2016

Bergwacht bekommt mehr Geld vom Land 8. Oktober 2016

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Gestern Nachmittag trafen sich Vertreter der Bergwacht Schwarzwald und der Bergwacht Württemberg in Stuttgart mit dem Innenminister Thomas Strobl, Vertretern des Innenministeriums und mehreren Abgeordneten der Grünen und der CDU. Gemeinsam sprachen sie über die aktuelle finanzielle Situation der Bergrettung im Land.
Nach einer kurzen Einführung erklärte der Minister, dass das Land zu seiner Verantwortung für den Bergrettungsdienst stehe. Er sagte zu, dass die Bergwacht in Zukunft mehr Geld für Investitionen bekomme.
Dazu soll die jährliche Förderung deutlich angehoben werden. Auch sei geplant, den Investitionsstau bei den Rettungswachen in den nächsten Jahren abzubauen.
Als Sofortmaßnahme sagte der Minister weiter zu, dass die drei Fahrzeuge der Bergwacht Schwarzwald, die keinen TÜV mehr haben, zeitnah ersetzt werden.
Damit sind die betroffenen Ortsgruppen der Bergwacht, die derzeit kein Fahrzeug haben, bald wieder einsatzfähig. „Nach vielen Gesprächen mit Abgeordneten und Vertretern des Innenministeriums ist uns nun gemeinsam ein Durchbruch gelungen. Wir danken allen Unterstützern und Beteiligten, insbesondere der grün-schwarzen Landesregierung sehr, dass die Bergwacht zukünftig nun so unterstützt wird.
Damit wird die massive Unterfinanzierung des ehrenamtlichen Bergrettungsdienstes in Baden-Württemberg beendet.“, zieht der Landesvorsitzende der Bergwacht Schwarzwald Adrian Probst ein positives Fazit.

Auf dem Foto von links nach rechts: MdL Patrick Rapp, Innenministeriums-Abteilungsleiter Hermann Schröder, Geschäftsführer Bergwacht Schwarzwald Lutz Scherer, MdL Siegfried Lorek, Innenminister Thomas Strobl, Landesvorsitzender Bergwacht Schwarzwald Adrian Probst, Landesleiter Bergwacht Württemberg Günter Wöllhaf, Staatssekretär Martin Jäger, MdL Andrea Schwarz, MdL Uli Sckerl und MdL Norbert Beck

 

 

Wanderer erleidet anaphylakischen Schock  3. Oktober 2016

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Die Bergretter der Ortsgruppe Todtmoos wurden heute um ca. 15:00 Uhr zu einem Wanderer auf dem "Spürnasenpfad" in Todtmoos alarmiert. Während einer gemeinsamen Wanderung war der 39-jährige Familienvater mehrfach von Bienen gestochen worden. In Folge dessen erlitt der 39-Jährige einen anaphylaktischen Schock. Da die Familie per Notruf den genauen Standort mitteilen konnte, war die Bergwacht bereits nach nur 10 Minuten vor Ort. Nach einer medizinischen Erstversorgung durch die Bergretter wurde der Patient gegen ca. 15:20 Uhr an den straßengebundenen Rettungsdienst übergeben.

 
65-jähriger Wanderer erleidet Schlaganfall  30. September 2016

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Die Bergretter der Ortsgruppe Wieden wurden heute Vormittag gegen ca. 10:54 Uhr zu einem 65-jährigen Wanderer im Bereich Wiedener Eck alarmiert. Nach Lokalisierung des Verunglückten übernahmen die Bergretter dessen Erstversorgung und die Einweisung des straßengebundenen Rettungsdienstes. Da das Verletzungsmuster des Patienten auf einen Schlaganfall hindeutete wurde ein Rettungshubschrauber nachgefordert. Nach einer weiteren medizinischen Versorgung durch einen örtlichen Notarzt, wurde der Patient mit dem zwischenzeitlich eingetroffenen Rettungshubschrauber der schweizerischen Rettungsflugwacht Rega in die nächstgelegene Klinik nach Freiburg geflogen.

 
Wanderer stürzt im Wald - Glück im Unglück  30. September 2016

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Glück im Unglück hatte gestern Nachmittag ein circa 70 Jahre alter Mann, der alleine auf einem sehr wenig begangenen Weg unterhalb der Rappenecker Hütte unterwegs war. Auf dem steilen Weg stürzte der Mann und brach sich dabei den Unterschenkel. Da er kein Handy dabei hatte, konnte er keine Hilfe alarmieren. Nach über anderthalb Stunden kam zufällig ein Mountainbiker vorbei, der den Verletzten in dem abgelegenen Gelände fand und einen Notruf absetzte. Der Freiburger Rettungshubschrauber Christoph 54 landete knapp 500 Meter von der Unfallstelle entfernt auf einer kleinen Lichtung. Zu Fuß erreichten der Notarzt und die Kräfte des parallel alarmierten Rettungswagen den Verletzten und übernahmen die medizinische Erstversorgung. Zur Rettung des Patienten aus dem unwegsamen Gelände waren zudem die Freiburger Bergretter alarmiert worden. Als der Wanderer medizinisch erstversorgt war, übernahmen die Bergretter die Rettung des Patienten aus dem unwegsamen und teilweise sehr steilen Gelände. Auf einer Gebirgstrage wurde der Patient unter Seilsicherung rund 500 Meter bis zum Rettungshubschrauber gebracht, der den Patienten nach Freiburg ins Krankenhaus flog. „Für Notfälle sollte man bei Wanderungen immer ein aufgeladenes Handy dabei haben. Wenn man man alleine unterwegs ist und Angehörige oder Freunde die geplante Route und die geplante Ankunftszeit kennen, können auch sie im Notfall die Rettung alarmieren und wichtige Hinweise geben.“, rät der Leiter Bergrettung der Bergwacht Schwarzwald Mirko Friedrich.

 
Grüne Landtagsabgeordnete zu Besuch 28. September 2016

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Momentan ist die grüne Landtagsfraktion zu einer mehrtägigen Klausur in Saig im Hochschwarzwald. Die beiden grünen Landtagsabgeordneten Uli Sckerl und Andrea Schwarz nutzten gestern die Gelegenheit um die Bergwacht Schwarzwald zu besuchen und sich vor Ort über die aktuelle Situation zu informieren. Nach einem Besuch der Bergrettungswache Hebelhof fuhren die Abgeordneten mit den Bergrettern nach Menzenschwand. Die Ortsgruppe Menzenschwand verfügt momentan über kein Fahrzeug und kann daher nicht mehr am Rettungsdienst teilnehmen. Der TÜV hatte vor einigen Monaten das Fahrzeug stillgelegt, für eine Neubeschaffung fehlt das Geld. „Es war ein sehr eindrücklicher Termin, der uns sehr deutlich die Anforderungen und das breite Einsatzspektrum der Bergwacht gezeigt hat. Das Land muss hier seiner Verpflichtung nachkommen und dieses beeindruckende ehrenamtliche Engagement unterstützen. Wir werden uns noch diese Woche an den Innenminister wenden, damit schnellstmöglich die Fahrzeugproblematik geklärt wird.“, sicherten die beiden Landtagsabgeordneten zu. Es könne nicht sein, dass der Rettungsdienst nicht aufrecht erhalten werden könne, weil Fahrzeuge fehlten. Hier müsse eine kurzfristige Lösung gefunden werden. In den kommenden Haushaltsberatungen wollen sie sich für eine höhere Förderung der Bergwacht einsetzen.

 
Dr. Gerhard Aden MdL informiert sich über die Situation der Bergwacht 12. September 2016

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Der FDP-Landtagsabgeordnete Dr. Gerhard Aden hat sich am Wochenende über die Situation des Berg-Rettungsdienstes in Baden-Württemberg informiert. Zusammen mit seinem Mitarbeiter Daniel Karrais und dem Landesvorsitzenden der Bergwacht Schwarzwald Adrian Probst besuchte er die Bergwacht-Stationen Hinterzarten und Menzenschwand sowie die Bergrettungswache Hebelhof auf dem Feldberg. Dabei zeigte er sich beeindruckt von der Arbeit der ehrenamtlichen Einsatzkräfte, die dringend besser finanziert werden muss: "Als Mitglied im Finanzausschuss ist es mir wichtig die Situation selbst zu kennen, denn es wird sicher zu einer Diskussion von mehr Zuschüssen für die Bergwacht kommen. Die Bergwacht macht tolle Arbeit und hilft in 1.500 Einsätzen im Jahr Menschen in Not. Die Eindrücke nehme ich für meine Arbeit im Landtag gerne mit.
Da muss man mal der Regierung auf den Zahn fühlen", so Dr. Aden.

