdienstes. In diesem Jahr standen grundlegende Neuerungen auf dem Programm. So wurde zum Beispiel die Etablierung von „Bereichsleitern Bergrettungsdienst“, ein neues Einsatzleitkonzept und ein innovatives System zur Erfassung sicherheitsrelevanter Vorkommnisse beschlossen. Auch Neuigkeiten im Bereich der Ausrüstung (Defibrillator, Bergesack, Fahrzeuge) wurden vorgestellt und getestet. „Wir konnten mit dieser Tagung eine Vielzahl richtungsweisender Entscheidungen treffen. Begleitet durch die derzeit laufende Strukturreform schaffen wir so intern die Voraussetzungen für einen professionellen und zukunftsfähigen Bergrettungsdienst“, so der Landesvorsitzende der Bergwacht Schwarzwald, Frank Kühnel.

 
Im Licht der Berge - Vortrag von Alexander Huber 11. November 2014

vortraege_alex_01_plakat_neu_kleinDie Berge wurden früher oft als lebensfeindlich und bedrohlich wahrgenommen. Heute rückt der Alpinismus diese Welt in ein neues, faszinierendes Licht. In seinem Multivisionsvortrag nimmt der Huberbua Alexander Huber seine Zuhörer mit auf eine spannende Reise zu seinen eindrucksvollsten Momenten am Berg. Die Bergwacht Offenburg freut sich daher, dass Sie mit Alexander Huber einen Star des Szene gewinnen konnte und lädt alle Bergbegeisterten am morgigen Mittwoch, 12.11.2014 nach Offenburg / Zell-Weierbach ein. Der Vortrag "Im Licht der Berge" beginnt um 20:00 Uhr in der Abtsberghalle. Mehr Informationen zur Veranstaltung finden Sie auf der Homepage der Bergwacht Offenburg (Foto: Huberbuam).

 
Brettlemarkt in Emmendingen 07. November 2014

BrettlemarktBei einem der besucherstärksten Brettlemärkte in Südbaden war die Bergwacht Waldkirch neulich mit einem Infostand vertreten. In Emmendingen konnten sich die Besucher über die Arbeit der Bergwacht Schwarzwald informieren. Wie immer war das ATV der Anziehungspunkt für die Kinder. So kamen die Bergretter mit den Erwachsenen in Kontakt und konnte das eine oder andere Gespräch führen.

 
Bergwacht im Dauereinsatz 05. November 2014

Furtwangen_14-11-02_Duffner (2)_kleinDie Bergwacht Schwarzwald war in den vergangenen Tagen im Dauereinsatz. Bereits am Samstag rückten allein die Bergretter in Todtnau zu vier Notfällen aus, darunter auch ein Motorradunfall bei Geschwend. Eine Frau kam dort mit ihrem Motorradgespann von der Straße ab und stürzte gemeinsam mit ihrer Tochter einen Abhang hinunter. Während die Tochter nur leichte Verletzungen davontrug, musste die Mutter mit schwereren Verletzungen ins Krankenhaus geflogen werden. Ebenfalls am Samstag wurde die Bergwacht Altglashütten auf den Feldberg alarmiert. Ein Wanderer war dort in der Nähe der Bergstation der Feldbergbahn zusammengebrochen. Jede Hilfe kam hier zu spät, die Einsatzkräfte konnten nur noch die Bergung des Toten übernehmen. Auch die Bergwacht Freiburg konnte bei einem Einsatz in der Nähe von Merzhausen nur noch die Totenbergung übernehmen. Am Sonntag rückten die Freiburger Bergretter erneut aus. Am Kybfelsen versorgten sie einen Mann mit akuten Bauchschmerzen und transportierten ihn zum Rettungswagen. Zeitgleich war die Bergwacht Karlsruhe bei einem Motorradunfall auf der Schwarzwaldhochstraße gefordert. Der ebenfalls alarmierte Rettungshubschrauber der DRF konnte aber wieder abdrehen, da sich der Motorradfahrer nur leicht verletzte. Die Bergwacht Münstertal hingegen war am Sonntagmittag gemeinsam mit dem Rettungshubschrauber der DRF Freiburg im Einsatz. Eine Wanderin hatte sich auf einem steilen Waldweg eine Fraktur des Sprunggelenks zugezogen und musste ca. 300 m hangabwärts transportiert werden. Auf einer kleinen Wiese am Hang konnte der Hubschrauber landen und die Patientin in eine Freiburger Klinik fliegen. Auch in Furtwangen musste ein Rettungshubschrauber angefordert werden. Ein Gleitschirmpilot war dort beim Start unglücklich gestürzt und hatte sich Halswirbel und das Becken gebrochen. Er wurde von Bergrettern der Bergwacht Furtwangen versorgt und zum Landeplatz gebracht. Am Montagmorgen rückte die Bergwacht Furtwangen noch einmal aus. Ein Waldarbeiter wurde bei Arbeiten im Steilhang von einem Baum getroffen und verletzt. Unter Seilsicherung konnte er aus dem schwierigen Gelände gerettet und bis zum Rettungswagen des DRK transportiert werden.

 
Medizinische Fortbildung in Muggenbrunn 29. Oktober 2014

MuggenbrunnDie Bergretter der Bergwacht Muggenbrunn hatten am vergangenen Wochenende eine notfallmedizinische Fortbildung. Neben Vorträgen zum Thema Präklinik, Rechtsmedizin und internistischen Notfällen, standen auch praktische Übungen auf dem Programm. Bei einer Übung mussten beispielsweise zwei schwerverletzte Radfahrer nach einer medizinischen Erstversorgung aus dem Gelände gerettet werden.

 
Forstunfall: Gemeinsame Übung von Feuerwehr und Bergwacht 28. Oktober 2014

Schönau_Übung_Forst_14-10-25_H_FabryBei der diesjährigen Abschlussübung der Feuerwehren Enkenstein und Langenau bei Schopfheim war auch die Bergwacht Schönau gefordert. Angenommen wurde dabei ein Forstunfall mit zwei verletzten Personen: Nachdem sich ein Waldarbeiter bei Holzfällarbeiten im Steilhang verletzt hatte, wollte sein Kollege mit dem PKW Hilfe holen. Dabei kam er vom Weg ab und verunglückte ebenfalls. Während die Feuerwehr den eingeklemmten Mann aus seinem Fahrzeug befreite und aufgrund der Brandgefahr eine Wasserleitung legte, kümmerten sich die Bergretter um den verletzten Waldarbeiter im Steilhang. Unter Seilsicherung konnte er medizinisch versorgt und aus dem Gelände transportiert werden. „Das Zusammenspiel von Forstverwaltung, Feuerwehr und Bergwacht war hervorragend. Trotz der schwierigen Bedingungen konnten wir durch die enge Zusammenarbeit den Einsatz zügig beenden“, waren sich Abteilungskommandant Sven Elsässer und Bergwacht-Einsatzleiter Kay Kiefer im Anschluss an die Übung einig.

 
Verirrte Wanderer in der Wutachschlucht 27. Oktober 2014

IMG_5862_kleinAm Sonntagabend wurde die Bergwacht Wutach nach 19 Uhr zu zwei verirrten Wanderern in der Wutachschlucht im Bereich Bad Boll alarmiert. Die Beiden waren gegen 10 Uhr in Blumberg losgelaufen und wollten den Schluchtensteig bis zur Schattenmühle wandern. Dabei unterschätzten sie jedoch das Gelände und die Wegstrecke von 20 Kilometern. Nach Einbruch der Dunkelheit verloren sie die Orientierung und kamen trotz Taschenlampen nicht mehr weiter. Während es im größten Teil der Schlucht keinen Handyempfang gibt, hatten die beiden Wanderer glücklicherweise Empfang und konnten einen Notruf absetzen. Zwölf Retter der Bergwacht Wutach konnte sie nach kurzer Suche auffinden und unverletzt zur Schattenmühle fahren. Der Einsatz war nach ca. einer Stunde beendet.

 
Einsatz in Wieden 26. Oktober 2014

Wieden_kleinAm vergangenen Freitag wurde die Bergwacht Wieden um 15:33 Uhr alarmiert. Eine Person war bei Arbeiten am Haus knapp zehn Meter eine Böschung hinabgestürzt und hatte sich dabei eine Fraktur des Oberschenkels zugezogen. Nach einer medizinischen Erstversorgung transportierten die Bergretter den Patienten aus dem Gelände und übergaben ihn an dem nachalarmierten Schweizer Rettungshubschrauber Rega 2 aus Basel.

 
PKW in die Wutach gestürzt 25. Oktober 2014

Wutach_14-10-24Am Freitagabend gegen 21:30 Uhr wurden Bergwacht, Feuerwehr und DRK-Rettungsdienst zu einem Verkehrsunfall bei Ewattingen alarmiert. Ein junger PKW-Fahrer war dort mit seinem Fahrzeug von der Straße abgekommen und in die Wutach gestürzt. Einsatzkräfte der Bergwacht Wutach erkundeten die Lage vor Ort und brachten den Patienten zum Rettungswagen. Zudem wurde die Einsatzstelle ausgeleuchtet, da zunächst unklar war, ob weitere Insassen in Fahrzeug saßen. Nach einer kurzen Suche konnte der Einsatz am späten Abend beendet werden.

 
Fesselballon bei Titisee-Neustadt abgestürzt 19. Oktober 2014

Fesselbalon_Neustadt_14-10-18Die Bergwacht wurde am Samstagnachmittag zu einem abgestürzten Fesselballon bei Titisee-Neustadt alarmiert. Bergretter der Ortsgruppen Hinterzarten und Altglashütten trafen kurze Zeit später an der Unfallstelle im Wald ein. „Der Ballon hatte auf seiner Fahrt im Bereich Hochfirst an Höhe verloren. In einem Waldstück blieb er in den Bäumen hängen“, so der Einsatzleiter der Bergwacht Jens Knöbel. Die vier Passagiere und der Pilot blieben unverletzt. Über die Drehleiter der ebenfalls alarmierten Feuerwehr konnten die Personen den in knapp 20 Metern Höhe hängenden Korb verlassen. Unter den Augen der Bergretter versuchte der Pilot anschließend erneut durchzustarten. „Es gelang dem Piloten aus dem Baum zu starten und auf einer nahe gelegenen Wiese zu landen. Für den Notfall standen zehn Bergrettern bereit. Glücklicherweise mussten sie aber nicht tätig werden“, so Knöbel weiter.

 
Todtmoos: Einsatz im Höllbachtal 04. Oktober 2014

14-10-04_Todtmoos_1_kleinAm Samstagmittag rückten die Bergwachten Todtmoos und Bernau zu einem Notfall im Höllbachtal bei Görwihl aus. An den Wasserfällen war dort eine 20-jährige Frau gestürzt und hatte sich am Fuß verletzt. Mit der Gebirgstrage konnte die Patientin ca. 600 m aus dem Gelände transportiert werden. Mit einem geländegängigen Bergrettungsfahrzeug wurde sie anschließend zum Rettungswagen des DRK gebracht und notärztlich versorgt. Nach einer intensiven Abklärung konnte die Frau in ihre Unterkunft gefahren werden.

 
Gestürzte Mountainbikerin 30. September 2014

IMG_1061Die Bergwacht Münstertal wurden am Sonntag Mittag gegen 12.20 Uhr zu einem Unfall im oberen Ehrenstetter Grund, Richtung Kohlbühl alarmiert. Eine 31 Jahre alte Mountainbikerin war dort gestürzt und hatte sich stark schmerzende Gesichtsverletzungen zugezogen – ihr Helm hatte sie jedoch vor schwerwiegenden Kopfverletzungen geschützt.Nach Eintreffen an der Unfallstelle begannen die sechs Bergretter umgehend mit der Versorgung der Patientin. Ein anwesender Bergwachtarzt leitete zudem eine Schmerztherapie ein. Anschließend wurde die Patientin zum Gasthaus Kohlerhof gefahren. Dort erfolgte dann die Übergabe an den Schweizer Rettungshubschrauber Rega 2 aus Basel, der die Patientin in eine Freiburger Klinik flog.

 
Zwei Kletterunfälle am Battert 29. September 2014

IMG_0512_kleinAm vergangenen Wochenende kam es am Battert in Baden-Baden zu zwei Kletterunfällen. Gegen 13 Uhr stürzte am Samstag ein Kletterer im Bereich Frühstückswand aus knapp 7 Metern Höhe ab und erlitt schwere Verletzungen. Die Bergretter der Ortsgruppe Baden-Baden übernahmen die medizinische Erstversorgung und transportieren den Patienten mit der Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr aus dem Gelände. Ein Hubschrauber brachte den Verletzten in die Klinik. Am Sonntag Abend gegen 18.30 Uhr verletzte sich ein Kletterer beim Abseilen im Bereich der Hohen Wand am Sprunggelenk. Erneut versorgten die Baden-Badener Bergretter den Patienten und transportierten ihn mit der Unterstützung durch Kräfte der Feuerwehr aus dem Gelände.

 
Erfolgreiche Reanimation in Höchenschwand 27. September 2014

HoechenschwandSeptember2014Heute Vormittag wurde die Bergwacht Höchenschwand gegen 11 Uhr alarmiert. Ein 47 Jahre alter Kurgast war bei einem Spaziergang im Wald nach einer Anhöhe mit einem Herz-Kreislauf-Stillstand zusammengebrochen. Seine drei Begleiter begannen sofort mit der Reanimation und alarmierten den Notruf. Die Höchenschwander Bergretter fuhren mit zwei Fahrzeugen die Unfallstelle an und übernahmen vor Ort die Reanimation. Zudem kam ein Notarzt sowie ein Rettungswagen. Der Patient konnte schließlich erfolgreich reanimiert werden und wurde mit dem Schweizer Rettunghubschrauber Rega 2 in die Unklinik Freiburg geflogen.

 
Nächtlicher Einsatz in Freiburg 27. September 2014

FreiburgSeptember2014Zu einer Person mit Atemnot wurde die Bergwacht Freiburg in der Nacht von Freitag auf Samstag um 0.18 Uhr alarmiert. Im Bereich des Schlossbergs knapp 100 Meter vom Turm entfernt befand sich der Patient und dessen Begleiterin. Nach einer medizinischen Erstversorgung durch den Notarzt transportierten die Bergretter den Mitte Dreißigjährigen aus dem Gelände und übergaben ihn einem Rettungswagen.

