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Medieninformation
Außergewöhnliche Einsätze am Feldberg
Freiburg, 2. Februar
2005
Am letzten Januarwochenende hatte die Bergwacht Schwarzwald am Feldberg viel
zu tun. Über ein Dutzend Notfälle mussten versorgt werden. Neben den
"üblichen" Verletzungen wie Frakturen und Verstauchungen hatten die Ortsgruppen Todtnau
und Freiburg auch seltener vorkommende Einsätze zu bewältigen:
Ein 1 1/2 Jahre altes Kind hatte einen Wasserkocher vom Tisch
gezogen und sich schwer verbrüht. Schon zwei Minuten nach der Alarmierung war
das erste Team der Bergwacht vor Ort. Die Eltern hatten richtig reagiert und
sofort mit Wasser gekühlt. Nach der Kühlung wurden u.a. die betroffenen Bereiche
steril abgedeckt, um Folgeinfektionen zu vermeiden. Zusammen mit dem
straßengebundenen Rettungsdienst des Roten Kreuzes wurden Beruhigungs- und
Schmerzmittel verabreicht. Der Notarzt aus dem Rettungshubschrauber Christoph 11
wurde mit dem Allradfahrzeug vom Landeplatz über den schneebedeckten
Winterwanderweg zum Unfallort gebracht. Nach der Weiterversorgung wurde der
kleine Patient zusammen mit der Mutter warm eingepackt und zum Hubschrauber
gefahren. Dieser brachte ihn direkt in die Uniklinik Freiburg.
Nach Liftschluss am Samstag abend wurde ein Jugendlicher aus dem
Offenburger Raum von seinen drei Freunden vermisst. Die Gruppe hatte den Kontakt
verloren, nachdem er aus dem Schlepplift gefallen war. Zum Schließfach, in dem
sich sein Handy und Geldbeutel befanden, war der Snowboarder nicht gekommen.
Eine Suche an den Straßen und in Gaststätten brachte kein Ergebnis. Nachdem die
drei Jungen für die Heimreise an den Bahnhof gefahren worden waren, wurde in
Absprache mit der Kriminalpolizei eine Suchaktion eingeleitet, da eine
Verletzung nicht ausgeschlossen werden konnte und der Minderjährige in diesem
Fall die eisigen Temperaturen von minus 15°C kaum überleben würde. Die steile
Liftspur und die Pisten wurden abgefahren. Nach 3 1/2 Stunden kam der erlösende
Anruf der Eltern: Der Vermisste war wohlbehalten zuhause angekommen. Der
Polizeihubschrauber mit der Wärmebildkamera drehte ab.
Gegen 22 Uhr konnte die Mannschaft der Bergwacht das wohlverdiente
Abendessen zu sich nehmen.
Die Bergwacht empfiehlt:
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Genauen Treffpunkt und weiteres Vorgehen ausmachen, falls man
sich verliert
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Mobiltelefon mit geladenem Akku mitnehmen
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Freunde/Angehörige genau informieren
Pressekontakt: Cornelia Männel Öffentlichkeitsarbeit Bergwacht
Schwarzwald Neuhäuserstr. 20 b 79117 Freiburg Tel +49 (0) 761 66 2
17 e-mail: cornelia.maennel@bergwacht.de
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