 
Leichtflugzeug im Schwarzwald abgestürzt 11. September 2016

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Bei Gütenbach (Schwarzwald-Baar-Kreis) kam es heute Nachmittag zu einem Großeinsatz. Nach einem Flugunfall hatten Rettungskräfte der Bergwacht, Feuerwehr, DRK, Rettungshundestaffeln und Polizei dort nach den Insassen eines abgestürzten Gyrocopters gesucht. Frackteile waren zuvor in einem Waldstück gefunden worden. Der Pilot wurde am Abend in einem steilen Abhang im Wald gefunden. Ein Notarzt der Bergwacht konnte leider nur noch den Tod feststellen. Weitere Insassen waren nicht an Bord. Auch drei Hubschrauber waren an dem Einsatz beteiligt. Neben einer Maschine der Polizei waren auch der Freiburger Rettungshubschrauber Christoph 54 sowie die SAR-Maschine der Bundeswehr aus Landsberg vor Ort. "Viele der insgesamt 275 Einsatzkräfte waren zuvor bei einer großen Sportveranstaltung in Furtwangen im Einsatz und daher sehr schnell vor Ort. Zudem haben wir weitere Bergwachteinheiten aus dem Umkreis herangezogen", so Bergwacht-Einsatzleiter Markus Probst.
Experten der BFU untersuchen den Unfall.

 
Windeneinsatz am Hasenhorn 2. September 2016

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Gestern Mittag kam es um 12:48 Uhr auf der Downhill-Strecke bei Todtnau zu einem schweren Unfall. Ein ca. 15-Jähriger war die „Wildride-Strecke“ mit einem Mountainbike abgefahren und gestürzt. Dabei zog er sich schwere Verletzungen zu. Bergretter der Ortsgruppe Todtnau übernahmen die medizinische Erstversorgung des Patienten bis zum Eintreffen des Schweizerischen Rettungshubschraubers „Rega 2“ aus Basel. Dieser setzte im Schwebeflug einen Notarzt in der Nähe der Unfallstelle ab, der die weitere medizinische Versorgung des verunglückten Mountainbikers übernahm. Mit Verdacht auf ein Polytrauma wurde der Patient schließlich von der „Rega 2“ mit Hilfe der Winde aus dem Gelände gerettet. Neben der Ortsgruppe Todtnau und der Rega 2 war auch ein „Rettungsspezialist Helikopter“ der Bergwacht Schwarzwald im Einsatz.

 
Bergwacht weiterhin stark gefordert 31. August 2016

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Die Bergretter im Schwarzwald werden in der aktuellen Sommerpause weiterhin stark gefordert. In den vergangenen Tagen und Wochen wurden die Ehrenamtlichen mehrfach zu Notfällen in der Natur bzw. im unwegsamen Gelände alarmiert. So mussten z.B. innerhalb der vergangenen fünf Tagen gleich drei abgestürzte Gleitschirmpiloten gerettet werden (Schönau - Waldkirch - Neustadt). Bei Wutach mussten die Bergretter gestern Mittag eine Frau mit schweren Verletzungen im Gesicht und dem Verdacht auf ein Schädel-Hirn-Trauma aus dem Gelände transportieren. Die Frau war durch das ausschlagende Pferd eines anderen Reiters am Kopf getroffen worden und wurde vom straßengebunden Rettungsdienst aus Bonndorf medizinisch versorgt. Auch am vergangenen Wochenende waren die Bergretter, insbesondere durch das sonnige Wetter und die dadurch erhöhten Besucherzahlen, bei zahlreichen Rettungseinsätzen im unwegsamen Gelände gefordert.

Einen Bericht der Badischen Zeitung finden Sie hier.

 
Bergretterinnen und Bergretter im Land schlagen endgültig Alarm 23. August 2016

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Seit Jahren weist die Bergwacht in Baden-Württemberg auf eine gefährliche Entwicklung hin: Während die Anzahl der Rettungseinsätze deutlich ansteigt und immer mehr Menschen die Natur als Erholungs- und Erlebnisraum entdecken, werden die ehrenamtlichen Bergretterinnen und Bergretter im Stich gelassen. "Die geringe finanzielle Unterstützung durch das Land Baden-Württemberg ist enttäuschend, vor allem aber gefährlich, da wir bei Notfällen zunehmend handlungsunfähig werden", so der Landesvorsitzende der Bergwacht, Adrian Probst. Im SWR-Interview spricht er über die negative Entwicklung, die sich nun ganz praktisch bemerkbar macht.

Interview anhören.

 
Nächtlicher Nofall am Feldsee 26. August 2016

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Die Bergretter der Ortsgruppe Hinterzarten wurden heute Nacht gegen ca. 1:45 Uhr zu einem internistischen Notfall (Hypoglykämie) am Feldsee (unterhalb des Seebuck Gipfels) alarmiert. Mehrere Personen hatten dort im freien übernachtet. Da der straßengebundene Rettungsdienst den Patienten zunächst nicht lokalisieren konnte, wurde die Bergwacht zur Unterstützung nachalarmiert. Insgesamt rückten fünf Bergretter mit zwei Einsatzfahrzeugen aus. Gemeinsam konnte der Patient gefunden und versorgt werden. Da die Einsatzstelle nur zu Fuß erreichbar war, wurde der ca. 20-Jährige von der Bergwacht mit Hilfe der Gebirgstrage zum Rettungswagen abtransportiert. Neben der Bergwacht waren der straßengebundene Rettungsdienst und ein Notarzt aus Neustadt im Einsatz.

 

 

JETZT NEU: DIE BERGWACHT-SCHORLE 13. August 2016

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Die Fruchtsaftkellerei Ebner bringt mit der Bergwachtschorle diesen Sommer ein ganz besonderes Getränk auf den Markt. Die naturtrübe Apfelsaftschorle ist nicht nur ein wertvolles Produkt aus der Region, sondern hilft auch unseren ehrenamtlichen Bergretter/innen. Für jede verkaufte Flasche spendet die Fruchtsaftkellerei Ebner 10-Cent an die Bergwacht Schwarzwald. Zum Start gibt's was zu gewinnen! Besuche uns auf Facebook um mehr darüber zu erfahren. Erhältlich ist die Bergwachtschorle unter anderem bei Ebner in Häusern, Getränke Brüstle in Norsingen und im Talladen in Todtnau

 
Einsatz an der Hasenhornbahn 15. August 2016

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Die SWR-Landesschau aktuell berichtet über den gestrigen Einsatz der Bergwacht an der Hasenhornbahn in Todtnau. Bei einem Unfall wurden vier Personen schwer verletzt.

 
Rainer Stickelberger MdL besucht Bergwacht Schwarzwald 12. August 2016

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Der Landtagsabgeordnete Rainer Stickelberger (SPD) informierte sich am Montag über die Arbeit der Bergwacht im Schwarzwald. Bei seinem Besuch auf der Bergrettungswache in Todtnauberg zeigte er sich beeindruckt vom breiten Aufgabenspektrum der ehrenamtlichen Bergretterinnen und Bergretter. Thematisiert wurde auch die nach wie vor unzureichende finanzielle Unterstützung durch das Land Baden-Württemberg. Stickelberger, der unter anderem auch Vorsitzender des Finanzausschusses des Landtags ist, versprach, sich für entsprechende Zuschüsse des Landes einzusetzen: „Was Sie leisten, ist extrem wichtig, zumal das Aufgabenfeld durch die erhöhte touristische Nutzung stetig erweitert wird."

Einen Bericht der Badischen Zeitung finden Sie hier.

 
Schwierige Rettungsaktion am Triberger Wasserfall 12. August 2016

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An den Triberger Wasserfällen musste gestern Mittag eine Frau gerettet werden, die abseits der Wege gestürzt war. Dabei hatte sie sich Verletzungen am Fußgelenk zugezogen. Während First-Responder aus Triberg, Notarzt und Mitarbeiter des DRK-Rettungsdienstes die medizinische Versorgung übernahmen, bereiteten sechs Bergretter der Bergwacht Furtwangen die technische Rettung aus dem schwierigen Gelände vor. "Der Zustand der durch das kalte Bachwasser unterkühlten Patientin verschlechterte sich zunehmend, weshalb höchste Eile geboten war", so Marti Duffner von der Bergwacht Furtwangen. In einer Gebirgstrage wurde die Patientin schließlich unter Seilsicherung auf einen Weg oberhalb der Unfallstelle gezogen und von dort zum wartenden Rettungswagen transportiert.

 
Motorradfahrer stürzt Abhang hinunter 11. August 2016

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Die Bergretter der Ortsgruppe Wutach wurden heute Morgen gegen ca. 7:40 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der B314 bei Grimmelshofen alarmiert. Ein Motorradfahrer war aus bisher ungeklärter Ursache von der Straße abgekommen und einen steilen Abhang hinuntergestürzt. Die Bergwacht unterstütze den straßengebundenen Rettungsdienst bei der Erstversorgung des Patienten und transportierte diesen unter Seilsicherung aus dem unwegsamen Gelände. Der Verletzte wurde mit einem Rettungshelikopter der DRF in die nächstgelegene Klinik geflogen.

Ein ausführlichen Bericht des Südkuriers finden Sie hier.