 
Kletterer mit Rettungshubschrauber gerettet 10. September 2014

14-09-10_Albtal_1Die Bergwachten Höchenschwand und Bernau wurden heute Mittag zu einem Einsatz im Albtal alarmiert. An einem viel besuchten Kletterfelsen war ein Sportkletterer etwa 15 Meter in die Tiefe gestürzt. Dabei zog er sich schwerste Verletzungen zu. Bergretter übernahmen gemeinsam mit Notarzt und DRK-Rettungsdienst die Versorgung des Patienten und bereiteten eine Rettungsaktion mit der Winde des Hubschraubers vor. Auch die Feuerwehr Albbruck sowie die Höhenrettungsgruppe der Feuerwehr Waldshut-Tiengen waren vor Ort, um die Rettungsarbeiten zu unterstützen. Ein Bergretter führte schließlich gemeinsam mit dem Notarzt des Rega-Hubschraubers die Windenrettung in dem schwer zugänglichen Gelände durch. "Die Zusammenarbeit der Rettungskräfte, die alle fast zeitgleich an der Einsatzstelle eintrafen, hat hervorragend funktioniert. Das routinierte Zusammenspiel von Rega und Bergwacht, aber auch die Zusammenarbeit mit der Feuerwehr war vorbildlich", so Patrick Jakob von der Bergwacht Bernau.

 
Zwei Einsätze in der Wutachschlucht 09. September 2014

Archiv_1Am Samstag wurde die Bergwacht Wutach gegen 12.00 Uhr zu einer gestürzten Fahrradfahrerin gerufen. Die Frau war mit ihrem Fahrrad auf einer Probefahrt und stürzte bei einer Bremsung über den Lenker. Dabei zog sie sich Rückenverletzungen sowie vermutlich eine Fraktur des rechten Handgelenkes zu. Nach der Erstversorgung durch die Wutacher Bergretter wurde die Patientin an den Rettungswagen und Notarzt aus Bonndorf übergeben. Gegen 14.00 Uhr wurde die Bergwacht Wutach ein zweites Mal alarmiert. Dieses Mal wurde eine größere Schnittverletzung im Rettungssektor O in der Wutachschlucht gemeldet. Am Grillplatz bei der Schurhammerhütte hatt ein Wanderer unglücklich in ein Messer gegriffen, das im Tisch steckte. Dabei zog er sich eine etwa 1,5 cm tiefe und 5 cm lange Schnittwunde an der Hand zu. Nach der Erstversorgung durch die Bergretter wurde der Patient mit dem Geländewagen der Bergwacht zum ebenfalls alarmierten RTW aus Blumberg transportiert.

 
Bergwacht Furtwangen am Wochenende stark gefordert 08. September 2014

FurtwangenQuadSeptember2014Auch am Wochenende war die Bergwacht Furtwangen stark gefordert. Nach den zwei Einsätzen am Donnerstag wurden die Bergretter am Wochenende zum insgesamt fünften Mal innerhalb von vier Tagen alarmiert. Am Samstag wurden die Bergretter um 10.25 Uhr zu einer medizinischen Erstversorgung nach Vöhrenbach ins Luisenheim alarmiert. Um 13.13 Uhr ging die nächste Einsatzmeldung bei der Furtwanger Bergwacht ein. Eine Wanderin war in Triberg auf einem Wanderweg zum Hochseilgarten umgeknickt und hatte sich dabei das Sprunggelenk gebrochen. Nach einer medizinischen Erstversorgung der Patientin brachten die Bergretter sie mit einer Gebirgstrage zu der nächsten Straße. Dort wartete bereits ein Rettungswagen, der sie anschließend in die Klinik brachte.
Am Sonntag verunfallte gegen kurz nach 12 Uhr ein Quadfahrer. Er war in einer Kurve von der Straße abgekommen und den Abhang hinabgestürzt. Dabei hatte er sich einen dreifachen Bruch des Beines zugezogen. Bergretter seilten sich zu dem Verletzten ab und übernahmen die medizinische Erstversorgung. Auch der später eintreffende Notarzt musste von den Bergrettern in dem unwegsamen und steilen Gelände abgeseilt werden. Mit einer Gebirgstrage wurde der Patient dann unter Seilsicherung aus dem Gelände gerettet und an dann an den nachgeforderten Freiburger Rettungshubschrauber „Christoph 54“ übergeben.

 
22-Jährige steckt stundenlang in Felsspalte fest 04. September 2014

TribergSeptember2014Gestern Abend (03.09.2014) musste bei Triberg eine junge Frau in einer mehrstündigen Rettungsaktion aus einer Felsspalte befreit werden. Die 22-Jährige war beim Geocaching im Bereich des Dreikaiserfelsens mit ihren Beinen so unglücklich in die Felsspalte gerutscht, dass sie sich nicht mehr selbst befreien konnte und ihre Begleiter gegen 18 Uhr den Notruf absetzten. Die Feuerwehr Triberg rückte zunächst mit 15 Einsatzkräften aus und versuchte, die Frau alleine zu befreien. Starke Schmerzen der Patientin verhinderten dies jedoch. Da die Einsatzstelle zudem in schwer zugänglichem und felsdurchsetztem Gelände lag, wurde auf Drängen der DRK-Mitarbeiter vor Ort nach ca. zwei Stunden die Bergwacht Furtwangen alarmiert.
Acht Bergretter fuhren daraufhin mit zwei Fahrzeugen die Unfallstelle an und richteten vor Ort mehrere Sicherungen für die Rettungskräfte ein. Unter großem Aufwand konnten Notarzt und Rettungsassistent die Schmerzbekämpfung einleiten, sodass die Patientin schließlich gegen 22.30 Uhr aus der Spalte gerettet werden konnte. Die Bergretter transportierten die Frau mit einer speziellen Gebirgstrage aus dem Felsgelände und übergaben sie an einen Rettungswagen des DRK.
„Dieser sehr aufwändige Einsatz konnte nur durch das gute Zusammenspiel der Einsatzkräfte vor Ort erfolgreich bewältigt werden“, so Andreas Fehrenbach von der Bergwacht Furtwangen.

 
Lebensbedrohlicher Notfall am Siebenfelsen 03. September 2014

14-09-03_WaldkirchDie Bergwacht Waldkirch wurde am Mittwochvormittag zu einem Notfall bei Elzach-Yach alarmiert. Ein 80-jähriger Wanderer musste dort mit lebensbedrohlichen gesundheitlichen Problemen vom Notarzt medizinisch versorgt werden. Nach der Rettung aus dem schwer zugänglichen Gelände wurde der Patient mit einer Gebirgtrage auf einem Forstweg über 400 Meter bis zum wartenden Rettungswagen des DRK transportiert. Der Rettungshubschrauber Christoph 54 brachte den Mann schließlich in eine Klinik. Die Rettungskräfte waren in den vergangenen drei Wochen bereits dreimal in dieser Konstellation gemeinsam im Einsatz.

 
Mountainbiker lebensgefährlich verletzt 01. September 2014

HolzschlägermatteSeptember2014Am Samstagabend wurde die Bergwacht Freiburg zu einem schwerverletzten Mountainbiker alarmiert. Dieser war im Bereich der Holzschlägermatte auf einem Waldweg schwer gestürzt. Trotz eines Helmes zog sich der Mitte Zwanzigjährige dabei schwerwiegende Kopfverletzungen sowie Verletzungen im Bereich des Brustkorbs zu.
Neben der Bergwacht wurde ein Rettungswagen sowie der Freiburger Rettungshubschrauber „Christoph 54“ alarmiert. Der Hubschrauber landete neben dem Gasthaus Holzschlägermatte, von dort aus brachten Passanten den Notarzt und dessen Rettungsassistenten zu der Unfallstelle. Währenddessen liefen die Rettungskräfte des Rettungswagens das letzte Stück von der Straße zu Fuß. Nach einer medizinischen Erstversorgung des lebensgefährlich Verletzten transportierten die Freiburger Bergretter den Patienten aus dem Wald zu dem Rettungshubschrauber. Der verletzte Mountainbiker wurde in die Freiburger Uniklinik geflogen.

 
Steigende Einsatzzahlen unter der Woche – Forderung nach Konsequenzen 29. August 2014

FreistellungAugust2014Die Einsatzzahlen steigen – vor allem unter der Woche. Immer öfter müssen die ehrenamtlichen Bergretter ihren Arbeitsplatz verlassen und in den Einsatz gehen, ohne dass sie oder ihr Arbeitgeber hierfür eine Entschädigung oder Lohnfortzahlung erhalten. Jeder Einsatz ist in der Freizeit der Retter, die diese Fehlzeiten nacharbeiten müssen. Auf Dauer ist dies eine große Belastung der Retter, die immer größer wird.
Nach dem baden-württembergischen Feuerwehrgesetz müssen Arbeitgeber die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr im Einsatzfall von der Arbeit freistellen und diese erhalten weiterhin ihren Lohn bzw. eine Aufwandsentschädigung. Seit letztem Jahr gibt es in Bayern eine solche Regelung auch für die ehrenamtlichen Rettungsdienste wie die Bergwacht.
„Um den ehrenamtlichen Rettungsdienst zu stärken und langfristig zu sichern, ist unser Ziel eine Regelung wie im bayrischen Rettungsdienstgesetz, damit die ehrenamtlichen Retter den Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehren gleichgestellt werden. Auf Dauer wird sonst die Belastung der Bergretter – gerade in den bundesweit beworbenen Wandergebieten wie der Wutachschlucht – zu groß.“, fordert der Pressesprecher der Bergwacht Schwarzwald David Vaulont. Mehr Informationen zum Thema finden Sie im Beitrag des SWR.

 
Bergwacht gestern stark gefordert 29. August 2014

StuebenwasenAugust2014Zu mehreren Einsätzen wurde gestern die Bergwacht alarmiert. Auf dem Höhenweg Stübenwasen Richtung Feldberg übersahen zwei Radfahrer eine Bodenwelle und stürzten. Mit zwei Fahrzeugen fuhren die alarmierten Bergretter der Ortsgruppen Todtnauberg und Muggenbrunn zu der Unfallstelle und übernahmen die medzinische Versorgung der beiden. Während sich der eine Radfahrer lediglich Schürfwunden und leichteren Verletzungen zuzog, verletzte sich der andere schwer. Daher forderten die Bergrettter einen Rettungshubschrauber an. Mit Verdacht auf eine Wirbelsäulenverletzung und ein Schädelhirntrauma wurde der Schwerverletzte mit dem Schweizer Rettungshubschrauber „Rega 2“ in die Freiburger Uniklinik geflogen.
Währenddessen waren die Bergretter der Ortsgruppe Wutach im Dauereinsatz. Gegen 12 Uhr wurden sie zur ersten Verletzten gerufen. Eine ca. fünfzig bis sechzig Jahre alte Wanderin war im Bereich der Röthenbachschlucht gestürzt und hatte sich dabei das Bein gebrochen. Nach einer medzinischen Erstversorgung wurde die Patientin gerade mit der Gebirgstrage abtransportiert, als ein weiterer Alarm bei den Wutacher Bergrettern einging. Diese teilten sich daraufhin in zwei Teams auf.
Der 65-jährige Wanderer hatte sich bei einem Sturz eine Fraktur des Ellenbogengelenks sowie des Schlüsselbeins zugezogen. Zur Bekämpfung der sehr starken Schmerzen wurde ein Notarzt nachalarmiert.
Zwischenzeitlich war ein weiterer Alarm wegen eines häuslichen Notfalls in Blumberg eingegangen. Ein Kind hatte ein Waschmaschinentab gegessen. Da sämtliche Rettungswägen der Region anderweitig im Einsatz waren, machte sich ein Wutacher Bergretter gemeinsam mit einem ehrenamtlichen First-Responder auf den Weg zu dem jungen Patienten. Nach einer medizinischen Erstversorgung wurde er schließlich mit einem Rettungshubschrauber in die Klinik geflogen.

 
Vermisste Person gerettet 28. August 2014

TribergAugust2014Letzte Woche suchte die Polizei im Bereich Triberg nach einem 33 Jahre alten Mann. Durch einen Zeugenhinweis konnte der Vermisste schließlich gefunden werden. Dieser befand sich auf einem Felsvorsprung einer Felswand im Bereich Liemberg/Pappelntal in einer hilflosen Lage. Bergretter der Ortsgruppe Furtwangen retteten den Mann, der anschließend zur weiteren Behandlung in eine Klinik gebracht wurde.

 
Einsatz an der Küssaburg 26. August 2014

KuessaburgAugust2014Am Sonntag wurden die Bergwacht-Ortsgruppen Bernau und Höchenschwand von der Rettungsleitstelle Waldshut gegen 12 Uhr zu einer verunfallten Person auf der Burgruine in Küssaberg alarmiert. Ein 74 Jahre alter Besucher hatte auf Aussichtsplattform einen Krampfanfall erlitten. Daraufhin stürzte er und zog sich erhebliche Kopfverletzung zu. Als die 13 Bergretter eintrafen, wurde der Patient bereist vom Notarzt medizinisch versorgt. Ein Abtransport des Verletzten über die Treppe war bei den engen Aufgänge der Ruine nur sehr eingeschränkt möglich. Da dem Leistellendisponenten aufgrund seiner Ortskenntnis diese Schwierigkeiten bekannt waren, hatte er direkt die Bergwacht alarmiert. Gemeinsam mit der ebenfalls alarmierten Höhenrettungsgruppe der Feuerwehr Waldshut-Tiengen seilten die Bergretter den Verletzten außen an der Ruine ab. Der Patient wurde anschließend zum Rettungswagen gebracht, der ihn ins Krankenhaus fuhr.

