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(Tagesaktionen)






 

Aktuelles

Waldkircher Einsatzfahrzeug rutscht Hang hinab 28. Juli 2016

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Gestern Abend wurden die Bergwacht-Ortsgruppen Waldkirch und Furtwangen zu einer verletzten Frau bei Obersimonswald alarmiert. Die 50-Jährige hatte sich bei einem Sturz auf einem schmalen Wanderweg eine Oberschenkelfraktur zugezogen. Während Bergretter die Patientin versorgen, wollte ein sehr erfahrener Bergretter eines der Fahrzeuge auf einem Waldweg knapp 400 Meter von der Unfallstelle entfernt wenden. „Beim Versuch das Fahrzeug zu wenden, kam aus bislang ungeklärter Ursache das Waldkircher Einsatzfahrzeug vom Weg ab und rutschte rund 60 Meter den Hang hinab. Der 65-Jährige Fahrer zog sich dabei eine Schlüsselbeinfraktur zu. Am Fahrzeug entstand Totalschaden.“, so der Leiter Bergrettung der Bergwacht Schwarzwald Mirko Friedrich. Umgehend kümmerten sich mehrere Bergretter um den verunfallten Kollegen. Die verletzte Wanderin wurde währenddessen weiter versorgt und mit einer Gebirgstrage dem Rettungsdienst übergeben. „Der Fahrer wurde zur weiteren Abklärung in die Freiburger Uniklinik gebracht.“, so Friedrich weiter. „Unsere Einsätze im unwegsamen Gelände bergen leider immer gewisse Risiken. Wir versuchen, diese Risiken möglichst gering zu halten, können sie aber leider nicht gänzlich ausschließen. Es zeigt sich aber einmal mehr, wie wichtig moderne uns sichere Ausrüstung ist, die im Ernstfall die beteiligten Bergretter schützt. In diesem Fall war es ein sehr neues Fahrzeug, das die Insassen besser schützt, als die alten Fahrzeuge.“, so Friedrich abschließend. Neben dem Rettungsdienst waren auch die Feuerwehr und die Polizei vor Ort. Die Bergungsarbeiten und die Unfallaufnahme dauerten bis spät in die Nacht hinein.

 
Landesjugendzeltlager 2016 26. Juli 2016

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Beim Landesjugendzeltlager am vergangenen Wochenende erlebten die über 60 Teilnehmer und ihre Betreuer ein buntes und spannendes Programm. Bereits Freitagnachmittag waren die Bergretterinnen und Bergretter von morgen angereist und hatten ihre Zelte auf dem Todtnauberg aufgeschlagen. Wie jedes Jahr standen viele aufregende Spiele und viel Spaß auf dem Programm. Erstmals mussten die Jugendlichen dieses Jahr auch in gespielten Fallbeispielen "verletzte" Personen aus dem Gelände retten. "Durch die Fallbeispiele sollen die Jugendlichen früh lernen mit den Rettungsmaterialien der Bergwacht umzugehen und werden so optimal auf die später folgende Ausbildung vorbereitet", so Landesjugendleiterin Petra Bernauer.

 
Tagung der Naturschutzwarte in Waldkirch 25. Juli 2016

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Die Naturschutzwarte der Bergwacht haben in Waldkirch und im „Naturschutzgebiet Zweribach“ ihre diesjährige Tagung durchgeführt. Der Vorsitzende der Ortsgruppe Waldkirch, Jogi Holzer, hat die Tagung dankeswerterweise unterstützend begleitet. Im theoretischen Tagungsteil wurde unter anderem auch die für die Überarbeitung der Ausbildungs-grundlagen notwendige Lernzielbeschreibung diskutiert und verabschiedet. Die nachmittägliche Exkursion führte in das „Naturschutzgebiet und den Bannwald Zweribach“. Es liegt in einer Karwand, die steil ins Simonswälder Tal abfällt. Das Gebiet wird geprägt durch den seit ca. 60 Jahren nicht mehr bewirtschafteten Wald und die natürliche Wiederbewaldung eines ehemaligen Hofgeländes im Steilhang. Der über die Felsen herabstürzende Wasserfall bildet den optischen Höhepunkt des Schutzgebietes. Zahlreiche Informationssäulen (Stelen) des Themenpfades des Kandelberglandes informieren über weitere geschichtlich interessante Themen wie die Energiegewinnung, Landwirtschaft und den Bergbau.

 
Schwierige Rettung aus morschem Baum 24. Juli 2016

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Gegen 16:15 Uhr wurde die Ortsgruppe Waldkirch am vergangenen Mittwoch, zum fünften Mal in diesem Jahr, zu einem abgestürzten Gleitschirmflieger alarmiert. Ein Gleitschirmpilot war ca. 300 m unterhalb des Startparkplatzes der Kandel Passhöhe in einem abgestorbenen Baum notgelandet. Aufgrund des instabilen Zustandes des Baumes war das Aufsteigen eines Bergretters zum Abgestürzten (aus Sicherheitsgründen) nicht möglich. Mit Hilfe einer Rettungsschnur konnte Sicherungsmaterial zum Piloten befördert werden. Nachdem sich der Pilot unter Anweisungen der Bergretter selbst sichern konnte, wurde er von der Bergwacht sicher zum Boden abgeseilt und dort vom straßengebundenen Rettungsdienst untersucht. Hierbei wurde festgestellt, dass der Pilot seine Notlandung unverletzt überstanden hatte.

 
Schwerer Verkehrsunfall bei Präg 21. Juli 2016

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Die Bergretter der Ortsgruppe Todtnau wurden gestern Abend gegen 19:40 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der L151 zwischen Präg und Hochkopf alarmiert. Zwei Personen waren mit einem Motorrad verunglückt und ca. 7 Meter die Böschung hinuntergestürzt. Bei dem Sturz wurden beide Personen schwer verletzt. Die Beifahrerin eine ca. 30 jährige Frau wurde von den Bergrettern mit der Gebirgstrage und unter Seilsicherung aus dem Gelände geborgen und an den Rettungshelikopter der REGA übergeben.  Der ca. 50- jährige Fahrer des Motorrads erlag, trotz Reanimationsmaßnahmen der Rettungskräfte, noch vor Ort seinen Verletzungen und wurde durch die Bergwacht geborgen. Neben der Bergwacht Todtnau und der REGA, waren die nacharlamierten Bergwacht Ortsgruppen Todtmoos und Bernau, sowie die Polizei, der straßengebundene Rettungsdienst vom DRK Schönau und DRK St.Blasien und zwei Notärzte aus St. Blasien und Todtnau im Einsatz.

 
Häuslicher Notfall in Wieden 19. Juli 2016

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Die Bergretter der Ortsgruppe Wieden und Schönau wurden gestern Abend gegen 21:19 Uhr zu einem häuslichen Notfall in Wieden alarmiert. Ein ca. 80-Jähriger hatte einen Kreislaufkollaps erlitten und war beim Eintreffen der Bergretter nur noch schwer ansprechbar. Durch die Maßnahmen der Bergwacht und des nachalarmierten Notarztes verbesserte sich der Zustand des Patienten bis zum Eintreffen des Rettungswagens deutlich. Immer wieder wird die Bergwacht als nächstgelegenes Rettungsmittel auch zu häuslichen Notfällen alarmiert. Die Bergretter übernehmen dann bis zum Eintreffen des straßengebundenen Rettungsdienstes die medizinische Erstversorgung der Patienten.

 

 

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