 
Einsatzzahlen steigen an 8. August 2016

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Der Beginn der Sommerferien in Baden-Württemberg macht sich bei den Einsatzzahlen der Bergwacht bemerkbar. Zahlreiche Gäste, aber auch Einheimische nutzen das tolle Wetter für Ausflüge in den Schwarzwald. Für die Bergretterinnen und Bergretter gab es dabei in den vergangenen Tagen viel zu tun: So rückte zum Beispiel die Bergwacht Todtnauberg zu einem Notfall auf einem schmalen Weg beim Gasthaus Stübenwasen aus, rettete eine gestürzte Person bei den Todtnauer Wasserfällen aus dem steilen Gelände und übernahm die Versorgung von Patienten bei diversen häuslichen Notfällen. Während die Bergwachten Todtnau und Muggenbrunn zu einer Personensuche alarmiert wurden, waren die Bergwachten Schönau und Münstertal im Einsatz, um eine gestürzte Person im Wald zu versorgen und aus dem Gelände zu transportieren. Die Bergwacht Wutach rückte mehrfach aus, um verletzte Wanderer aus der Wutachschlucht zu retten. In Sasbachwalden musste auf einem Premiumwanderweg eine Person mit Verdacht auf Herzinfarkt versorgt und aus dem kaum befahrbaren Gelände gerettet werden. Hier war die Bergwacht Achertal im Einsatz.

 
Einsatzreiches Wochenende 31. Juli 2016

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Gegen 11:20 Uhr wurden die Bergretter am Samstagvormittag das erste Mal alarmiert. Eine ca. 40 -jährige Frau war mit dem Mountainbike gestürzt und hatte sich hierbei u.a. Verletzungen im Kopfbereich zugezogen. Acht Bergretter übernahmen die Erstversorgung der Verletzten und transportieren diese zum Rettungshelikopter „Lions 1“ des Schweizerischen Flugambulanzunternehmens „Alpine Air Ambulance“ ab, mit welchem Sie nach Freiburg in die Uniklinik geflogen wurde. Am Samstagnachmittag wurden die Bergretter erneut alarmiert. Eine ca. 43 -jährige Frau hatte beim „Feldbergsteig“ einen Krampfanfall erlitten und war in Folge dessen gestürzt. Insgesamt waren zehn Bergretter der Ortsgruppen Todtnau und Hinterzarten mit zwei Einsatzfahrzeugen im Einsatz. Die Bergretter übernahmen die Erstversorgung und transportierten die Verletzte mit Hilfe der Gebirgstrage zum Rettungswagen aus Neustadt ab. Neben der Bergwacht und dem straßengebundenen Rettungsdienst war auch der Rettungshelikopter „Christoph 54“ aus Freiburg im Einsatz. Um ca 11:00 Uhr wurden die Bergretter am Sonntagvormittag das dritte Mal alarmiert. Eine ca. 42 Jährige hatte sich bei einem Kollisionsunfall auf der Sommerrodelbahn „Hasenhorn“ im Brustbereich verletzt. Acht Bergretter übernahmen gemeinsam mit einem örtlichen Notarzt die Erstversorgung und übergaben die Verletzte mit einem Verdacht auf Brustwirbelsäulen- und Brustbeinverletzung an den nachalarmierten Rettungshelikopter „Rega 1“ der Schweizerischen Rettungsflugwacht „Rega“ . Dieser war direkt neben der Unfallstelle im unwegsamen Gelände gelandet und flog die Verunglückte nach Freiburg in die Uniklinik.

 
Waldkircher Einsatzfahrzeug rutscht Hang hinab 28. Juli 2016

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Gestern Abend wurden die Bergwacht-Ortsgruppen Waldkirch und Furtwangen zu einer verletzten Frau bei Obersimonswald alarmiert. Die 50-Jährige hatte sich bei einem Sturz auf einem schmalen Wanderweg eine Oberschenkelfraktur zugezogen. Während Bergretter die Patientin versorgen, wollte ein sehr erfahrener Bergretter eines der Fahrzeuge auf einem Waldweg knapp 400 Meter von der Unfallstelle entfernt wenden. „Beim Versuch das Fahrzeug zu wenden, kam aus bislang ungeklärter Ursache das Waldkircher Einsatzfahrzeug vom Weg ab und rutschte rund 60 Meter den Hang hinab. Der 65-Jährige Fahrer zog sich dabei eine Schlüsselbeinfraktur zu. Am Fahrzeug entstand Totalschaden.“, so der Leiter Bergrettung der Bergwacht Schwarzwald Mirko Friedrich. Umgehend kümmerten sich mehrere Bergretter um den verunfallten Kollegen. Die verletzte Wanderin wurde währenddessen weiter versorgt und mit einer Gebirgstrage dem Rettungsdienst übergeben. „Der Fahrer wurde zur weiteren Abklärung in die Freiburger Uniklinik gebracht.“, so Friedrich weiter. „Unsere Einsätze im unwegsamen Gelände bergen leider immer gewisse Risiken. Wir versuchen, diese Risiken möglichst gering zu halten, können sie aber leider nicht gänzlich ausschließen. Es zeigt sich aber einmal mehr, wie wichtig moderne uns sichere Ausrüstung ist, die im Ernstfall die beteiligten Bergretter schützt. In diesem Fall war es ein sehr neues Fahrzeug, das die Insassen besser schützt, als die alten Fahrzeuge.“, so Friedrich abschließend. Neben dem Rettungsdienst waren auch die Feuerwehr und die Polizei vor Ort. Die Bergungsarbeiten und die Unfallaufnahme dauerten bis spät in die Nacht hinein.

 
Landesjugendzeltlager 2016 26. Juli 2016

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Beim Landesjugendzeltlager am vergangenen Wochenende erlebten die über 60 Teilnehmer und ihre Betreuer ein buntes und spannendes Programm. Bereits Freitagnachmittag waren die Bergretterinnen und Bergretter von morgen angereist und hatten ihre Zelte auf dem Todtnauberg aufgeschlagen. Wie jedes Jahr standen viele aufregende Spiele und viel Spaß auf dem Programm. Erstmals mussten die Jugendlichen dieses Jahr auch in gespielten Fallbeispielen "verletzte" Personen aus dem Gelände retten. "Durch die Fallbeispiele sollen die Jugendlichen früh lernen mit den Rettungsmaterialien der Bergwacht umzugehen und werden so optimal auf die später folgende Ausbildung vorbereitet", so Landesjugendleiterin Petra Bernauer.

 
Tagung der Naturschutzwarte in Waldkirch 25. Juli 2016

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Die Naturschutzwarte der Bergwacht haben in Waldkirch und im „Naturschutzgebiet Zweribach“ ihre diesjährige Tagung durchgeführt. Der Vorsitzende der Ortsgruppe Waldkirch, Jogi Holzer, hat die Tagung dankeswerterweise unterstützend begleitet. Im theoretischen Tagungsteil wurde unter anderem auch die für die Überarbeitung der Ausbildungs-grundlagen notwendige Lernzielbeschreibung diskutiert und verabschiedet. Die nachmittägliche Exkursion führte in das „Naturschutzgebiet und den Bannwald Zweribach“. Es liegt in einer Karwand, die steil ins Simonswälder Tal abfällt. Das Gebiet wird geprägt durch den seit ca. 60 Jahren nicht mehr bewirtschafteten Wald und die natürliche Wiederbewaldung eines ehemaligen Hofgeländes im Steilhang. Der über die Felsen herabstürzende Wasserfall bildet den optischen Höhepunkt des Schutzgebietes. Zahlreiche Informationssäulen (Stelen) des Themenpfades des Kandelberglandes informieren über weitere geschichtlich interessante Themen wie die Energiegewinnung, Landwirtschaft und den Bergbau.

 
Schwierige Rettung aus morschem Baum 24. Juli 2016

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Gegen 16:15 Uhr wurde die Ortsgruppe Waldkirch am vergangenen Mittwoch, zum fünften Mal in diesem Jahr, zu einem abgestürzten Gleitschirmflieger alarmiert. Ein Gleitschirmpilot war ca. 300 m unterhalb des Startparkplatzes der Kandel Passhöhe in einem abgestorbenen Baum notgelandet. Aufgrund des instabilen Zustandes des Baumes war das Aufsteigen eines Bergretters zum Abgestürzten (aus Sicherheitsgründen) nicht möglich. Mit Hilfe einer Rettungsschnur konnte Sicherungsmaterial zum Piloten befördert werden. Nachdem sich der Pilot unter Anweisungen der Bergretter selbst sichern konnte, wurde er von der Bergwacht sicher zum Boden abgeseilt und dort vom straßengebundenen Rettungsdienst untersucht. Hierbei wurde festgestellt, dass der Pilot seine Notlandung unverletzt überstanden hatte.

 
Schwerer Verkehrsunfall bei Präg 21. Juli 2016

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Die Bergretter der Ortsgruppe Todtnau wurden gestern Abend gegen 19:40 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der L151 zwischen Präg und Hochkopf alarmiert. Zwei Personen waren mit einem Motorrad verunglückt und ca. 7 Meter die Böschung hinuntergestürzt. Bei dem Sturz wurden beide Personen schwer verletzt. Die Beifahrerin eine ca. 30 jährige Frau wurde von den Bergrettern mit der Gebirgstrage und unter Seilsicherung aus dem Gelände geborgen und an den Rettungshelikopter der REGA übergeben.  Der ca. 50- jährige Fahrer des Motorrads erlag, trotz Reanimationsmaßnahmen der Rettungskräfte, noch vor Ort seinen Verletzungen und wurde durch die Bergwacht geborgen. Neben der Bergwacht Todtnau und der REGA, waren die nacharlamierten Bergwacht Ortsgruppen Todtmoos und Bernau, sowie die Polizei, der straßengebundene Rettungsdienst vom DRK Schönau und DRK St.Blasien und zwei Notärzte aus St. Blasien und Todtnau im Einsatz.