 
Große Übung am Belchen 24. August 2014

BelchenuebungAugust2014Nach mehreren Unfällen am Belchen übten die drei umliegenden Ortsgruppen am Samstag bei Nebel und Regen die Rettung aus dem Gelände. Nachdem mehreren Ausbildungseinheiten am Vormittag wurden die rund 45 Bergretter aus Münstertal, Wieden und Schönau gegen kurz nach 16 Uhr zu zwei abgestüzten Personen auf der Nordseite des Belchen „alarmiert“. Zunächst war unklar, wo genau die Personen abgestürzt waren. Diese lagen circa 150 Meter von einander entfernt. Nachdem jeweils ein Bergretter sich zu dem Verletzten abgeseilt hatte und die Erstversorgung übernahm, wurde neben weiteren Rettern mit Gebirgstrage jeweils auch ein Notarzt abgeseilt. Die Patienten wurden anschließend per Flaschenzug beziehungsweise mit einer Fasersseilwinde aus dem steilen Gelände gerettet. Auf dem Weg angekommen, wurden sie dann bis zum Blechenhaus gebracht. Dort hätte dann der Rettungsdienst bei einem Realeinsatz die Patienten übernommen. Am Ende eines langen Tages zogen die Beteiligten ein positives Fazit bei einem gemeinsamen Essen im Belchenhaus.

Auch die Freistellung von ehrenamtlichen Helfern für Einsätze war Thema der Gespräche. Merkel würdigte hierbei die Unterstützung durch die Arbeitgeber und dankte den freiwilligen Helfern für ihr Engagement.

 
Angela Merkel besucht die Bergwacht in Bonn 20. August 2014

MerkelATVBundeskanzlerin Merkel informierte sich gestern bei ihrem Besuch des Bundesamtes für Katastrophenhilfe und Bevölkerungsschutz in Bonn über die Arbeit der Hilfsorganisationen in Deutschland. Dabei nahm sie auch auf einem Rettungs-ATV Platz und sprach mit Vertretern der Bergwacht Nordhein über aktuelle Themen des Bergrettungsdienstes. In einigen Bundesländern hat die Bergwacht keine Verankerung in den Rettungsdienstgesetzen, was die Arbeit dort deutlich erschwert.

„Während die Bergwacht Schwarzwald fest im Rettungsdienstgesetz des Landes Baden-Württemberg verankert ist und somit eine stabile Grundlage für ihre Arbeit hat, liegen den Kollegen in Nordrhein-Westfalen große Steine im Weg“, so Bergwacht-Pressesprecher David Vaulont.

Auch die Freistellung von ehrenamtlichen Helfern für Einsätze war Thema der Gespräche. Merkel würdigte hierbei die Unterstützung durch die Arbeitgeber und dankte den freiwilligen Helfern für ihr Engagement.

 
Gestürzte Wanderin 19. August 2014

ArchivT5WaldAm Sonntag wurde die Bergwacht Waldkirch gegen 15.30 Uhr zur Unterstützung des Rettungsdienstes zum Wolfshof in das Nonnenbachtal gerufen. Eine Wanderin war dort auf einem Wanderweg gestürzt und hatte sich eine Sprunggelenksluxaktion zugezogen. Bei Eintreffen der vier Waldkircher Bergretter wurde sie bereits vom Notarzt versorgt. Mit einer Gebirgstrage brachten sie die Patientin zum Rettungswagen.

Zu einer guten Wanderausrüstung gehört festes Schuhwerk, das die müde werdende Muskulatur unterstützt und so Verletzungen vorbeugt.

 
Notfall im Klettergarten 18. August 2014

HinterzartenKlettergartenDie Bergwacht Hinterzarten-Breitnau wurde heute zu einem internistischen Notfall in einem Klettergarten alarmiert. Ein Mann musste mit der Gebirgstrage aus dem Gelände transportiert und an den Rettungshubschrauber Christoph 54 übergeben werden. Der Rettungsdienst des DRK hatte den Patienten bereits notfallmedizinisch versorgt.

 
VAUDE Trans Schwarzwald 2014 17. August 2014

VaudeTrans2014Auch in diesem Jahr war die Bergwacht Schwarzwald für den Rettungsdienst während der fünf Etappen des Mountain Bike Rennens zwischen Pforzheim und Offenburg zuständig. Insgesamt waren ständig zwei Notärzte und ein Rettungsassistent, sowie vier Bergretter mit zwei geländegängigen Fahrzeugen im Einsatz. Während der fünf Etappe mussten mehrere Biker ins Krankenhaus gebracht werden, da sie sich schwerere Verletzungen zugezogen hatten. Außerdem wurden diverse Schürfwunden und kleinere Verletzungen im Zielbereich oder auf der Strecke von der Bergwacht versorgt.

 
Kinderferienprogramm mit der Bergwacht Höchenschwand 16. August 2014

Foto 2_1Probefahrt mit dem Rettungs-ATV, Anprobe der Ausrüstung eines Bergretters, Funkspiel, ...: Beim Kinderferienprogramm in Höchenschwand entdeckten heute zehn Kinder die Arbeit der Bergwacht. Dabei wurden ihnen nicht nur die Bergrettungswache und das Material in den Fahrzeugen gezeigt, auch eine echte Rettungsübung stand auf dem Programm. Mit Blaulicht und umfangreichem Equipment rückte die begeisterten Mädels und Jungs aus und versorgte einen Patienten. Viele haben gleich nach der Jugendbergwacht gefragt, in die Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren eintreten können. Mehr Informationen zur Jugendbergwacht der Bergwacht Schwarzwald gibt es hier.

 
Verletzte Holländerin bei kaltem Wetter 15. August 2014

AltglashuettenAugust2014Am Feldberg verletzte sich gestern eine ca. 40 Jahre alte Wanderin am Sprunggelenk. Gegen halb zwei Uhr wurden die Bergretter der Ortsgruppe Altglashütten alarmiert. Da die genaue Örtlichkeit zunächst unklar war, wurde zur Unterstützung noch die Ortsgruppe Hinterzarten alarmiert.
Schließlich konnte die verletzte Holländerin auf dem Emil-Thoma-Weg im Bereich Grüblesattel Richtung Felsenweg von den Altglashüttener Bergrettern gefunden werden. Diese übernahmen umgehend bei sehr kalten Bedinungen die Erstversorgung der Patientin und brachten sie mit einer Gebirgstrage zum Rettungswagen.

 
Mehrere Einsätze an einem Tag 13. August 2014

ArchivNotrufGleich mehrmals wurde die Bergwacht Wutach gestern alarmiert. Zunächst war ein Mann im Breich Eichberg bei Blumberg gestürzt. Der Italiener war mit einer italienischen und einer deutschen Wanderin unterwegs. Die Deutsche wollte Hilfe holen und musste zuvor kurz austreten. Nach ihrer Rückkehr fand sie die anderen beiden nicht mehr und suchte nach diesen. Um kurz vor 11 Uhr machten sich sieben Bergretter aus Wutach auf die Suche nach dem Verletzten. Dieser konnte trotz seiner Verletzung Richtung Achdorf laufen und wurde von dort mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht.
Die deutsche Wanderin meldete sich telefonisch und gab an in einem Steilhang zu stehen und weder vor, noch zurück zu können. Die Frau wurde schließlich im Bereich der Schleifenbachwasserfälle gefunden und konnte unter Seilsicherung unterverletzt gerettet werden.
Kurz nach der Rückkehr um 15 Uhr mussten die Bergretter erneut ausrücken. Eine 47 Jahre alte Frau musste mit einer Gebirgstrage gerrettet werden, da sie starke Wirbelsäulenprobleme hatte.

 
Erfolgreiche Suchaktion nach zwei Kindern 06. August 2014

FeldbergSuchaktionAugust2014Die Bergwacht Schwarzwald wurde gestern Mittag um kurz nach halb drei zur Suche nach zwei vermissten Kindern alarmiert. Ein 14 Jahre altes Mädchen und ihr 9-jähriger Bruder waren gemeinsam mit ihren Eltern am Feldberg unterwegs. Als die Eltern die Kinder aus den Augen verloren, suchten sie zunächst selbst. Nach etwa anderthalb Stunden vergeblicher Suche wählten sie dann den Notruf. Umgehend machten sich Bergretter der Ortsgruppen Hinterzarten und Altglashütten mit zwei Fahrzeugen und einem Quad auf die Suche nach den beiden Vermissten. Nach knapp einstündiger Suche wurden die Kinder gefunden, die zwischenzeitlich zurück in Richtung Auto gelaufen waren.

 
Landesjugendzeltlager 2014 02. August 2014

Jugendzeltlager_2014Über 80 Teilnehmer folgten am vergangenen Wochenende der Einladung der Bergwacht Obertal zum Landesjugendzeltlager 2014. Das Programm war mit Seilrutschen, Lagerfeuer, Schwimmbadbesuch und zahlreichen weiteren Aktivitäten auch in diesem Jahr wieder spannend. "Die Kinder und Jugendlichen waren begeistert dabei. Dass so viele Kinder und Jugendliche aus dem gesamten Schwarzwald mit ihren Betreuern nach Obertal gekommen sind, freut uns dabei am meisten. Über Nachwuchssorgen können wir uns also nicht beschweren", so Landesjugendleiterin Petra Bernauer.

 
Anaphylaktischer Schock und Sprunggelenksluxation 01. August 2014

Landung Rega 2Die Bergwacht Schönau wurde am Freitag zweimal alarmiert. Ein 69 Jahre alter Wanderer war am Nonnenmattweiher in Folge eines anaphylaktischen Schocks kollabiert. Die Kräfte des ebenfalls alarmierten Rettungswagen waren bereits vor Ort und versorgten den Patienten. Dieser wurde von den Bergrettern mit einer Gebirgstrage abtransportiert.
Wenig später kam eine Wanderin vom Weg ab und stürzte ca. 10 Meter einen Hang hinab. Dabei hatte sich die Ende 50-Jährige eine Sprunggelenksluxation zugezogen. Für die Rettung aus dem absturztgefährdeten Gelände wurde die Ortsgruppe Wieden hinzualarmiert. Mit einer Gebirgstrage brachten die Retter mit Unterstützung durch die Freiwillige Feuerwehr die Verletzte zu einer Lichtung, auf der der Schweizer Rettungshubschrauber „REGA 2“ gelandet war, der sie anschließend in die Klinik flog.

 
Forstunfall im steilen Gelände 31. Juli 2014

SChönau_14-07-31Ein Waldarbeiter musste am Donnerstag nach einem Unfall im Steilgelände gerettet werden. Der Mann hatte sich bei Holzerntearbeiten verletzt. Nach der medizinischen Versorgung wurde der Patient mit der Gebirgstrage gerettet. Einsatzkräfte der Bergwacht richteten dafür in der Schneise des Seilkrans eine 100 Meter lange Seilsicherung ein. Neben zehn Einsatzkräften der Bergwacht Schönau waren auch die Feuerwehren Schönau und Fröhnd, ein Rettungswagen des DRK sowie eine Notärztin im Einsatz.

 
Unfall auf der Coasterbahn in Todtnau 30. Juli 2014

Todtnau_14-07-30Gegen 16:20 Uhr wurden die Bergwachten Todtnau, Todtnauberg und Muggenbrunn am Mittwoch zu einem Notfall an der Coasterbahn am Hasenhorn alarmiert. Eine Person war auf einen vorausfahrenden Schlitten aufgefahren und hatte sich dabei schwere Verletzungen zugezogen. Nach der Versorgung durch einen Notarzt wurde der Patient von der Bahn gerettet und mit dem Rettungswagen in eine Klinik gebracht.

 
Vermisster Pfadfinder in Wieden gefunden 29. Juli 2014

Nachteinsatz_kleinEin 16-jähriger Pfadfinder aus Nordrhein-Westfalen löste gestern Abend eine Suchaktion durch Bergwacht, Feuerwehr und Polizei aus. Der Jugendliche hatte sich gegen 22:30 Uhr nach einem Streit von seiner Gruppe getrennt und wurde daraufhin als vermisst gemeldet. Einsatzkräfte konnten ihn in der Nacht in einer Gartenhütte am Ortsrand finden und wohlbehalten zur Gruppe zurückbringen.

 
Große Suche am Belchen 28. Juli 2014

BelchenSucheJuli2014Die Bergwacht Schwarzwald wurde am Sonntag gegen 14 Uhr zu einem Sucheinsatz alarmiert. Wanderer hatten im Bereich des Belchens am Samstag und auch am Sonntag einen Mann gesehen, auf den die Personenbeschreibung des seit Freitag vermissten 62-jährigen Mann aus Kollnau passte.
Die Rettungshundestaffel und rund 60 Bergretter der Ortsgruppen Schönau, Wieden und Münstertal, Muggenbrunn, Todtnauberg sowie Sulzburg beteiligten sich an dem Sucheinsatz rund um den Belchen. Gegen 23 Uhr wurde die Suche erfolglos eingestellt.

 
Notfall in der Ravennaschlucht 19. Juli 2014

Ravenna_14-07-18Die Bergwacht Hinterzarten-Breitnau wurde gestern zu einem Notfall in der Ravennaschlucht alarmiert. Ein Wanderer war dort gegen 13:30 Uhr auf einer steilen Treppe gestürzt und hatte sich dabei Verletzungen am Kopf zugezogen. Die gleichzeitig eintreffenden Rettungskräfte von DRK und Bergwacht konnten den Patienten zügig versorgen und mit der Gebirgstrage zum Rettungswagen transportieren.

 
Mountainbikeunfall in Schönau 17. Juli 2014

Schoenau170714Um 15.15 Uhr wurden die Bergretter der Ortsgruppe Schönau mit der Piepsermeldung „Verkehrsunfall, Fahrradsturz, Schulterlux“ alarmiert.
Zum Zeitpunkt der Alarmierung waren keine DRK-Kräfte verfügbar, so dass die Notärztin umgehend als Unterstützung die Bergwacht nachgefordert hatte. Die Radfahrerin hatte sich bei einem Sturz die Schulter luxiert. Nach der Schmerzbekämpfung und Extremitäten-Schienung wurde die Patientin an den zwischenzeitlich am Unfallort eingetroffenen Rettungswagen übergeben.

 
Mountainbikeunfall am Feldberg 17. Juli 2014

IMG_3121_ohne_Angehörigen_kleinDie Bergwacht Hinterzarten-Breitnau wurde heute Nachmittag gegen 16 Uhr zu einem Notfall nördlich des Feldbergs alarmiert. Da der genaue Unfallort in dem weitläufigen Wander- und Mountainbikegebiet zunächst jedoch nicht genau lokalisiert werden konnte, gestaltete sich die Anfahrt der Rettungskräfte schwierig. Einsatzkräfte der Bergwacht konnten den Patienten schließlich finden und die notfallmedizinische Versorgung einleiten. Der Patient, der mit dem Mountainbike unterwegs war und über Atemstörungen klagte, wurde schließlich an den straßengebundenen Rettungsdienst des DRK und an den Notarzt aus Freiburg übergeben und in eine Klinik gebracht.