 
Häuslicher Notfall in Wieden 19. Juli 2016

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Die Bergretter der Ortsgruppe Wieden und Schönau wurden gestern Abend gegen 21:19 Uhr zu einem häuslichen Notfall in Wieden alarmiert. Ein ca. 80-Jähriger hatte einen Kreislaufkollaps erlitten und war beim Eintreffen der Bergretter nur noch schwer ansprechbar. Durch die Maßnahmen der Bergwacht und des nachalarmierten Notarztes verbesserte sich der Zustand des Patienten bis zum Eintreffen des Rettungswagens deutlich. Immer wieder wird die Bergwacht als nächstgelegenes Rettungsmittel auch zu häuslichen Notfällen alarmiert. Die Bergretter übernehmen dann bis zum Eintreffen des straßengebundenen Rettungsdienstes die medizinische Erstversorgung der Patienten.

 
Mountainbiker stürzt am Stübenwasen 16. Juli 2016

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Heute Nachmittag wurde die Bergwacht Todtnauberg zu einem Notfall am Stübenwasen alarmiert. Ein Mountainbiker war dort auf einer Abfahrt gestürzt und hatte sich Verletzungen an der Schulter zugezogen. Zusammen mit weiteren Bergrettern, die vom Feldberg aus angefahren waren, versorgten die Einsatzkräfte den Patienten und übergaben ihn an den straßengebundenen Rettungsdienst des DRK.

 
Motorradfahrer lebensgefährlich verletzt 11. Juli 2016

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Die Bergretter der Ortsgruppe Wieden wurden am vergangenen Freitag um ca. 17:16 Uhr zu einem verunglückten Motorradfahrer alarmiert. Der 30 jährige war auf Straße von Wieden in Richtung Münstertal (L123) von der Fahrbahn abgekommen, mit der Leitplanke zusammengestoßen und ca. fünf Meter den Abhang hinunter gestürzt. Unter Seilsicherung und Mithilfe der Gebirgstrage musste der Verletzte von den 10 Bergrettern aus dem Gelände geborgen werden. Aufgrund der schweren Verletzung ( Verdacht auf Polytrauma) wurde der Patient mit dem nachalarmierten Rettungshubschrauber der Schweizer Rettungsflugwacht Rega in die Klinik geflogen. Neben der Bergwacht und der Rega waren die Polizei, der straßengebundene Rettungsdienst, ein Notarzt sowie die Feuerwehr im Einsatz. Einen Bericht der Badische Zeitung finden Sie hier.

 
Dienstprüfung Sommer 10. Juli 2016

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55 Teilnehmer legten dieses Wochenende den Sommerteil der Dienstprüfung 2016 ab. In vielen praktischen Prüfungen mussten die Anwärter dabei ihr gesamtes Können unter Beweis stellen. 16 von ihnen konnten ihre Ausbildung abschließen und stehen nun als neue Einsatzkräfte zur Verfügung. Einige andere müssen im Winter noch den Skitest sowie den Winterteil der Dienstprüfung absolvieren. "Wir freuen uns, heute 16 hochmotivierte Einsatzkräfte in die Reihen der aktiven Bergretterinnen und Bergretter aufnehmen zu können. Ihnen allen wünschen ich viel Freude, und vorallem unfallfreie Dienste im Bergrettungsdienst", so der Landesvorsitzende der Bergwacht Schwarzwald, Adrian Probst.

 
LKW stürzt Abhang hinunter 2. Juli 2016

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Heute Vormittag ist gegen 10:30 Uhr ein LKW im Murgtal (Landkreis Rastatt) verunglückt. Das Fahrzeug war auf einer schmalen Straße bei Gaggenau unterwegs und stürzte dabei ca. 20 Meter einen steilen Abhang hinunter. Dabei wurde eine der beiden männlichen Insassen getötet, eine wurde schwer verletzt. Einsatzkräfte der Bergwacht Baden-Baden trafen zehn Minuten nach dem Alarm an der Unfallstelle ein und übernahmen die medizinische Versorgung sowie die Rettung des Verletzten aus dem schwer zugänglichen Gelände. „Bei dem aufwändigen Einsatz wurden wir von Kräften weiterer Bergwachten unterstützt, die zum Unfallzeitpunkt an einer Übung in der Nähe teilnahmen“, so Felicitas Melchinger von der Bergwacht Baden-Baden.

Neben der Bergwacht waren auch die Feuerwehr Gaggenau, das DRK und ein Notarzt im Einsatz.

 
Erneuter Windeneinsatz 28. Juni 2016

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Am Montag Mittag stürzte eine ältere Frau am Kandel im Bereich der Thomashütte ab. Die Frau war am Fotografieren und stürzte rund 15 Meter einen Fels hinab. Dabei zog sie sich mehrere schwere Verletzungen zu. Während die Frau von dem Notarzt des Freiburger Rettungshubschraubers „Christoph 54“ versorgt wurde, bereiteten die alarmierten Waldkirchen Bergretter die Rettung der Frau vor. Wie am Sonntag wurde auch in diesem Fall der Basler Rettungshubschrauber „Rega 2“ nachgefordert. Mit der Seilwinde rettete er die Patientin aus dem unwegsamen Gelände. „Die beiden Einsätze im Gfäll und am Kandel zeigen, dass der Schwarzwald alpine und unwegsame Stellen hat. Rettungseinsätze sind dort besonders herausfordernd und für die Retter mitunter auch gefährlich. Dabei ist die Rettung aus der Luft mit einem Hubschrauber mit Seilwinde ein besonderes wichtiger Baustein – gerade auch zum Wohle des Patienten. Dank der vielen Übungen und der sehr guten Zusammenarbeit mit der Schweizer Rettungsflugwacht Rega funktionieren solche Rettungseinsätze reibungslos.“, fasst der Landesleiter Bergrettung der Bergwacht Schwarzwald Mirko Friedrich zusammen.

 
Windeneinsatz im Gfäll 27. Juni 2016

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Gestern Nachmittag wurden gegen halb fünf die Bergretter aus Freiburg und Muggenbrunn zu einem verunglückten Wanderer alarmiert. Der Ende 70-jährige Mann war im Gfäll bei Oberried rund zehn Meter den Hang hinabgestürzt und hatte sich dabei mehrere schwere Verletzungen zugezogen. Der Freiburger Rettungshubschrauber „Christoph 54“ war ebenfalls alarmiert worden und landete oberhalb des Gfälls auf einer Wiese. Von dort lief der Notarzt zum Patienten und versorgte diesen bis zum Eintreffen der Bergretter. Da der Patient in sehr unwegsamen Gelände lag, wurde der Basler Rettungshubschrauber „Rega 2“ nachgefordert, da dieser über eine Seilwinde verfügt. Der Hubschrauber nahm einen Luftretter der Bergwacht auf und seilte diesem mit einem Notarzt in die Nähe der Unfallstelle ab. Nachdem diese gemeinsam mit den Bergretter den Patienten zu einer kleinen Lichtung gebracht hatten, wurde der Patient dort mit der Seilwinde aus dem steilen und felsdurchsetzten Geländes gerettet. Gegen halb acht war der aufwändige Einsatz beendet.

 
Black Forest Ultra Bike Marathon 2016 20. Juni 2016

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Es war ein hartes Rennen am vergangenen Sonntag: Beim 18. Black Forest Ultra Bike Marathon hatten die Teilnehmer mit Starkregen, Nebel und aufgeweichten Strecken zu kämpfen. Für die Sicherheit der etwa 5.000 Starter sorgten Einsatzkräfte von Feuerwehr, Bergwacht, Malteser, DRK und Polizei. Notärzte der Bergwacht waren auf geländegängigen ATVs auf der Strecke unterwegs. 25 Personen mussten auf der Strecke notfallmedizinisch versorgt und abtransportiert werden. Etwa ebenso viele wurden im Medical Center im Zielbereich behandelt. Besonders positiv fällt das Fazit von Einsatzleiter David Hierholzer mit Blick auf die Funkkommunikation aus: "Zum ersten Mal setzte die Bergwacht Digitalfunkgeräte ein und konnte so eine hervorragende Verbindung zwischen den über 100 Bergretterinnen und Bergrettern gewährleisten. Damit konnten wir die Sicherheit der Veranstaltung noch einmal erhöhen".

 
Frau aus Schlammfeld gerettet 28. Mai 2016

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Gegen 10:38 Uhr wurden heute Vormittag die Bergretter der Ortsgruppe Wutach zu einer verunfallten Wanderin in der Wutachschlucht beim „Kanadiersteg“
(Rettungssektor "R") alarmiert.
Die ca. 64 Jahre alte Frau war über ein durch einen Erdrutsch ausgelöstes Schlammfeld gelaufen, dabei gestürzt und hüfttief im Schlamm versunken.
Neben 11 Bergrettern waren auch die Feuerwehr Wutach, der straßengebundene Rettungsdienst, sowie die Polizei im Einsatz. Unter Seilsicherung und mit Hilfe von Zweigen/Ästen und Steckleitern der Feuerwehr konnte die Frau unverletzt aus dem Schlammfeld geborgen werden.