 
Mountainbikerennen in Bad Wildbad 13. Juli 2014

MbrennenBadWildbadJuli14Am Wochenende betreuten die Bergwacht Ortsgruppen Karlsruhe und Pforzheim ein Mountainbikerennen in Bad Wildbad. Insgesamt 18 Bergretter betreuten die Deutschen Hobbymeisterschaft Downhill im Rahmen des iXS German Downhill Cups an der rund 330 Sportlerinnen und Sportler teilnahmen.
Neben einigen kleineren Blessuren, zogen sich an den drei Tagen insgesamt 20 Fahrer schwerere Verletzungen zu und mussten von den Einsatzkräften – teilweise mit notärztlicher Unterstützung – versorgt und aus dem Gelände gerettet werden. Der Einsatz an der Downhillpiste und der Abtransport der Patienten aus dem steilen Gelände war körperlich sehr anspruchsvoll und herausfordernd für die Bergretter. Dabei wurden sie von dem DRK Ortsverein Oberes Enztal unterstützt, der mit 14 Helferinnen und Helfern und sechs Einsatzfahrzeugen bei dem Mountainbikerennen dabei war.
Viel Lob gab es von den Fahrern für unsere Transporte und Versorgungen im Gelände.

 
Große Waldbrandübung 12. Juli 2014

WaldbranduebungJuli2014Eine große Waldbrandübung fand am Samstag im Bereich Rinken/Zastler statt. Dem Szenario zufolge kam es bei Unwetter mit Blitzschlag zu mehrere Waldbränden. Während über 200 Feuerwehrleute aus der gesamten Region die Feuer bekämpften, suchten insgesamt 21 Kräfte des DRK Hinterzarten, der Rettungshundestaffeln Freiburg und Hochschwarzwald sowie 23 Bergretter aus Hinterzarten, Altglashütten und Freiburg nach neun vermissten Jugendliche im Bereich Hinterwaldkopf. Dabei wurden sie durch den Einsatzleitwagen der Bergwacht unterstützt.

 
UVV-Tag Forst 10. Juli 2014

IMG_4535Nirgendwo in Deutschland passieren jährlich so viele Unfälle wie in den Staatswäldern Baden-Württembergs. Das Forstamt Freiburg hat deshalb einen ganzen Tag rund um das Thema Arbeitssicherheit organisiert. Dabei informierten sich alle Angestellten über aktuelle Themen und trainierten an verschiedenen Stationen das sichere Arbeiten im Forst. Gemeinsam mit der Bergwacht übten sie die Abläufe der Rettungskette Forst und die Versorgung und Rettung eines schwerverletzten Patienten aus dem Gelände. "Der sehr realistisch spielende Patient und die große Praxisnähe haben unsere Mitarbeiter beeindruckt und gezeigt, wie wichtig eine frühzeitige Alarmierung der Rettungskräfte ist", so die stv. Amtsleiterin Nicole Schmalfuß.

 
Sicher im Sattel 07. Juli 2014

Obertal_SicherImSattelIm Rahmen der Aktion „Sicher im Sattel“ des Verkehrskommissariats Pforzheim legte am Sonntag eine Motorradausfahrt bei der Bergwacht Obertal einen Zwischenstopp ein. In diesem Jahr nahmen ca. 110 Kräder an der Veranstaltung teil, so dass die Bergretter knapp 150 Gäste am Ruhestein zu betreuen hatten. Es gab Würste und Steaks vom Grill und selbstgebackenen Kuchen.
Nach der Verpflegung gab es eine kleine Übung, bei der die Bergretter zeigten, wie ein Motorradfahrer aus unwegsamem Gelände abtransportiert wird. Die Übung kam bei den Teilnehmern sehr gut an.

 
Erfolgreiche Sommerprüfung 06. Juli 2014

Sommerpruefung2014Notfallmedizin in Theorie und Praxis, Rettungstechnik, Naturschutz, Seil- und Knotenkunde, ...: Die Teilnehmer der Dienstprüfung am vergangenen Samstag hatten anspruchsvolle Aufgaben zu bewältigen. Mit großem Erfolg konnten wieder zahlreiche Anwärter ihre zweijährige Ausbildungszeit beenden und sind nun aktive Bergretterinnen oder Bergretter. Damit stehen ihnen eine Reihe von Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten offen. So können sie Spezialistenausbildungen (z.B. zum Luftretter, Seilbahnretter oder Höhenretter) durchlaufen oder weitere Qualifikationen erlangen (Ausbilder, Einsatzleiter, ...). Wir freuen uns, dass erneut so viele Teilnehmer zur Prüfung angetreten sind und gratulieren allen neuen aktiven Bergretterinnen und Bergrettern ganz herzlich zum erfolgreichen Abschluss ihrer Ausbildung!

 
Sturz beim Kirschenpflücken 04. Juli 2014

Wutach_KirschpflueckersturzDie Bergwacht Wutach wurde am Freitag zu einem ca. 70 Jahre alten Verletzen bei Lausheim gerufen. Der Mann war beim Kirschenpflücken aus knapp drei Metern Höhe von der Leiter gestürzt und hatte sich dabei verschiedene Verletzungen zugezogen. Mit starken Schmerzen und neurologischen Ausfällen lag der Mann in einem Feld und wurde von den vier Bergrettern erstversorgt. Nachdem der später eingetroffene Notarzt den Verletzten behandelt hatte, wurde dieser mit dem Rettungshubschrauber Christoph 45 aus Friedrichshafen in die Klinik nach Villingen-Schwenningen geflogen.

 
Letztes Fotoshooting für den neuen Bergwacht-Flyer 03. Juli 2014

Belchen_Fotoshooting_14-07-03_kleinEiner der schönsten Plätze im Schwarzwald war heute die Location für das letzte Fotoshooting zum neuen Bergwacht-Flyer. Auf dem Belchen kamen alle Einstellungen in den Kasten, die noch gefehlt haben, unter anderem das Titelbild. Die neuen Flyer erscheinen noch im Juli!

 
Sucheinsatz bei Nacht in der Wutachschlucht 26. Juni 2014

Nachteinsatz_kleinDie Bergwacht Wutach wurde gestern Abend gegen 21:30 Uhr zu einem Sucheinsatz in der Wutachschlucht alarmiert. Zwei 55 und 73 Jahre alte Wanderinnen aus der Schweiz und Frankreich wurden auf einer Tour von der Dunkelheit überrascht und verirrten sich daraufhin in der weitläufigen Schlucht. "Wir sind sofort mit zwölf Bergrettern ausgerückt und haben die Suche eingeleitet. Der immer wieder abbrechende Handyempfang zu den Vermissten erschwerte die Suche zusätzlich", so Lothar Schmidt von der Bergwacht Wutach. Zum Einsatz kam auch umfangreiches Beleuchtungsmaterial, das die Bergwacht für Einsätze dieser Art vorhält. Kurz nach Mitternacht konnten beide Frauen unverletzt in einem Waldstück gefunden werden.

 
Einsatz für die Bergwacht Obertal 23. Juni 2014

1622463_678129785599103_3628206401462640730_oZu einem schweren Verkehrsunfall kam es gestern Mittag auf der L 92 zwischen Zuflucht und Oppenau. Zwei Motorradfahrer waren auf der kurvenreichen Strecke kollidiert und hatten sich dabei schwerer verletzt. Die Bergwacht Obertal traf als erstes Rettungsmittel an der Unfallstelle ein und übernahm die notfallmedizinische Versorgung. "Die Bergrettungswache Ruhestein ist jeden Sonntag besetzt. Außerhalb dieser Zeiten sind unsere Einsatzkräfte per Meldeempfänger erreichbar und können so im Bereich des neuen Nationalparks Schwarzwald schnelle Hilfe leisten", so Harald Dieterle von der Bergwacht Obertal.

 
Bergwacht zu Gast in Berlin 22. Juni 2014

10393872_645084985586190_6712907357839964038_nAuf Einladung von Frau Gabriele Schmidt MdB war die Bergwacht Wutach von Mittwoch bis Samstag zu Gast in Berlin. Neben der Besichtigung zahlreicher Sehenswürdigkeiten gab der Besuch auch Gelegenheit zu politischen Gesprächen in der Bundeshauptstadt. "Als ehrenamtlich Tätige sind Sie eine große Stütze unserer Gesellschaft. Mit der Sicherstellung des Bergrettungsdienstes tragen Sie gerade im ländlichen Raum ganz wesentlich zur Lebensqualität bei und verdienen deshalb eine größere Anerkennung", so Schmidt beim Gespräch im Bundestag. Neben einer deutlich stärkeren Unterstützung durch das Land Baden-Württemberg wünscht sich die Bergwacht Schwarzwald auch veränderte Rahmenbedingungen von Seiten des Bundes. "Laut SGB V. können bei Notfalleinsätzen nur Transportleistungen abgerechnet werden. Für etwa 500 unserer 1500 Einsätze pro Jahr erhalten wir daher keinerlei Entschädigung, da wir hier nur medizinische Hilfe leisten, die Patienten aber nicht abtransportieren", so der stellvertretende Landesvorsitzende der Bergwacht Adrian Probst. Die Bergwacht bedankt sich bei Frau Schmidt MdB herzlich für die Einladung nach Berlin und die Unterstützung bei der anspruchsvollen ehrenamtlichen Arbeit!

 
Neues Kapitel alpiner Rettungsgeschichte 21. Juni 2014

4d304c3469Die Bergwacht Bayern hat mit großer, auch internationaler Unterstützung den verunfallten Höhlenforscher Johann Westhauser nach zwölf Tagen aus der Riesending-Höhle gerettet. Zu dieser großartigen Leistung der zahlreichen ehrenamtlichen Kollegen aus Bayern gratulieren wir ganz herzlich! Der Bayrische Rundfunk strahlte gestern Abend eine Dokumentation über den Rettungseinsatz mit mehr als 700 Helfern aus, der auch Blicke hinter die Kulissen gewährt.

 

Foto: Bergwacht Bayern

 
Erfolgreicher Kompaktkurs Notfallmedizin 2014 16. Juni 2014

-Nach zehn Tagen intensiver Ausbildung ging gestern der Kompaktkurs Notfallmedizin zu Ende. In vielen Theorieeinheiten und noch mehr praktischen Fallbeispielen machten sich die Teilnehmer fit für den Bergrettungsdienst. "Die Zeit in der Kaserne Fahl war genial! Mir hat nicht nur die gute Ausbildung gefallen, sondern auch der Spaß drumrum und dass wir ein super Team geworden sind", so Teilnehmerin Georgina Treisch. Bei der Abschlussübung am Samstag, bei der gemeinsam mit Feuerwehr und DRK über 60 Personen mitwirkten, bewiesen die Kursteilnehmer eindrucksvoll ihr Können. Bilder zum Kurs finden Sie auf unserer Facebookseite.

 
Gestiegene Anzahl an Bergunfällen im Schwarzwald 11. Juni 2014

Zastler5_14-06-08Nach einem milden Winter ist die Bergwacht im Schwarzwald derzeit bei vielen Bergunfällen gefordert. Während im Vergleichszeitraum 2013 circa 50 Notfälle bearbeitet werden mussten, rückten die Einsatzkräfte in diesem Frühjahr bereits zu mehr als 100 Notfällen aus. Darunter waren auch eine Reihe aufwendiger Einsätze. Unter anderem das ideale Freizeitwetter lockt derzeit sehr viele Besucher in den Schwarzwald. Dass dabei vor allem in den Hochlagen auch alpine Gefahren zu beachten sind, ist vielen jedoch kaum bekannt. Die Bergwacht empfiehlt daher, sich in der freien Natur und im Gebirge nur gut ausgerüstet, vorbereitet und seinen persönlichen Fähigkeiten entsprechend zu bewegen. Mehr Informationen zu diesem Thema finden Sie im Beitrag von TV Südbaden.

 
Bergwacht über Pfingsten stark gefordert 10. Juni 2014

14-06-08Während der Pfingstfeiertage war die Bergwacht im Schwarzwald stark gefordert. Dabei rückten die Einsatzkräfte zu verschiedensten Notfällen aus. So musste im Zastler Loch eine abgestürzte Wanderin Loch gerettet und mit einem Hubschrauber der Rega in eine Klinik geflogen werden. Entlang der Schwarzwaldhochstraße rückte die Bergwacht Karlsruhe zu mehreren Motorradunfällen aus und leistete auch bei hitzebedingten Schwächeanfällen Hilfe. In der Wutachschlucht war die Bergwacht bei zwei Notfällen parallel im Einsatz und rettete einen wanderer und einen Mountainbiker. Nur noch tot konnte ein Motorradfahrer von der Bergwacht Altglashütten bei Lenzkirch geborgen werden. Ebenfalls zu Motorradunfällen rückte die Bergwacht Wieden im Landkreis Lörrach aus.

 
20 neue Seilbahnretter ausgebildet 05. Juni 2014

Worel (8)_kleinNicht nur im Winter sind im Schwarzwald die Seil- und Sesselbahnen in Betrieb. Auch im Sommer befördern viele Bergbahnen zahlreiche Gäste auf die Gipfel. Junge Einsatzkräfte und Bergretter, die bisher noch keinen Lehrgang zum Thema Seilbahnrettung besuchen konnten, hatten am Mittwochabend die Möglichkeit, intensiv zu üben und sich auf mögliche Szenarien vorzubereiten. An der 2er-Sesselbahn in Todtnau-Fahl wurden alle Abläufe und Rettungstechniken trainiert. 20 neue Seilbahnretter sind nun einsatzbereit.