In Folge der Rettungsaktion wurde dieser Teil der Wutachschlucht durch den Wutachranger M. Schwenninger vorübergehend gesperrt. Die Bergretter unterstützen diesen beim Aufhängen der Umleitungsbeschilderung und kehrten gegen 13:30 Uhr zur Bergrettungswache zurück.

Weitere Informationen zur Umleitung finden Sie hier.

 
Helfen, wo auch Helfern Gefahr droht 10. Mai 2016

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Am 12. Juni findet in Villingen der zweite Blaulichttag des Schwarzwald-Baar-Kreises statt. Mit dabei sind auch Jasmin Koch und Marti Duffner von der Bergwacht Furtwangen, die im Schwarzwälder Boten vorab über ihre Arbeit bei der Bergwacht berichten.

Den Bericht des finden Sie hier.

 
Schönwald: Motorradfahrer stirbt nach Sturz 8. Mai 2016

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Die Bergwacht Furtwangen wurde am Samstagnachmittag zu einem schweren Motorradunfall bei Schönwald alarmiert. Ein 19-Jähriger war dort mehrere Meter eine Böschung hinuntergestürzt und hatte sich dabei schwerste Verletzungen zugezogen. Nach der Rettung aus dem Gelände wurde er mit einem Rettungshubschrauber in die Klinik geflogen. Dort erlag er seinen schweren Verletzungen.

Einen Bericht des Schwarzwälder Boten finden Sie hier.

 
Rotary Club Bonndorf spendet Rettungsgeräte 7. Mai 2016

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Die Bergwacht Wutach freut sich über eine großzügige Spende des Rotary Clubs Bonndorf. Am Mittwochabend überreichte Präsident Dietmar Brogle den Bergretterinnen und Bergrettern eine neue Gebirgstrage und einen Bergesack. Damit können Patienten schonend, sicher und rasch aus unwegsamem Gelände gerettet werden. "Gerade in der nun beginnenden Wandersaison werden wir sehr froh über die moderne Ausstattung sein. Für die Unterstützung bedanken wir uns ganz herzlich", so der Vorsitzende der Bergwacht in Wutach, Lothar Schmidt.

 
Aufwändiger Rettungseinsatz bei Nacht 6. Mai 2016

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Um 2 Uhr wurde die Bergwacht Freiburg heute Nacht zu einem Notfall am Kybfelsen alarmiert. Zwei Personen hatten dort in einem Zelt übernachtet und waren etwa 30 Meter über eine Felskante abgestürzt. Die verletzten Patienten mussten unter Seilsicherung aus dem Gelände gerettet und mit Gebirgstragen aus dem Wald transportiert werden. Insgesamt waren zehn Bergretter mit zwei Fahrzeugen sowie der straßengebundene Rettungsdienst im Einsatz.

 
Einsatzreiches Wochenende für die Bergwacht 2. Mai 2016

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Die Bergretter der Ortsgruppe Schönau und Wieden wurden am vergangenen Freitag gegen 21:16 Uhr zu einer männlichen Person, im Haus Bergfried, mit akutem Herzinfarkt alarmiert. Die Bergretter übernahmen die Erstversorgung des Patienten und übergaben diesen anschließend an den mitalarmierten Rettungshelikopter der REGA. Neben der Ortsgruppe Schönau und Wieden waren auch die Ortsgruppen Wutach und Todtmoos am vergangenen Wochenende im Einsatz. Die Ortsgruppe Wutach wurde am Samstagabend gegen 19:42 Uhr zu einem 65 jährigen Wanderer alarmiert, welcher in der Wutachschlucht einen Kreislaufkollaps erlitten hatte. Die Bergretter übernahmen die Erstversorgung des Patienten und transportierten diesen mit der Gebirgstrage aus dem Schluchtengebiet ab, wo er anschließend an den Straßengebundenen Rettungsdienst aus Löffingen übergeben wurde. Die Bergretter der Ortsgruppe Todtmoos wurden am vergangenen Sonntag gegen 4:45 Uhr zu einem Wohnhausbrand in Todtmoos alarmiert. Die Bergretter unterstützen die Feuerwehr und das DRK und übernahmen unter anderem die Betreuung des Betroffenen und halfen dabei dessen Hunde wieder einzufangen.

Mehr Informationen finden Sie hier.

 
Ausflug der Jugendleiter nach Berlin 28. April 2016

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8 Jugendleiter der Bergwacht Schwarzwald haben vergangene Woche, von Mittwoch (20.04) bis einschließlich Samstag (23.04), einen Ausflug nach Berlin unternommen. „Neben einem straffen Programm und vielen interessanten Gesprächen stand der Spaß und der kameradschaftliche Aspekt ganz klar im Vordergrund des Ausfluges.“, so Landesjugendleiterin Petra Bernauer. Neben kulturell und gesellschaftlichen Führungen/Unternehmungen wie z.B. einer Stadtrundfahrt, einem Besuch des „asisi-Panorama Berlin“ oder einem gemeinsamen Abendessen im „Alt Berliner Biersalon“ am Kurfürstendamm, standen auch Gespräche mit unter anderem Kerstin Andreae, MdB, Hans-Peter Friedrich, MdB, und Marco Vollmar (WWF) auf dem Programm.

 
Sonderverkauf für Ehrenamtliche 26. April 2016

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Am kommenden Donnerstag, den 28. April 2016 findet von 19 bis 21 Uhr in den ADCO Filialen Freiburg ein Sonderverkauf statt. Ehrenamtliche, die in einer sozialen Einrichtung oder einer Rettungsorganisation tätig sind, erhalten einen Rabatt von 20%.

Interessierte können sich HIER anmelden.

 
Lehrgang für die Rettung aus Bäumen 26. April 2016

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Am vergangenen Samstag fand in Waldkirch der diesjährige Lehrgang für die "Rettung aus Bäumen" statt. Neben theoretischen Themen wie z.B. "die Standfestigkeit von Bäumen" oder "die Gefahren am Baum", stand vor allem das praktische Üben im Mittelpunkt des Lehrganges. Hierbei wurde insbesondere der Aufstieg am Baum mit Zuhilfenahme von Baumsteigeisen oder Steigklemmen geübt. Aufgrund des schlechten Wetters, fand der Lehrgang dieses Jahr im Trockenen statt.

Wir danken der Stadt Waldkirch, dem Forst sowie den Technischen Betrieben für das Zurverfügungstellen der Halle und den Bäumen.

 
Stellenausschreibung: Bundesfreiwilligendienst 23. April 2016

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Die Bergwachten Schwarzwald sucht ab September ein/n Mitarbeiter/in im Bundesfreiwilligendienst.

Mehr Informationen finden Sie hier.

 

Zur Stellenausschreibung.

 
Bundesausschuss Bergwacht in Winterberg 18. April 2016

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Mit einer Vielzahl spannender Themen haben sich die Vertreter der Bergwacht-Landesverbände am Wochenende in Winterberg befasst. Neben der bundeseinheitlichen Ausbildungs- und Prüfungsordnung, Strategieprozess, Finanzierungsmöglichkeiten und weiteren Punkten stand auch eine beeindruckende Exkursion in das Dienstgebiet der Bergwacht im Sauerland auf dem Programm. Fazit der Tagung: Die Zusammenarbeit der Bergwachten in Deutschland funktioniert hervorragend und wird uns weiter nach vorne bringen.

 
Wanderer isst vermutlich Maiglöckchen und kollabiert 18. April 2016

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Die Bergretter der Ortsgruppe Wutach wurden am vergangenen Samstag gegen 13:45 zu einem Wanderer im Bereich Eichberg-Stutz alarmiert. Dieser hatte Maiglöckchen und vermutlich andere Pflanzen zu sich genommen und wurde kaum ansprechbar aufgefunden. Die Rettungskräfte vom straßengebundenen Rettungsdienst, welche die Erstversorgung des Patienten übernahmen, forderten auf Grund der schwierigen Wegverhältnissen die Bergwacht nach. Mit Hilfe der Gebirgstrage transportierten die Bergretter den Patienten ca. einen halben Kilometer zum Rettungswagen ab, wo der Patient zunächst weiter versorgt und anschließend auf Grund seines schlechten Zustandes mit dem Rettungshelikopter „Christoph 54“ ins Krankenhaus geflogen wurde.


Einen Bericht der Lahrer Zeitung finden Sie Hier.

 
Kajakfahrer kentert auf der Alb und stirbt 17. April 2016

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Am Sonntag Nachmittag kam es bei Albbruck auf der Alb zu einem tragischen Unglück. Ein 32 jähriger Kajakfahrer kenterte und erlag später im Krankenhaus seinen Verletzungen. Vier Begleiter des Verunglückten mussten ebenfalls aus schwierigem Gelände gerettet werden. Neben Rettungskräften von verschiedenen Hilfsorganisationen waren auch Bergretter der Ortsgruppen Todtmoos und Bernau im Einsatz.