 
Zwei Gleitschirmflieger stürzen zeitgleich in Baum 02. Juni 2014

DSC_0125_2_kleinGestern Nachmittag wurden die Bergwachten Todtnauberg, Muggenbrunn und Freiburg zu einem außergewöhnlichen Einsatz alarmiert. Eine 24-jährige Frau und ihr 23-jähriger Freund waren im Langenbachtal zeitgleich mit ihren Gleitschirmen abgestürzt. Beide Piloten blieben etwa 200 Meter von einander entfernt in Bäumen hängen und konnten unverletzt durch die Einsatzkräfte gerettet werden. "Beim Eintreffen an der Unfallstelle waren wir auch kurz erstaunt. Da aber drei Bergwachten vor Ort waren, konnten wir die Personen sehr schnell zum Boden abseilen", so Stefan Schaake von der Bergwacht Freiburg.

 
Unfall mit Quad im Nordschwarzwald 01. Juni 2014

Quad_14-06-01Die Bergwacht Ortsgruppen Karlsruhe und Obertal wurden heute Vormittag zu einem Einsatz an der Omerskopfstrasse gerufen. Ein ca. 40-50 Jahre alter Mann war in einer Kurve mit seinem Quad gegen die Leitplanke gefahren. Durch den Aufprall wurde der Mann über die Leitplanke knapp fünf Meter den Abhang hinab geschleudert. Mit einer Unterschenkelfraktur und Verdacht auf eine Lendenwirbelverletzung wurde der Patient von den Bergrettern zur Straße gebracht und dort an einen Rettungshubschrauber übergeben.

 
Schwerer Motorradunfall bei Furtwangen 31. Mai 2014

Furtwangen_14-05-29_kleinBei einem Motorradunfall bei Furtwangen wurden am Donnerstagabend vier Personen verletzt, zwei davon schwer. In einer Kurve waren zwei Motorräder frontal kollidiert. Die Bergwacht Furtwangen, die als Notarzt-Zubringer als erstes an der Unfallstelle eintraf, leitete umgehend die notfallmedizinische Versorgung ein. Mit zwei Rettungswagen und dem Hubschrauber Christoph 11 aus Villingen-Schwenningen wurden die Patienten in eine Klinik gebracht.

 
Abgestürzte Frau nach 3-stündiger Suche gerettet 30. Mai 2014

IMG_1211_kleinDie Bergwachten Muggenbrunn und Todtnauberg wurden heute Mittag zu einem Einsatz im Bereich Stübenwasen alarmiert. Eine Wanderin war dort weit abseits der Wege unterwegs und hatte in einem steilen Waldstück den Halt verloren. Sie stürzte daraufhin etwa 10 Meter ab und konnte sich an einem kleinen Felsvorsprung halten. Da die Lage der Einsatzstelle völlig unklar war, suchten die Einsatzkräfte circa drei Stunden lang das sehr steile, unerschlossene Waldgebiet ab. Unterstützt wurde die Bergwacht dabei von einem Polizeihubschrauber, der einen Bergretter für die Suche aus der Luft aufnahm. Nachdem die Frau gefunden werden konnte, wurde sie unter Seilsicherung gerettet und mit Verdacht auf eine Unterkühlung und Erschöpfung in eine Klinik gebracht. Weitere Informationen in der Pressemitteilung.

 
Kompaktkurs Rettung 2014 27. Mai 2014

P1010143_kleinDie Rettung verletzter Personen aus unwegsamem und absturzgefährlichem Gelände gehört zu den Kernaufgaben der Bergwacht. Damit im Ernstfall jeder Handgriff sitzt, ist viel Training erforderlich. Im Bereich der Bergrettungswache Unterstmatt im Nordschwarzwald fand deshalb am Wochenende ein Kompaktkurs statt, bei dem verschiedene Rettungsverfahren intensiv geübt werden konnten. Vor allem angehende Prüfungsteilnehmer stellten ihr Können dabei zur Freude der Ausbilder und Organisatoren unter Beweis. Während die Teilnehmer hier ordentlich ins Schwitzen gerieten, waren am Feldberg Bergretter auf den letzten Schneefeldern unterwegs. Nach dem letzten Einsatz im Schnee Anfang Mai verabschiedet sich der Winter nun auch im Hochschwarzwald endgültig.

 
Gleitschirmflieger in Fröhnd abgestürzt 26. Mai 2014

Gleitschirm_Fröhnd_kleinNachdem das Ausbildungswochenende der Bergwacht Schönau bereits am Samstag durch einen Einsatz am Belchen unterbrochen worden war, rückten die Einsatzkräfte am Sonntag erneut aus. In Fröhnd war ein Gleitschirmflieger in einem knapp 10 Meter hohen Baum hängengeblieben. Der 34-jährige Pilot konnte schnell und unverletzt gerettet werden. Auch der Gleitschirm konnte anschließend durch die Bergwacht geborgen werden.

 
Erneut Wanderin am Belchen abgestürzt 25. Mai 2014

Absturz_Belchen_14-05-24_kleinAm Samstag kam es auf dem Belchen erneut zu einem Absturz. Eine 65-jährige Wanderin verlor auf der Nordseite des Berges den Halt und stürzte circa 25 Meter den Hang hinab. "Die Frau zog sich dabei Frakturen am Bein und Oberarm zu", so Andreas Steiger von der Bergwacht Schönau. Einsatzkräfte der Bergwacht, die im Rahmen einer Ausbildung unweit der Unfallstelle tätig waren, wurden gegen 12 Uhr alarmiert. Nach der Rettung aus dem steilen Gelände wurde die Patientin mit einer Gebirgstrage zum Landeplatz des Rettungshubschraubers Christoph 11 gebracht und in eine Klinik geflogen.

 
Festival der Jugend im Schwarzwaldverein 24. Mai 2014

Foto 3_kleinKinder und Jugendliche aus dem gesamten Schwarzwald treffen sich an diesem Wochenende in Breitnau zum Jugendfestival des Schwarzwaldvereins. Im 150. Vereinsjahr stehen dabei spannende Aktivitäten und Ausflüge in die Umgebung auf dem Programm. Heute hatte eine Gruppe die Gelegenheit, der Bergwacht Hinterzarten-Breitnau über die Schulter zu schauen und live zu erleben, was Bergretter können müssen. In der Ravennaschlucht ging es zum Beispiel auf einer Seilrutsche über die Schlucht und mit dem ATV ging es ins Gelände. Der Schwarzwaldverein, mit knapp 70.000 Mitgliedern zweitgrößter Wanderverband in Deutschland,ist langjähriger Partner der Bergwacht Schwarzwald. Wir gratulieren daher schon jetzt zum 150-jährigen Bestehen und freuen uns auf tolle Veranstaltungen im Jubiläumsjahr!

 
Techniklehrgang auf dem Kandel 21. Mai 2014

DSC_3232_kleinIn den vergangenen Wochen war die Bergwacht bei mehreren Gleitschirmfliegerabstürzen gefordert. Oft bleiben die Piloten dabei in hohen Baumwipfeln hängen, da eine Notlandung dort ohne Verletzungen gelingen kann. Die Einsatzkräfte der Bergwacht müssen für solche Rettungen gut vorbereiten sein. Das sichere Aufsteigen und Abseilen am Baum sowie der Aufbau geeigneter Sicherungsmaßnahmen am Boden erfordern viel Training. Am vergangenen Wochenende fand auf dem Kandel daher wieder der jährliche Techniklehrgang zu diesem Thema statt, wo bei bestem Sommerwetter ausgiebig geübt werden konnte.

 
Bergwacht in der SWR-Landesschau 20. Mai 2014

SWR_LandesschauMirko Friedrich von der Bergwacht Schwarzwald war heute Abend Studiogast in der Landesschau Baden-Württemberg. Im Beitrag erzählt er von Einsätzen und Aufgaben der Bergwacht und berichtet, welche Gefahren im Schwarzwald immer wieder unterschätzt werden. Die Sendung im SWR-Fernsehen finden Sie online in der Mediathek.

 
Dauereinsatz am Sonntagnachmittag 18. Mai 2014

Höfener_HütteDie Bergwacht war am Sonntagnachmittag bei mehreren Notfällen gefordert. Gegen 15 Uhr musste nahe der Höfener Hütte ein gestürzter Mountainbiker mit Schulterverletzungen versorgt und abtransportiert werden. Fast zeitgleich rückte die Bergwacht Waldkirch zu einem Einsatz im Glottertal aus. Eine Wanderin hatte sich dort bei einem Sturz Sprunggelenksverletzungen zugezogen und musste nach einer längeren Suche gerettet werden. Die Bergwacht Altglashütten wurde gegen 17:30 Uhr zu einem Notfall in Titisee-Neustadt alarmiert. Eine 50-jährige Gleitschirmfliegerin war im Bereich Hochfirst abgestürzt und in einem Baum hängengeblieben. Beim Versuch, sich selbst aus der misslichen Lage zu befreien, stürzte sie aus einer Höhe von ca. 12 m ab und verletzte sich dabei schwer. Mit der Rettungswinde eines Rega-Helikopters konnte die Patientin aufgenommen und in eine Klinik geflogen werden. Im Einsatz war auch ein Rettungsspezialist Helikopter der Bergwacht, der in Freiburg-Kappel vom Hubschrauber aufgenommen und an die Einsatzstelle geflogen wurde. Wenig später rückte die Bergwacht Freiburg zu einem Unfall bei Oberried aus, wo sich ein Spaziergänger Knieverletzungen zugezogen hatte. Auf der 1,5 km langen Strecke bis zur Straße mussten dabei auch Seilsicherungen eingesetzt werden.

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Nachteinsatz in Todtnau 17. Mai 2014

IMG_5862_kleinBeim Abstieg von einer Berghütte stürzte in der Nacht auf Samstag ein Mitte 20-Jähriger bei Todtnau. Gegen 4:40 Uhr wurde die Bergwacht Todtnau alarmiert und traf kurze Zet später bei dem Patienten ein. Mit einer Gebirgstrage konnte der Mann zur Straße transportiert und an den Rettungswagen des DRK übergeben werden.

 
Freie Stelle im Bundesfreiwilligendienst 15. Mai 2014

BFD_Logo300Nichts erfüllt mehr, als gebraucht zu werden. Deutschlandweit setzen sich deshalb Bundesfreiwilligendienstleistende aktiv für unsere Gesellschaft ein. Auch die Bergwacht Schwarzwald bietet Freiwilligen die Möglichkeit, in einem spannenden Umfeld Verantwortung zu übernehmen und wertvolle Erfahrungen zu sammeln. Aktuell ist eine Stelle ab September/Oktober 2014 zu besetzen. Weitere Informationen zum BFD bei der Bergwacht finden Sie hier.

 
Tödlicher Absturz bei Blumberg 14. Mai 2014

IMG_0512_kleinZu einem tödlichen Wanderunfall kam es heute Nachmittag bei Blumberg im Schwarzwald-Baar-Kreis. Ein 66-jähriger Mann, der auf dem Schluchtensteig unterwegs war, kam von dem nassen und schlammigen Pfad ab und stürzte knapp 40 Meter in die Tiefe. Jede Hilfe von Rettungsdienst, Notarzt und Bergwacht kam dabei zu spät. Einsatzkräfte der Bergwacht Wutach konnten unter Seilsicherung nur noch die Totenbergung übernehmen. Neben einem Rettungshubschrauber der DRF waren auch die Feuerwehr sowie die Polizei vor Ort.

 
Einsatz in der Wutachschlucht 14. Mai 2014

IMG_1061Die Bergwacht Wutach wurde am Montag um 14:45 Uhr zu einem Notfall im Rettungssektor Q alarmiert. Ein Wanderer war dort auf einer kleinen Felstreppe gestürzt und hatte sich Verletzungen am Sprunggelenk zugezogen. Aufgrund der Regenfälle der vergangenen Tage waren die Pfade und Treppen in der Schlucht sehr nass und schlammig, was auch den Abtransport erschwerte. Nach einer Erstversorgung vor Ort durch Bergwacht, Notarzt und Rettungsdienst konnte der Patient gegen 17 Uhr in eine Klinik gebracht werden. Insgesamt waren sieben Bergretter im Einsatz.

 
43-jährige Joggerin gerettet 13. Mai 2014

10322445_624288740999148_9016088826609376691_nDie Bergwacht Schönau wurde gestern um 16:45 Uhr zu einer Personensuche alarmiert. Vermisst wurde eine 43-jährige Joggerin, die zwischen Belchen und Neuenweg vermutlich erschöpft die Orientierung verloren hatte. Angehörige alarmierten daraufhin die Bergwacht über den Notruf 112. Während die Bergretter anfuhren, kam die Rückmeldung, dass die Frau zwischenzeitlich aufgefunden worden war und sich bereits bei den oberen Belchenhöfen in Neuenweg befand. Die Retter der Bergwacht übernahmen umgehend die medizinische Erstversorgung. Der nachgeforderte Rettungshubschrauber Rega 2 aus Basel brachte die Patientin mit einem Verdacht auf Schlaganfall in die Klinik nach Lörrach.

 
MedSim 2014 voller Erfolg 13. Mai 2014

MedSim_14_ZSA048_kleinRettungseinsätze im schwer zugänglichen und absturzgefährlichen Gelände stellen enorm hohe Anforderungen an die Einsatzkräfte und Notärzte der Bergwacht. Ein praxisnahes Training verschiedener Einsatzszenarien ist daher sehr wichtig. Im Rahmen des medizinischen Simulationstrainings (MedSim) im Bergwacht-Zentrum für Sicherheit und Ausbildung hatte das Bergwachtpersonal nun die Gelegenheit, zeitkritische und komplexe Notfälle an der Simulationsanlage intensiv zu trainieren und das professionelle Zusammenspiel von bergrettungstechnischem und medizinischem Personal weiter zu optimieren. Im Mittelpunkt des Trainings standen die Themen "Polytraumaversorgung im Gelände", "Team Ressource Management", "Advanced Life Support" und "Verhalten im und am Hubschrauber". An mehreren Stationen konnten dabei der Antransport von Rettungsmaterial, die Transportvorbereitung und der arztbegleitete Abtransport trainiert werden.