Einen Bericht der Badischen Zeitung finden Sie Hier.

 
Einsatz an der Burgruine Bärenfels in Wehr 24. März 2016

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Die Bergretter der Ortsgruppe Todtmoos wurden am vergangenen Dienstag gegen 16:04 Uhr zu einer verunfallten Person an der Burgruine Bärenfels in Wehr alarmiert. Ein 30 jähriger Mann und drei weitere Personen hatten sich gegen den vorgesehenen Fußweg zur Ruine entschieden und versuchten die Burgruine in direktem Weg durch das unwegsame Gelände zu erreichen. Hierbei rutschte der 30 jährige auf dem feuchten Laubboden aus und zog sich eine Luxation der Kniescheibe zu. Die Bergretter übernahmen die Erstversorgung des Patienten und transportierten diesen im Akja unter Seilsicherung zurück auf begehbares Gelände. Aufgrund der starken Schmerzen musste der Patient noch vor Ort notärztlich behandelt werden.

 
Infowand im Cafe Schwarzwaldmaidle 22. März 2016

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Seit vergangener Woche steht in dem modernen Cafe „Schwarzwaldmaidle“ in Bärental eine Infowand der Bergwacht Schwarzwald. Besucher haben so die Möglichkeit, einen Einblick in die Arbeit der Bergwacht zu bekommen. „Spannende Bergrettungs-Lektüre bei einem leckeren Stück Kuchen“, so die Idee.
Mehr denn je ist die Bergwacht Schwarzwald auf Spenden angewiesen, potentielle Spender sollen u.a. durch solche Infostände auf die aktuelle Notlage der Bergwacht aufmerksam gemacht werden.
„Durch die dreiteilige SWR-Dokureportage, welche im Januar im SWR Fernsehen zu sehen war, sind viele Bürger über die Notlage der Bergwacht informiert und zu Spenden bereit“, zeigt sich der Beauftrage für Öffentlichkeitsarbeit Winfried Redhaber optimistisch.

Vielen Dank an das Team des Cafe Schwarzwaldmaidle

 
TRITTSICHER - Ausgabe Frühjahr 2016 21. März 2016

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In diesen Tagen erhalten unsere Fördermitglieder, Partner und Einsatzkräfte die neue Ausgabe des Bergwachtmagazins TRITTSICHER. Darin berichten wir unter anderem über spannende Ausbildungslehrgänge, Einsätze und die Bemühungen, den Bergrettungsdienst in Baden-Württemberg gemeinsam mit der Politik auf stabile Füße zu stellen.

 
Waldarbeiter verunglückt tödlich 11. März 2016

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Gegen 12.15 Uhr wurden heute Mittag die Bergretter der Ortsgruppe Freiburg zu einem verunfallten Waldarbeiter im Attental alarmiert. Der 65 Jahre alte Mann fällte gemeinsam mit seinem 40 Jahre alten Sohn einen Baum, als im Hinabfallen ein Ast abbrach und zurückgeschleudert wurde. Dieser traf den 65-Jährigen, der noch an der Unfallstelle verstarb. Die Bergwacht übernahm die Totenbergung aus dem Steilhang. Neben der Bergwacht waren Kräfte des Roten Kreuzes, der Freiwilligen Feuerwehren Wittental und Kirchzarten, Polizei und vom Kriseninterventionsteam im Einsatz.

 
Freude über größzügige Spende 11. März 2016

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Die Bergwachten Hinterzarten-Breitnau und Feldberg-Altglashütten freuen sich über eine Großspende. Der Lionsclub Titisee-Neustadt und Rotary Hochschwarzwald übergaben am Mittwochabend einen Scheck in Höhe von 8.200 € an die Bergretter. Der Vorsitzende der Bergwacht Hinterzarten-Breitnau Oliver Bieber bedankte sich im Namen der Ehrenamtlichen: "Das ist ein unglaublich schöner Moment und eine Anerkennung für unseren Einsatz." Die Badische Zeitung berichtet:
http://www.badische-zeitung.de/hinterzarten/8200-euro-fuer-die-bergretter--119434385.html

 
Minister Stickelberger kündigt Hilfe an 10. März 2016

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In einem gemeinsamen Gespräch mit dem Bergwacht-Landesvorsitzenden Adrian Probst und Landesgeschäftsführer Lutz Scherer unterstrich Justizminister Rainer Stickelberger in dieser Woche die rasant gestiegene Bedeutung der Bergwacht. "Die finanzielle Struktur der Bergwacht muss an die neuen Herausforderungen angepasst werden", so der Minister. Eine solide Ausfinanzierung der Bergwacht stelle auch eine wichtige Grundlage für guten und sicheren Tourismus im Land dar. Die Badische Zeitung berichtet:
http://www.badische-zeitung.de/kreis-loerrach/stickelberger-kuendigt-hilfe-an--119400542.html
 
Bergwacht Todtmoos doppelt gefordert 8. März 2016

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Zweimal rückten die Bergretter aus Todtmoos am Samstag aus. Unmittelbar nach der medizinischen Versorgung einer 85-jährigen Dame im Ort wurden sie zu einem Skiunfall alarmiert. Ein 37 Jahre alter Betreuer eines Skirennens hatte sich eine Oberschenkelfraktur zugezogen und musste von Notarzt, DRK und Bergwacht versorgt werden. Mit dem Akia konnte er zum Rettungswagen und von dort weiter in eine Klink gebracht werden.
 
Suchaktion in der Wutachschlucht 4. März 2016

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Heute Nachmittag konnte im Bereich der Schurrhammerhütte an einer Sandbank eine leblose Person gefunden werden, bei der es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um den Vermissten handelt. Seit drei Uhr in der vergangenen Nacht hatten über 30 Einsatzkräfte der Bergwacht gemeinsam mit Polizei und Rettungshundestaffel nach dem 20-Jährigen gesucht. Er hatte in der Nacht das Elternhaus verlassen und war barfuß und nur leicht bekleidet in die Wutachschlucht gelaufen. Im Laufe des Tages kamen zudem Kräfte der DLRG, der Feuerwehr Löffingen und Wutach sowie ein Polizeihubschrauber zum Einsatz.

Einen Bericht der BZ finden Sie Hier.
 
Aktionstag am Skilift Haldenköpfle 03. März 2016

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Rettungsübungen, Vorträge, Rundfahrten mit dem Rettungs-ATV und Akja, …: Beim Aktionstag der Bergwachten Muggenbrunn und Freiburg am vergangenen Samstag am Skilift Haldenköpfle hatten Besucher die Gelegenheit, sich über die vielfältige Arbeit im Bergrettungsdienst zu informieren.
Zudem gingen 5 € pro verkaufter Liftkarte an die Bergwacht. „Bei strahlendem Sonnenschein konnten wir sehr viele Besucher begrüßen und für unsere Arbeit begeistern. Der Aktionstag war ein voller Erfolg“, sind sich die beiden Vorsitzenden Martina Nuß aus Freiburg und Stefan Iwertowski aus Muggenbrunn einig. Liftbesitzer Peter Mogg überreichte am Ende des Tages einen Check über 4.500 €.
„Wir freuen uns sehr über die großzügige Unterstützung und danken Herrn Mogg und dem Team der Skilifte Haldenköpfle ganz herzlich“, so Iwertwoski.
 
Erfolgreiche Winterprüfung 2016 27. Februar 2016

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Insgesamt 54 Anwärter haben heute an der diesjährigen Winterprüfung teilgenommen. Die Prüfungsteilnehmer mussten ihr Können in den Prüfungsfächern Pistenrettung, Funk, Orientierung, Organisation und Alpine Grundlagen unter Beweis stellen.
 
Belchen-Seilbahn überreicht Spende an Bergwacht Schönau 23. Februar 2016

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Die Bergwacht Schönau darf sich über eine Spende der Belchen-Seilbahn in Höhe von 2000 Euro freuen.
Mit Hilfe der Spende konnte ein neuer "Skidoo-Nachläufer" beschafft werden.

Einen Bericht der BZ finden Sie Hier.
 
Drei Vermisste in kurzer Zeit 22. Februar 2016

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Gleich drei Vermisste wurden am Samstag auf dem Feldberg gemeldet. Während die Suche nach zwei von ihnen nach kurzer Zeit eingestellt werden konnte, blieb ein 15-jähriger Franzose auch in den Abendstunden vermisst. Er konnte erst bei Dunkelheit durch Bergretter auf einem nicht befahrbaren Waldweg in Richtung Menzenschwand gefunden werden. Im Nebel und bei dichtem Schneetreiben hatte er die Orientierung verloren und die Pisten verlassen. Mit einem Motorschlitten brachten ihn die Bergretter zurück zu seinen Eltern.
 
Ehrenamtsempfang mit Ministerpräsident Kretschmann 19. Februar 2016

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Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann lud in Freiburg heute zum Ehrenamtsempfang. Mit dabei waren auch mehrere Bergretter aus dem gesamten Südschwarzwald. Im direkten Gespräch zeigte sich der Ministerpräsident mit den Bergrettern sehr interessiert und hatte ein offenes Ohr für die Wünsche der Bergwacht nach einer angemessenen Finanzierung.
 
Die Bergwacht im ZweiTälerLand 16. Februar 2016

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Das ZweiTälerLand ist als zertifizierte "Qualitätsregion Wanderbares Deutschland" der ideale Urlaubsort für alle, die Natur intensiv erleben wollen. So bietet zum Beispiel der Zweitälersteig mit seinen Felsen, Schluchten und Wasserfällen spannende Höhepunkte. Im Schwarzwälder Hüttenwinkel laden urige Hütten zur zünftigen Einkehr ein. Für die Sicherheit der Gäste auf dem weiten Wander- und Radwegenetz sorgt die Bergwacht Waldkirch. In der aktuellen Ausgabe des Freizeitführers "auszeit" berichtet Autorin Birgit-Cathrin Duval (Foto: Clemens Emmler) über die Bergretter, die im Notfall schnelle Hilfe leisten.

Den Bericht finden Sie Hier.
 
Dr. Klaus Schüle besucht Bergwacht Schwarzwald 14. Februar 2016

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Dr. Klaus Schüle, Landtagskandidat der CDU für den Wahlkreis Freiburg-Ost/Hochschwarzwald, war am Samstag zu Gast bei der Bergwacht Schwarzwald. Gemeinsam mit dem Landesvorsitzenden Adrian Probst und Landesgeschäftsführer Lutz Scherer sprach er über die Situation des Bergrettungsdienstes in Baden-Württemberg und die angespannte finanzielle Lage. Dr. Schüle stellte sich hinter die Forderung der Bergwacht, den Bergrettungsdienst endlich finanziell stärker zu unterstützen. "Ich konnte es kaum fassen, wie niedrig die Landesförderungen bei Investitionen bislang sind: 70.000 Euro im Jahr. Die meisten ehrenamtlich Tätigen in der Bergwacht kaufen ihre Ausrüstungsgegenstände privat und mit Hilfe von Kuchenverkäufen muss ein Teil der Investitionen "erwirtschaftet" werden. Ausbildungspauschalen gibt es schon gleich gar nicht. Deshalb muss das Land hier seine Förderung deutlich erhöhen, dafür werde ich mich mit großer Überzeugung einsetzen", so Schüle.
 
Himmel und Abgrund 13. Februar 2016

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Für unsere Bergretterin Annika Stoll ist der Dienst bei der Bergwacht mehr als ein einfaches Hobby.
BZ-Redakteurin Christine Luz war mit ihr unterwegs.

Den Bericht finden Sie Hier.
 
Im Gespräch mit Thorsten Frei MdB 12. Februar 2016

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In Villingen-Schwenningen hat der Bundestagsabgeordnete Thorsten Frei (CDU) den Landesgeschäftsführer der Bergwacht Schwarzwald Lutz Scherer empfangen. Das Gespräch drehte sich um die grundsätzlichen Fragen der Finanzierung der Bergrettung im Land Baden-Württemberg. Angesichts der anhhaltend steigenden Einsatzzahlen bei Notfällen im unwegsamen Gelände sei eine dauerhafte und ausreichende Finanzierung der Einsatzfahrzeuge und der sonstigen Einsatzmittel durch das Land Baden-Württemberg dringend notwendig, so Thorsten Frei.
Die Bergwacht ist durch die seit Jahren anhaltende Unterfinanzierung finanziell ausgeblutet. Zudem ist die Bergwacht auf der Suche nach einer neuen Geschäftsstelle, da das aktuell angemietete Gebäude verkauft werden soll.
 
Mitarbeiter von Sport Müller spenden an Bergwacht 10. Februar 2016

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Die Sport Müller GmbH hat bei ihrer jährlichen Weihnachtsspendensammlung der Mitarbeiter für eine gemeinnützige Organisation die Bergwacht Schwarzwald bedacht. Das Inhaberehepaar Müller hat den Betrag aufgerundet. Mit den Worten: „Uns ist sehr bewusst, wieviel die Bergwacht für die Sicherheit der Wintersportler rund um die Uhr bei jedem Wetter leistet. Dieses Engagement möchten wir gerne aktiv fördern“ überreichten Personalleiterin Nicole Huschauer und Filialleiter Rüdiger Straub mit zwei Mitarbeitern dem Landesvorsitzenden der Bergwacht Schwarzwald Adrian Probst und dem Landesgeschäftsführer Lutz Scherer einen Scheck über 500 €.
 
Schwere Einsätze am Wochenende 8. Februar 2016

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Viele Urlauber nutzten am Wochenende die noch guten Wintersportmöglichkeiten in den Hochlagen. Die Bergwacht war dabei auf und neben der Piste gefordert und wurde zu zahlreichen Notfällen alarmiert. So musste am Sonntagnachmittag ein 14-jähriger Junge aus den Niederlanden mit einer schweren Beinverletzung aus dem Fahler Loch gerettet werden. Er war zuvor mit einem befreundeten Skifahrer kollidiert und im Steilhang liegengeblieben. Einsatzkräfte der Bergwacht Todtnau brachten ihn nach der Versorgung am Hang mit dem Akia ins Tal und übergaben ihn an den DRK-Rettungsdienst. Auf dem Seebuck waren Bergretter der Bergwacht Freiburg bei über zehn Einsätzen gefordert. Unter anderem musste eine bewusstlose Person im Parkhaus medizinisch versorgt werden. Sie wurde mit einem Verdacht auf Schlaganfall nach Altglashütten transportiert und an den dort wartenden Rettungshubschrauber aus Villingen-Schwenningen übergeben. Auch in Todtnauberg, Hinterzarten und Münstertal rückten die Bergretter mehrfach aus.
 
Schwer verletzte Rodlerin am Baldenweger Buck gerettet 7. Februar 2016

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Ein 14-jähriges Mädchen ist am Sonntag beim Rodeln oberhalb der Baldenweger Hütte verunglückt. Der Rettungshubschrauber Christoph 54 aus Freiburg konnte aufgrund des dichten Nebels am Gipfel nicht direkt zur Einsatzstelle fliegen und musste am Rinken zwischenlanden. Die alarmierten Einsatzkräfte der Bergwacht Hinterzarten-Breitnau konnten den Unfallort unterhalb der großen Wächte mit dem ATV erreichen und gemeinsam mit Notarzt und Rettungsassistent der DRF das schwer verletzte Mädchen versorgen. "Wir haben die Patientin, die nicht mehr bei Bewusstsein war, dann in einem Akia unter Seilsicherung aus dem steilen Gelände gerettet und zur Baldenweger Hütte transportiert. Nachdem sie dort weiterbehandelt worden war, konnte sie zum Hubschrauber gefahren und in eine Klink geflogen werden", so Jan Steiert von der Bergwacht. Noch während des Einsatzes brach sich unweit der Unfallstelle ein weiteres Kind das Schlüsselbein und musste ebenfalls versorgt und abtransportiert werden.
 
Reinhold Pix und Walter Krögner im Gespräch mit der Bergwacht 5. Februar 2016

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Nachdem bereits am vergangenen Donnerstag der Landtagsabgeordnete Reinhold Pix (Bündnis 90 Die Grünen) zu Besuch in der Landesgeschäftstelle der Bergwacht Schwarzwald war, trafen sich der Landesvorsitzende Adrian Probst und der Landesgeschäftsführer Lutz Scherer am heutigen Freitag mit dem Kandidaten für den Landtag Walter Krögner von der SPD.
Die Gespräche mit den zwei Politikern verliefen überaus positiv: Die hohen ehrenamtlichen Leistungen der Bergwacht Schwarzwald werden über die parteipolitischen Grenzen hinaus in außerordentlicher Weise gewürdigt. Beide sagten ihre ausdrückliche Unterstützung zu, um von Seiten des Landes Baden-Württemberg eine ausreichenden Finanzierung der Einsatzmittel der Bergwacht sicherzustellen. Gemäß Rettungsdienstgesetz des Landes Baden-Württemberg § 30 ist das Land in der Pflicht, Einsatzfahrzeuge und Rettungsmittel im Wert ab € 1.500 mit 90% der Kosten zu finanzieren.
 
Jens-Arne Buttkereit zu Gast bei der Bergwacht 5. Februar 2016

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Landtagskandidat Jens-Arne Buttkereit (FDP) war heute zu Gast bei der Bergwacht. Im Gespräch mit dem Bergwacht-Landesvorsitzenden Adrian Probst und Landesgeschäftsführer Lutz Scherer unterstrich er die steigende Bedeutung der Bergwacht und stellte sich hinter die Forderung nach einer deutlichen Erhöhung der Fördermittel durch das Land. Seit Jahren übernimmt das Land nicht - wie eigentlich vom Rettungsdienstgesetz vorgesehen - 90% der notwendigen Investitionskosten des Berg-Rettungsdienstes. "Mit 70.000 €, die wir aktuell pro Jahr an Investitionsförderung erhalten, können wir schon seit Jahren dringend anstehende Beschaffungen nicht tätigen und vergrößern den ohnehin schon gewaltigen Investitionsstau weiter. Wir sind daher dringend auf die Unterstützung seitens der Politik angewiesen, um die Situation zu verbessern", so Probst.
 