 
Bundesausschuss 2014 11. Mai 2014

Bundesausschuss_14_kleinDie Mitglieder des Bundesausschusses Bergwacht und die Technischen Leiter der Bergwacht-Landesverbände trafen sich am Wochenende in Bad Homburg (Hessen). Dabei ging es vor allem um gemeinsame Projekte auf Bundesebene. "Die Rahmenbedingungen unserer Arbeit wandeln sich rasant. Nur wenn wir an einem Strang ziehen und Synergien nutzen, werden wir anstehende Herausforderungen meistern", so Bundesleiter Klemens Reindl. Die Bergwacht-Landesverbände stimmen sich daher bei der Ausbildung, Materialbeschaffung oder bei rechtlichen Fragen eng ab. So steht zum Beispiel mit dem Bergwacht-Zentrum für Sicherheit und Ausbildung in Bad Tölz ein geeignetes Instrument zur Verfügung, Spezialausbildungen gemeinsam und auf einem sehr hohen Niveau durchzuführen.

 
Realeinsatz am Übungswochenende 06. Mai 2014

Todtnau_Downhill_14-05-04_kleinZu einem Notfall an der Downhillstrecke wurde die Bergwacht Todtnau am Sonntagnachmittag gerufen. Die Einsatzkräfte waren gerade bei einer Übung am Schwimmbadfelsen beschäftigt, als der Alarm einging. Im oberen Bereich der Downhillstrecke war ein 35-jähriger Mann schwer gestürzt und hatte sich mehrere Verletzungen zugezogen. Mit einer Gebirgstrage konnte er aus dem Gelände gerettet und an einen Rettungswagen des DRK übergeben werden. Mit einem Hubschrauber wurde er schließlich in eine Klinik geflogen.

 
Erneuter Absturz am Belchen 04. Mai 2014

Belchen_Absturz_14-05-04Am Sonntagnachmittag kam es auf der Belchennordseite erneut zu einem schweren Unfall. Ein 75-jähriger Belgier stürzte etwa 80 Meter ab und musste mit schweren Kopfverletzungen gerettet werden. Einsatzkräfte der Bergwachten Schönau, Wieden und Münstertal konnten sich schnell zu dem Verletzten abseilen und die medizinische Versorgung einleiten. Zur Rettung wurde ein Hubschrauber der Schweizerischen Luftrettung Rega eingesetzt, der den Patienten auch in ein Freiburger Krankenhaus bringen konnte. Insgesamt waren an der Rettung 33 Einsatzkräfte der Bergwacht beteiligt. Erst im Januar waren am Belchen ein Dreijähriger und sein Vater abgestürzt. Das Kind kam bei dem Unfall ums Leben.

 
Veranstaltungstipp: Eröffnung Nationalpark Schwarzwald 01. Mai 2014

Nationalparkmesse_TitelbildAm kommenden Wochenende ist es soweit: Der Nationalpark Schwarzwald öffnet offiziell seine Tore. Damit wird ein besonders schöner Teil unseres Dienstgebietes "eine Spur wilder". Das ganze Wochenende ist eine Menge los am Ruhestein. Die Besucher erwartet unter anderem ein unterhaltsames Bühnenprogramm, spannende Führungen, der Naturparkmarkt mit regionalen Produkten und eine Nationalparkmesse, auf der Sie auch die Bergwacht Schwarzwald finden. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

 
Rettungsübung in der Ravennaschlucht 28. April 2014

Sommerausbildungstag_Bergwacht_Hinterzarten_012_kleinNach dem kurzen Winter 2013/2014 starten die Bergwachten im Schwarzwald mit ihrer Ausbildung wieder in die Sommersaison. Die Mitglieder der Bergwacht Hinterzarten-Breitnau absolvierten am Samstag zum Beispiel einen Ausbildungstag im Höllental und in der Ravennaschlucht. Nach einem Orientierungstraining und medizinischen Fallbeispielen am Vormittag galt es nachmittags bei einer Übung eine verletzte Person aus der Ravennaschlucht zu retten. Mit einer schnell aufgebauten Seilbahn konnte der Patient über den Fluss gezogen und schonend transportiert werden. "Alles hat reibungslos funktioniert, nach 45 Minuten war der Patient versorgt und aus dem Gelände gerettet", so Jan Steiert, Leiter Bergrettung der Bergwacht Hinterzarten-Breitnau.

 
Vereine sammeln bei Kandelputzete 3,5 Kubikmeter Müll 25. April 2014

10295043_613939352034087_762083909728401682_oEtwa 30 Helfer der Waldkircher Ortsgruppen von Bergwacht und Schwarzwaldverein, sowie des Drachen- und Gleitschirmflieger Clubs Südschwarzwald (DGFC), haben im Rahmen der Kandelputzete rund 3,5 Kubikmeter Müll gesammelt. Ausgestattet mit Müllsäcken der Technischen Betriebe Waldkirch zogen die Helfer rund um den Kandel und fanden dabei in 4 Stunden auch außergewöhnliche Gegenstände wie Autorückbänke oder Staubsauger. Als Dank für die Unterstützung gab es von der Forstverwaltung der Stadt Waldkirch ein großes Vesper im Gasthaus Altersbach. Der Kandel und alle anderen Regionen im Schwarzwald sind beliebte Erholungsorte und bieten vielen Planzen- und Tierarten einen einzigartigen Lebensraum. Die Bergwacht Schwarzwald setzt sich aktiv für den Schutz dieser Gebiete ein und bittet darum, mitgebrachten Müll wieder mitzunehmen oder ordnungsgemäß zu entsorgen.

 
Spannendes Training mit dem "Bergwacht Schwarzwald 11-1" 24. April 2014

10295281_613971158697573_4090362687285472410_oDie ELW-Gruppe Hochschwarzwald trainiert derzeit intensiv die Führung komplexer Einsatzlagen. Unter der Leitung von Matthias Weyand, Thomas Mantel und Timon Ebert standen gestern Abend unter anderem praktische Fallbeispiele auf dem Programm. In den vergangenen Wochen nahm die Gruppe zudem an gemeinsamen Ausbildungen mit Leitenden Notärztenden und weiteren Einsatzleitgruppen teil. Das gemeinsame Projekt von Bergwacht und DRK ist ein voller Erfolg und zeigt, wie gewinnbringend eine gute Zusammenarbeit sein kann. Anfang der kommenden Woche ist bereits der nächste Übungsabend angesetzt.

 
Abgestürzter Hund aus Wutachschlucht gerettet 23. April 2014

IMG_0876Zu einem nicht alltäglichen Einsatz rückten gestern die Bergwacht Wutach und die Feuerwehr Löffingen aus. Im Rettungssektor F der Wutachschlucht war ein Border-Collie vom Weg abgekommen und ca. 15 Meter in die Tiefe gestürzt. Auf einem Felsvorsprung blieb er unverletzt liegen. Ein Bergretter konnte sich abseilen und das Tier aufnehmen. "Die Rettung wurde durch abgehendes Geröll erschwert. Insgesamt mussten wir eine Seilsicherung über 150 Meter aufbauen. Dank der guten Zusammenarbeit von Bergwacht, Feuerwehr und Tierarzt hat aber alles gut funktioniert", so Lothar Schmidt von der Bergwacht Wutach. In der Wutachschlucht kam es bereits mehrfach zu ähnlichen Notfällen.

 
Erneut Gleitschirmflieger gerettet 19. April 2014

IMG_0620_kleinDiese Woche musste die Bergwacht Bernau erneut zur Rettung eines abgestürzten Gleitschirmfliegers ausrücken. Am Dienstagnachmittag war eine Pilotin in Schwierigkeiten geraten und in einem Baum notgelandet. Seit Ende des Winters mussten bereits auffallend viele Gleitschirmflieger gerettet werden. Das schwerste Unglück ereignete sich Anfang April bei Oppenau, wo sich ein 65-jähriger Pilot bei einem Landeversuch schwer verletzte und an den Folgen des Unfalls verstarb. Die Bergwacht rät Piloten ausdrücklich davon ab, nach einer Notlandung selbstständig Rettungsversuche zu unternehmen. Hierbei kam es bereits mehrfach zu tödlichen Abstürzen. Sie erreichen die Bergwacht im Notfall jederzeit unter der Rufnummer 112.

 
Reitunfall auf dem Schauinsland 13. April 2014

P1000294_kleinEin 53-jähriger Reiter ist heute Mittag am Schauinsland verunglückt. Der Mann war bei dem Unfall gegen einen Baum geprallt und hatte sich dabei erheblich am Becken verletzt. Die Bergwacht Muggenbrunn versorgte den Patienten und übergab ihn anschließend an den Rettungshubschrauber "Christoph 11" der Deutschen Rettungsflugwacht.

 
Volksbank Rhein-Wehra spendet 2400 € 12. April 2014

Todtmoos_Bergesack_14-04-12Die Bergwacht Todtmoos freut sich über eine großzügige Spende der Volksbank Rhein-Wehra. Andrea Daems überreichte in Vertretung des Vorstands einen Scheck über 2400 € an den Vorsitzenden der Bergwacht Todtmoos, Manfred Maier. "Das Geld setzen wir ein, um unseren neuen Bergesack zu finanzieren. Damit können wir Personen auch aus schwierigen Lagen liegend retten. Wir freuen uns sehr, dass für die Volksbank die Unterstützung lebensrettender Maßnahmen und die Förderung heimatlicher Vereine ein wichtiges Kriterium für die Zuwendung der Spendengelder ist", so Maier bei der Übergabe.

 
BBBank Karlsruhe spendet einen neuen Akia 09. April 2014

Akja1Die BBBank hat der Bergwacht Karlsruhe einen neuen Akja gespendet. Mit dem Rettungsgerät können verunfallte Wintersportler sicher und schonend transportiert werden. Im Rahmen der Übergabe bedankte sich Dietmar Gräbe, Vorsitzender der Bergwacht Karlsruhe, für die großzügige Unterstützung: "Seit vielen Jahren hilft uns die BBBank immer wieder mit Spenden. Damit trägt sie ganz wesentlich zur rettungsdienstlichen Versorgung hier bei uns im Nordschwarzwald bei. Im Namen der Bergwacht und aller Personen, die von den modernen Rettungsmitteln profitieren, bedanke ich mich daher ganz herzlich!"

 
Luftretter trainieren in Basel 08. April 2014

RSH_Rega_2014Am Samstag fand wieder das jährliche Training mit der Crew der Rega in Basel statt. Die "Rettungsspezialisten Helikopter" (RSH) übten dabei nach der Sicherheitsunterweisung am Vormittag auch Verfahren mit der Rettungswinde. Dazu ging es am Nachmittag mit dem Helikopter "Rega 2" in die Luft. "Einsätze mit der Rettungswinde sind sehr komplex und müssen deshalb intensiv trainiert werden. Bei vielen Notfällen in schwierigem Gelände ist der Einsatz der Rettungswinde jedoch das ideale Verfahren, um Patienten schnell und sicher zu retten", so der Fachbereichsleiter Luftrettung der Bergwacht Schwarzwald, Stefan Schaake. Der zweite Trainingstag musste aufgrund eines technischen Problems leider ausfallen.

Als enge Partner arbeiten die Schweizerische Luftrettung Rega und die Bergwacht Schwarzwald seit vielen Jahren bei Rettungseinsätzen in Deutschland sehr gut zusammen.

 

 
Belchen-Seilbahn spendet 500 € für Jugendbergwacht 05. April 2014

b1Die Bergwacht Schönau freut sich über eine großzügige Spende der Belchen-Seilbahn GmbH & Co. KG. Geschäftsführer Klaus Peter Rudiger entschloss sich im Rahmen der Hauptversammlung der Bergwacht Schönau spontan zu dieser Spende: "Es macht mich glücklich zu sehen, wie viele junge Menschen sich hier vor Ort im Bergrettungsdienst engagieren und sich damit auch für unsere Tourismusregion einsetzen. Deshalb will ich die Jugendarbeit der Bergwacht mit dieser Spende unterstützen". "Die Belchen-Seilbahn unterstützt uns seit vielen Jahren. Wir freuen uns, einen so engen Partner vor Ort haben zu dürfen", so der Vorsitzende der Bergwacht Schönau, Dirk Kiefer. Informationen zur Belchen-Seilbahn finden hier.

 
Keine halben Sachen 30. März 2014

Urban_1Letzten Sommer startete retter.tv die Aktion „Keine halben Sachen“. In dieser Serie stellt retter.tv Menschen vor, die mit Herz und Seele Teil einer Hilfs- oder Rettungsorganisation sind. Mehrere hundert Teilnehmer aus dem Hilfs- und Rettungsdienstbereich nahmen bereits daran teil und veröffentlichten einen persönlichen Fragebogen von sich auf retter.tv. In diesem Beitrag wird der Karlsruher Bergretter Philip vorgestellt. Er erzählt, warum er bei der Bergwacht ist und was ihn dazu bewegt, anderen Menschen zu helfen.

Erfolgreiches Jahr für die Bergwacht Wieden 25. März 2014

WiedenBei ihrer Hauptversammlung konnte die Bergwacht Wieden auf ein sehr erfolgreiches Jahr zurückblicken. Mit zahlreichen Übungen, Naturschutzeinsätzen und Ausbildungen war der Terminkalender gut gefüllt. Ein Höhepunkt war zudem die Anschaffung eines eigenen Einsatzfahrzeugs. Der gebrauchte Geländewagen hat sich bereits bei mehreren Eisätzen bewährt. Am meisten konnten sich die Bergretter in Wieden jedoch über 13 neue Anwärterinnen und Anwärter freuen. Die Jugendlichen starten nun in eine zweijährige Ausbildungszeit und stehen dann als aktive Einsatzkräfte zur Verfügung. Zum Abschluss gab der Vorsitzende Martin Klingele einen Ausblick auf das kommende Jahr. Auch hier stehen bereits sehr viele Termine auf dem Programm.

 
Großer Sucheinsatz 19. März 2014

Sucheinsatz FeldbergEin 66 Jahre alter Mann wurde am 18. März abends von nahen Angehörigen als vermisst gemeldet. Dieser war am Feldberg zu einer Skitour aufgebrochen. Der Einsatz eines Hubschraubers mit einer Wärmebildkamera brachte keinen Erfolg. Daraufhin suchten über 40 Bergretter der umliegenden sieben Ortsgruppen nach dem Vermissten. Gegen kurz nach drei Uhr morgens wurde die Suche unterbrochen und bei Tagesanbruch wieder fortgesetzt. Neben der Bergwacht kamen auch die Polizei, die Freiwillige Feuerwehr, eine Rettungshundestaffel des BRH und das DRK mit einem Verpflegungszug und Rettungshundestaffeln zum Einsatz. Der Vermisste wurde schließlich um die Mittagszeit tot aufgefunden.

 
Abgestürzter Gleitschirmflieger gerettet 16. März 2014

Gleitschirmflieger_14-03-16Während in den Hochlagen noch einige Skilifte laufen und die Bergwacht auf den Pisten und Loipen im Einsatz ist, beginnt in den tieferen Lagen bereits wieder die Sommersportsaison. Zur ersten Gleitschirmfliegerrettung in diesem Jahr mussten am Freitag die Bergwachten Todtmoos und Bernau ausrücken. Bei Wehr im Landkreis Waldshut war gegen 15:30 Uhr ein Pilot in einen circa 30 Meter hohen Baum gestürzt. Bergwacht und Feuerwehr konnten den Verunfallten gemeinsam retten.

 
SWR-Reportage: Einsätze im Skigebiet 07. März 2014

SWR-ReportageDer Winter nähert sich langsam dem Ende, nur noch in den Hochlagen sind die Wintersportbedingungen gut. Für die Bergwacht Schwarzwald sind die Fastnachtsferien dennoch eine einsatzreiche Zeit. Der SWR hat eine Mannschaft am Feldberg einen Tag lang begleitet. Das Video finden Sie in der SWR-Mediathek.

 
Neuer Bergwachtfilm 28. Februar 2014

Imagefilm_PlayNotfälle im tief verschneiten Gelände, Suchaktionen bei Wind und Wetter, Rettungseinsätze auf schmalen Pfaden und am Fels: Das Aufgabenspektrum der Bergwacht ist enorm vielseitig, spannend und erfordert perfekte Teamarbeit. Das neue Video der Bergwacht Schwarzwald gibt einen Einblick in die Arbeit der ehrenamtlichen Einsatzkräfte. Reinschauen lohnt sich!

 
Viel Betrieb in den Skigebieten 27. Februar 2014

FotoGäste aus den Niederlanden, Frankreich, der Schweiz und weiteren Ländern genießen derzeit ihre Ferien in den Wintersportgebieten des Schwarzwaldes. Auf und abseits der Pisten und Loipen herrscht daher reger Betrieb. Die Bergwacht steht überall für Notfälle bereit und ist für die Sicherheit der Schneesportler unterwegs. In der vergangenen Woche mussten neben kleineren Verletzungen auch schwerer verletzte Patienten versorgt werden. Dabei kamen mehrfach auch Rettungshubschrauber zum Einsatz. Zu Einsätzen auf den Loipen mussten die Mannschaften vor allem unter der Woche ausrücken. "Ein großes Dankeschön gilt allen Arbeitgebern, die unsere Einsatzkräfte im Notfall ausrücken lassen. Ohne diese Unterstützung könnten wir eine schnelle Hilfe nicht garantieren", so der Landesvorsitzende der Bergwacht Schwarzwald, Frank Kühnel. Auch in den kommenden Fastnachtsferien sind die Bergrettungswachen besetzt. Erreichbar ist die Bergwacht rund um die Uhr unter der Notrufnummer 112.

 
LVS-Gerät für Lawinenhund Joschi 20. Februar 2014

1Wer sich im Winter abseits der Skipiste bewegt, sollte für den Ernstfall ein LVS-Gerät dabei haben. Bei einem Lawinenabgang kann damit eine Ortung von Verschütteten und damit deren Rettung deutlich schneller gehen. Nun hat Sport Kiefer aus Freiburg Joschi, dem Lawinenhund der Bergwacht Schwarzwald, ein solches Gerät gesponsert. Es handelt sich dabei um eine Variante, die speziell für Lawinenhunde entwickelt wurde. "Sollte Joschi im Ernstfall unter eine Lawine verschüttet werden, kann er damit geortet werden", freut sich der Lawinenhundeführer Johannes Hepting. Für die Retter besteht nach einem Lawinenabgang die Gefahr, dass eine weitere Lawine abgehen kann. Die Bergwacht Schwarzwald bedankt sich ganz herzlich bei Familie Kiefer für die freundliche Unterstützung!

 
Erfolgreiche Dienstprüfung 16. Februar 2014

20140215_182416_1Über 20 Anwärter der Bergwcht Schwarzwald nahmen am Samstag an der Dienstprüfung in Todtnauberg teil. Geprüft wurden die Teilnehmer dabei unter anderem in den Fächern Pistenrettung, Funk, Orientierung, Organisation, alpine Grundlagen und Reanimation. Neun Teilnehmer konnten ihre insgesamt zweijährige Ausbildungszeit abschließen und als aktive Bergretterinnen und Bergretter aufgenommen werden. „Wir freuen uns außerordentlich, dass sich erneut so viele junge Bergwachtmitglieder zur Prüfung angemeldet und so tolle Leistungen gezeigt haben. Es ist sicher keine Selbstverständlichkeit, eine so anspruchsvolle, aber auch spannende und vielfältige Ausbildung ehrenamtlich zu durchlaufen“, so der stellvertretende Landesvorsitzende Adrian Probst bei der Übergabe der Dienstausweise. Die übrigen Teilnehmer müssen ihr Können noch beim Sommerteil der Dienstprüfung im Juli unter Beweis stellen.

 
Spende für die Bergwacht Bernau 13. Februar 2014

DSCN0791_1Die Bergwacht Bernau freut sich über eine Spende in Höhe von 650 €. Franz Bregger, Inhaber des Wander- und Wellnesshotels Schwanen in Bernau, überreichte den Erlös der Silvestertombola an den Vorsitzenden der Bergwacht Bernau, Axel Schmidt. „Das Geld möchten wir in unsere Jugendarbeit investieren, die eine sehr wichtige Grundlage unserer Arbeit ist. Mit zahlreichen Aktivitäten in der Natur und einer spannenden Ausbildung sorgen wir für ein attraktives Angebot für unsere Jugendlichen hier vor Ort. Die Spende hilft unseren ehrenamtlichen Ausbildern, die Kosten für dieses Angebot stemmen zu können“, so Schmidt. Foto (v.l.n.r.): Axel Schmidt (Bergwacht Bernau), Franz Bregger (Hotel Schwanen), Manfred Maier (Hotel Schwanen).

 
Schwierige Einsätze am Wochenende 04. Februar 2014

1795244_574266646001358_267300785_o_1Zu zahlreichen Einsätzen sind die Mannschaften der Bergwacht Schwarzwald am Wochenende ausgerückt. Allein im Feldberggebiet mussten 25 Wintersportler gerettet und notfallmedizinisch versorgt werden. Drei Einsätze gestalteten sich dabei besonders anspruchsvoll. So musste am Samstag ein verletzter Skifahrer aus einem Steilstück der Weltcup-Abfahrt gerettet werden. Der Notarzt des Hubschraubers Rega 2 und die Bergretter aus Todtnau konnten hier nur mit Steigeisen bis zum Patienten aufsteigen. Ebenfalls am Samstag musste zudem eine Skifahrerin abtransportiert werden, die schwer gestürzt war. Auch hier konnten sich die Einsatzkräfte von Rega und Bergwacht nur mit Steigeisen im Gelände bewegen. Im Bereich des Immisbergs musste eine Skitourengeherin nach einem Sturz abseits der präparierten Pisten gerettet werden. Während Einsatzkräfte der Bergwacht zunächst mit Tourenski und ATV ausrückten und die Erstversorgung übernahmen, konnte der Rega-Notarzt die Strecke vom Landeplatz bis zur Einsatzstelle mit Schneeschuhen zurücklegen. Die Patientin wurde anschließend mit dem ATV ins Tal gebracht, wo sie vom Hubschrauber aufgenommen und in eine Freiburger Klinik geflogen wurde. „Auch wenn sich der Winter bisher nicht richtig durchsetzen konnte, nutzen derzeit viele Wintersportler die guten Bedingungen in den Hochlagen des Schwarzwaldes. Die anspruchsvollen Einsätze am Wochenende haben gezeigt, dass wir gut vorbereitet sind und mit der Schweizerischen Luftrettung erfolgreich zusammenarbeiten“, so Bergwacht-Pressesprecher David Vaulont.

 
Dreharbeiten für neues Bergwacht-Video 31. Januar 2014

20140130-YO2A3065_kleinKlappe, die zweite - und Action! Nach den spannenden Aufnahmen im vergangenen Herbst laufen nun die Drehrarbeiten für die Wintersequenzen des neuen Bergwacht-Videos. Darsteller und Kamerateam waren bereits zum Sonnenaufgang auf dem Gipfel, danach ging es ins tief verschneite Gelände. „Die besten Locations sind immer die, die man nur mit Tourenski, Seil oder Steigeisen erreichen kann. Deshalb machen die Arbeiten hier unglaublich Spaß“, so Filmemacher Simon Straetker. Das Video wird in den kommenden Wochen erscheinen.

 
Himmelsstürmer spenden für Bergwacht-Jugend 28. Januar 2014

80093284_1Der SC Freiburg-Fanclub "Himmelsstürmer Höchenschwand" hat den Erlös seiner Jubiläums-Tombola für die Jugendarbeit in Höchenschwand gespendet. Die Schule Höchenschwand erhielt 300 € für die Schulband und auch die Bergwacht konnte sich über 300 € freuen. „Gerade im ländlichen Raum ist es wichtig, dass es spannende Angebote für die Jugendlichen gibt. Mit Kletterausflügen, Rettungsübungen, Skiausfahrten und landkreisweiten Ausbildungsabenden glauben wir, ein interessantes Programm zu bieten. Wir freuen uns daher sehr, mit der Spende der Himmelsstürmer in unsere Jugendarbeit investieren zu können“, so der Vorsitzende der Bergwacht Höchenschwand, Mario Dietsche, bei der Übergabe. (Foto: Badische Zeitung).

 
Praxistag Lawine 2014 26. Januar 2014

IMG_0172_1Nicht erst der letzte Lawineneinsatz Ende Dezember am Feldberg hat gezeigt, dass es im Notfall Abläufe perfekt sitzen müssen. Einsatzkräfte der Bergwacht Schwarzwald trainierten deshalb am Samstag beim Praxistag Lawine das Vorgehen bei Lawinenunfällen. Die Teilnehmer übten dabei unter anderem den Umgang mit dem Recco-Gerät, LVS-Geräten und Sonden sowie das Freischaufeln von verschütteten Patienten. „Nachdem der Winter endlich zurückgekehrt ist, konnten wir heute bei Traumwetter einen tollen Lehrgang durchführen“, freute sich Ausbilder Stefan Schaake. Nicht nur Zweibeiner sind bei Lawinenunfällen im Einsatz, auch Lawinenhund Joschi fühlt sich im Schnee wohl. Mehr zu seiner Arbeit im Videobericht.

 
Erfolgreiche Prüfung zum Gruppenführer 19. Januar 2014

GF_1Zehn aktive Einsatzkräfte der Bergwacht Schwarzwald konnten am Samstag ihre Ausbildung zum Gruppenführer erfolgreich beenden. Bei der Abschlussprüfung in Todtnauberg mussten die Teilnehmer nicht nur in der schriftlichen Prüfung, sondern auch in einem praktischen Prüfungsteil ihre Führungskompetenz unter Beweis stellen. „Bei Bergrettungseinsätzen muss die Lage vor Ort sehr schnell erfasst und beurteilt werden. Zudem müssen Entscheidungen gezielt geplant und verschiedene Ressourcen effizient eingesetzt werden. Um der Führungsverantwortung gerecht werden zu können, braucht es deshalb eine gute Ausbildung“, so Svenja Schlegel aus Muggenbrunn, die als erste Frau der Bergwacht Schwarzwald die Gruppenführerausbildung abgeschlossen hat.

 
Bergwacht und DRK starten gemeinsame Einsatzleitgruppe 18. Januar 2014

ELWBei großen Einsätzen spielt die Koordination der Rettungskräfte und die strukturierte Planung des Einsatzgeschehens eine wichtige Rolle. Dabei müssen in kurzer Zeit zahlreiche Informationen gesammelt und ausgewertet und Entscheidungen unter großem Druck getroffen werden. Mit dem neuen Einsatzleitwagen der Bergwacht Schwarzwald steht nun auch im Hochschwarzwald ein Fahrzeug zur Verfügung, mit dem diese Aufgaben künftig professioneller bewältigt werden können.
Bergwacht und DRK starten daher an diesem Wochenende unter der Leitung von Bernhard Kühn (DRK Freiburg), Timon Ebert und David Hierholzer (Bergwacht) die Ausbildung einer gemeinsamen Einsatzleitgruppe. Haupt- und Ehrenamtliche der beiden Organisationen werden in theoretischen und praktischen Einheiten intensiv in die umfangreichen Aufgaben eingewiesen. Neben organisatorischen Abläufen und technischen Details zur Kommunikations- und Fahrzeugtechnik stehen dabei auch praktische Übungsszenarien auf dem Programm. So müssen in verschiedenen Simulationen zum Beispiel große Verkehrsunfälle oder Evakuierungseinsätze bewältigt werden. „Mit der gemeinsamen Einsatzleitgruppe stärken wir die enge Zusammenarbeit von DRK und Bergwacht im Hochschwarzwald und bereiten uns im Team auf mögliche Schadensereignisse vor. Das hat aus unserer Sicht absoluten Modellcharakter“, so Adrian Probst, stellvertretender Landesvorsitzender der Bergwacht Schwarzwald. Eine zweite Ausbildungsrunde wird in zwei Wochen stattfinden.

 
Großzügige Spende der Bäckerinnung Freiburg 16. Januar 2014

IMG_2078_bearbeitetDie Bergwacht Freiburg konnte am Dienstag eine großzügige Spende der Bäckerinnung Freiburg entgegennehmen. Als Teil ihrer Aktion „Helfen statt schenken“ bedachte die Innung die ehrenamtlichen Einsatzkräfte aus Freiburg mit 2500 Euro. Innungsobermeister Hermann Aichele (Mitte) überreichte die Schecks an die Vorsitzende der Ortsgruppe Freiburg Martina Nuss und an Christian Leuschner vom Münsterbauverein Freiburg, der ebenfalls 2500 Euro entgegennehmen durfte. „Der moderne Bergrettungsdienst erfordert einen beachtlichen finanziellen Aufwand. Wir freuen uns daher über diese großzügige Spende sehr und bedanken uns ganz herzlich“, so Nuss bei der Übergabe.