TV-Tipp: "Die Retter vom Feldberg" - Folge 2 27. Januar 2016

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Heute Abend läuft der nächste Teil der SWR-Doku über die Bergwacht im Schwarzwald. Die Folge "Lawinenwarnung" beginnt um 21:00 Uhr im SWR Fernsehen. Weitere Sendetermine und Links zu den vergangenen Folgen in der Mediathek finden Sie hier
 
FIS Snowboardcross World Cup 26. Januar 2016

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Vom 22. bis zum 24. Januar hat der FIS Snowboardcross World Cup im Schwarzwald Station gemacht. Auf dem Seebuck kämpften die Athletinnen und Athleten um den Sieg, rund 5000 Zuschauer verfolgten die spannenden Wettkämpfe vor Ort. Einsatzkräfte der Bergwacht betreuten die Veranstaltung an allen Wettkampftagen gemeinsam mit dem DRK, der Feuerwehr und der DRF Luftrettung. "Unsere Akiateams standen entlang der Strecke und im Zielbereich für Notfälle bereit. Auch ein Hubschrauber der DRF war unweit der Zieldurchfahrt in ständiger Bereitschaft", so der stellvertretende Landesarzt der Bergwacht und ärztliche Leiter der Veranstaltung, Dr. Frank Lerch. Er zog ein positives Fazit: "Alle gestürzten Starter konnten zügig und professionell versorgt werden. Diejenigen, die mit Verdacht auf Becken- oder Wirbelverletzungen versorgt werden mussten, konnten mit dem Hubschrauber schnell und schonend in entsprechende Kliniken geflogen werden." Auch Bergwacht-Einsatzleiter Mirko Friedrich zeigte sich mit der Veranstaltung zufrieden: "Das Rennen wurde durch Bergretter aus allen Regionen des Schwarzwalds betreut, die Bedingungen und die Stimmung unter den Zuschauern waren hervorragend, die Zusammenarbeit aller Helfer hat reibungslos funktioniert. Dass der Schneesport am Abend sein schrecklichstes Gesicht zeigen musste, macht uns alle sehr traurig.". 
 
Bergwacht rettet verirrte Wanderer 25. Januar 2016

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Zwei Wanderer mussten gestern im Landkreis Freudenstadt gerettet werden. Die 67 und 68 Jahre alten Eheleute hatten gegen 13:30 Uhr einen Notruf abgesetzt, nachdem sie sich im Wald verirrt hatten. Polizei, DRK und die Bergwacht Obertal versuchten daraufhin, die Vermissten zu orten. Eine Handyortung mithilfe des Polizeihubschraubers blieb erfolglos. Zwei Bergretter mit einem Schneemobil konnten die unterkühlten und entkräfteten Personen schließlich gegen 17 Uhr im Reichenbachtal finden und zur weiteren medizinischen Versorgung aus dem Wald transportieren. Das DRK brachte sie vorsorglich in eine Klinik. Noch während des Sucheinsatzes mussten weitere Kräfte der Bergwacht Obertal zu einem Skiunfall am Ruhestein ausrücken. Am späten Abend dann musste ein gestürzter Snowboarder versorgt werden. 
 
Tödlicher Ski-Unfall am Feldberg 24. Januar 2016

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Am Sonntag, 24.01.2016, gegen 16.30 Uhr, kam es im Bereich des Resiliftes am Feldberg, Seebuck, zu einem folgenschweren Unfall. Zwei Skifahrer kollidierten aus noch unbekannten Gründen auf der Piste. Die beiden Skifahrer verletzten sich bei der Kollision so schwer, dass beide Beteiligte trotz durchgeführter Reanimation noch an der Örtlichkeit verstarben. Es handelt sich dabei um einen 29-jährigen Mann aus dem Elsass und einem 30-jährigen Mann aus dem Großraum Stuttgart. Umgehend waren zehn Bergretter vor Ort und begannen mit der Reanimation der beiden Männer. Daneben war der Rettungsdienst mit mehreren Fahrzeugen, der Schweizer Rettungshubschrauber Rega 2 aus Basel und der Freiburger Rettungshubschrauber Christoph 54 im Einsatz. Nach rund einer halben Stunde wurden die Reanimationen erfolglos eingestellt. Auch die Freiwillige Feuerwehr Feldberg war im Einsatz. Mehrere Personen wurden vom Krisen-Interventions-Team des Rettungsdienstes betreut. Die weiteren Ermittlungen zum Unfallgeschehen wurden von der Kriminalpolizei Freiburg übernommen. 
 
Neujahrsempfang der Landesregierung 23. Januar 2016

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Beim diesjährigen Neujahrsempfang der Landesregierung in Karlsruhe würdigte Ministerpräsident Kretschmann das Engagement der Hilfsorganisationen, Feuerwehren, der Polizei, des THW und der Bundeswehr. Mit Blick auf den Einsatz der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer sagte er: "Ihr großes Engagement für die Menschen im Land, die Hilfe benötigen, ist keineswegs naiv. Vielmehr ist es pragmatische Humanität". Umrahmt von künstlerischen Einlagen bot der Empfang Gelegenheit für zahlreiche interessante Gespräche mit Vertretern aus Politik und anderen Organisationen, die auch die Vertreter der Bergwacht gerne nutzten. 
 
TV-Tipp: „Die Retter vom Feldberg" 19. Januar 2016

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Den ersten Teil einer dreiteiligen Doku-Reportage über ein Team von Bergrettern am Feldberg gibt es morgen Abend um 21:00 Uhr im SWR Fernsehen zu sehen.
Die Doku-Reportage wurde im vergangen Winter mit großem Aufwand gedreht und bietet die einmalige Möglichkeit, einen spannenden Einblick in den Bergrettungsdienst zu bekommen.


Weitere Informationen und Links zur Mediathek finden Sie hier. Einschalten lohnt sich!
 
Doppeleinsatz für die Bergwacht 04. Januar 2016

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Am vergangenen Sonntag wurden die Bergretter der Ortsgruppen Altglashütten und Hinterzarten um ca. 13:22 Uhr zu einem Einsatz nahe des „Haus der Natur“ am Feldberg alarmiert. Ein Kind war beim Rodeln gestürzt und klagte über starke Rückenschmerzen. Gemeinsam mit der Besatzung eines Rettungswagens aus Neustadt und des Rettungshelikopters „Christoph 11“ wurde das Kind medizinisch versorgt und mit dem Rettungshelikopter in die Klinik geflogen. Gegen 14:15 Uhr war der Einsatz für die beteiligten Rettungskräfte beendet. Noch auf dem Rückweg wurden die Einsatzkräfte erneut zum „Haus der Natur“ alarmiert. Eine ca. 20 jährige Frau war ebenfalls beim Rodeln gestürzt. Auch diese klagte über starke Rückenschmerzen. Ein Bergretter der Ortsgruppe Freiburg , welcher zufällig vor Ort war, unterstütze die Einsatzkräfte in beiden Fällen mit einem All-terrain vehicle und Nachläufer . Mit diesem wurde die Patientin zum Rettungshelikopter „Christoph 54“ abtransportiert. „Bei beiden Einsätzen funktionierte die Zusammenarbeit der Ortsgruppen, dem straßengebundenen Rettungsdienst, so wie der DRF Luftrettung einwandfrei“, so Fridtjof Worel (OG Altglashütten). Um ca. 15:45 war der Einsatz für alle Rettungskräfte beendet. 
 
Bergwacht zwischen den Jahren bei unterschiedlichsten Einsätzen gefordert 03. Januar 2016

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Zwischen den Jahren wurde die Bergwacht Schwarzwald zu verschiedensten Einsätzen alarmiert. Die Ortsgruppe Furtwangen wurde am 31.12.2015 um 21:45 Uhr und am 01.01.2016 um 3:00 Uhr alarmiert und musste jeweils einen Notarzt vor Ort bringen und diesem bei der Patientenversorgung assistieren. Um 13 Uhr und 16:22 Uhr mussten die Bergretter der Ortsgruppe erneut ausrücken und übernahmen in beiden Fällen die Erstversorgung eines Patienten, so wie den Abtransport aus unwegsamen Gelände mit Hilfe der Gebirgstrage. Die Ortsgruppen Höchenschwand und Todtmoos wurden am 1.Januar gegen 00:40 Uhr zu einer abgestürzten Person im Albtal alarmiert. Insgesamt 13 Bergretter der beiden Ortsgruppen rückten umgehend aus. Allerdings wurde der Einsatz kurz vor der Einsatzstelle abgebrochen, da die Feuerwehr, welche zuvor alarmiert worden war, den Patient bereits retten konnte. Auch die Ortsgruppen Obertal und Wieden waren am 1.Januar im Einsatz und mussten zu einem Wanderer, mit offener Fraktur am Bein, so wie zu einer reanimationspflichtigen Person ausrücken. In beiden Fällen wurden die Patienten nach einer Erstversorgung durch die Bergretter an einen Rettungshubschrauber der DRF übergeben.