 
Dreijähriger stirbt nach Absturz am Belchen - Vater schwer verletzt 12. Januar 2014

7I2B1300Die Bergwacht wurde heute gegen 13.40 Uhr zu einem Einsatz am Belchen alarmiert. Auf der Belchennordseite war ein dreijähriger Junge beim Spielen abgerutscht und den Abhang hinabgestürzt. Bei dem Versuch seinen Sohn zu retten, war der Vater des Jungen ebenfalls abgestürzt. Nachdem zunächst unklar war, wo genau sich die Abgestürzten befanden, konnte der Vater von einem der beiden am Einsatz beteiligten Rettungshubschraubern ungefähr 200 Meter unterhalb der Absturzstelle entdeckt werden. Auch das Kind wurde schließlich gefunden. Es war über 700 Meter den Abhang hinab gestürzt und konnte nur noch tot geborgen werden. Mittels Seilwinde wurde der Schwerverletzte vom Schweizer Rettungshubschrauber „Rega 2“ durch einen Luftretter der Bergwacht Schwarzwald gerettet. Anschließend erfolgte die medizinische Erstversorgung auf dem Gipfel des Belchens durch die Besatzung des Freiburger Rettungshubschraubers „Christoph 54“ und die Bergwacht, bevor der 36-Jährige in die Freiburger Uniklinik geflogen wurde. Die Angehörigen des Jungen wurde vom Notfallnachsorgedienst des Roten Kreuzes betreut. „Im Bereich der Absturzstelle war der Boden stark vereist. Unsere Einsatzkräfte konnten in diesem Bereich nur mit Steigeisen sicher agieren.“, so der Landesleiter Bergrettungsdienst der Bergwacht Schwarzwald Mirko Friedrich. Neben den beiden Rettungshubschraubern und drei Rettungswagen, kamen knapp 30 Bergretter der umliegenden Ortsgruppen der Bergwacht zum Einsatz.

 
Einsatzpraktikum für Anwärter  12. Januar 2014

Skiwacht1Auch in dieser Saison besteht für Anwärter und junge Bergwachtmitglieder wieder die Möglichkeit, ein Praktikum in besonders einsatzstarken Skigebieten zu absolvieren. An den Standorten Todtnauberg und Feldberg stehen erfahrene Mitarbeiter bereit, um gemeinsam mit den Praktikanten Grundlagen der Pistenrettung zu trainieren. Zudem kann Einsatzerfahrung gesammelt werden. Die Anmeldung zu einem eintägigen Praktikum erfolgt über die jeweilige Bergrettungswache:
- Todtnauberg (Telefon: 07671/1620)
- Feldberg (Telefon: 07676/321).

 
Bergwacht im Dauereinsatz 3. Januar 2014

FotokNach langem Warten herrschen in den hochgelegenen Wintersportgebieten des Schwarzwaldes jetzt beste Schneebedingungen. Während der Feiertage und Schulferien zieht es sehr viele Gäste in die Natur. Laut einer Pressemitteilung der Bergwacht Schwarzwald sind die Einsatzmannschaften darum auf und abseits der Pisten im Dauereinsatz.
Nach einem Lawinenunfall am vergangenen Freitag auf dem Feldberg, bei dem zwei Personen verschüttet und eine Frau schwer verletzt wurde, sind die Helfer vor allem bei klassischen Skiunfällen gefordert. So musste zum Jahreswechsel mehrfach der Rettungshubschrauber eingesetzt werden, um Wintersportler mit Schädel-Hirn-Verletzungen, Frakturen und inneren Verletzungen in die Klinik zu fliegen. Aber auch Fußgänger mussten versorgt werden. Nachdem ein Mann sich bei einem Sturz auf Glatteis schwere Kopfverletzungen zugezogen hatte, wurde er von Muggenbrunn aus ebenfalls nach Freiburg geflogen. Gegen fünf Uhr am Neujahrsmorgen wurden die ehrenamtlichen Bergretter zu einer Suchaktion auf dem Feldberg alarmiert, wo ein Skifahrer nach ausgiebigem Alkoholkonsum vermisst wurde. Er konnte schließlich noch vor Tätigwerden der Mannschaften aufgefunden werden.
"Es zeigt sich schon zu Beginn des Winters, dass unser Einsatzspektrum immer breiter wird. Neben klassischen Wintersporteinsätzen rücken unsere Helfer immer öfter zu Notfällen abseits markierter Routen und zu sonstigen Notfällen im winterlichen Gelände aus", sagt Adrian Probst von der Bergwacht Schwarzwald.

 
Lawinenunfall am Feldberg 27. Dezember 2013

Heli1Bei einem Lawinenunfall auf dem Feldberg konnten gestern zwei Personen gerettet werden. Ein Paar war dort während einer Skitour von einer Lawine erfasst und mitgerissen worden. Der Mann konnte sich selbst und anschließend auch seine Partnerin aus den Schneemassen befreien. Einsatzkräfte der Bergwacht, die mit einem Hubschrauber auf das Lawinenfeld geflogen wurden, leiteten umgehend die medizinische Versorgung der Frau ein, die sich bei dem Unfall erhebliche Verletzungen zugezogen hatte. Nach dem Abtransport aus dem unzugänglichen Gelände wurde sie in eine Freiburger Klinik geflogen. Weitere Informationen im Videobericht des SWR.

 
Rodler am Kandel verunglückt 16. Dezember 2013

1470271_550312991730057_1964323106_nEin 40 Jahre alter Rodler verunfallte gestern am Kandel an der Gummenhofhütte. Vier Bergretter der Bergwacht Waldkirch versorgten den Verletzten, der sich neben einer Unterschenkelfraktur eine Sprunggelenksluxation zugezogen hatte. Der angeforderte Notarzt wurde mit dem Rettungshubschrauber aus Freiburg eingeflogen.
Zum Einsatz kam neben einem Bergwachtfahrzeug auch das ATV der Ortsgruppe Waldkirch. Der Verletzte wurde anschließend in ein Freiburger Krankenhaus geflogen.

 
Abgestürzte Gleitschirmfliegerin 12. Dezember 2013

1506908_547769538651069_32560148_nAm Sonntagnachmittag wurde die Bergwacht Sulzburg zu einer abgestürzten Gleitschirmfliegerin im Bereich des Gipfels des Hochblauens gerufen. Die 27-Jährige hatte auf ihrer Flugroute die Kontrolle über ihren Schirm verloren und hatte sich in zwei Laubbäumen verfangen. Mit ihrem Handy konnte sie zwar selbst einen Notruf absetzen, aufgrund der schlechten Verbindung konnte ihr Standort aber zunächst nicht ermittelt werden. Ihr gelang es schließlich mit einer Trillerpfeife und durch Hilferufe Wanderer auf sich aufmerksam zu machen.
Da die Unfallstelle im Gewann „Hirschmättle“ aufgrund der Schneebedingungen nur zu Fuß erreichbar war, musste das Rettungsequiment zur Unfallstelle getragen werden. Die Bergretter bargen die Gleitschirmfliegerin und ihren Schirm aus dem Baum und übergaben die verletzte Gleitschirmfliegerin an den Basler Hubschrauber der schweizerischen Rettungsflugwacht Rega. Dieser nahm die Patientin mit Hilfe einer Seilwinde auf und brachte sie vorsorglich ins Krankenhaus. Insgesamt waren 6 Bergretter der Bergwacht Sulzburg beteiligt..

 
Rettungsübung an der Schauinslandbahn 24. November 2013

902903_540288442732512_1235669307_oEin unwahrscheinliches, aber dennoch realistisches Szenario: Eine Seilbahn steht still, kann nicht mehr in Gang gesetzt werden und die Fahrgäste müssen evakuiert werden. 2010 wurde bei einem Ernstfall an der Schauinslandbahn die Evakuierung vorbereitet, 2011 mussten die Fahrgäste der Tegelbergbahn in Bayern mit dem Hubschrauber aus der Gondel gerettet werden. Damit in einem solchen Notfall alles reibungslos funktionieren kann, üben Bergwacht, Bahnbetreiber, Feuerwehr und weitere Hilfsorganisationen im Schwarzwald einmal jährlich den Ablauf eines solchen Rettungseinsatzes. Am Samstag waren 47 Einsatzkräfte aus 14 Bergwacht-Ortsgruppen an der Schauinslanbahn im Einsatz. Dabei mussten 37 Fahrgäste gerettet werden. "Wir dürfen zur Rettung maximal drei Stunden brauchen. Bei der Übung am Samstag konnten wir alle Fahrgäste bereits nach zweieinhalb Stunden retten. Auch, weil es keine Zwischenfälle gab und alle Kräfte trotz des nebligen und kalten Wetters optimal gearbeitet haben, können wir ein sehr positives Fazit ziehen", so Einsatzleiter Mirko Friedrich im Anschluss an die Übung. Die Schauinslandbahn gehört aufgrund ihrer Länge und der großen Höhe über Grund zu den anspruchsvollsten Bergbahnen im Schwarzwald. Die nächste Rettungsübung an einer Sesselbahn findet Ende der Wintersaison 2013/2014 im Skigebiet Feldberg statt.

Einen Videobericht zur Übung finden Sie unter: http://www.badische-zeitung.de/videos/p1873832531/l1704115733/t2862643989001/Neueste/Rettungsuebung_auf_der_Schauinslandbahn.

 
Bergwacht erneut bei drittem Forstunfall in Folge gefordert 16. Novemober 2013

ForstunfallKleinDie Bergwacht Hinterzarten-Breitnau wurde heute zu einem verunglückten Waldarbeiter bei St. Peter alarmiert. Ein junger Mann hatte sich dort bei Rückearbeiten am Bein verletzt und musste durch eine Notärztin des Rettungshubschraubers Christoph 54 aus Freiburg versorgt werden. Einsatzkräfte der Bergwacht konnten den Patienten schließlich bis zum geländegängigen Bergrettungsfahrzeug und von dort aus weiter bis zum Hubschrauber transportieren. Zur weiteren Behandlung wurde der Mann in eine Freiburger Klinik geflogen. Erst am vergangenen Mittwoch musste ein junger Forstwirt bei Furtwangen gerettet werden. In der Woche davor rückte die Bergwacht Offenburg aus, um einen angehenden Forstwirt zu retten.
Baden-Württemberg hat deutschlandweit die höchsten Unfallzahlen im Forst.

 
Münsterübung 2013 29. Oktober 2013

Muenster_Klein200Großeinsatz in Freiburg: Bei einer Übung am Freiburger Münster übten Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei und Bergwacht gemeinsam den Ernstfall. Angenommen wurde ein Brand in dem als "schönster Turm der Christenheit" bezeichneten Gebäude. Auch vom über 100m hohen Turm musste eine Person gerettet und von Bergwacht und Feuerwehr abgeseilt werden. "Rettungsdienst, Bergwacht und Feuerwehr arbeiten in solchen Fällen eng zusammen. Nur durch das Zusammenführen unserer Möglichkeiten kann dem Patienten professionell geholfen werden. Die Übung hat uns bestätigt, dass diese Zusammenarbeit funktioniert", so Bergwacht-Einsatzleiter Mirko Friedrich.
Mehr dazu im Bericht der Badischen Zeitung unter
http://www.badische-zeitung.de/freiburg/feuerwehren-rettungsdienste-bergwacht-und-polizei-simulieren-muenster-brand--76584911.html

 
Arbeitsreiches Wochenende für die Bergwacht 28. Oktober 2013

Einsatz_1_nKlein200Die Bergwacht hatte am vergangenen Wochenende viel zu tun. Am Freitagabend rückte die Bergwacht Freiburg zu einem Sucheinsatz am Schauinsland aus. Eine 10-köpfige Gruppe hatte beim Abstieg in der Dunkelheit die Orientierung verloren und über den Notruf die Rettungskräfte verständigt. Nach über zwei Stunden Suche konnten die Vermissten mit Hilfe der Wärmebildkamera eines Polizeihubschraubers gefunden und von der Bergwacht ins Tal gebracht werden. Am Samstag waren die Bergwachten Höchenschwand und Todtmoos im Albtal (Landkreis Waldshut) im Einsatz. Ein Radfahrer aus der Schweiz war dort mit seinem Pedal an einem Stein hängengeblieben und circa 30 Meter in eine Schlucht gestürzt. Nach der notfallmedizinischen Versorgung wurde er gemeinsam mit der Feuerwehr aus der Schlucht transportiert und mit einem Hubschrauber der Rega in eine Klinik geflogen. Auch im Landkreis Lörrach musste eine Radfahrerin versorgt werden. Die Frau hatte sich bei einem Sturz am Stübenwasen Kopfverletzungen zugezogen und musste ebenfalls mit dem Schweizerischen Hubschrauber in eine Klinik geflogen werden. Am Sonntag wurde die Bergwacht erneut an den Schauinsland alarmiert. Im Besucherbergwerk war dort gegen 16:30 Uhr ein 58-jähriger Mann zusammengebrochen und musste reanimiert werden. Die Bergwachten Muggenbrunn, Todtnauberg und Freiburg sowie die Besatzung des Rettungshubschraubers aus Freiburg konnten trotz intensiver notfallmedizinischer Maßnahmen in dem engen, dunklen und nassen Stollen nicht mehr helfen. Der Mann verstarb noch am Einsatzort. Der DRK Notfallnachsorgedienst kümmerte sich um die Angehörigen. Erst am vergangenen Dienstag hatte die Bergwacht ein solches Szenario an der gleichen Stelle geübt.

 
Mountainbikerin am Stübenwasen verunglückt 26. Oktober 2013

Einsatz_MTBKlein200Auf den Weg vom Stübenwasen-Gipfelkreuz zum Gasthaus Stübenwasen ist heute Nachmittag eine Mountainbikerin schwer gestürzt und musste von der Bergwacht medizinisch versorgt werden. Die Patientin, die sich bei ihrem Sturz Kopfverletzungen zugezogen hatte, wurde anschließend vom Hubschrauber der Schweizerischen Rettungsflugwacht Rega in eine Klinik geflogen. Glücklicherweise trug die Radsportlerin einen Helm.